Freitag, 17. November 2017

Startklar

So, die Reise, die durch Kambodscha führen soll, wird bald begonnen. Es wird bei asiaspots.blogspot.com darüber berichtet – soweit es funktioniert.

Heute habe ich noch viel geregelt. Ich habe für die ersten zwei Nächte in Ubon Ratchathani (Ost-Thailand) bei booking.com ein gutes Zimmer für 14 €/Nacht (mit Aircon, Balkon, Wifi) gebucht. In dem Hotel war ich schon im letzten Dezember.

Es wird heiss:



Das macht aber zunächst nichts, viel wird und soll in den ersten zwei Tagen sowieso nicht laufen.

Dann habe ich für den Hinflug bis Bangkok den Online-Check-In bei Ethiad Airlines gemacht. Für den Anschlussflug bei Thai Smile ging das allerdings nicht.

Später habe ich noch ein Intercity-Ticket zum Düsseldorfer Flughafen online gekauft und dabei gleich einen 10-€-Gutschein eingelöst, der heute zufällig in meinem Briefkasten war. Deshalb kostet mich die Bahnfahrt auch nur 4,50 € - vorausgesetzt der Zug kommt.

Und zwischendurch habe ich auch noch etwas Graffiti-Bauschutt von der Underground-Mauer geborgen.



Es gab nur wenig „Auswahl“, ohne in die umzäunte Baustelle einzudringen. Das Hauptgebäude steht außerdem noch.

Mittwoch, 15. November 2017

Remember Underground

In diesen Tagen wird das "Underground " abgerissen. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete kurz darüber. Damit weicht ein bedeutender, seit ca. 1989 betriebener Szene-Ort gesichtslosen Funktionsbauten etc., die es in jeder größeren Stadt in Mengen gibt. Außerdem verschwindet ein bedeutendes Graffiti-Gebäude Kölns.

Zwei Photos in Gedenken:



>Das obere Photo machte ich im August 2012, das untere im Dezember 2015<



Das Ganze ist besonders schmerzlich, weil damit auch ein Teil meiner Vergangenheit verschwindet, als ich noch in Köln-Ehrenfeld wohnte und zeitweise (im Sommer) sogar mehrmals die Woche dort war. Ich kann nicht rekonstruieren, wann das genau war, aber ich wohnte dort zwischen 1990 und Anfang 2000, bin aber nicht sicher, ob ich schon im ersten Jahr und noch 1999 dort war.

Später war ich nur noch ganz ganz selten mal dort, und in den letzten Jahren bin ich nur mal einfach vorbeigekommen. Daher die Photos. Ich habe in der Tat nur ganz wenige Photos.

Würde ich dort noch wohnen, müsste ich wohl eine schwarze Trauerflagge hissen.

Naja, vielleicht gibt es ja mal ein Buch über den bedeutenden Ort - oder eine Gedenktafel.

Ich würde noch gern einen geeigneten schönen Graffiti-Mauerbrocken für meine Vitrine sicherstellen, aber ob ich das (noch) geregelt bekomme?? Ich habe gerade ziemlich viel Stress.

Vogel

Momentan bersucht mindestens ein Vogel regelmäßig meinen Balkon und beobachtet mich, wenn ich in der Küche bin - und damit meine jetzt keine unerwünschte Taube.



>Motive vom letzten Sonntag<



Manchmal streue ich etwas Futter aus, aber dieser Vogel buddelt lieber in der Erde.

Sonntag, 12. November 2017

11.11.

Dieses Datum, das ist so eine Art häßlicher Feiertag in Köln. Wetter schlecht, Musik schlecht, Alkohol kalt - und draußen rennen trotzdem Tausende - oft verkleidet - auf den Straßen rum oder bilden Haufen vor den überfüllten Kneipen und saufen.

Naja, wenn die Leute zu Fuß rumrennen, liegt das wohl vor allem daran, dass der öffentliche Nahverkehr völlig überfordert oder ganz zusammengebrochen war.

Eigentlich wollte ich am späten Nachmittag in einem anderen Stadtteil ins Kino gehen, aber ich sah/merkte, dass dies nur zu Fuß möglich wäre, entschied mich um und ging anderthalb Stunden später hier in mein Vedel-Kino in einen anderen Film.

Normalerweise bekommen ich den Trubel um den 11.11. gar nicht so mit, weil es meist ein Arbeitstag ist. Aber vielleicht war auch mehr los als sonst?

Samstag, 11. November 2017

Im Kino – Sommerhäuser und andere Filme

Sonja Maria Kröner's Film Sommerhäuser erzählt von einer Familie, die Mitte der 1970er Jahre anläßlich des Todes einer Oma in einem großen Garten zusammenkommt.

Viele Enkelkinder sind auch dabei. Der Garten mit seinen uralten Bäumen, Baumhäusern und Wildnis-Gebieten hat seine Geheimnisse und birgt Gefahren.

Der Film nimmt mal die Persektive der Kinder, mal die der Erwachsenen ein.

Auch wenn die Zusammenkünfte im Garten Konflikte offenbaren, zumal zu entscheiden ist, was nun weiter mit dem Haus und dem Garten geschehen soll, ist es Verdienst der Regisseurin, aus dem Film keine Soap gemacht zu haben. Das natürliche Spiel der DarstellerInnen erinnert vielmehr an einen französischen Film.

Ein stimmiges Familienporträt, eine Choreografie des Kleinkriegs zwischen Geschwistern, Tanten und Schwägerinnen, den ein finaler Schlag abrupt beendet“, meint epd-film.

Tomas Alfredson's Film Schneemann nach einem Roman von Jo Nesbø spielt an diversen norwegischen Orten, die Schauplätze eines Serienmörders sind, der Schneemänner vor/nach der Tat dort gebaut hat. Der Film kommt relativ nüchtern inszeniert daher, wie in Watte gebauscht, und die Psyche des Serienkillers ist doch wohl etwas eindimensional.

Als hätte jemand versucht, die vermeintliche Erfolgsformel skandinavischer Thriller – Winter plus gewaltvolle Morde plus viele Handlungsstränge plus kaputte Hauptfigur – abzuspulen, dabei aber übersehen, dass sich ein guter Film nicht berechnen lässt“, meint kino-zeit. Ja, das ist ganz treffend geurteilt.

Aisling Walsh's Film Maudie erzählt vom Leben der Folk-Art-Künstlerin Maud Lewis, von einer Frau mit rheumatischen Arthritis-Problemen, der in einem kanadischen Küstenort der 1930er Jahre spielt. Von der Bevormundung ihrer Verwandten hat sie bald die Nase voll, zieht aus und als erstbesten Job nimmt sie den einer Haushaltshilfe bei einem mürrischen, analphabetischen und egozentrischen Trödler, Krämer und Fischhändler (Ethan Hawke) an, dessen Haus etwas abgelegen liegt.

Der Mann ist zunächst keineswegs begeistert von ihr und ihrem „malerischen Tun“, weil sie doch im Haus arbeiten soll und achtet zunächst seine Hunde und Hühner mehr.

Aber die Frau (Sally Hawkins) setzt sich durch, und später sieht er ein, dass die naive Malerei, mit der sie gelegentlich auch das Haus „verschandelt“, zusätzliches oder gar mehr Geld einbringt, als seine Arbeit. Sie raufen sich zusammen.

Ein einfühlsamer Film, der vor allem von seinen Hauptdarstellerin lebt. Critic stellt fest: „Eigentlich leben sie einen ziemlich gegenwärtigen Traum vom unabhängigen Mini-Unternehmen, das aus wenig viel macht“.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Sommerhäuser: ja, vielleicht.
Schneemann: tendenziell eher unwahrscheinlich.
Maudie: tendenziell eher unwahrscheinlich.

Sounds: Electric Moon mit „Stardust Rituals“

Krautrock ist ja eher eine altertümliche, deutsche Musikrichtung, die ihren Höhepunkt in der 1970er Jahren feierte. Electric Moon ist da vergleichsweise jung, brachten ihr Debut-Album im Jahr 2000 auf den Markt. Seither sind sie fleißig am produzieren und „Stardust Rituals“ (2017) dürfte ihr 10. Album sein, folgt man wikipedia.

Wie man damit Geld verdienen kann, ist mir zwar ein Rätsel, aber was soll's. Immerhin habe ich wenigstens das 10. Album auch gekauft.

Die alten deutschen Krautrock-Bands waren aus meiner Sicht vielseitiger, hatten auch oft bessere SängerInnen. Electric Moon agieren meist instrumental, und man spielt sich gern in endlosen rhythmischen Stücken in Ekstase. Mitunter finden sie eine ansprechende Melodie, so auch auf ihrem neuen Album, die das Anhören wirklich lohnt.

Wie es sich für eine Krautrock-Band gehört, war man auch auf dem Burg Herzberg Festival zugegen – das Video kommt von dort:

>Electric Moon live, dankenswerterweise hochgeladen von KrautRockt!<

Es gibt viele Electric-Moon-Live-Videos bei youtube – schaut selbst, falls euch der Sound gefallen sollte.

Mittwoch, 8. November 2017

Wanderung Hennef – Bröl - Merten

Am letzten Samstag war ich in der Siegtal-Gegend wandern. Ich startete am Bahnhof Hennef und machte eine ca. 12,5 km lange Tour, auf der es oftmals ziemlich steil hoch und und runter ging.



>In der Siegtalaue bei Merten<

Den vollständigen Photo-Bericht könnt ihr dort einsehen.

Mich plagen momentan Rückenprobleme, weshalb ich meine PC-Tätigkeiten in den letzten Tagen reduzieren musste.

Montag, 6. November 2017

Bücherwelten: Jason M. Hough's „Darwin City“

Der Roman „The Darwin Elevator“ (2013) des US-Autors Jason M. Hough schaffte es zwar auf die New-York-Times- Bestsellerliste, aber so wirklich nachvollziehen konnte ich das nicht. 200 Jahre in der Zukunft angesiedelt, erzählt der Roman von der australischen Stadt Darwin City, die unter dem Schutzschild eines Weltraum-Lifts Zufluchtsstätte der vielleicht letzten Menschen geworden ist, während eine Zombie-artige Seuche den Rest der Welt heimgesucht und die Zivilisation zerstört hat.

Einige wenige Personen sind auch immun gegen die Seuche. Mit den letzten funktionsfähigen Flugzeugen fliegen sie manchmal raus in die Welt, um in den Ruinen der Zivilisation wertvolle Gegenstände zu bergen. Das birgt Gefahren.

Den weitaus größten Teil des Buches nimmt jedoch ein Machtkampf um die Ressourcen in Darwin City selbst ein. Und dieser Machtkampf zwischen der Stadt und den besiedelten Raumstationen am Lift ist zwar hinlänglich spannend und flüssig erzählt, führt die Geschichte aber nicht unbedingt stringend weiter und lässt – zumindest in der deutschen Übersetzung – auch keine besonderen stilistischen Merkmale erkennen. Die Charaktere der Handlung sind ziemlich schablonenhaft in gut und böse aufgeteilt.

Mittlerweile gibt es zwei Fortsetzungen des Autors.

Sounds: Clara Haberkamp Trio

Für dieses Jazz-Trio habe ich ja schon im April hier Werbung gemacht. Es gibt auch nicht viel Neues, außer dass ich mir ihr älteres Album „You Sea!“ (2015) inzwischen auch noch zugelegt habe.

Sonntag, 5. November 2017

Medizinisches

Abgesehen davon, dass ich am Donnerstag wegen der in knapp zwei Wochen anstehenden Südostasien-Reise meinen Typhus-Schutz impftechnisch aufgefrischt habe, wechselte ich auf Anraten meiner Ärztin meine thromboseverhindernden Blutverdünner-Tabletten von Phenpro-ratiopharm zu Eliquis.

Damit wechselt der Wirkstoff Phenprocoumon zu Apixaban. Die wesentlichen Vorteile sind, dass der Wirkstoff wesentlich schneller reagiert und nur noch alle drei Monate eine Kontrolluntersuchung erforderlich ist, weil das Medikament anders funktioniert.

Der Winter ist sehr lang, theoretisch kann ich also wieder längere Reisen machen [ich sehe mürrische Gesichter der Arbeitskollegen auf mich zukommen].

Meine gesetzliche Krankenkasse zahlt – momentan - diesen Luxus nach dem neuesten Stand der Medizintechnik (?). Die Eliquis-Tabletten sind ein Vielfaches teurer als die Phenpro-Tabletten, sie kosten ungefähr 971 €/Jahr.

Gefangen in Köln 2.0

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Kommunikation

Alles Gute für deine...
Alles Gute für deine Asien-Reise, viele schöne...
bonanzaMARGOT - So, 19. Nov, 13:56
Vogel
Wenn dies ein Zaunkönig wäre, hätte...
Treibgut - Mi, 15. Nov, 23:11
Ist das ein Zaunkönig?
Ist das ein Zaunkönig?
widder49 - Mi, 15. Nov, 09:51
ja - immer etwas wehmut,...
ja - immer etwas wehmut, wenn ein stück vergangenheit...
bonanzaMARGOT - Mi, 15. Nov, 06:14
.... ich sage mal, die...
.... ich sage mal, die 10-%-Grenze sollte bei nervigen...
Treibgut - Mi, 15. Nov, 00:27
gut, dass in köln...
gut, dass in köln der 11.11. nicht viel häufiger...
bonanzaMARGOT - Mo, 13. Nov, 06:09
Karneval
.... ich sehe das auch entspannt, ich habe andere Probleme,...
Treibgut - Mo, 13. Nov, 00:28
Hochburg
.... zum Neid gibt es wohl eher keinen Grund.
Treibgut - So, 12. Nov, 23:22

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