Cologne (In the City)

Mittwoch, 15. November 2017

Remember Underground

In diesen Tagen wird das "Underground " abgerissen. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete kurz darüber. Damit weicht ein bedeutender, seit ca. 1989 betriebener Szene-Ort gesichtslosen Funktionsbauten etc., die es in jeder größeren Stadt in Mengen gibt. Außerdem verschwindet ein bedeutendes Graffiti-Gebäude Kölns.

Zwei Photos in Gedenken:



>Das obere Photo machte ich im August 2012, das untere im Dezember 2015<



Das Ganze ist besonders schmerzlich, weil damit auch ein Teil meiner Vergangenheit verschwindet, als ich noch in Köln-Ehrenfeld wohnte und zeitweise (im Sommer) sogar mehrmals die Woche dort war. Ich kann nicht rekonstruieren, wann das genau war, aber ich wohnte dort zwischen 1990 und Anfang 2000, bin aber nicht sicher, ob ich schon im ersten Jahr und noch 1999 dort war.

Später war ich nur noch ganz ganz selten mal dort, und in den letzten Jahren bin ich nur mal einfach vorbeigekommen. Daher die Photos. Ich habe in der Tat nur ganz wenige Photos.

Würde ich dort noch wohnen, müsste ich wohl eine schwarze Trauerflagge hissen.

Naja, vielleicht gibt es ja mal ein Buch über den bedeutenden Ort - oder eine Gedenktafel.

Ich würde noch gern einen geeigneten schönen Graffiti-Mauerbrocken für meine Vitrine sicherstellen, aber ob ich das (noch) geregelt bekomme?? Ich habe gerade ziemlich viel Stress.

Vogel

Momentan bersucht mindestens ein Vogel regelmäßig meinen Balkon und beobachtet mich, wenn ich in der Küche bin - und damit meine jetzt keine unerwünschte Taube.



>Motive vom letzten Sonntag<



Manchmal streue ich etwas Futter aus, aber dieser Vogel buddelt lieber in der Erde.

Sonntag, 12. November 2017

11.11.

Dieses Datum, das ist so eine Art häßlicher Feiertag in Köln. Wetter schlecht, Musik schlecht, Alkohol kalt - und draußen rennen trotzdem Tausende - oft verkleidet - auf den Straßen rum oder bilden Haufen vor den überfüllten Kneipen und saufen.

Naja, wenn die Leute zu Fuß rumrennen, liegt das wohl vor allem daran, dass der öffentliche Nahverkehr völlig überfordert oder ganz zusammengebrochen war.

Eigentlich wollte ich am späten Nachmittag in einem anderen Stadtteil ins Kino gehen, aber ich sah/merkte, dass dies nur zu Fuß möglich wäre, entschied mich um und ging anderthalb Stunden später hier in mein Vedel-Kino in einen anderen Film.

Normalerweise bekommen ich den Trubel um den 11.11. gar nicht so mit, weil es meist ein Arbeitstag ist. Aber vielleicht war auch mehr los als sonst?

Sonntag, 5. November 2017

Medizinisches

Abgesehen davon, dass ich am Donnerstag wegen der in knapp zwei Wochen anstehenden Südostasien-Reise meinen Typhus-Schutz impftechnisch aufgefrischt habe, wechselte ich auf Anraten meiner Ärztin meine thromboseverhindernden Blutverdünner-Tabletten von Phenpro-ratiopharm zu Eliquis.

Damit wechselt der Wirkstoff Phenprocoumon zu Apixaban. Die wesentlichen Vorteile sind, dass der Wirkstoff wesentlich schneller reagiert und nur noch alle drei Monate eine Kontrolluntersuchung erforderlich ist, weil das Medikament anders funktioniert.

Der Winter ist sehr lang, theoretisch kann ich also wieder längere Reisen machen [ich sehe mürrische Gesichter der Arbeitskollegen auf mich zukommen].

Meine gesetzliche Krankenkasse zahlt – momentan - diesen Luxus nach dem neuesten Stand der Medizintechnik (?). Die Eliquis-Tabletten sind ein Vielfaches teurer als die Phenpro-Tabletten, sie kosten ungefähr 971 €/Jahr.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Köln-Motive

Heute, kein Aktivitätsprofil. Es war eher ungemütlich herbstlich-kühl draußen.



>Herbst-Motiv, Pfeilstraße, Köln-City, gestern<



>Graffiti am Gerhard-Winkler-Platz, Köln-City, gestern. Es dunkelt nunmehr schon früh, und es ist dunkel, wenn ich den Arbeitsplatz verlasse. Echt übel.<

Samstag, 28. Oktober 2017

Neues Kochhaus

Unterwegs zum Bücherschrank, zu Penny und zu Merzenich, entdeckte ich das neue Kochhaus am Chlodwigplatz – dort, wo zuvor eine Filiale der Deutschen Bank viele Jahre ansässig war.



Sie bieten Kochkurse an, es gibt aber auch - überwiegend kulinarische Dinge - zu kaufen, und es gibt einen kleineren Gastronomie-Bereich, wo man Suppe oder Kaffee etc. konsumieren kann.

Ansonsten zogen heute Leute hier aus unserem Haus (irgendwo oben) aus.



Unter mir werden wohl auch zwei Wohnungen frei, Verdichtete Gerüchte besagen, dass eine Frau gestorben ist und der andere Mieter untergetaucht ist. Das Mieten-Upgrading-Karussel dreht sich.

Das Wetter hier ist heute grau-düster-windig, aber vielleictht kann ich morgen ein bisschen Wandern gehen.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Neue Wanderschuhe

Ich habe vor ein paar Tagen neue Wanderschuhe gekauft, diesmal bei Globetrotter und von der ursprünglich in Italien gegründeten Firma Scarpa. Das sagte mir wenig, aber es soll eine international geschätzte Outdoor-Marke sein, so die Eigenwerbung. Stolze 180 € waren „hinzublättern“. Made in China, steht drin.



Meine aktuellen North-Face-Wanderschuhe, übrigens in Vietnam gefertigt, kaufte ich im Juli 2015 und waren 50 € günstiger. Sie sind auch noch nicht hinüber, haben aber optisch gelitten. Schuhe, die – wie soll ich sagen – so ein gelochtes „Schutz-Gittervlies“ haben, sind anfällig für mechanische Schäden an diesem Vlies. Wenn man öfter querwaldein und manchmal z.B. durch niedrige Brombeerranken läuft, verhaken sich die Dornen schnell mal in diesem Vlies und können es partiell zerstören. Das sieht nicht mehr toll aus, reicht aber auf jeden Fall noch für meine Wochenendtouren, da die Schuhe ansonsten ja noch total intakt sind und das schwarze Vlies auf einem schwarzen Unterfutter liegt.

Meine Mammut-Schuhe hatten auch schon ein solches Vlies-Problem, das problematischer war, da sich die Farbe von Vlies und Unterfutter unterschieden.

Ansonsten stellte ich fest, dass die Auswahl an mir gefallenden Schuhen eher schmal war. Bei Karstadt Sports oder Sportcheck sah ich überhaupt keine visuell oder preislich ansprechenden Schuhe des gesuchten Typs.

Montag, 16. Oktober 2017

Mein Balkon im Oktober

Es ist Tomatenzeit. Davon existieren zurzeit eine ganze Menge auf meinem Balkon, auch wenn deren Blattwerk größtenteils von saugenden Schädlingen vernichtet wurde.



Besonders toll finde ich aber meine Kornblume. Zwar sind meist nur ein bis zwei Blüten da, die dann auch wieder verblühen, aber das geht schon so seit viereinhalb Monaten.

Samstag, 14. Oktober 2017

Optik und Anderes

Es wäre heute zwar ein schöner Tag zum Wandern gewesen, aber ich wollte Dringliches erledigen.

Argwöhnend, dass meine Klarsicht auf die Dinge seit längerer Zeit beeinträchtigt ist, besuchte ich die Optikerin meiner Wahl. Vor knapp 5 Jahren habe ich dort das letzte Brillenset erworben.



Sie riet mir zu einem Gestell mit größeren Gläsern für die Gleitsichtbrille. Dem bin ich gefolgt und habe außerdem noch eine Lesebrille geordert. Der Lesetest zeigte, dass sich die Werte etwas verändert haben, auch die Hornhautkrümmung ergab einen anderen Wert. Probleme hatte ich vor allem im Kino und hoffe, dass sich das demnächst durch die neue Brille ändern wird.

Ansonsten war ich Einkaufen und habe auf dem Balkon in der Sonne 1, 2 Stunden in einer Geographischen Rundschau gelesen - und danach auch mal wieder Fenster geputzt. Eines fehlt noch, das Fensterspray ist mir ausgegangen (und Lust hatte ich auch nicht mehr).



Ein leckeres Brot mit dunklen Oliven- und weißen Ziegenkäse-Bröckchen kaufte ich bei Merzenich.

Samstag, 30. September 2017

Mieterhöhung

Anfang Juli bekam ich ein Miterhöhungsschreiben. Plus 50 € + 10 € Nebenkosten. Dies wurde mit dem neuen Mietspiegel begründet, doch handelte es sich nicht um eine regelkonforme Anwendung des Mietspiegels, denn es wurde die Baugruppe der Wohnung von 1 auf 3 abgeändert, ohne darüber ein Wort in der Begründung zu verlieren.

Über zwei Monate lang dachte ich – gelegentlich – über den taktisch-strategisch nächsten Zug gegenüber dem Vermieter nach. Einfach ignorieren, das ist nämlich auch eine taktische Überlegung schon Wert, da im Falle einer Klage Gerichte üblicherweise schon auf eine nachvollziehbare Begründung des Klägers achten. Aber ist es strategisch klug?

Vor 10 Tagen teilte ich dem Vermieter dann mit, dass sein Mietwunsch im Kern nicht begründet und für mich nicht überprüfbar sei und er möge Beweise vorlegen für die Einstufung der Wohnung in eine andere Gruppe.

Darauf hin kam letzte Woche eine Mail mit dem Inhalt, er hätte sich in der Wohnung vertan und die Mieterhöhung wurde auch um 20 € gesenkt.

So etwas kann die Stimmung echt heben. Mir ging es primär gar nicht um die Mieterhöhung selbst, aber ob die Wohnung als „ab 1960 bezugsfertig“ oder als „1976 – 1989 bezugsfertig“ im Sinne des Mietspiegels eingestuft wird, ist für zukünftige Mieterhöhungen bedeutsam.

Ich habe heute dieser korrigierten Mieterhöhung um 30 € + 10 € zugestimmt. An weiteren Stress bin ich nämlich nicht interessiert.

Letztendlich konnte natürlich auch ich aus dem Mietspiegel erkennen, dass die Mieten seit 2013 im Mittel um 0,8 €/qm – das entspricht 44 € bezogen auf meine Wohnung - angestiegen sind. Dadurch, dass er drunter geblieben ist, liegt er auch noch in der Spanne für „mittlere Wohnlagen“, obgleich in jedem seiner Schreiben steht, die Wohnung könne auch als „gute Wohnlage“ eingestuft werden. Darüber zu streiten, könnte allerdings gefährlich sein.

Andererseits sah ich kürzlich die Mieterhöhung, die mein Vater bekommen hat: Gruppe 1 (Baujahr 1960), mittlere Wohnlage. Das bestärkte mich in in der Auffassung, dass meine Wohnung ebenfalls in die Gruppe 1 gehört – und vermutlich auch nur die mittlere Wohnlage hat.

Die Mieterhöhung bei meinem Vater ist übrigens sehr moderat. Das Mehr an verlangtem Geld entspricht dort genau dem Mittelwert, den der Mietspiegel zeigt. Eine solche Mieterhöhung hätte ich gar nicht bekommen können, da ich bereits heute über diesem Mittelwert liege.

Gefangen in Köln 2.0

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Alles Gute für deine...
Alles Gute für deine Asien-Reise, viele schöne...
bonanzaMARGOT - So, 19. Nov, 13:56
Vogel
Wenn dies ein Zaunkönig wäre, hätte...
Treibgut - Mi, 15. Nov, 23:11
Ist das ein Zaunkönig?
Ist das ein Zaunkönig?
widder49 - Mi, 15. Nov, 09:51
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ja - immer etwas wehmut, wenn ein stück vergangenheit...
bonanzaMARGOT - Mi, 15. Nov, 06:14
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.... ich sage mal, die 10-%-Grenze sollte bei nervigen...
Treibgut - Mi, 15. Nov, 00:27
gut, dass in köln...
gut, dass in köln der 11.11. nicht viel häufiger...
bonanzaMARGOT - Mo, 13. Nov, 06:09
Karneval
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Treibgut - Mo, 13. Nov, 00:28
Hochburg
.... zum Neid gibt es wohl eher keinen Grund.
Treibgut - So, 12. Nov, 23:22

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