Filme

Donnerstag, 19. April 2018

Im Kino: 3 Tage in Quiberon


Emily Atef's Film spielt 1981 in einem Luxushotel an der bretonischen Küste. Hier macht die Schauspielerin Romy Schneider nicht lange vor ihrem Tod in 1982 eine Entziehungskur bezüglich ihres Alkohol- und Tablettenproblems, läd aber einen Stern-Reporter und einen Photografen sowie eine alte Freundin zu einem mehrtägigen Besuch ein. Diese sie belastenden Interviews enden meist im Alkohol. Gelegentlicher Tablettenkonsum und exzessives Rauchen der Protagonisten kommen hinzu.

Letzteres und die Schwarz-Weiss-Ästhetik des Films machen deutlich, dass der Film keinesfalls in der Gegenwart spielen kann. 

Der Film lebt insbesondere von seiner überzeugenden Hauptdarstellerin (Marie Bäumer). 

Ansonsten weiss ich allerdings nicht, ob der Film so viel bringt – und der Fotograf nervt mit seinem ewigen Rumgeknipse. Die Frau hat einfach ihr Leben nicht in den Griff bekommen, obwohl sie große Erfolge feierte, lässt sich summarisch festhalten.

Was für ein schöner, freier, wunderbar undeutscher Film“, meint perlentaucher

Übrigens, ich kenne wohl relativ wenige Filme mit Romy Schneider

Freitag, 13. April 2018

Kinowelten: Transit

Nach einem 1944 erschienenen autobiographischen Roman von Anna Seghers inszenierte Christian Petzold seinen gleichnamigen Film „Transit“. Der Roman handelt von der Flucht verfolgter Personen vor den Nationalsozialisten in Frankreich, die sich – sofern sie wollten und konnten – 1941 über den Hafen in Marseille nach Übersee absetzten. Auf das Schiff musste man oft Wochen warten und sich in der Stadt verstecken, da es oft Razzien gab. 

Der Film spielt jedoch in der gefilmten Gegenwart. Ob dies eine gelungener Kunstgriff ist, lasse ich mal so dahingestellt. 

Der Protagonist der Geschichte (Franz Rogowski) lernt eine schöne, geheimnisvolle Frau (Paula Beer) flüchtig kennen. 


Sie sucht ihren Mann, von hinten ähnelt er ihrem Mann und wird von ihr mehrmals deshalb angesprochen oder angerempelt. Sie weiss nicht, dass er die Identität dieses Mannes angenommen hat, der in einem Hotelzimmer freiwillig aus dem Leben schied. Deshalb hat er auch die Schiffstickets und kann ihr die Mitfahrt auf dem Schiff anbieten. Im letzten Moment macht er jedoch einen Rückzieher, realisiert, dass die Frau nur ihren Mann auf dem Schiff zu finden hofft und läßt sie alleine auf dem Schiff davon fahren. Am nächsten Tag sieht er sie wieder in der Stadt. 

So richtig in Fahrt kommen will der Film nicht, vielmehr wird die Geschichte von einem Beobachter aus dem Off erzählt, was für Distanz sorgt. Petzold hat mit „Die innere Sicherheit“ (2000) oder „Barbara“ (2012) aus meiner Sicht wahrscheinlich schon bessere Filme inszeniert. Schätzungsweise ist das Buch interessanter. 

So wie die Figuren selbst ein wenig wie Untote wirken, immer etwas abwesend, so ist auch das Marseille im Film kein realer Ort, sondern ein Fegefeuer, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr voneinander trennen lassen“, meint critic

Montag, 9. April 2018

Im Kino: Das Mädchen aus dem Norden


Amanda Kernell's Film „Das Mädchen aus dem Norden“ spielt im Schweden der 1930 Jahre und ist – wenig überraschend - ein Lehrstück über Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile gegenüber den lappischen Ureinwohnern aus dem Norden. 

Diese müssen zur Schule gehen, werden in isolierten Schulklassen gehalten, dürfen dort nicht ihre eigene Sprache sprechen und werden natürlich von einer strengen schwedischen Lehrerin mit Rute „erzogen“. 

Und wehe, sie wollen weg aus ihrem „Stammesgebiet“ und woanders was „Ordentliches“ lernen. Das geht schon mal gar nicht. 


Der Film handelt von so einem aufsässigen intelligenten Mädchen, das nach Uppsala flieht und dort zur Schule gehen will. 

Er lebt von seiner talentierten Hauptdarstellerin, ist ansonsten aber – wie viele skandinavische Filme - ziemlich spröde inszeniert. 

Die Schauspielerin Cecilia Sparrok, die Südsamisch sprechen kann, vermittelt einen Eindruck davon, welche Kraft nötig ist, um sich von der eigenen Herkunft zu emanzipieren“, meint epd-film

Donnerstag, 29. März 2018

Im Kino: Zwei Herren im Anzug


Josef Bierbichler ist mehr als Schauspieler bekannt, denn als Schriftsteller und Filmregisseur. In seinem Film „Zwei Herren im Anzug“ inszeniert er die Verfilmung seines Romans „Mittelreich“ (2011), spielt selbst die Hauptrolle und handelt inhaltlich drei Generationen Familiengeschichte um einen bayerischen Bauern- und Gasthof ab. Da sitzen Vater und Sohn nach der Beerdigung der Mutter 1984 zusammen und allein in der Gaststube und versuchen einen Dialog, der schon seit Jahrzehnten nicht zustande kam.

Der Vater versucht sich zu erinnern, wie denn die Vergangenheit gewesen ist und der vergrätzte Sohn hilft ihm mit eigenen Erinnerungsschnipseln und eigenen Erlebnissen auf die Sprünge. In Rückblenden springt der Film oft Jahrzehnte zurück, sogar bis vor dem 1. Weltkrieg.

Und die Vergangenheit? Sie war wohl eher finster, voller archaischer Heimattümelei, repressiver Religion, Obrigkeitsdenken, Judenvergasung und sexuellem Mißbrauch in der Abtei. 

Der Film ist – oft deutschtypisch - etwas sperrig, manchmal etwas zu schauspielmäßig inszeniert, mitunter sprachlich schwer verständlich oder in manchen Szenen auch bizarr, aber im Grunde kann man vielen Filmen auch bekannterer deutscher Kinofilmregisseure wie Michael Haneke oder Volker Schlöndorff Ähnliches attestieren. 

Interessant anzusehen, denke ich dennoch nicht, dass mich der Film so überzeugt hat, ihn nochmals in einigen Jahren ansehen zu müssen. 

Epigonal, gebildet, rau und roh, ein barock über­bor­dender Zita­tenwas­ser­fall – mit Leni Riefen­stahl-Refe­renzen, Wagner-Musik, Bierkampf-Rhetorik, Achtern­busch-Baju­wa­rentum“, meint artechock.

Mittwoch, 28. März 2018

Im Kino: The Florida Project


Sean Baker's Film „The Florida Project“ erzählt von Kindern an einem sozialen Brennpunkt inmitten eines disneyweltartigen Touristenambientes mit Hotels und Shopping-Zentren in Florida. Der Brennpunkt ist eine Art heruntergekommenes Hotel, in dem sowohl Einheimische als auch Touristen für wahrscheinlich relativ wenig Geld wochenweise unterkommen können. In ihm wohnt auch eine junge flippige, gern kiffende Mutter mit ihrer etwa 10-jährigen Tochter.

Die Tochter hat noch ein paar FreundInnen und geniesst viel Freiraum, falls man überhaupt von einer Erziehung sprechen will. Lästig wie Ungeziefer, denke ich mitunter, wenn man den Kindern bei ihrem unbeaufsichtigtem, anarchistischem Tun zuschaut. 


Sie ziehen durch die Gegend und bauen meist Mist, sie drehen dem Hotelblock schon mal nachts den Strom ab oder zünden den Lost Place einige Hundert Meter weiter an.

Wirklich kritisch wird es dann jedoch erst, als der Mutter das Geld für die Miete ausgeht, sie per Smartphone der gelegentlichen Prostitution nachgeht und beim Jugendamt von mehreren Personen angezeigt wird. 

Es ist ein sozialrealistischer, auch sentimentaler Film aus der kindlichen Perspektive, den man durchaus gut angucken kann. 

Als Zuschauer wird man im Strudel wechselnder Gefühle von niederschmetternder Verzweiflung und magischem Glück mitgerissen“, befindet epd-film und trifft damit die emotionalen Aspekte des Films ziemlich gut. 

Mittwoch, 21. März 2018

Im Kino: Lucky

Der alte Mann (Harry Dean Stanton) ist tot. Den Typ habe ich schon vor fast 40 Jahren im Kino gesehen – und möglicherweise noch früher im TV. 


In John Carroll Lynch's Film „Lucky“, den ich mir gestern im Kino ansah, darf der alte Mann mit seinen 90/91 Jahren endlich mal eine Hauptrolle spielen. 
Nun, er spielt sich selbst, löst Kreuzworträtsel, schlurft durch die Gegend eines Kaffs in Arizona, das von Hügeln mit meterhohen Kakteen umgeben ist, auf dem Weg zum Morgenkaffee und später in die Kneipe. 

Zuvor war er auch schon umgefallen und deshalb später beim Arzt, der als Diagnose nur feststellen konnte, Problem sei vermutlich, dass er von Tag zu Tag älter würde. 

In der Kneipe gibt es ab und zu Streit, mal mit einem Anwalt, mal wegen des Rauchens oder ein Typ nervt mit seiner entlaufenen Landschildkröte, die jahrelang ausgefeilte Fluchtpläne geschmiedet und nun in die Tat umgesetzt hat. 

Drama, Witz, Tiefgründigkeit, Liebe, Schmerz, Hoffnung, große Menschlichkeit und kleine Episoden der Poesie“, meint cineman

Ein netter Film zur Entschleunigung des eigenen Lebens, den ich aber dennoch nicht unbedingt noch einmal sehen muss. 


Dienstag, 20. März 2018

Im Kino: Call Me By Your Name


Luca Guadagnino's Film „Call Me By Your Name“ erzählt von einer homoerotischen Liebe Anfang der 1980er Jahre in einer nord-italienischen Kleinstadt. Ein amerikanischer Doktorand kommt für einen Sommer nach Italien und wird in der großen Villa des Professors einquartiert. Der in Liebesdingen noch desorientierte Sohn des Professsors, der auch mit Mädchen herummacht, kommt dem Doktoranden näher. 

Eine „bezaubernde ­Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern, mit warmen, von Sommerlicht gefluteten Bildern, denen die Melancholie über die Vergänglichkeit erster Liebe eingeschrieben ist“, meint epd-film

Der Film ist angenehm anzusehen mit seiner sommerlichen heißen und friedfertigen Atmosphäre mit schattigen Teichen, Wegen und Plätzen sowie seinen gehaltvollen Dialogen über Kunst und Liebe. Andererseits dachte ich mir schon, dass er nicht übermäßig interessant für mich werden würde, da in ihm wenig eigene Vergangenheit "enthalten" ist.


Sonntag, 18. März 2018

Im Kino: Arthur & Claire

Miguel Alexandre's Film „Arthur & Claire“ handelt von dem lebensmüden und kranken älteren Mann Arthur (Josef Hader), der von Wien nach Amsterdam fliegt, um sich dort unter ärztlicher Hilfe das Leben zu nehmen und von der Holländerin Claire (Hannah Hoekstra), die ihn im Hotel mit ihrem Black-Metal-Noise aus dem Nachbarzimmer nervt und im Übrigen auch gerade dabei ist, inkonsequente Vorbereitungen für ihren Freitod zu treffen. 

Der Mann trifft Gegenmaßnahmen. Danach streifen sie – sich gegenseitig hinterfragend und nervend – durch die Stadt und kommen sich näher. 

Dieses Großstadt-Märchen überzeugt mit seinen etwas ruppig-boshaften ProtagonistInnen und den Amsterdam-Bildern zwischen Grachten und Coffee-Shops. 

Ich mag romantische Großstadt-Märchen, auch wenn man von dem österreichisch-deutsch-holländischen Sprachgemenge in diesem Fall nicht immer alles 1 : 1 mitbekommt. Nicht ausgeschlossen, dass ich mir diesen Film irgendwann noch einmal anschaue.

Ein großes Thema wird leichtfüßig, aber keineswegs leichtfertig bearbeitet“, meint kino-zeit.

Freitag, 16. März 2018

Im Kino: Das schweigende Klassenzimmer


Lars Kraume inszenierte schon mit „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) einen guten Polit-Film. Sein neuer Film spielt 1956 in der ehemaligen Stalinstadt (DDR) und handelt von den Folgen zweier Schweigeminuten, die eine kurz vor dem Abitur stehende Schulklasse in der Geschichtsstunde anläßlich der Toten im Ungarnaufstand einlegt. Der empörte Lehrer rennt zum Direktor und dieser (oder war es der Lehrer?) meldet den an sich bedeutungslosen Vorfall nach oben und setzt damit eine Maschinerie in Gang, die zur Überführung des Ideengebers führen soll. 

Das ist alles gefällig und mit überzeugenden DarstellerInnen inszeniert und pädagogisch wertvoll, weil man sieht, wie „Diktatur“ funktioniert und welche Rolle auch die Eltern dabei spielen. 


Irgendwie kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass 19 SchülerInnen dicht halten und in Konsequenz der Schule verwiesen werden. Aber so soll es anscheinend gewesen sein. 

Es steckt im "Schweigenden Klassenzimmer" schon vieles drin, was später den Niedergang der DDR besiegelt. Ein interessantes und bewegendes Geschichts-Drama also“, meint der ndr. Das sehe ich auch so, bin aber auch bei diesem Film nicht sicher, ob ich ihn in einigen Jahren noch einmal sehen muss. 

Anekdote am Rande: im Kino war auch eine ganze Schulklasse. Sehr lobenswert, aber die besten Plätze in der kleinen Filmpalette waren damit weg.

Freitag, 9. März 2018

Im Kino: Die Verlegerin


Steven Spielberg's Politdrama handelt von der Geschichte um die Veröffentlichung der „Pentagon Papers“ 1971 in der „Washington Post“. Der Film handelt also von der Verteidigung der Pressefreiheit, und dies ist damit schon per se ein auch hochaktuelles Thema der Gegenwart. Den Verantwortlichen im Zeitungsverlag und der Frau an der Spitze (dargestellt von Meryl Streep) drohte damals Verhaftung und Gefängnis wegen Hochverrats.

Und sie haben es dennoch gemacht; eine Entscheidung mit Rückgrat, zu der auch heute nicht viele Führungskräfte den Mut aufbringen dürften. 

Diese Thematik und natürlich auch der Umstand, dass es ein Spielberg-Film ist, zwang mich praktisch, den Film anzusehen. 

Darstellerisch überzeugend, kann der Film auch visuell punkten, z.B. mit vielen altertümlichen Geräten (Schreibmaschinen, Telefone etc.). 

Heutige Medienschaffende werden dem Zeitungsmachen damals in Spielbergs Variante mit Rührung folgen“, meint epd-film.

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