Lamentation Column

Montag, 1. Januar 2018

Endlich 2018

Unspektakulär ging das Jahr zu Ende. Und wären mir nicht wenigstens meine zwei Urlaube nach Polen und Südostasien gelungen, könnte ich das Jahr 2017 durchaus als vergleichsweise schlechtes Jahr einstufen.

Zu viele Erkältungen, gebrochener Finger, Mieterhöhung, Vater-Probleme, zu viel unkonstruktive Arbeit, oft mittelmäßiges Wetter, Blog-Probleme sowie der Rechtsruck in der Gesellschaft haben das Jahr 2017 aus meiner Sicht sehr "durchwachsen" gemacht.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Bazillen

Während in der Landschaft um uns herum größere Wildtiere (> 1 mm) zusehens ökologisch unangepassten Wirtschaftsweisen mit Einsatz zahlloser Insektizide und Herbizide zum Opfer gefallen sind, erfreuen sich die Viren, Bazillen und Bakterien anscheinend ungebrochen ihres Lebens.

Sie lauern überall. An der Bahnhaltestelle, im Kino, auf den Wäscheleinen meines Balkons.

Seit gestern ist meine Erkältung deutlich stärker geworden. Man kann hier machen, was man will, mit der Entscheidung, den Urlaub planmäßig zu beenden und ins nass-kalte Köln zurückzukehren, liess sich der ausgewachsenen Schnupfen einfach wieder mal nicht verhindern.

Donnerstag, 14. September 2017

Hühnersuppe

Kaum wird es ungemütlich draußen, habe ich mir schon wieder eine schwere Erkältung eingefangen – im Zug, im Bett, in der vollen Straßenbahn, im Büro, wo auch immer.

Ich kaufte ein Hähnchen, Gemüse und machte eine ordentliche Hühnersuppe. Apropos Hähnchen, ob die Suppe hilfreich ist oder einen endgültig umbringt, ist heutzutage allerdings auch nicht mehr so sicher.

Samstag, 27. Mai 2017

Nur Bruch!

Das Basketball spielen lief am Mittwoch nicht wie gewünscht – mit Fingerverletzung ausgeschieden. Ich habe das Problem notdürftig behandelt (Finger verbunden und fixiert) und ging am Donnerstag wandern.

Heute ging ich zum Arzt, aber da war natürlich nur eine Notbesetzung. Und die legte mir dringend nahe, ins Krankenhaus zu gehen. Das habe ich dann auch gemacht, ist hier von der Wohnung aus nicht weit weg, nur 400 m oder so.

Dort war ich noch nie, aber jetzt kenne ich das Krankenhaus besser. Das hat gedauert, 3 – 4 Stunden war ich dort und musste 4 Stationen durchlaufen. Erst die Notfallaufnahme, dann zum Röntgen. Das ging noch schnell.

Doch das Röntgenbild zeigte einen schrägen Bruch des mittleren Knochens im kleinen Finger (das habe ich nicht erwartet, dachte mehr an eine Verstauchung).

Danach ging's in den Sanitätsraum. Das dauerte länger. Schiene, Verband – und so sieht's jetzt aus:

 photo 450-Fingerbruch_01_26-05-2017_zpsphlh7gci.jpg

Aber das ist jetzt nur ein Provisorium, denn der Finger muss operiert werden – zwei Schrauben sollen den Knochen zusammenhalten und dafür sorgen, dass er wieder richtig zusammen wächst.

Die 4. Station war die Anästhesie – Beratung. Das dauerte, bevor ich dran kam. Tja, wird wohl eine Vollnarkose werden, Operation geplant am Montag. Alle, die operiert werden, werden für 07:00 Uhr einbestellt. Dann ließ ich mich noch krank schreiben.

Und das alles nur wegen eines unglücklichen Ballkontakts, noch nicht mal „Feindberührung“, auch kein Sturz. Die Knochen scheinen morsch zu sein.

Ich werd's zu hören kriegen: „Sport ist Mord“.

So, das war technisch ziemlich zeitaufwändig zu schreiben, denn wie obiges Bild zeigt, ist die (rechte) Hand für Tastatur und Maus nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen, und mit der linken Hand habe ich größere Koordinationsprobleme.

Montag, 21. September 2015

Teures Pilze suchen

Es war nicht mein Glückssonntag gestern. Die Pilzausbeute war zwar gut, aber leider verlor ich die Kamera No. 8 im Wald südlich von Arloff.

Zwar meine ich, es nach ca. 200 m bemerkt zu haben, nur konnte ich mich „an den Weg“ nicht so konkret erinnern. Genau genommen ging ich keinen Weg, sondern querwaldein, und die Bäume ähnelten sich sehr. Nachdem ich ca. 45 min suchend herumirrte und mir der Weg immer unklarer wurde, gab ich's auf – man möchte ja wenigstens noch den letzten Zug zurück nach Hause bekommen.

Die Kamera No. 3 liegt seit 2007 auch im Wald, in einem anderen Wald allerdings.

Die Kameras No. 4 und No. 9 sind noch in Betrieb, aber auch nicht mehr im besten Zustand.

Kameraliste. Man sieht, dass 2013/14/15 jeweils eine Kamera "verloren" ging.

Freitag, 13. Februar 2015

Karneval und die Bahnen

Heute, Weiberfastnacht in Köln, hatte ich frei. Lange überlegt, ob ich raus gehen soll, entschied ich mich wegen des sonnigen Wetters, am Nachmittag wandern zu gehen (Bildbericht folgt später). Aus Köln raus zu kommen ging noch, aber zurück von Erftstadt-Liblar nach Köln erwies sich fast schon als Abenteuer. Zwei Stunden brauchte ich.

Auf der Bahnstrecke Köln – Trier herrschte Chaos in beiden Richtungen. Die ersten 30 Minuten wartete ich auf einen verspäteten Zug, während unsinnige Ansagen auf den sich füllenden Bahnsteig niedergingen.

Die völlig überfüllte Bahn schaffte dann zwei Stationen bis Hürth-Kalscheuren. Der Fahrer erklärte zunächst, dass nun die Strecke gesperrt sei – wegen Personen auf den Gleisen. 5 Minuten später teilte er mit, er hätte nun den Befehl, alle rauszuwerfen und zurück nach Gerolstein zu fahren. Wann und ob ein nächster Zug käme oder wie man sonst nach Köln käme, wisse er nicht. Echt kaum zu glauben.

Die meisten marschierten dann zur nächsten Bushaltstelle. Es kam dann tatsächlich bald ein Bus, in den sich alle reinquetschten. Ein paar Stationen weiter gelang es, an der richtigen Haltestelle auszusteigen und zu einer Haltstelle der Linie 18 zu gehen.

Diese Bahn kam auch bald und war ebenfalls total überfüllt. Am Barbarossaplatz gelang es mir auszusteigen und bald mit einer ebenfalls völlig überfüllten Bahn in die Kölner Südstadt zu fahren.

Man sieht, es hätte noch schlimmer kommen können. Dennoch, wanderungstechnisch war das jetzt meine letzte Karnevalsaktion in diesem Jahr.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Sturz

Gestern im Büro gestürzt, leicht den Oberschenkel geprellt (nicht so schlimm, habe heute schon wieder Basketball gespielt), meine Kaffeetasse zerdeppert und Teile der Elektronik zerstört. Das war ein Heidenlärm, zum Glück ohne viele Zeugen.

Heute musste ein Elektriker den Schaden richten, die Wandbuchse austauschen, aus der ich das Telefonkabel samt Schalter rausgerissen und damit diverse Kurzschlüsse verursacht habe.

Ich weiss schon, dass die Verkabelung im Raum sicher nicht den Arbeitsschutzbestimmungen entspricht. Ich muss da unbedingt mal diese "Fallstricke" beseitigen.

Sonntag, 15. Juli 2012

Regengebiet

... da zieht ein Landregen genau über mein Wandergebiet. Und nur dort. Ich beobachte das empört schon seit Stunden.

Photobucket

>Screenshot Regenradar UNI Bonn<

Donnerstag, 29. März 2012

Die Navi-Künstler

Da bestellte ein Kollege forsch einen Dienstwagen und ich, der gerne jegliche Verantwortung in Zusammenhang mit Autofahren von mir weise, vertraute voll darauf, dass er wisse, wo das Ziel sei und wie man das Navi bedient. Es war immerhin erst 7 Uhr 30, als wir los fuhren. Zu so einer Uhrzeit kann man doch sowieso nicht erwarten, dass ich fit bin.

Also “programmierten” wir dieses Navi auf Duisburg und fuhren los. Auf dem Beifahrersitz döste ich dann so vor mich hin, aber auf die Dauer blendete mich doch die Sonne von vorn und - irritiert mich noch einmal auf einer Karte vergewissernd, man will ja keinen Blödsinn erzählen – wies ich meinen Kollegen dezent darauf hin, dass Duisburg nordwestlich von Köln liege und er seit geraumer Zeit nach Osten fahren würde.

Mittlerweile nahe Engelskirchen, hielten wir an einer Tankstelle, programmierten das Navi noch einmal (und diesmal richtig), drehten um und fuhren wieder zurück nach Köln und dann nach Duisburg. Und obwohl wir sehr rechtzeitig losgefahren waren (ein Kaffee am Ziel wäre locker noch drin gewesen), erreichten wir die Veranstaltung dann mit einer Stunde Verspätung.

Abgesehen davon, dass wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben (eine Frau hatten wir auch noch im Auto), muss ich doch festhalten, dass diese Geräte meist nicht intuitiv zu bedienen sind – und jedes Auto hat ein anderes.

Freitag, 23. März 2012

Post

Ich bekam kürzlich eine Postkarte von meinem Bruder:

Photobucket

>Welche Stadt ist das?<

Die Postkarte war dreieinhalb Monate unterwegs. Ich vermute mal, nicht nur hierzulande läuft da mitunter etwas schief.

Ich stelle mir so vor, wie die Postbeamten zu siebt Klaue und Sprache zu entziffern suchten, um zu ergründen, ob sie diese Postkarte ausser Landes lassen dürfen. Und ein Poststempel ist auch nicht drauf, hatten sie wohl gerade nicht zur Hand oder die Stempelfarbe war ausgegangen. Nun ja, das Land ist bekannt für mitunter "provisorische Zustände".

Gefangen in Köln 2.0

Ein Blog. Wenig über Knast Sex und Autos mehr über Köln Film Musik Bücher Net und Wanderungen

Kommunikation

danke für die rezension.
danke für die rezension.
bonanzaMARGOT - Fr, 23. Feb, 06:04
so ähnlich dachte...
so ähnlich dachte ich mir das auch.
bonanzaMARGOT - Sa, 17. Feb, 12:37
... nein, der Film muss...
... nein, der Film muss noch etwas warten.
Treibgut - Sa, 10. Feb, 12:00
hm. ja. wäre eine...
hm. ja. wäre eine idee. danke! warst du schon...
bonanzaMARGOT - Sa, 10. Feb, 09:31
Dann
... nimm doch "Wind River", hat auch gute Kritiken.
Treibgut - Fr, 9. Feb, 21:03
hat gute kritiken, aber...
hat gute kritiken, aber ist nicht so mein thema.
bonanzaMARGOT - Fr, 9. Feb, 05:09
Kinotipp?
Ich schaue als nächstes evtl. "Der seidene Faden".
Treibgut - Do, 8. Feb, 12:50
in "three billboards..."...
in "three billboards..." waren wir erst letzten sonntag...
bonanzaMARGOT - Do, 8. Feb, 06:08

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