Cologne (In the City)

Donnerstag, 23. Februar 2017

Ekliges Wetter

.... momentan.

Ich hatte heute frei, um mich jeglichen Karneval-Trubels entziehen zu können. Ich kaufte dennoch etwas ein, sah, dass in manchen Kneipen schon mittags viel los war.

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>Nass, hier in der Volksgartenstraße, Köln-Südstadt<

Kraniche zogen über die Stadt, bildeten Formationen.

Montag, 13. Februar 2017

Spaziergang am Kölner Rheinufer

In Anbetracht des Sonnenscheins musste ich – trotz Kneipenbesuch gestern Nacht – doch mal an die frische Luft. Ich erinnerte mich auch daran, dass ich Sand für meine Blumenkästen haben möchte, um die Standorte teilweise „magerer“ zu gestalten.

Für Sand muss man – von meinem Home aus am einfachsten - auf die andere Rheinseite (den nächstgelegenen Spielplatz fasste ich nicht ins Auge).

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>Auf "meiner" Rheinseite ist das Ufer durchweg befestigt, Sand gibt es da nicht. Diverse alte Kähne und Fluss-Restaurants gibt es hier. Das Schiff oben wird von der Universität unterhalten. Unten sieht man die "Alte Liebe" bei Rodenkirchen.<

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Da ich den Aufgang zur „ersten“ Brücke (Südbrücke) verpasste, überquerte ich den Rhein dann auf der Rodenkirchener Brücke.

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>Blick von der Rodenkirchener Brücke. Es wäre möglich, dass ich zum allerersten Mal über diese Brücke gegangen bin.<

Auf der anderen Seite ist der "Gleithang". Dort gibt es ausgedehnte Wiesen und Schotterflächen.

 photo 700-Suedbruecke_zpsmbpktzup.jpg

Es gibt Buhnen, die in den Fluss rein ragen, rückwärtig sedimentiert dort Sand. Ich grub ein paar Kilo ab und packte sie in meinen Rucksack. Dann ging's weiter.

Unweit der Südbrücke verliess ich den Auenbereich und machte einen Abstecher in die interessante Straße "Am Schnellert".

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>Fabrikgebäude Fa. Schütte<


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>Am Schnellert. Hier gibt es einen Schrottplatz, einen Holzhandel, Bahngleise, Kräne, alte Gemäuer, Graffiti.<

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Über die Südbrücke ging's zu Fuß wieder nach Hause. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Kranhäuser:

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Der Spaziergang war dann doch 9,5 km lang. Viele andere Spaziergänger waren auch unterwegs.

Samstag, 4. Februar 2017

Dies und das

Der samstägliche Einkaufsbummel in der Kölner Südstadt, oft nehme ich eine Standardroute, erst in Richtung des öffentlichen Bücherschranks und der Altglascontainer in der Volksgartenstraße, dann durch die Merowinger Straße zu Lidl (um u.a. insbesondere Tabak einzukaufen), dann über den Chlodwigplatz mit der Merzenich-Bäckerei in die Severinstraße z.B. nach Aldi und über die kleinen Gäßchen wie An St. Magdalenen zurück nach Hause.

Strukturwandel nehme ich gelegentlich wahr, z.B. schliesst in Kürze die bankrott gegangene Kette Strauss Innovation Ihre Filiale in 1a-Qualitätslage am Chlodwigplatz.

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>Strauss-Filiale, Chlodwigplatz/Ring, Köln-Südstadt<

Wer zieht dann ein?? Das scheint bislang noch nicht mal für die schon vor geraumer Zeit geräumte, nicht allzu weit entfernte Kaisers-Filiale am Severinskirchplatz geklärt zu sein.

Seit vielen Jahren saniert man am Chlodwigplatz herum. Im Moment sind bemerkenswert wenige Absperrgitter, Baufahrzeuge und Ähnliches zu sehen. Um die Platanen hat man kürzlich einige kreisförmige Sitzbänke hingestellt, nachdem der Platz vor der Torburg ein neues Steinpflaster bekam. Im Prinzip eine gute Idee, aber ob die Sitzbänke angenommen werden, kann von den Tauben und möglicherweise erforderlichen Intensiv-Reinigungsintervallen abhängen, denn diese Tiere sitzen gern mal da oben in den Bäumen und kacken hemmungslos, vielleicht sogar gezielt absichtlich, herunter.

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>Sitzbänke, Chlodwigplatz; Blick Richtung Bonner Straße<

Mein Vater wurde gestern nach einem Monat mit diversen ergotherapeutischen Maßnahmen zwecks Förderung seiner "Alltagstauglichkeit" aus dem Krankenhaus entlassen. Mein Bruder brachte ihn per Taxi nach Hause. Auch wurde inzwischen eine Pflegestufe 2 festgesetzt, was mehr Geld von der Krankenkasse bringt. Mal sehen, wie es weiter geht. Vermutlich sollte mindestens eine Haushaltshilfe für's "Grobe" installiert werden, um in Küche, Bad, Klo für mehr Hygiene zu sorgen.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Alles morsch

Ich war gerade dabei, am Schreibtisch an einem Problem zu "knabbern", da brach mir ein Stück Zahn weg. Vermutlich habe ich die Zähne wieder zu stark zusammengebissen. Letztens, im November, sagte meine Zahnärztin schon, dass weitere Erosionsschäden an meinen Zähnen zukünftig unbedingt verhindert werden sollten und ich wohl ziemlich viel Kieferarbeit auch des nachts leisten würde (mir ist das nicht so bewusst, aber es kann gut sein). Deshalb war damals schon so eine Art Beissprothese geplant, die ich nachts tragen soll.

Nun ja, das Problem gehen wir jetzt an, Abdrücke wurden genommen.

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>Schmuddelmotiv Maybachstraße, Köln-City<

Der Zahn muss auch noch repariert werden, ob mit Füllung oder mit Krone ist noch nicht klar, denn es gibt auch ein Kariesproblem, dass sich bis zur Zahnwurzel runter zieht und heute nicht behoben werden konnte, weil die Betäubungsspritzen nicht ausreichend wirkten. Wir versuchen es morgen noch einmal.

Ein Spitzentag war es heute jedenfalls nicht (und morgen wird es auch keiner werden).

Freitag, 27. Januar 2017

Kölner Kinoszene

Gestern war ich das erste Mal in dem neuen altehrwürdigen Filmpalast am Ring, der Mitte Dezember 2016 nach 6 Jahren Leerstand und Totalsanierung mit 8 Kinosälen und zusammen 1.400 Plätzen wieder aufgemacht hat. Das Kino-Erlebnis war schon voll in Ordnung, und hier ist insbesondere dem Cinedom wohl echte Konkurrenz erwachsen.

Allerdings hat mich der Kinobesuch 8,50 € gekostet – und das ist vergleichsweise recht viel für einen normalen Donnerstagsfilm in einem 100/150-Plätze-Kinosaal. Der Cinedom wäre allerdings noch teurer gekommen.

Nun, mal sehen, wie sich die Kinolandschaft entwickeln wird. Dass nun mehrere 1.000 Besucher zusätzlich täglich die Kinos besuchen, wird sich wohl der größte Phantast nicht erträumt haben.

Sonntag, 8. Januar 2017

Kein Schnee

In der Kölner City schneite es gestern nicht.

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>Am Kartäuserwall, Köln-Südstadt, gestern Mittag<

Gleichwohl, bei um die 0 Grad, etwas Regen am Nachmittag und gefrorenem Untergrund, hielt ich es abends in Anbetracht des nass wirkenden Bodens und der Eisglatt-Bilder andernorts in den Medien nicht für klug, das Haus zu verlassen. Es gibt hier zu viele schlecht beleuchtete Weg-Passagen und Treppenstufen, und ein gebrochenes Bein kann niemand gebrauchen.

Der avisierte Kneipenbesuch in einem anderen Stadtteil muss daher warten.

Samstag, 7. Januar 2017

Keine Krankenhaus-News

Der Vater ist weiterhin im Krankenhaus. Dass es ihm schlecht geht, kann ich nicht behaupten. Eher im Gegenteil - die Blutwerte sind wieder einigermaßen normal, das Essen wird ans Bett gebracht, ist in der Menge ausreichend und o.k., die jungen Krankenschwestern sind nett, ein Flachbildschirm hängt über dem Bett, mit dem Bettnachbarn kann er streiten oder spielen, Zeitschriften und Bücher hat er auch.

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>Marienhospital, Köln-City<

Heute war ich mal wieder dort. Aber was soll ich da, frage ich mich schon - zumal, wenn mein Bruder auch schon dort war. Von ihm selbst erfährt man sowieso nichts von Relevanz. Wahrscheinlich ist es in der Tat sinnig, ihn insbesondere zu motivieren, dort zu bleiben. Heute hatte ich allerdings nicht das Gefühl, dass dies überhaupt notwendig ist.

Wenn er dort bleibt, besteht zumindest die Chance, seinen Geisteszustand näher zu analysieren und ihn evtl. fitter für das Alltagsleben zu machen. Deshalb sind wir schon der Meinung, dass er zunächst möglichst dort bleiben sollte.

Sonntag, 1. Januar 2017

Trouble

Das Jahr beginnt unruhig. Eben war die Polizei bei mir (eine aktive Telefonnummern hatten sie nicht) und teilte mir mit, dass der Vater im Krankenhaus liegt und der Arzt zurückgerufen werden möchte. Wir "suchten" den Vater schon seit ca. 10:00 Uhr, seit der Pflegedienst meinem Bruder mitteilte, weder gestern Abend noch heute Morgen in die Wohnung gekommen zu sein.

Dort war er auch nicht, da er gestern Abend gegen 20 Uhr anscheinend in ziemlich verwirrten Zustand von Passanten auf der Straße gefunden und dann ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Irgendwelche Telefonnummern hatte er anscheinend nicht dabei (und schon gar nicht im Kopf).

Es ist nichts Besonderes mit ihm, der Zuckerspiegel im Blut stimmt nur ganz und gar nicht, weil er gestern Abend den Pflegedienst nicht rein gelassen hat (da er die Klingel wieder nicht gehört hat, vermutlich liefen TV oder Radio). Über- oder Unterzuckerung führen zu mitunter massiven psychischen Störungen.

Er will aus dem Krankenhaus entlassen werden, deshalb wollte der Arzt mich sprechen, da sie Leute nur eine beschränkte Zeitspanne gegen ihren Willen festhalten können, auch wenn es medizinisch notwendig erscheint.

Samstag, 31. Dezember 2016

Sylvester

Ich vermute, niemand von meinen Lesern hier hat auch nur eine einzige Rakete oder einen Böller gekauft, um die bösen Geister zu vertreiben.

Ich auch nicht. Ich werde noch nicht mal raus gehen, denn es herrschen MINUSTEMPERATUREN, denen ich mich natürlich nicht freiwillig - ohne mehr oder weniger gezwungen zu sein - auszusetzen gedenke.

Aber was ich jetzt machen werde, ist, zwei Liter Punsch zu kochen, mit Rotwein, Tee, Rum, Zimt, Gewürznelken, Zitrone, Zucker - eben alles, was dazu gehört.

Ich wünsche allen Lesern ein gelingendes neues Jahr!

(auch wenn die Zeichen eher schlecht stehen, s.o.)

Sonntag, 25. Dezember 2016

Weihnachten

Allen Lesern hier wünsche ich noch ein besinnliches Fest.

Hier, nun ja, man versucht „durchzukommen“. Ist nicht so leicht zwischen Jetlag-Folgen und Virengefahren. So richtig fit bin ich nicht.

 photo BB0594-03-Essen_zpsnnxskybg.jpg

Mein Bruder und ich haben dennoch ein harmonisches Weihnachtsessen mit super gelungenen knusprigen Putenbraten, Wein, Kaffee etc. und nachfolgendem Knobeln hinbekommen. Der Vater allerdings – ziemlich hinfällig wie immer - bereitete wieder unvorhersehbare Schwierigkeiten.

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Treibgut - Fr, 17. Feb, 20:51
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"Fraukografie" (Gast) - Fr, 17. Feb, 10:45
In Split
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Treibgut - Do, 16. Feb, 21:14
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