Montag, 19. Dezember 2005

Auf der großen Kirche

Wenn ich demnächst krank sein sollte, lag es vermutlich am Besuch dieser großen alten Kirche, die bekanntermaßen in Köln steht und immer noch zum Weltkulturerbe zählt.

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Die Aktion gehörte zu unserer dezernatsinternen Weihnachtsfeier. Wir waren im landläufigen Sinne auch nicht in, sondern im und auf dem Dach der Kirche (Dom) unterwegs.

Das Wetter war heute hier in Köln nicht gerade toll, und da oben war’s bestimmt nicht besser. Ich hatte schon extra Socken und meinen dicksten Mantel angezogen und obwohl diese Kirchenwanderung nur knapp anderthalb Stunden dauerte, reichte es dennoch allemal für etwas kalte Füßchen.

Also, man kann da oben –wie soll ich sagen- in Höhe der Dachrinne um den Dom rumlaufen.

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Natürlich waren wir auch im Dach, und es gibt da oben auch Wege in die Kirche, wo man dann in mittlerer Höhe an der Innenmauer des Domes lang laufen kann und auf die insektenhaften Besucher unten in der Kirche hinunter schaut. Netter Weg, da innen in der Kirche, aber keine Chance für ein brauchbares Photo – da ist es einfach zu dunkel.

Im Dach selbst ist es nicht so interessant – wer da Altertümer, Schätze, sakrale Antiquitäten, Särge oder Skelette vermutet, wird enttäuscht. Es sieht einfach sehr funktional da aus, überall liegen Baumaterialien herum und Vieles hier ist schon neu – Stahlträger als Dachstreben etc. Der Dom wird bekanntermaßen nicht beheizt, da das niemand finanzieren kann und sowieso hoffnungslos ist. Warm war es im Dach daher auch nicht.

Das war natürlich eine organisierte Führung und Vieles über die Baugeschichte kam zur Sprache - wo die Steine her kamen, wie die Säulchen verankert wurden usw.

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Naja, das musste mal sein. Auf dem einen Domturm und unten in der Kirche war ich natürlich schon ein paar Mal, aber auf dem Dach noch nie. Vor ungefähr 20 Jahren las ich mal einen dicken, faszinierenden Fantasy-Roman von Thomas R.P. Mielke mit dem Titel „Das Sakriversum“, der über Jahrhunderte eine Geschichte erzählt, die fast nur im Dach und in den Kellern einer großen Kirche spielt – der Kölner Dom könnte die Vorlage für die Geschichte geliefert haben.

Nach diesem Kirchenbesuch waren wir noch im Früh am Dom, etwas essen und trinken. Ich nehme mal an, es ist eines der größten traditionellen Eß- und Trinklokalitäten in Köln – man kann sich dort verlaufen!

Sonntag, 18. Dezember 2005

So sieht's aus im Hinterhof

Wer es noch nicht kennt, dem zeige ich nun den Blick aus meinem Computer- und Schlafzimmer:

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Natürlich scheint auch in Köln manchmal die Sonne, und es sieht nicht immer ganz so trist aus wie am heutigen grau-nieseligen Tag.

Der Blick ist halbwegs typisch für den Kölner Bereich, der stadthistorisch als „Neustadt“ bezeichnet wird. Er entstand im Zuge der industriellen Revolution so zwischen 1880 und 1910, nachdem die Kölner Stadtmauer bedauerlicherweise abgerissen wurde.

Weil damals viele Leute in die Stadt zogen, um in den Fabriken zu arbeiten, ist die „Neustadt“ baulich extrem verdichtet. Früher gab es hier sicher noch keine Garagen – es ist möglich, dass auch dort Hinterhofbebauung stand.

Ob mir jetzt mein Hintergrundbild gefällt, weiß ich noch nicht. Aber immerhin habe ich überhaupt eines geladen bekommen. WilderKaiser sei Dank gesagt für den Code, den er hier irgendwo kürzlich veröffentlicht hatte.

Layout-Problem No. 3

Nicht ein dramatisches Problem, aber optisch besser fände ich es, wenn der Text der Einträge so breit dargestellt würde wie die Bilder (also 450 Pixel).

Man sieht, dass der Textumbruch im Moment früher erfolgt, wahrscheinlich bei 400 Pixel.

Also, wenn jemand Ahnung davon hat und Langeweile verspürt, möge er/sie sich gelegentlich zum „wo ändern?“ und „wie ändern?“, äußern.


Erledigt.

Wenn die Gondeln Trauer tragen

Diesen Film von Nicolas Roeg aus dem Jahr 1973 fand ich schon immer gut, und ihn kennt auch wohl fast jeder. Ich habe ihn schon mindestens 3 mal gesehen und kürzlich erschien die DVD, die ich mir sofort zulegen musste.

Gestern Abend sah ich mir den wieder Film an. Uah, unheimlich! Der parapsychologische Film verbreitet eine mystische Stimmung und lässt auch Venedig mit seinen Kanälen, schummrigen Gassen und maroden Häusern richtig unheimlich wirken.

652-Wenn_die_Gondeln_Trauer_tragen

Dieses Bild, ein Ausschnitt aus dem DVD-Cover, zeigt die Schlüsselszene des ganzen Films, die man allerdings erst einmal begreifen muss.

Donald Sutherland hat in so manch einem verstörenden Film die Hauptrolle gespielt – das ist wohl unbestritten. Hier an seiner Seite spielt als Ehefrau Julie Christie, die damals wirklich umwerfend aussah.

Ich hatte noch in Erinnerung, dass es in diesem Film eine lange, atemberaubende und auch berühmt gewordene Sexszene gab – aber gestern fand ich sie nicht mehr ganz so aufregend wie vor 20 oder 30 Jahren.

Dem Film liegt übrigens eine Geschichte der schon längst verstorbenen Autorin Daphne Du Maurier zugrunde. Mehr zum Film könnt ihr gegebenenfalls bei Filmstarts nachlesen. Mehr über die Schauspieler, dem Regisseur oder der Buchvorlage läßt sich über Wikipedia mit seinen vielen weiterführenden Links erfahren.

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