Cologne (In the City)

Dienstag, 20. Juni 2017

Finger und Wetter

Mir geht es ganz gut. Vor allem heute. Das liegt einerseits am – wie schon gestern - schönen Sommerwetter mit über 30 Grad und noch 25 Grad um Mitternacht auf meinem Balkon. „Meine“ Hinterhof-Haus-Fledermaus kam einmal bis auf 2 m ran in der Dämmerung.

Das Wetter bleibt noch etwas erhalten – jedenfalls morgen:

 photo BB0668-450-Prognose_Wetter_Koumlln_zps8kosykv5.jpg

>Prognose von gegen 20.00 Uhr. Den ganzen Tag Gewitter bei 35 Grad Max am Donnerstag – das erscheint mir doch etwas unwahrscheinlich.

Nachtrag: Gewitter und Regen fielen am Donnerstag in Köln aus.
<

Andererseits liegt meine gute Laune insbesondere auch an der heutigen Entfernung der störenden und warmen Finger-/Unterarmschiene wegen des gebrochenen Fingers. Drei Wochen Schiene haben auch etwas die Haut durch Reibung geschädigt.

Jetzt sind die Finger nur noch luftig „getapet“ - ein ganz anderes Lebensgefühl, man fühlt sich gleich weniger invalide und wird auch nicht ganz so oft angestarrt:

 photo BB0669-450-Fingerbruch_02_20-06-2017_zpswswmbvby.jpg

>Neuer Zustand<

Jetzt muss ich allerdings versuchen, etwas aufzupassen. Mit dem Finger gegen Gegenstände (z.B. Stadt- und Wohnungsmöbel) zu stoßen, war schon mit der Schiene nicht so toll.

Freitag, 9. Juni 2017

Die Bar

Ich war heute in einer Bar & Lounge:



Ich entschied dies eine Minute vorher; denn ich musste unbedingt pinkeln – und zwar innerhalb einer Minute.

Das Problem ist nicht neu. Am Donnerstag bin ich häufig bei meinem Vater. Und dort trinke ich dann oft viel Schwarzen Tee. Auf dem Weg nach Hause kann dann das Problem auftreten.

Es gibt auf dem Weg verschiedene „illegale“ Optionen des im Freien Pinkelns, aber sie sind unbeobachtet „unsicher“, wenn es draußen hell und schönes Wetter ist - und man muss sie noch erreichen können.

Heute war ich jedenfalls an der Haltestelle „Eifelstraße“ und entschied dort, in der Bar gegenüber pinkeln zu gehen.

Ich erzähle das hier nur, weil es für mich interessant war in der Bar. Ich hätte für den „Verrichtungsvorgang“ auf der Toilette nichts zahlen müssen, aber ich gehe nicht in eine „Vergnügungsstätte“ pinkeln, ohne etwas zu zahlen, denn ich verstehe schon, dass solche Gäste keine erwünschten Gäste sind.

Also orderte ich ein Bier. In der Bar war ich noch nie, und ich war der einzige Gast. Deshalb war es interessant, denn ich kam mit der Lady an der Theke ins Gespräch. Ich orderte deshalb sogar noch ein zweites Bier (das es dort nur in Flaschen, Dosen gibt).

Sie erzählte mir, dass sie nun Schicht hätte bis 10 Uhr morgens, und ich war ziemlich irritiert, dass der Laden rund um die Uhr auf hat. Wie kann das sein? Bzw. sich rechnen?? Das ist örtlich zwar nicht weit bis zum Barbarossaplatz, aber ich würde doch eher von einer peripheren Lage der Bar sprechen.

Tja, ein paar wenige Spielautomaten reichen anscheinend schon aus, zumindest die Grundkosten eines Ladens (Miete, Strom etc.) zu decken, ohne dass auch nur ein Getränk gekauft wurde.

Montag, 29. Mai 2017

KrankenhausWetter

Über mangelnde Temperaturen kann man sich hier in Köln zurzeit nicht beklagen:

 photo 450-Temperatur_Balkon_29-05-2017_zpsuecqcfy3.jpg

>Auf dem schattigen Balkon, heute gegen 17 Uhr<

Die Operation fiel aus. Darauf habe ich gehofft, bei diesem schönen Wetter. So kann einer schweißgebadeten Chirurgin auch nicht der Bohrer abrutschen.

Scherz beiseite, die Blutgerinnungswerte, die bei mir üblicherweise stark gesenkt sind, waren zu niedrig. Zwar habe ich die Tabletten Freitag – Montag schon nicht genommen gehabt, aber das reichte für eine annähernde Normalisierung der Werte nicht. Also morgen ein neuer Versuch, die Chancen stehen günstiger, denn ich bekam ein antagonistisches Medikament.

Aber heute war das - trotz frühen Aufstehens - super. Ich konnte mir danach ein schattig-kühles Frühstücksplätzchen suchen, draußen auf der Severinstraße sitzen – habe ich zuvor noch nie gemacht.

Ansonsten viel Balkon, und am frühen Abend trank ich noch ein Weizen draußen am Ecco:

 photo 450-Kartaeuserwall_02_Ecco_29-05-2017_zpszyfdmxas.jpg

>Ecco, Kartäuserwall. Über den meisten Plätzen draußen sind große Schirme. Sie schützen nicht nur vor Sonne. Im Moment fallen sehr viele Samen etc. von den Bäumen dort, fast sekündlich. Ich bin nicht sicher, ob es Robinien sind.<

Die Ringstraße an meinem Häuserblock wurde aufgewertet. Dort gibt es neuerdings direkt neben der inzwischen etablierten Cafébar „Leuchte“ einen Sushi-Laden:

 photo 450-Ring_06_Sushi_27-05-2017_zpsmfsstt47.jpg

Da war vorher was? Jedenfalls keine Gastronomie.

Dienstag, 23. Mai 2017

Eis

Es eröffnen noch Eisdielen, habe ich kürzlich festgestellt. Jedenfalls gibt es eine neue Eisdiele nahe am Neumarkt, die auf einem der von mir optional häufig begangenen Wege zwischen Wohnung und Arbeitsplatz liegt:

 photo 450-Richmod_01_Eis_19-05-2017_zpsd8q7ykve.jpg

Das könnte Geld kosten. Gestern habe ich dort auf dem Nachhauseweg ein erstes leckeres Eis gekauft. 1 €/Kugel – vermutlich ein Einführungspreis, denn normalerweise sind die Kugeln in Köln teurer.

Morgen spielt nahebei Agnes Obel im Gloria, etwa 45 € kostet das. Stolzer Preis. Das hätte ich noch erwogen auszugeben, da mir Künstlerin und Veranstaltungsstätte zusagen, allerdings ist das Konzert mittlerweile ausverkauft und wegen meiner Basketball-Aktivitäten an manchen Mittwochs würde es morgen auch mit dem Sport kollidieren. Bedauerlich ist das trotzdem, denn Frau Obel wird nie wieder so jung, gut und preiswert zu haben sein.

Sonntag, 21. Mai 2017

Der Ball

Gestern Nachmittag war ich doch einigermaßen irritiert bei meinem Bummel durch die Kölner Südstadt. Überall, wo ein Fernseher lief, standen Trauben von Menschen vor den Kneipen.

 photo 450-Chlodwigplatz_14_Torburg_20-05-2017_zpsd21vc8r2.jpg

>Am Chlodwigplatz, Köln-Südstadt<

Dabei rannten auf der Mattscheibe doch lediglich die Mannschaften zweier städtischer Klubs dem Ball hinterher. Na klar, eine davon spielte für Köln.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Abwasser und alte Liebe

Es gab Gelegenheit, heute eine der fünf Kölner Kläranlagen zu besichtigen. Das Wetter war in jedem Fall noch besser als erwartet.

 photo 450-Klaeranlage-K-RK_zps6gnkmg67.jpg

Sooo viel gibt es dort allerdings auch nicht zu sehen, da doch Vieles im geschlossenen Kreislauf abläuft, um insbesondere Geruchsemissionen zu minimieren. So bekommt man auch nicht den Klärschlamm zu sehen, der nach der Behandlung im Faulturm anfällt – alles komplett gekapselt. Aber es ist mal ganz interessant, etwas über die aktuellen Entwicklungen und Probleme zu hören.

Anschliessend ging es zu Mittag auf die „Alte Liebe“, einem Bootshaus am Rhein. Das war auch ganz ansprechend. Man isst etwas, und nebenan rauschen die anderen Rheinschiffe an der Fensterfront vorbei.

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Mittwoch, 26. April 2017

Wahlgang

Ich habe – erstmals - direkt gewählt. Die Wahl in NRW ist zwar erst am 14. Mai, aber ich bin nicht da. Das ging schnell, höchstens 10 Minuten war ich im Bürgerzentrum, allerdings musste ich dafür zuvor in die Stadt fahren. Das ich es überhaupt auf die Reihe bekommen habe, ist schon ein Wunder.

Zuvor war ich noch am Altkleider-Container. Merkwürdigerweise war dort ein alter Baum, Typ Robinie, umgefallen:

 photo 700_Hardefuss_01_umgefallener_Baum_26-04-2017_zps0uqiqxg0.jpg

>Umgefallener Baum, Hardefußstraße, Köln-Südstadt<

 photo 450_Hardefuss_02_umgefallener_Baum_26-04-2017_zpspykef4nh.jpg

Und ich habe mir ein kleines französisches Frühstück in einem Café auf der Severinstraße gegönnt (nach der Wahl) und war später zum Kaffee beim Vater.

Ein freier Tag vor dem Urlaub ist nicht schlecht. Erst seit 2016 mache ich das prinzipiell so, der „Slow-Down-Effekt“ ist wichtig.

Samstag, 22. April 2017

Südstadt im April

Es ist nicht gerade übermäßig viel los in letzter Zeit. Ich schlenderte häufiger wegen eher zweifelhaftem Wetter und zweifelhaftem Gesundheitszustand im Viertel herum.

 photo 450_Chlodwigplatz_05_15-04-2017_zpsp76lk0f1.jpg

>Motive vom Chlodwigplatz. Bemerkenswert aufgeräumt wirkt der Platz, nachdem man ihn in den letzten Jahren nur selten mal ohne Baumaßnahmen, Baufahrzeugen, Baustellenschildern etc. gesehen hat. Das Photo unten von einer Ecke des Platzes zeigt wieder mal einen Leerstand. Dort ist kürzlich die Deutsche Bank ausgezogen.<

 photo 450_Chlodwigplatz_06_Dt_Bank_15-04-2017_zpshvukhegb.jpg

Strauss Innovation auf der anderen Ecke des Chlodwigplatzes zeigt immer noch Fassade, aber der Laden ist weg. Das Photo zeigt die Front am Karolinger Ring:

 photo 450_Ring_04_Strauss_16-04-2017_zpsrslg8u4u.jpg


 photo 450_BB0656_Bonner_02_16-04-2017_zps4jy9w7nl.jpg

>Blick in die Bonner Straße<


 photo 450_Elsass_04_Troedlerladen_16-04-2017_zpsdxkb0rtp.jpg

>Ein Trödlerladen in der Elsassstraße - jedenfalls war er das lange Zeit<


 photo 450_Roland_01_15-04-2017_zps14kfpjtr.jpg

>Rolanstraße. Direkt vorne zwischen den Bäumen steht der Südstadt-Bücherschrank. Vermutlich war ein Teenie unzufrieden mit dem Buch von Han Suyin und schrieb auf den Einband "Nix mit Vampiren". Wäre das Buch besser erhalten, hätte ich es wohl mitgenommen.<

 photo 450_Roland_02_Buecherschrank_16-04-2017_zpstchos2sh.jpg


 photo 450_Suumldbruecke_01_17-04-2017_zpspenqpwsy.jpg

>Dieser Weg zur Südbrücke sowie die Bahnlinie sind ziemlich neu.<

Es war Groß-Demo-Tag in Köln, aber viel mitbekommen habe ich davon nicht, da ich nicht zur rechten Zeit an den Kundgebungsorten war. Es war jedenfalls bemerkenswert wenig los in der Stadt. Allerdings ist das auch kein Wunder, wenn große Teile der City abgesperrt sind, keine Bahnen fahren, diverse Geschäfte geschlossen haben etc.

Sonntag, 9. April 2017

In der Stadt

Das Wetter war zum Teil nicht schlecht in den letzten Tagen, wenn auch zu kühl für meinen Geschmack. Man hat allerdings sowieso nicht allzu viel davon, wenn man arbeiten muss.

Zeppeline nutzen schönes Wetter auch:

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>Gesehen am Mediapark auf dem zum Cinedom<

Die lange schon leer stehende Mikro-Schlecker-Filiale an der Zülpicher Straße/ungefähr Ecke Gürtel hat einen neuen Mieter:

 photo BB0649b_450_Zuelpicher_01_Ex_Schlecker_Neu_30-03-2017_zpsoqgvuoog.jpg

Ob das was wird?? Das Problem ist, dass diese große Straßenkreuzung trotz Straßenbahn-Haltestellen schon lange einzelhandeltechnisch relativ tot wirkt; noch nicht einmal der Lebensmittelketten-Laden (Stüssgen war mal hier) konnte sich halten.

Tolle Lichtverhältnisse am Donnerstag:

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>Am Neumarkt, Köln-City<

Heute habe ich erst mal ziemlich lange auf den Mechaniker gewartet, um die tropfenden Abflüsse endgültig reparieren zu lassen. Dann war ich Einkaufen, u.a. zwei neue Wanderhosen habe ich mir bei C & A und H & M zugelegt.

Samstag, 25. März 2017

Süßkartoffel-Waffel

Am Donnerstag schaffte es unsere kleine Ex-Uni-Gruppe mal wieder, Essen zu gehen. Wir waren im Cinenova-Café.

 photo BB0643-Cinenova_Cafe_Suesskartoffelwaffel_23-03-2017_450_zpskwmwky7r.jpg

>Meine Wahl: ich orderte die Süßkartoffel-Waffel mit Lachs und Salat<

Für ein paar Kölsch in der Braustelle reichte die Zeit dann auch noch.

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bonanzaMARGOT - Fr, 16. Jun, 05:30

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