Sounds

Samstag, 10. Februar 2018

Sound-Welten (04/2018)

Das Album von Wucan gefiel mir in dieser Prüfserie gut. 

QTY. Album: QTY (2017). Debut-Album einer US-amerikanischen Indie-Rock-Duos, oft mit Refrains im Duett-Gesang. Kann man gut anhören. „Zehn peppige Gitarrensongs“, meint bestditches. SHR: 9 T – 304 T. WD: n.v. 

Seraleez. Album: Good Life (2016). Debut-Album einer US-amerikanischen Jazz-Soul-Funk-Band mit Lady am Micro. Enthält auch Electro-Spielereien und Hip-Hop-Tunes. „Ein angenehm frisch klingendes, unterhaltsames Stück Black Music“, meint soultrainonline. Meine Richtung ist es allerdings nicht. SHR: 1 T – 4 T. WD: n.v. 

Terra Lightfoot. Album: New Mistakes (2017). Drittes Album einer kanadischen Blues-Rock-Band mit Lady am Micro. Stilistisch sehr konservativ. „Ansprechende Rock-Power, manchmal etwas gediegen, dann wieder mitreißend“, meint musikreviews. SHR: 4 T – 257 T. WD: n.v. 

Varech. Album: Coldead Marble Memories (2016). Debut-Album einer seit Langem aktiven französischen Underground- Doom- und Death-Metal-Band. Düster, oft hypnotisch-trashiges Getrommel mit eher zurückhaltenden Growls. Nur für Anhänger dieser Spielarten geeignet, aber das Album ist oft auch relativ episch-melodisch und anhörbar. Anspieltipp mit Gothic-Touch: „Into Arkhangelsk“. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Wucan. Album: Reap The Storm (2017). Zweites reguläres Studio-Album einer deutschen Folk- und Psychedelic-/Klassik-/ Krautrock-Band mit Lady am Micro. Es hört sich wunderbar altmodisch an, könnte aus den 1970er Jahren stammen. Am Ende des Albums gibt es zwei Songs von 21 bzw. 18 min. Länge. Die Flöte ist ein wichtiges Instrument bei dieser Band. Dieses Album sollte ich mir wohl zulegen. SHR: 1 T – 24 T. WD: 16/day. 

Xenoula. Album: Xenoula (2017). Debut-Album einer südafrikanisch-britischen Lady mit mythisch-perkussivem Sound. „Synthetische Warps, Sinus-Module und interstellare Sample-Elemente formen eine um Schutz bedachte Mimikry“, meint intro. Das ist ist wohl nicht so meine Richtung. SHR: 2 T – 326 T. WD: n.v. 

Zola Jesus. Album: Okovi (2017). Sechstes Album einer US-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit Hang zu opulent-technischen Werken und manchmal Gothic-Touch. Mir ist der Sound zu „expressiv“. SHR: 85 T – 553 T. WD: 27/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), 
n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Montag, 5. Februar 2018

Sound-Welten (03/2018)

Das Album von Lean Year gefiel mir in dieser Prüfserie gut. 

Jane Getter Premonition. Album: On Tour (2017). Nach etwa fünf Studio-Alben in diversen Kollaborationen nun ein Jazz-Rock- Live-Album einer US-amerikanischen Truppe mit ihr als Gitarristin und Kopf der Band. Nach On (2015) wurde das Material hier live aufbereitet. Die Stücke erreichen oftmals fast die 10-min-Marke. Es gibt auch male/female-Gesang auf diesem oft heftig rockenden Werk. „Kein typisches Gitarrenheldinnen-Album“, meint betreutesproggen. Nicht schlecht, aber nur bedingt meine Richtung. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Kellermensch. Album: Goliath (2017). Zweites Album einer dänischen Rockband, deren Stil als Metal, Art Metal und Progressive Rock beschrieben wurde. Ich selbst würde es mehr als „Neue Dänische Härte“ bezeichnen. Mitunter schroff, ist der Sound oft auch melodisch oder melancholisch. Nicht schlecht, vor 30 Jahren hätte ich die Platte wahrscheinlich gekauft. Anspieltipp: „Lost At Sea“. SHR: 27 T – 154 T. WD: 13/d. 

Lean Year. Album: Lean Year (2017). Debut-Album eines US-amerikanischen Folk-Pop-Duos. Etwas melancholisch. Die fragile Stimme der Lady gefällt mir ganz gut, und wenn es ein paar schroffe Takte gibt, werden die Songs richtig gut. „Ihre ambienthafte Folkmusik lässt genug Raum, um sogar vorbeifliegende Singvögel oder Geister von Musiklegenden spontan mittun lassen zu können“, meint der musikexpress. Anspieltipp: „Waterloo Suns“. Ich überlege mir es noch, ob ich dieses Album kaufe. SHR: 3 T – 192 T. WD: n.v. 

Mitski. Album: Puberty 2 (2016). Viertes Album einer japanisch-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit Faible für einen elektronisch-schrägen, manchmal auch kräftig rockigen Sound. „Mit der Leidenschaft der jungen PJ Harvey“, meint laut, es hört sich aber nicht ähnlich an und ist nicht so meine Richtung. Bei spotify ist sie aber sehr erfolgreich. SHR: 915 T – 7.627 T. WD: n.v. 

Narsilion. Album: Arcadia (2006). Mal wieder etwas aus der Rubrik „fast vergessen“. Das war das zweite Album einer spanischen Neoklassik-/Darkwave-Band. 2011 endet momentan die Diskographie. Die Band wird stilistisch dem Dunstkreis von „Dead Can Dance“ zugeordnet. Ich selbst finde die Sythies (und die Heavenly Voices) auf dem Album allerdings mitunter etwas arg kitschig geraten. SHR: 8 T – 50 T. WD: n.v. 

Pvris. Album: All We Know of Heaven, All We Need of Hell (2017). Zweites Album einer US-amerikanischen Rock-Band mit Lady am Micro. In England schaffte es das Album auf Platz 4 der Charts, in Deutschland war man deutlich weniger begeistert. Meiner Meinung nach sind der Sound und der deklamierende Gesang ziemlich aufdringlich, aber die spotify-Hörer mögen das offensichtlich. SHR: 1.359 T – 8.600 T. WD: 13/d. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
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Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Samstag, 27. Januar 2018

Sound-Welten (02/2018)

So wirklich überzeugen wollte mich keines der Alben dieser Prüfserie. Das Album von Ghostpoet gefiel mir vielleicht noch am besten.

Arbouretum. Album: Song of the Rose (2017). Sechstes Album einer US-amerikanischen Psychedelic-Rock-Band. Dunkler Touch, schroff und gitarrenlastig, kann man mal anhören, aber aus meiner Sicht nichts Besonderes. SHR: 10 T – 59 T. WD: 3/d. 

Big Thief. Album: Capacity (2017). Zweites Album einer US-amerikanischen Folk-Indie-Rock-Band mit Lady am Micro. „Eines der besten Folk-Rock Alben des Jahres“, meint br. Mir hat es stilistische zu wenig Ecken und Kanten, aber die Sängerin ist interessant. SHR: 638 T – 2.973 T. WD: n.v. 

Candelilla. Album: Camping (2017). Drittes Album einer deutschen Indie-Soft-Rock-Band mit Lady am Micro. Oft Spoken-Word-Songs mit deutschen Texten und stilistischer Ähnlichkeit zu Anne Clark, aber nicht nur. Durchgängig gelungen finde ich das Album nicht, aber manche Songs sind gut anhörbar. Anspieltipp: „Trocken und staubig“. SHR: 1 T – 6 T. WD: 4/d. 

Dunkelschön. Album: Abraxas (2017). Siebtes Album einer deutschen Band, die im Bereich Mittelalter-/Dark Folk zu Hause ist und wahrscheinlich auch zunehmend Rock-Elemente in die Alben integriert. Male/female-Gesang, deutsche Texte. Mitunter kommen sehr sentimental-dunkle Songs dabei heraus, aber eben auch MA-Trink- und Feierlieder. Eine solche stilistische Heterogenität auf einem Album nach dem Motto „für jeden Geschmack etwas dabei“ gefällt mir generell nicht so. Anspieltipp: „Schloss aus Licht“. SHR: 1 T – 3 T. WD: 9/d. 

EERA. Album: Reflection of Youth (2017). Debut-Album einer Norwegerin. Etwas zu süsslich für meinen Geschmack. „Sie zieht lange, manchmal lautmalerische Bahnen durch flirrende Klangareale und Hallräume des Indie-Rock“, konstatiert der musikexpress. SHR: 6 T – 75 T. WD: n.v. 

Fiddler's Green. Album: Devil's Dozen (2016). Ca. Album No. 13 einer deutschen Folk-Rock-Band. Schon über 25 Jahre aktiv, ist sie erst in diesem Jahrzehnt wirklich erfolgreich geworden. Aber dieser fröhlich-treibende Folk-Rock ist nicht mein Ding. Könnte wohl auch im Karneval als Anheizer auftreten. SHR: 79 T – 319 T. WD: 109/d. 

Ghostpoet. Album: Dark Days & Canapés (2017). Viertes Album eines britischen Singer-/Songwriters nigerianischer Abstammung. In England recht erfolgreich. Man kann den nur leicht dunklen Sound dieses Albums ganz gut anhören, aber ein wirklich zündender Funke wollte bei mir nicht überspringen. SHR: 70 T – 469 T. WD: 11/d. 

Hundred Waters. Album: Communicating (2017). Drittes Album einer US-amerikanische Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. Ätherisch, aber etwas zu süsslich für meinen Geschmack. „Eine beeindruckende Balance zwischen leisen Tönen und poppigem Aufbrausen, Unterkühltheit und Hoffnung“, meint laut. SHR: 66 T – 596 T. WD: n.v. 

In This Moment. Album: Ritual (2017). Album No. 6 einer US-amerikanischen Rock-Band mit Lady am Micro. Melodramatischer Sound mit erheblichen Krachfaktor. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. SHR: 543 T – 4.858 T. WD: 65/d.
 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
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Sonntag, 21. Januar 2018

Sound-Welten (01/2018)

Irgendwie komme ich kaum noch dazu, Musik zu hören - und daher finde ich auch nichts. So wirklich überzeugen wollte mich keines der Alben dieser Prüfserie. Das Album von Modern Studies gefiel mir vielleicht am besten.


Modern Studies. Album: Swell To Great (2017). Relativ melancholisches Debut-Album einer britischen Folk-Indie-Band mit Lady am Micro und gelegentlichem Duett-Gesang mit Mann. Es enthält einige wenige wirklich gute Songs. Ein „Soundtrack zum Fallende-Blätter-Beobachten und Teetrinken“, meint intro. SHR: 3 T – 20 T. WD: n.v. 

The Narcotic Slave Orchestra. Album: Love, Art, Intoxication - Musick for Flies (2005). Dieses Debut- und einzige Album einer deutschen Kraut-/Space-Rock-Band – in Eigenproduktion entstanden - fällt wahrscheinlich in die Rubrik „längst vergessen“, auch wenn man es bei spotify anhören kann. Mit häufig psychedelisch-krautigem Jams in manchmal über 20-minütigen Stücken und Klangkollagen schafft es das Werk auf 150 Minuten. Das 23-minütige „Fuckmusick“ kann überzeugen, aber der Rest ist aus meiner Sicht oft eher Mittelmaß. Auf den babyblauen Seiten gibt es eine Plattenkritik. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Public Service Broadcasting. Album: Every Valley (2017). Drittes Album einer britischen Pop-/ArtRock-Band. Mainstreamig. Auf dem neuen Album bedient man sich diversen GastsangerInnen. In England recht erfolgreich, aber ich kann mit dem Sound wenig anfangen. „Ein dokumentarisches Konzeptalbum über die walisische Kohle-Industrie“, konstatiert byte.fm. SHR: 142 T – 487 T. WD: n.v. 

Rainer Maria. Album: Rainer Maria (2017). Nach rd. 10-jähriger Pause ist dies das etwa sechstes Album einer in Deutschland wahrscheinlich nicht sehr bekannten US-amerikanischen Emo-Rock-Band mit Lady am Micro. Schön schroff, mit vielen Krachig-/Leise-Songs. Kann man anhören, ohne haben zu müssen, sage ich mal. SHR: 14 T – 227 T. WD: n.v. 

Sorcerer. Album: The Coming of the Fire King (2017). Nach zwei Eigenveröffentlichungen in den 1980er/90er Jahren und über 20-jähriger Pause hat diese schwedische Epic-Metal-Band in den letzten Jahren zwei reguläre Alben herausgebracht. Das neueste Alben enthält epische Songs, die die 10-min-Marke erreichen können. Stilistisch ist das Album recht klassisch-melodisch. Nicht schlecht, aber ich meine, diesen Sound früher schon 1.000 mal gehört zu haben. SHR: 4 T – 48 T. WD: 25/d. 

Torsten Goods. Album: Thank You Baby! (2015). Etwa siebtes Album eines deutschen Jazz-Gitarristen und Sängers. Etwas zu gefälliger Jazz aus meiner Sicht, wenig Ecken und Kanten, aber immerhin etwas melancholisch. SHR: 5 T – 35 T. WD: 11/d. 

Vuur. Album: In This Moment We Are Free – Cities (2017). Debut-Album einer niederländischen Progressive-Metal-Band, die von der ehemaligen The-Gathering-Sängerin Anneke van Giersbergen gegründet wurde. In den Niederlanden schaffte es das Album auf Platz 2 der Charts, aber ansonsten konnte der aus meiner Sicht ruppig-schroffe, wenig eingängige Sound nirgendwo so richtig punkten. Selten kommen die Gesanglinien mal wirklich in den Vordergrund durch. SHR: 24 T – 147 T. WD: 25/d. 

Wolf Mountains. Album: Superheavy (2017). Zweites Album einer deutschen Post-Grunge-Band. Ein „Alternative-Rumdumschlag vom Feinsten“, meint musikreviews. Mir selbst hat der Sound (und die Voice des Sängers) aber nicht so zugesagt. SHR: 1 T – 2 T. WD: n.v. 

Zimt. Album: Glückstiraden (2017). Zweites Album einer deutschen Pop-/NDW-Band. Zwei Mädels singen (auf deutsch) und bedienen diverse Instrumente, außerdem gibt es noch einen Schlagzeuger. Ich sage mal, auf die poppigeren Stilvarianten der „Neuen Deutschen Welle“ stand ich noch nie wirklich. „Wave-Pop für traurige Rummelkinder“, meint musikexpress. SHR: 1 T – 4 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
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Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Sonntag, 31. Dezember 2017

Sound-Welten (20/2017)

So wirklich überzeugen wollte mich keines der Alben dieser Prüfserie. Das Album von Kata gefiel mir wohl am besten. 

Ibeyi. Album: Ash (2017). Zweites Album eines französisch-kubanischen Duos zweier Schwestern, das traditionelle Gesänge mit modernen Stilmitteln (Electronica, Jazz) verknüpft. Das kann man ganz gut anhören und hört sich auch soundtechnisch ziemlich anspruchsvoll an, ist aber dennoch nicht so wirklich meine Richtung. SHR: 232 T – 2.637 T. WD: 56/d. 

Joco. Album: Horizon (2015). Zweites Album eines deutschen Schwestern-Duos. Sie machen soften FolkPop, manchmal auch mit deutschen Texten, der relativ eigenständig wirkt, aber aus meiner Sicht etwas unauffällig ist. Inzwischen haben sie auch schon wieder ein neues Album gemacht. SHR: 27 T – 443 T. WD: 18/d. 

Kata. Album: Tivils døtur (2017). Debut-Album einer Faröer-Frauen-Band mit folkloristischen, ätherisch-sakralen Chor-Gesängen, die häufig von einer Solo-Stimme getragen werden. Instrumentell minimalistisch-fragil von Percussion und Synthies unterstützt. Unter „Heavenly Voices“ einsortierbar, hört sich außergewöhnlich an, ist allerdings für meinen Geschmack vielleicht doch zu sakral. „Für Nordic-Fans ein absolutes Muss“, meint schubladenfrei. Anspieltipp: „Grimur A Midalnesi“. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Lana Del Rey. Album: Lust For Life (2017). Desto bekannter die 2012 berühmt gewordene Chanteuse wird, umso schlechter, d.h. poppig-mainstreamiger, scheint ihre Musik zu werden. In weiten Teilen ist dieses Album nur noch Pop-Kitsch. Der Sound ist aber aus meiner Sicht noch um Lichtjahre besser als der von "herkömmlichen" Schlagersängerinnen. SHR: 9.013 T – 91.115 T. WD: 515/d. 

Mrs. Greenbird. Album: Postcards (2014). Dieses deutsches Male-/Female-Duo mit Folk-/Country-Einschlag hatte es mit ihrem Debut-Album geschafft, auf Platz 1 der deutschen Charts zu landen. Mit diesem, ihrem zweiten Album, waren sie aber nicht mehr so erfolgreich. Ziemlich gefällig-unauffälliger traditonell orientierter Sound, sage ich mal. SHR: 20 T – 122 T. WD: 45/d. 

Nadine Shah. Album: Holiday Destination (2017). Drittes Album einer britischen Sängerin. „Die ausnahmslos starken Songs bewegen sich zwischen verstörendem Freejazz-Noise und beinahe tanzbaren Rhythmen“, meint intro. Schroffe Gitarren-Riffs sind hier zu finden, und tendenziell ist das Album etwas düster – und das gefällt mir schon mal gut. Dennoch spricht es mich nicht so stark, dass ich es kaufen werde. Anspieltipp: „Evil“. SHR: 23 T – 145 T. WD: n.v. 

Phosphor. Album: Weltenbrand (2017). Zweites Album einer deutschen Metal-/NDH-Band mit deutschen Texten. Kann man streckenweise anhören, oft schroff-melodisch. Das Rad wurde stilistisch allerdings nicht neu erfunden. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Rome Is Not A Town. Album: It's A Dare (2017). Debut-Album einer schwedischen Lady-Band. Zwischen Indie, Punk und Noise angesiedelt. Kann man anhören. „Das Subtile mit dem Brachialen zu verbinden ist das dominierende kreative Prinzip des Quartetts“, meint plattentests. SHR: 1 T – 28 T. WD: n.v. 

Sabbath Assembly. Album: Rites of Passage (2017). Sechstes Album einer US-amerikanischen Metall-Band mit Lady am Micro. Sprödes Werk, manchmal mit Doom-Anleihen. „Wie ein langsam wirkendes Gift geben sich die störrischen, überwiegend langen Kompositionen“, meint u.a. metal-hammer. SHR: 1 T – 5 T. WD: n.v.

 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Dienstag, 26. Dezember 2017

Sound-Landschaften: Esben And The Witch mit „Older Terrors“

Von dieser britischen Band mit klagender Lady am Micro hatte ich mir schon das Vorgänger-Album zugelegt – und nun No. 4 „Older Terrors“ (2016). Metal beschreibt die Musik „irgendwo zwischen Psychedelic, Folk, Rock und Okkultismus“. Die vier Stücke des Albums überschreiten alle die 10-Minuten-Marke und wirken auf mich in erster Linie hypnotisch-ekstatisch.

>Esben And The Witch live mit „Sylvan“ von ihrem neuesten Album, dankenswerterweise hochgeladen von Me Against the Angel<

Montag, 25. Dezember 2017

Sound-Landschaften: Hey Colossus „The Guillotine“

Nicht gerade Weihnachtsmusik, aber hier fällt Weihnachten eben aus. Die britische Band „Hey Colossus“ dürfte mit ihrem brachialen Sound in Deutschland einen Underground-Status inne haben, aber selbst die englischsprachige wikipedia kennt diese Band nicht, die mit „The Guillotine“ (2017) ihr ungefähr zehntes Album veröffentlicht hat und seit mindestens 12 Jahren aktiv ist.

Als Industrial, Krautrock, Noise verortet betreutesproggen den Sound des Albums.

>Hey Colossus live mit „Englishman“ von ihrem neuen Album, dankenswerterweise hochgeladen von King Dave<

Nicht jeder Song gefällt mir, die besseren schroff-langsamen Songs erinnern mich aber oft wohltuend an den brachialeren Sound der 1980er Jahre, weshalb ich mir dieses Album auch zulegte.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Sounds: Gemma Ray „The Exodus Suite“

Die britische Künstlerin Gemma Ray lebt in Berlin. Ihr Album „The Exodus Suite“ (2016) ist bereits ihr siebtes Werk. Es gefiel mir so gut, dass ich es kaufte. Es klingt für mich nach Filmmusik mit Italo-Western-Touch, und sie hat eine prägnante Stimme.

>Gemma Ray live in den USA, dankenswerterweise hochgeladen von amoeba<

Bei allen Experimenten und Zitaten, bei allem Ab- und Wegdriften ins Psychedelische und Abstrakte macht Gemma Ray immer noch Pop“, meint laut.

Samstag, 11. November 2017

Sounds: Electric Moon mit „Stardust Rituals“

Krautrock ist ja eher eine altertümliche, deutsche Musikrichtung, die ihren Höhepunkt in der 1970er Jahren feierte. Electric Moon ist da vergleichsweise jung, brachten ihr Debut-Album im Jahr 2000 auf den Markt. Seither sind sie fleißig am produzieren und „Stardust Rituals“ (2017) dürfte ihr 10. Album sein, folgt man wikipedia.

Wie man damit Geld verdienen kann, ist mir zwar ein Rätsel, aber was soll's. Immerhin habe ich wenigstens das 10. Album auch gekauft.

Die alten deutschen Krautrock-Bands waren aus meiner Sicht vielseitiger, hatten auch oft bessere SängerInnen. Electric Moon agieren meist instrumental, und man spielt sich gern in endlosen rhythmischen Stücken in Ekstase. Mitunter finden sie eine ansprechende Melodie, so auch auf ihrem neuen Album, die das Anhören wirklich lohnt.

Wie es sich für eine Krautrock-Band gehört, war man auch auf dem Burg Herzberg Festival zugegen – das Video kommt von dort:

>Electric Moon live, dankenswerterweise hochgeladen von KrautRockt!<

Es gibt viele Electric-Moon-Live-Videos bei youtube – schaut selbst, falls euch der Sound gefallen sollte.

Montag, 6. November 2017

Sounds: Clara Haberkamp Trio

Für dieses Jazz-Trio habe ich ja schon im April hier Werbung gemacht. Es gibt auch nicht viel Neues, außer dass ich mir ihr älteres Album „You Sea!“ (2015) inzwischen auch noch zugelegt habe.

Gefangen in Köln 2.0

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Kommunikation

danke für die rezension.
danke für die rezension.
bonanzaMARGOT - Fr, 23. Feb, 06:04
so ähnlich dachte...
so ähnlich dachte ich mir das auch.
bonanzaMARGOT - Sa, 17. Feb, 12:37
... nein, der Film muss...
... nein, der Film muss noch etwas warten.
Treibgut - Sa, 10. Feb, 12:00
hm. ja. wäre eine...
hm. ja. wäre eine idee. danke! warst du schon...
bonanzaMARGOT - Sa, 10. Feb, 09:31
Dann
... nimm doch "Wind River", hat auch gute Kritiken.
Treibgut - Fr, 9. Feb, 21:03
hat gute kritiken, aber...
hat gute kritiken, aber ist nicht so mein thema.
bonanzaMARGOT - Fr, 9. Feb, 05:09
Kinotipp?
Ich schaue als nächstes evtl. "Der seidene Faden".
Treibgut - Do, 8. Feb, 12:50
in "three billboards..."...
in "three billboards..." waren wir erst letzten sonntag...
bonanzaMARGOT - Do, 8. Feb, 06:08

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