Sounds

Samstag, 14. April 2018

Sounds: The Drones „Feelin Kinda Free“

Das siebte, in 2016 erschienene Album dieser autralischen Band habe ich mir nunmehr zugelegt; entspricht der anarchisch-krachigen Seite meines Musikgeschmacks. Gute Band!

Alle, die harte Nerven und ein Faible für psychedelische, krautrockige oder frühe „Flying Teapot“-GONG-Musik haben, die sind bei den abgefahrenen Melbourner Musikern bestens aufgehoben“, meint musikreviews.

Auf dem folgenden, sehr langen youtube-Video wird es laut, aber gerade der erste Song gefällt mir besonders gut:

>The Drones live, dankenswerterweise hochgeladen von Tropical Fuck Storm Records<

Sonntag, 1. April 2018

Sound-Welten (07/2018)


Am erfreulichsten in dieser Prüfserie ist aus meiner Sicht wahrscheinlich das Album der schwedischen Band Sällskapet zu bewerten. 

Magic Pie. Album: King For A Day (2015). Etwa viertes Album einer norwegischen Progressive- und Hard-Rock-Band. Etwas verfrickelt, aber recht melodisch. „Zweifelsohne sind hier gute Handwerker mit Herz am Werkeln, doch echte Überraschungen sind hier nicht zu erwarten,“ meint betreutesproggen. Immerhin trauen sie sich an echte Longtracks mit 12 bzw. 27 min. Länge und abwechslungsreichen Laut-Leise-Passagen; das ist lobenswert. Die oft eher extrovertierten Gesangspartien gefallen mir weniger. SHR: 15 T – 41 T. WD: n.v. 

Nai Palm. Album: Needle Paw (2017). Solo-Debut-Album einer australischen Sängerin und Gitarristin, die insbesondere mit der Neo-Soul-Band „Hiatus Kaiyote“ regionale Erfolge erzielte. „Ein außerordentlich gelungenes Experiment in Emotion und Selbstermächtigung“, meint intro. Bei spotify recht erfolgreich, gehört aber nicht zu meinen bevorzugten Musikrichtungen. SHR: 106 T – 967 T. WD: n.v. 

Paradisia. Album: Sound of Freedom (2017). Debut-Album eines englisch-französischen Folk-Pop-Ladytrios. Aus meiner Sicht zu oft ein kitschiger und durchproduzierter Sound. „Wunderschöne Frauenstimmen in engelsgleichen Harmonien, betörende Melodien, kaum Ecken und Kanten“, meint sonic-seducer. SHR: 9 T – 2.400 T. WD: n.v. 

Rosemary & Garlic. Album: Rosemary & Garlic (2018). Debut-Album eines niederländischen Folk-Duos. Noch so ein „Ohne-Ecken-und-Kanten-Sound“, aber mehr in Richtung Dream Pop gehend. „Die Melodien sind süß, aber nicht wirklich eingängig, der Gesang schön, aber nicht atemberaubend“, meint nordbuzz. SHR: 21 T – 2.313 T. WD: n.v. 

Sällskapet. Album: Disparition (2018). Drittes Album einer schwedischen Ambient-Rockband. Das Besondere ist, dass sie die auch von mir geschätzte deutsche Pop-Noir-Sängerin Andrea Schroeder hier verpflichtet haben (die leider auf deutsch singt). „Ein berauschender Tanz in Zeitlupe durch nächtliche Straßen oder über einsam gelegene Trümmerfelder, an deren Rändern ein unheilbringender Wind durch Baumwipfel streicht,“ meint musikreviews. Nicht schlecht. SHR: 21 T – 31 T. WD: n.v. 

Thundermother. Album: Thundermother (2018). Drittes Album einer schwedischen Hard-Rock-Band in rein femininer Besetzung. Naja, Hard Rock eben; die Band kann/will nur relativ einfach strukturierte, kurze Songs in der 3-5-Minuten-Komfort-Zone spielen. SHR: 7 T – 138 T. WD: 49/day. 

Valparaiso. Album: Broken Homeland (2017). Debut-Album einer französischen Indie-Pop-Band, die hier zahlreiche GastsängerInnen verpflichtet hat. Das kann man gut anhören, Begeisterung wollte bei mir allerdings auch nicht aufkommen. „“Eine sehnsüchtige, melancholische Atmosphäre, die wunderbar in den Herbst passt“, meint detektor.fm. SHR: 5 T – 60 T. WD: n.v. 

White Willow. Album: Future Hopes (2017). Siebtes Album einer norwegischen, in der Vergangenheit durch viele Besetzungswechsel gekennzeichneten Progressive-Rock-Band mit Lady am Micro. Mal rau, mal episch, mal verspielt oder verfrickelt. Einen speziellen Nerv wird ihr Sound bei mir jedoch wohl nie treffen. SHR: 2 T – 8 T. WD: 2/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), 
n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Sonntag, 25. März 2018

Sounds: Lean Year


Manchmal stehe ich auf Bands, die grazil-zerbrechliche minimalistische Folk-Indie-Songs schaffen. Das junge US-amerikanische Trio „Lean Year“ mit seiner sympathischen Sängerin ist da meine neueste Entdeckung. Ihr gleichnamiges Debut-Album aus 2017 habe ich mir nun zugelegt. 

Lean Year live, ein 45-minütiges Konzert in fast intimer Atmosphäre, dankenswerterweise hochgeladen von Silver Persinger

Folk, der sich sehr aufmerksam selbst zuhört – aber auch für Amsel, Drossel, Geister und Freunde von Mazzy Star“, meint der musikexpress<.

Sonntag, 18. März 2018

Sound-Welten (06/2018)

Die slowenische Band „Laibach“ hat in dieser Prüfserie das Rennen gemacht. 

Gordi. Album: Reservoir (2017). Debut-Album einer australischen Folktronica-/Indie-Pop-Lady. In Australien und bei spotify offensichtlich erfolgreich. Ich selbst war weniger begeistert von diesem Sound, er hat für mich zu viele poppige Schnulzenmomente. „Indie-Elektro-Pop mit der Grandezza großer Folk-Vorbilder“, meint hingegen der musikexpress. SHR: 76 T – 5.902 T. WD: n.v. 

The Heliocentrics. Album: A World of Masks (2017). Vielleicht das neunte Album einer britischen Ethno-Psych-Jazz-Truppe, neuerdings mit Lady am Micro. Der Sound hört sich irgendwie „altertümlich“ an. „In wirklich ganz hinreißenden elf Stücken machen die Heliocentrics eine Reise durch Raum und Zeit“, meint intro. Ich habe aber dennoch nicht den Eindruck, dieses Album zwingend haben zu müssen, obgleich es streckenweise interessant ist. SHR: 14 T – 80 T. WD: n.v. 

In Slaughter Natives. Album: Cannula Coma Legio (2014). Ein schwedischer Industrial/Dark-Ambient-Actor, dessen Geschichte schon ins Jahr 1988 zurückreicht. Dieses ist - wenn man so will - das sechste Studio-Album, das aber auch ältere überarbeitete Tracks enthält. Es ist ein typischer – sehr gut gemachter – Vertreter dieser Stilrichtung. Nonpop bezeichnet das Album sehr treffend „als düsteren, langsam dahinfließenden, bösartigen Fluss von Klängen“. Früher hätte ich das Album vermutlich gekauft, heute bin ich unsicher, habe schon stilistisch ähnliche Werke. SHR: 2 T – 11 T. WD: n.v. 

Johanna Borchert. Album: Love Or Emptiness (2017). Viertes Solo-Album einer deutschen Jazz-Pianistin und Sängerin. In 2015 hatte ich sie live gesehen und ihr damals aktuelles Album gekauft. Das jüngste Album ist mir allerdings zu glatt geschliffen und jazz-poppig ausgefallen. SHR: 1 T – 6 T. WD: 10/Tag. 

Krayenzeit. Album: Von Mond und Schatten (2017). Drittes Album einer deutschen Folk-/Mittelalter-/Folk-Metal-Band. Ist stilistisch in Bereichen tätig, in denen auch Bands wie Subway To Sally oder Schandmaul unterwegs sind. Deutsche Texte. Aus meiner Sicht nicht weiter aufregend. SHR: 3 T – 12 T. WD: 18/Tag. 

Laibach. Album: Also sprach Zarathustra (2017). Von der politisch insbesondere früher sehr umstrittenen slowenischen Band Laibach habe ich zwei Langspielplatten aus den 1980er Jahren und eine CD aus den 1990er Jahren. Mittlerweile blicke ich nicht mehr so recht durch im umfangreichen, sehr heterogenen Werk der Band. Dieses letzte Album enthält jedoch viele ruhig-grazile Industrial-Stücke mit bedrohlichem Unterton und der typischen dunklen deutschsprachigen Voice des Sängers, die mir gut gefallen; ich sollte mir das Album daher zulegen. SHR: 15 T – 64 T. WD: 165/Tag.

 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Dienstag, 13. März 2018

Soundwelten: Galley Beggar mit „Heathen Hymns“

Diese britische Band mit Lady am Micro ist irgendwo zwischen Folk- und Psychedelic Rock angesiedelt und gefällt mir ganz gut. Ihr nunmehr viertes Album „Heathen Hymns“ (2017) legte ich mir kürzlich zu – wie auch schon das vorangegangene Album aus 2015.

Sie lassen die frühen 1970er Jahre auferstehen, widmen sich dem Sound damals gängiger Folkacts an der Schnitstelle zu Rock und Prog wie Fairport Convention, Steelye Span oder Lindisfarne“, meinen diekopfhoerer

>Galley Beggar live mit „Four Birds“ von ihrem neuesten Album, dankenswerterweise hochgeladen von fargo promotions<

Mittwoch, 28. Februar 2018

Sound-Welten (05/2018)

Ich habe mal wieder ein paar Alben geprüft. Die australische Band „The Drones“ betrachte ich als echte Neuentdeckung. 

Arve Henriksen. Album: Towards Language (2017). Achtes Album eines norwegischen Jazz-Trompeters, der auch in unzähligen anderen Jazz-Werken zu hören ist. Es sind mystische Sound-Malereien auf dem Album zu hören – naja, wie man sie aus Norwegen eben erwartet. SHR: 10 T – 49 T. WD: 3/day. 

Barb Wire Dolls. Album: Desperate (2016). Zweites Album einer griechisch-amerikanischen Garage-/Punk-Band mit Lady am Micro. Man hört das, was zu erwarten war: melodisch-krachige Songs, ohne zu denken, dass dies stilistisch neu wäre. „Eine beachtliche, zeitgemäß aufgemotzte Punk-Platte“, meint laut. SHR: 3 T – 15 T. WD: n.v. 

Crippled Black Phoenix. Album: New Dark Age (2015). Ca. sechstes Album einer britischen Progressive-Rock-Band. Performed wird hier u.a. Pink Floyd's „Echoes“. Diese eigenwillige Version kommt ohne kitschige Elemente allerdings nicht aus. SHR: 16 T – 32 T. WD: 23/day. 

The Drones. Alben: I See Seaweed (2013), Feelin Kinda Free (2016). Sechstes und siebtes Studio-Album einer seit mindestens 2001 aktiven australischen Indie-Alternative- Rock-Band. Diese Band kannte ich bisher überhaupt nicht. Eine echte Neuentdeckung. Das erste dieser beiden Alben verfolgt einen ziemlich harten Alternative-Rock-Stil, etwa ähnlich der lange verblichenen, ebenfalls australischen Band „The Birthday Party“. Das neue Album hört sich schon sehr anders an. „Alle, die harte Nerven und ein Faible für psychedelische, krautrockige oder frühe „Flying Teapot“-Gong-Musik haben, die sind bei den abgefahrenen Melbourner Musikern bestens aufgehoben“, meint musikreviews dazu. In der Tat ein interessantes, schräges Album, das ich mir vielleicht zulegen sollte, aber auch das ältere Album ist ziemlich gut. SHR: 39 T – 211 T, 63 T – 371 T. WD: n.v. 

The Eden House. Album: Songs For The Broken Ones (2017). Drittes Album eines britischen Gothic-Rock-Projekts. Als Sängerin fungiert meist die Faith-And-The-Muse-Frontfrau, außerdem gibt es enge Beziehungen zu den „Fields of the Nephilim“. „Eine Mischung aus Atmosphäre, Mystik und Emotion, die ungemein packend ist und nicht nur einmal für Gänsehaut sorgt“, meint metal. Mir ist der Sound oft zu kühl, ein paar gute Songs gibt es dennoch. Anspieltipp: „12th Night“. SHR: 4 T – 16 T. WD: n.v. 

Fever Ray. Album: Plunge (2017). Die Frontfrau des berühmten schwedischen Electro-Indie-Duos „The Knife“ agiert unter diesem Namen. Ihr Debut-Album habe ich vor knapp 10 Jahren gekauft, und dies hier ist erst das zweite Solo-Werk. Ich finde es durchwachsen, aber es gibt einzelne gute Songs. „Eine Art Spuk-Spur zieht sich wie ein schwarzer Faden durch das Album“, meint der br. Anspieltipp: „Red Trails“. SHR: 388 T – 1.173 T. WD: n.v.

 
SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 

Sonntag, 25. Februar 2018

Sounds: Wucan mit „Reap the Storm“

Mittlerweile habe ich mir das oben genannte, zweite und bislang letzte Album (2017) der Band zugelegt.

Warum kommt mir die Musik von Wucan häufiger so bekannt vor? Keine Ahnung, ich kann es an konkreten Namen nicht festmachen, aber manche Riffs kenne ich. Und weil es sich stark nach 70er-Jahre und manchmal sehr psychedelisch anhört, fragt metal auch, ob es sich um „eine seit den Siebzigern übersehene Musikerkommune aus der Nähe der niederländischen Grenze“ handelt?

Die noch sehr junge Band gefällt mir vor allem, wenn sie ihren klassischen flötenbasierten Hard Rock ablegt und der Sound in ausgedehnte krautrockig-psychedelische Epen übergeht. Auf dem Album kommen die Highlights daher aus meiner Sicht erst am Ende mit zwei 21 bzw. 18 Minuten langen Epen.

Wucan haben es mittlerweile schon in den Rockpalast gebracht. Von daher kann youtube ein qualitativ exquisites, langes Video einer Show bieten:

Allerdings war dieses Konzert schon in 2016, daher gibt es dort nichts vom neuesten Werk. Aber man sieht, was für eine charismatische Frontfrau die Band hat – und auch hier kommt das große Epos erst am Ende mit dem knapp 16-minütigem „Wandersmann“ vom ersten Album.

Samstag, 10. Februar 2018

Sound-Welten (04/2018)

Das Album von Wucan gefiel mir in dieser Prüfserie gut. 

QTY. Album: QTY (2017). Debut-Album einer US-amerikanischen Indie-Rock-Duos, oft mit Refrains im Duett-Gesang. Kann man gut anhören. „Zehn peppige Gitarrensongs“, meint bestditches. SHR: 9 T – 304 T. WD: n.v. 

Seraleez. Album: Good Life (2016). Debut-Album einer US-amerikanischen Jazz-Soul-Funk-Band mit Lady am Micro. Enthält auch Electro-Spielereien und Hip-Hop-Tunes. „Ein angenehm frisch klingendes, unterhaltsames Stück Black Music“, meint soultrainonline. Meine Richtung ist es allerdings nicht. SHR: 1 T – 4 T. WD: n.v. 

Terra Lightfoot. Album: New Mistakes (2017). Drittes Album einer kanadischen Blues-Rock-Band mit Lady am Micro. Stilistisch sehr konservativ. „Ansprechende Rock-Power, manchmal etwas gediegen, dann wieder mitreißend“, meint musikreviews. SHR: 4 T – 257 T. WD: n.v. 

Varech. Album: Coldead Marble Memories (2016). Debut-Album einer seit Langem aktiven französischen Underground- Doom- und Death-Metal-Band. Düster, oft hypnotisch-trashiges Getrommel mit eher zurückhaltenden Growls. Nur für Anhänger dieser Spielarten geeignet, aber das Album ist oft auch relativ episch-melodisch und anhörbar. Anspieltipp mit Gothic-Touch: „Into Arkhangelsk“. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Wucan. Album: Reap The Storm (2017). Zweites reguläres Studio-Album einer deutschen Folk- und Psychedelic-/Klassik-/ Krautrock-Band mit Lady am Micro. Es hört sich wunderbar altmodisch an, könnte aus den 1970er Jahren stammen. Am Ende des Albums gibt es zwei Songs von 21 bzw. 18 min. Länge. Die Flöte ist ein wichtiges Instrument bei dieser Band. Dieses Album sollte ich mir wohl zulegen. SHR: 1 T – 24 T. WD: 16/day. 

Xenoula. Album: Xenoula (2017). Debut-Album einer südafrikanisch-britischen Lady mit mythisch-perkussivem Sound. „Synthetische Warps, Sinus-Module und interstellare Sample-Elemente formen eine um Schutz bedachte Mimikry“, meint intro. Das ist ist wohl nicht so meine Richtung. SHR: 2 T – 326 T. WD: n.v. 

Zola Jesus. Album: Okovi (2017). Sechstes Album einer US-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit Hang zu opulent-technischen Werken und manchmal Gothic-Touch. Mir ist der Sound zu „expressiv“. SHR: 85 T – 553 T. WD: 27/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), 
n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Montag, 5. Februar 2018

Sound-Welten (03/2018)

Das Album von Lean Year gefiel mir in dieser Prüfserie gut. 

Jane Getter Premonition. Album: On Tour (2017). Nach etwa fünf Studio-Alben in diversen Kollaborationen nun ein Jazz-Rock- Live-Album einer US-amerikanischen Truppe mit ihr als Gitarristin und Kopf der Band. Nach On (2015) wurde das Material hier live aufbereitet. Die Stücke erreichen oftmals fast die 10-min-Marke. Es gibt auch male/female-Gesang auf diesem oft heftig rockenden Werk. „Kein typisches Gitarrenheldinnen-Album“, meint betreutesproggen. Nicht schlecht, aber nur bedingt meine Richtung. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Kellermensch. Album: Goliath (2017). Zweites Album einer dänischen Rockband, deren Stil als Metal, Art Metal und Progressive Rock beschrieben wurde. Ich selbst würde es mehr als „Neue Dänische Härte“ bezeichnen. Mitunter schroff, ist der Sound oft auch melodisch oder melancholisch. Nicht schlecht, vor 30 Jahren hätte ich die Platte wahrscheinlich gekauft. Anspieltipp: „Lost At Sea“. SHR: 27 T – 154 T. WD: 13/d. 

Lean Year. Album: Lean Year (2017). Debut-Album eines US-amerikanischen Folk-Pop-Duos. Etwas melancholisch. Die fragile Stimme der Lady gefällt mir ganz gut, und wenn es ein paar schroffe Takte gibt, werden die Songs richtig gut. „Ihre ambienthafte Folkmusik lässt genug Raum, um sogar vorbeifliegende Singvögel oder Geister von Musiklegenden spontan mittun lassen zu können“, meint der musikexpress. Anspieltipp: „Waterloo Suns“. Ich überlege mir es noch, ob ich dieses Album kaufe. SHR: 3 T – 192 T. WD: n.v. 

Mitski. Album: Puberty 2 (2016). Viertes Album einer japanisch-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit Faible für einen elektronisch-schrägen, manchmal auch kräftig rockigen Sound. „Mit der Leidenschaft der jungen PJ Harvey“, meint laut, es hört sich aber nicht ähnlich an und ist nicht so meine Richtung. Bei spotify ist sie aber sehr erfolgreich. SHR: 915 T – 7.627 T. WD: n.v. 

Narsilion. Album: Arcadia (2006). Mal wieder etwas aus der Rubrik „fast vergessen“. Das war das zweite Album einer spanischen Neoklassik-/Darkwave-Band. 2011 endet momentan die Diskographie. Die Band wird stilistisch dem Dunstkreis von „Dead Can Dance“ zugeordnet. Ich selbst finde die Sythies (und die Heavenly Voices) auf dem Album allerdings mitunter etwas arg kitschig geraten. SHR: 8 T – 50 T. WD: n.v. 

Pvris. Album: All We Know of Heaven, All We Need of Hell (2017). Zweites Album einer US-amerikanischen Rock-Band mit Lady am Micro. In England schaffte es das Album auf Platz 4 der Charts, in Deutschland war man deutlich weniger begeistert. Meiner Meinung nach sind der Sound und der deklamierende Gesang ziemlich aufdringlich, aber die spotify-Hörer mögen das offensichtlich. SHR: 1.359 T – 8.600 T. WD: 13/d. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Samstag, 27. Januar 2018

Sound-Welten (02/2018)

So wirklich überzeugen wollte mich keines der Alben dieser Prüfserie. Das Album von Ghostpoet gefiel mir vielleicht noch am besten.

Arbouretum. Album: Song of the Rose (2017). Sechstes Album einer US-amerikanischen Psychedelic-Rock-Band. Dunkler Touch, schroff und gitarrenlastig, kann man mal anhören, aber aus meiner Sicht nichts Besonderes. SHR: 10 T – 59 T. WD: 3/d. 

Big Thief. Album: Capacity (2017). Zweites Album einer US-amerikanischen Folk-Indie-Rock-Band mit Lady am Micro. „Eines der besten Folk-Rock Alben des Jahres“, meint br. Mir hat es stilistische zu wenig Ecken und Kanten, aber die Sängerin ist interessant. SHR: 638 T – 2.973 T. WD: n.v. 

Candelilla. Album: Camping (2017). Drittes Album einer deutschen Indie-Soft-Rock-Band mit Lady am Micro. Oft Spoken-Word-Songs mit deutschen Texten und stilistischer Ähnlichkeit zu Anne Clark, aber nicht nur. Durchgängig gelungen finde ich das Album nicht, aber manche Songs sind gut anhörbar. Anspieltipp: „Trocken und staubig“. SHR: 1 T – 6 T. WD: 4/d. 

Dunkelschön. Album: Abraxas (2017). Siebtes Album einer deutschen Band, die im Bereich Mittelalter-/Dark Folk zu Hause ist und wahrscheinlich auch zunehmend Rock-Elemente in die Alben integriert. Male/female-Gesang, deutsche Texte. Mitunter kommen sehr sentimental-dunkle Songs dabei heraus, aber eben auch MA-Trink- und Feierlieder. Eine solche stilistische Heterogenität auf einem Album nach dem Motto „für jeden Geschmack etwas dabei“ gefällt mir generell nicht so. Anspieltipp: „Schloss aus Licht“. SHR: 1 T – 3 T. WD: 9/d. 

EERA. Album: Reflection of Youth (2017). Debut-Album einer Norwegerin. Etwas zu süsslich für meinen Geschmack. „Sie zieht lange, manchmal lautmalerische Bahnen durch flirrende Klangareale und Hallräume des Indie-Rock“, konstatiert der musikexpress. SHR: 6 T – 75 T. WD: n.v. 

Fiddler's Green. Album: Devil's Dozen (2016). Ca. Album No. 13 einer deutschen Folk-Rock-Band. Schon über 25 Jahre aktiv, ist sie erst in diesem Jahrzehnt wirklich erfolgreich geworden. Aber dieser fröhlich-treibende Folk-Rock ist nicht mein Ding. Könnte wohl auch im Karneval als Anheizer auftreten. SHR: 79 T – 319 T. WD: 109/d. 

Ghostpoet. Album: Dark Days & Canapés (2017). Viertes Album eines britischen Singer-/Songwriters nigerianischer Abstammung. In England recht erfolgreich. Man kann den nur leicht dunklen Sound dieses Albums ganz gut anhören, aber ein wirklich zündender Funke wollte bei mir nicht überspringen. SHR: 70 T – 469 T. WD: 11/d. 

Hundred Waters. Album: Communicating (2017). Drittes Album einer US-amerikanische Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. Ätherisch, aber etwas zu süsslich für meinen Geschmack. „Eine beeindruckende Balance zwischen leisen Tönen und poppigem Aufbrausen, Unterkühltheit und Hoffnung“, meint laut. SHR: 66 T – 596 T. WD: n.v. 

In This Moment. Album: Ritual (2017). Album No. 6 einer US-amerikanischen Rock-Band mit Lady am Micro. Melodramatischer Sound mit erheblichen Krachfaktor. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. SHR: 543 T – 4.858 T. WD: 65/d.
 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 

Gefangen in Köln 2.0

Ein Blog. Wenig über Knast Sex und Autos mehr über Köln Film Musik Bücher Net und Wanderungen

Kommunikation

Hallo, das ist ein kurzes...
Hallo, das ist ein kurzes Heads-Up an die Immernoch-Blogger:...
skydance - Mo, 28. Mai, 19:35
Monsterwünsche für...
Monsterwünsche für die Reise!
C. Araxe - Mo, 14. Mai, 22:04
gute reise!
gute reise!
bonanzaMARGOT - Mo, 14. Mai, 05:09
Gute Reise mit schoensten...
Gute Reise mit schoensten Erlebnissen bei Wunschwetter...
Lo - Sa, 12. Mai, 06:25
eine dame mit so düsteren...
eine dame mit so düsteren phantasien - klingt...
bonanzaMARGOT - Fr, 11. Mai, 08:20
hach, wie schön,...
hach, wie schön, wenn eine reife frau ihren zweiten...
bonanzaMARGOT - So, 6. Mai, 11:56
orte werden durch erlebnisse...
orte werden durch erlebnisse markiert.
bonanzaMARGOT - Do, 3. Mai, 04:44
.... dann hast du ja...
.... dann hast du ja vielleicht mehr erlebt als ich...
Treibgut - Mi, 2. Mai, 22:32

DATENSCHUTZ

CONTACT

Der Verfasser dieses Blogs ist über folgende E-Mail-Adresse zu erreichen:

treibgut_2005[ät]gmx.de

[ät] wurde als Spam-Schutz eingesetzt und ist durch das entsprechende, eine E-Mail-Adresse kennzeichnende Tastaturzeichen @ zu ersetzen.

Translate ...

FILME


A Madame Aurora und der Duft von Frühling


A Beautiful Day

Lesestoff


Margaret Atwood
Die Geschichte von Zeb


Han Kang
Die Vegetarierin

Music


Lean Year


Galley Beggar
Heathen Hymns

Suche im Weblog

 

Status

Online seit 4573 Tagen
Zuletzt aktualisiert: So, 17. Jun, 01:34


Counter eingerichtet am 21.12.2005:

Ob man wohl rausgehen kann?

Archiv

Juni 2018
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
14
15
16
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB


About
At Home
Bücher
Cologne (In the City)
Digital World
Filme
Lamentation Column
Memories of ...
Other Places
Pflanzen und Tiere
Reisen
Sounds
Talk of the Day
Wanderungen
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren