Wanderungen

Dienstag, 22. August 2017

Wanderung Rheinbach – Tomburg - Meckenheim

Sommerlich war das Wetter am letzten Sonntag nicht gerade, auch die Sonne liess sich nur selten blicken, aber ich lief natürlich mal los.



>Fachwerkhaus, Rheinbach. Eines der Prunkstücke, aber es gibt noch andere.<

Startpunkt Rheinbach, man kommt südlich in den Wald.



>Alte Eiche, Wormersdorfer Wald<

Hier habe ich nach Pilzen geschaut, auch einige wenige Schirmpilze und Täublinge gefunden, die einen leuchtend roten oder orangen Hut hatten.



Bei diesen Pilzen probiert man das Fruchtfleisch direkt vor Ort. Es sollte nicht bitter oder scharf schmecken, denn so würde dann auch die Mahlzeit schmecken, Stichwort: Speitäubling.

Ich kam vom geplanten Kurs ab und daher später zur Tomburg. Gut, dachte ich mir, steige ich dann auf den Ruinenhügel, da war ich schon ein paar Jahre nicht mehr.



>An der Tomburg<



Oben trifft man Touristen und kann durch zyklopisches, eingestürztes Mauerwerk laufen. Der weithin sichtbare Turm der Burg ist aber nicht besteigbar.

Der Rückweg nach Meckenheim führt überwiegend durch die mir hinlänglich bekannte Obstbaumlandschaft.



>Blick Richtung Kirche Ersdorf-Altendorf<

Die Birnen und Äpfel sind schon sehr weit, die Ernte naht.



Tiere gab es auch zu sehen, beispielsweise:



>Esel, Schweine am Ortsrand von Wormersdorf. Hühner liefen hier auch rum.<






>Die Ernte-Kisten für die Äpfel sind schon abgeladen und an verschiedenen Stellen um die Apfel-Plantage aufgebaut.<

Meckenheim, das begeistert mich nicht so recht. Außerdem gibt es dort das schlechteste Eis, das ich kenne.

Über Bonn fuhr ich zurück nach Köln. 12 km war die Tour lang.

Samstag, 19. August 2017

Wanderung Üdingen – Nideggen - Abenden

Am letzten Sonntag. Gutes, für einen Augusttag allerdings auch relativ kühles Wetter.

Ich fuhr am früheren Nachmittag mit der Rurtal-Bahn nach Üdingen und ging einen der Wege Richtung Leversbach hoch. Der Name „Leversbach“ soll sich aus dem germanischen Wortstamm für „Bach an den Grabhügeln“ ableiten und meint einen prähistorischen Weg von Drove nach Leversbach, der von zahlreichen Hügelgräbern begleitet ist.

„In der Sagenwelt der Gegend wimmelt es von Hexen, Juffern, weißen Frauen, Zauberern und Zwergen, die auf eine uralte Besiedlung des kleinen Ortes und seiner Umgebung hinweisen. Zahlreiche Bodenfunde haben dies inzwischen bestätigt. Schon die Römer betrieben am Hang der Mausauel bei Leversbach einen lebhaften Erzbergbau, der im Mittelalter unter der Drover Herrschaft wieder aufgenommen, und im 16. und 17. Jahrhundert zum wirtschaftlichen Rückgrat der ganzen Herrschaft wurde“, zitiert aus dem Buch „Kreuzau in alten Ansichtskarten“ von Stefanie Enge-Schwer & Toni Lenertz, 1979.

Hexen, Zwerge und dergleichen sah ich nicht. Westlich von Leversbach an der Mauauel kam ich jedoch durch eine „zerwühlte“ Gegend, die wahrscheinlich mit dem erwähnten Bergbau zu tun hatte:



>Gegend am Aussichtspunkt ins Rurtal, westlich von Leversbach; schüttere Pflanzendecke, häufig mit Kiefern bewachsen, auch Heidelbeersträucher.<



Obgleich ich in dieser Gegend schon oft herumlief, war ich dort noch nie. Es gibt dort einen Aussichtspunkt mit Blick auf das Staubecken Obermaubach.

Auf mittlerer Höhenlage lief ich mehrere Kilometer an den steilen Hängen des Mausauel-Waldes lang.



>Mausauel: Blick Richtung Obermaubach und Staubecken<

Manchmal sieht der Wald hier noch recht urtümlich aus, vielleicht sind es geschützte Naturwald-Zellen.



>Alte Eiche, Wald, Mausauel<






Später kommen auch Felsen:






Ich nahm dann einen Weg quer durch die Altstadt von Nideggen. Dort bin ich im Grunde relativ selten, obgleich es einige bedeutsame historische Bauwerke, z.B. auch der ehemaligen Stadtbefestigung gibt.



Diese alten Bauwerke fallen besonders auf, weil sie aus den örtlichen rötlichen Sandsteinen gebaut sind.

Der weitere Weg danach nach Abenden war fast identisch mit dem Weg eine Woche zuvor. Es gab demnach auch weitere Felsen zu sehen:



In Abenden verpasste ich die etwas verspätete Bahn um 2 Minuten, weshalb ich noch in Ruhe an gewohnter Stelle ein Weizenbier und ein Stück Käsekuchen konsumieren konnte. Touristen trifft man hier am früheren Abend gelegentlich. Diesmal kam noch eine Familie aus Holland, um für ein Bier draußen zu sitzen. Meist sind diese ausländischen Touristen mit einem Wohnmobil unterwegs und klappern Zeltplätze ab. Sie sind dann nur für eine Nacht oder vielleicht maximal 2 Nächte in Abenden, denke ich mir.

Vor allem wegen der verpassten Bahn war ich erst gegen 23:15 Uhr zu Hause.

13 – 14 km war diese Tour lang.

Dienstag, 8. August 2017

Wanderung Üdingen – Thuir - Abenden

Sonntag. Schönes Wetter, heiter bis wolkig, mit 21 Grad vergleichsweise ein kühler August-Tag. Das Live-Endspiel der Damen-EM musste leider dran glauben, man muss Prioritäten setzen.

Ich fuhr nach Üdingen, ging in einem Hohlweg den Rurtalhang hoch:



Quer durch einige Felder kam ich dann nach Drove, warf auch einen Blick auf die Kirche und das daneben liegende Bodendenkmal „Motte“, das man nicht betreten, aber dennoch gut erkennen kann.

Danach ging's entlang der Drover Heide. Im angrenzenden Wald fand ich so einige Hexenröhrlinge für die Pfanne am Abend.



>Hornissennest, Drover Heide. Es handelt sich hier um einen überdachten Rastplatz - so war's gedacht, aber jetzt rastet hier niemand mehr auf den Sitzbänken.<




Ansonsten gab es hier wieder mal relativ viele Frösche zu sehen. In einer größeren Pfütze zählte ich 13 Exemplare.



>Frösche in den Tümpeln der Drover Heide<



Ich verließ die Heidelandschaft im Süden, querte Waldgebiete, die Froitzheimer und Ginnicker Heide heißen, um dann durch das Dörfchen Thuir und von dort aus nach Nideggen zu laufen. Das ist Agrarlandschaft, zunächst mit viel Getreide, später auch mit Viehweiden.



>Landschaft um Thuir<






>Landschaft östlich von Nideggen<

Südlich von Nideggen kann man auf den Sandsteinfelsenweg absteigen. Dieser schmale Pfad ist manchmal durch Geländer gesichert und bietet einige famose Ausblicke ins Rurtal.



>Auf dem Sandsteinfelsenweg nahe Abenden<



Den relativ kurzen Weg runter nach Abenden bin ich zum ersten Mal gegangen, aber ich werde ihm noch mal bei Gelegenheit in die andere Richtung folgen. Bei Nideggen selbst kenne ich Teile des Weges. Sie lohnen.

In Abenden genoß ich ein Stück Apfel-Mandel-Torte und ein Weizenbier, bevor ich zurück nach Köln fuhr.

Etwa 16 km war die Tour lang.

Mittwoch, 2. August 2017

Wanderung Heimbach – Scheidbaum - Abenden

Nachdem das EM-Fußballspiel der Frauen am Freitag regenbedingt ausfiel, musste ich am Sonntag um 12 Uhr erst einmal das Spiel gucken. Nun ja, eine Sternstunde des deutschen Fauenfußballs war das sicher nicht.

Aber gegen 14 Uhr kam ich dann doch los, fuhr nach Heimbach, wo ich gegen 16 Uhr dann ankam – reicht noch, ein paar Stunden herumzulaufen. Rd. 11 km wurde die Tour dann lang. Sehr schönes Wetter, um 25 Grad, heiter bis wolkig, oftmals viel Wind.

Ich ging am Meuchelberg lang, ein schöner Weg mit schattigen und sonnigen Partien und vielen Felsen, den ich noch nie gegangen bin. Es gibt auch ein paar gute Blickmöglichkeiten auf das Staubecken Heimbach.

Meuchelberg-Photos:









Ich querte die Ortschaft Hasenfeld, wo es viele Ferienwohnungen gibt und ging nördlich des Schwammenauel-Staudamms ca. 2 km an der Rurtalsperre lang. Es gibt dort einige buchtartige Ecken, wo man gut sitzen oder sich auf einem Tuch sonnen kann. Das habe ich natürlich selbst nicht gemacht.









Nach Scheidbaum hoch geht es dann steile 130 Höhenmeter durch den Uferwald der Talsperre. Man kann hier ins Schwitzen kommen. Doch dann hat man es geschafft, ist etwa auf 415 m NN und fortan geht es 3 km durch Wald und nur noch runter Richtung Abenden. An diesem Hang sammelte ich zwei Schirmpilze ein, später im Wald westlich Abenden fand ich noch einen Hexenröhrling, von dem aber wegen vieler Maden nur Reste zu Hause verwertbar waren.



>Schirmpilz (Parasol) oben, Hexenröhrling unten<






>Den kleinen Frosch habe ich natürlich wieder freigelassen.<

Die Bahn hatte ich relativ knapp verpasst und so konnte ich am Gasthof „Zum Friedenstal“ gegen 19:30 Uhr noch ein Weizenbier ordern. Dort an den Tischchen des Gasthofes, ganz nahe der Bahnstation, bin ich in den vergangenen Jahren schon oftmals eingekehrt, einer meiner liebsten gastronomischen Eifel-Orte sozusagen - auch, weil dort meist wenig los ist.

Samstag, 29. Juli 2017

Eine Wanderung zwischen Heimersheim und Ahrweiler

Dort lief ich schon am letzten Sonntag herum. Es war warm genug, um ohne Jacke gehen zu können. Diese zickzackelige Tour war ungefähr 18,5 km lang und ich hatte doch deutlich über 500 Höhenmeter Anstiege zu bewältigen, da es immer rauf und runter ging.

Nachdem ich eine Woche zuvor zufällig fast auf eine Schlange getreten bin, war ich diesmal insbesondere wegen dieses Ereignisses in der Gegend. Aber wie das so ist, wenn man Schlangen sucht, sieht man garantiert keine.

Der Bahnhof von Heimersheim liegt direkt am heute „Landskrone“ genannten Berg, einem Basaltkegel. Bei wikipedia ist dokumentiert, dass es auch hier Schlingnattern geben soll. Ungeachtet dessen lohnt sich sowieso gelegentlich der Weg nach oben. Ich war dort ja auch schon einmal. Bereits von den Germanen als Thingstätte und dann von den Römern als Militärposten genutzt, stand später eine mächtige Reichsfestung auf dem Berg, von der indes nach ihrer Zerstörung 1682 auch nicht mehr viel übrig ist.



Später, etwa ab 1911, gab es ein zeitweise sehr beliebtes Gasthaus auf dem Berg, das 1949 durch einen Brand völlig zerstört wurde.



Heute führt der Weg durch Wald mit steinigen Halden. Er folgt dem Weg in die frühere Burg. Das sieht etwa so aus:



An der Kapelle hoch am Berg war ich erstmals. Oben dann hat man weithin Sicht, aber der Blick auf Bad Neuenahr ist durch die Autobahnbrücke der A 61 stark verschandelt.



Durch den Wald, Getreidefelder und den Weinberg ging ich wieder nach Heimersheim zurück.






>Streifenwanzen, Weinberg Landskrone<

Auf der anderen Seite der Ahr waren wieder einige Hohlwege mein Ziel.



Der Weinberg bei Bachem ist vermutlich auch noch ein geeignetes Schlangengebiet. Ich sah aber nur eine Eidechse:






>Weinberge bei Bachem<

Später nahm ich eigens noch jene Stelle am Calvarienberg in Augenschein, wo ich die Schlange sah. Aber „Sonnen“ war sowieso nicht angesagt, der Himmel sah mehr nach einem drohenden Unwetter aus. Aber die aufgelassene Streuobstwiese mit tiefem Gras und vermodernde, gestapelte Holzvorräte bieten ganz gute Verstecke für Schlangen.

Auf dem Weg runter nach Ahrweiler fand ich noch einen Hexenröhrling am Wegesrand – und das im Juli:



Noch keine 20 Uhr, aber selbst am Marktplatz in Ahrweiler wurden schon langsam die „Bürgersteige hochgeklappt“.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ein Spaziergang südlich von Bornheim und Waldorf

Am letzten Sonntag. Nachdem ich bereits am Vortag unterwegs war, reichte ein Spaziergang am Nachmittag (8,5 km). Mal gucken, was der Gemüseanbau so macht.

Von der Straßenbahn-Haltestelle in Bornheim, die in den nächsten Wochen wegen Baumaßnahmen auf der Bahnstrecke ohne Umstände nicht mehr erreichbar sein wird, ging ich zur Kirche nach Brenig hoch.



Bald hinter der Kirche kommt man auf die Felder. Zwiebeln, Zucchini, Artischocken sah ich schon bald wachsen.



>Zucchini<




>Ein Blick zurück über die Gemüsefelder Richtung Kirchturm Brenig<

Ich folgte dem Bachtal, das etwas oberhalb zu einem gestauten (altbekannten) Teich führt.



Die oberhalb tief eingeschnittene Bachaue ist dicht bewaldet, am Waldrand waren einige Käfer in den Blüten der Feldrain-Pflanzen zugange.



>Käfer. Der obere Käfer könnte vielleicht ein weiblicher Rothalsbock sein, der untere Käfer vielleicht ein Vierbindiger Schmalbock.<



Später gab es Bodenerosion in Form von Abschlämmprozessen auf einem Fenchelfeld zu sehen.



>Fenchel-Feld südlich Brenig, unten Ernte<



Zwischen Römer- und Lückenhof und auch später noch südlich von Üllekoven gab es bemerkenswert große Salatfelder auf der Hochfläche zu sehen:



>Abgesehen von den Salatfeldern sieht man im Hintergrund die Kirche von Brenig<

Teilweise wurde hier auch bereits bewässert, was nach den ergiebigen Regenfällen der beiden letzten Tage wohl nun erst mal nicht mehr notwendig ist.



>Bewässerung südwestlich von Brenig<

In Waldorf nahm ich die Bahn zurück.

Montag, 17. Juli 2017

Eine Wanderung südlich von Bad Neuenahr-Ahrweiler

Nachdem ich mich am letzten Wochenende trotz sommerlichen Wetters nicht zu einer Wanderung durchringen konnte, weil mir eine Bahnbaustelle den Weg in die höheren Regionen der Eifel versperrte, war es jetzt am Samstag bei angesagten 21 Grad deutlich kühler.



>Sanatorium, Bad Neuenahr<

Ich fuhr nach Bad Neuenahr. Südlich des Ortes kann man einen wenig begangenen alten Hohlweg durch den Wald Richtung Fürstenberg-Höhe hochgehen und dem sich dahinschlängelnden Weg noch mehrere Kilometer im Wald folgen. Es ist schon möglich, dass man hier (ohne GPS) etwas die Orientierung verliert.



>Hohlweg<

Auf einer Wege-Waldlichtung standen viele Blumen und waren diverse Insekten zu beobachten:



>Käfer. Mit der Hypothese, dass es sich oben um einen männlichen Rothalsbock (die Weibchen sehen markant anders aus) handelt und unten um einen Kratzdistelrüssler, habe ich mich jetzt schon ziemlich weit vorgewagt.<









Ich kam zum Tiefbachtal, an dessen dicht bewaldeten Quellbereich die UNI Bonn vor über 50 Jahren die Ruinen eines römischen Gutshofes vermaß.



>Römischer Gutshof, Tiefbachtal<

Steine über Steine, mal eine Grundmauer – mehr sah ich nicht. Irgendwo, irgendwann lauerte vor über 1.500 Jahren in dieser auch heute eher abgelegenen Gegend wohl der Tod, und später verfiel alles, der Wald holte sich die Gegend zurück.



Oberhalb des Bachemer Bachtals ging ich zurück, nahm jedoch eine nordwestliche Richtung vorbei an Godeneltern mit seinem kasernenartigen, gesperrten Gelände. Die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz hat dort ihren Sitz.



>Blick auf Kloster/Schule Calvarienberg<

Am Calvarienberg sah ich vor knapp 2 Jahren eine große Schlingnatter. Das war jetzt auch der Fall, allerdings 700 m Luftlinie südöstlich. Wir waren nicht vorbereitet, die Schlange schlief im sonnig-warmen flachen Gras des Weges und ich schaute woanders hin - und trat fast drauf. Wir einigten uns, kein Biss, kein Photo. Verdammt, das lief schon mal besser!

In Ahrweiler aß ich nur ein Eis und fuhr nach Hause.



>Ein Sanatorium in Ahrweiler<

Ca. 15,5 km war diese Tour lang.

Freitag, 7. Juli 2017

Im dunklen Wald

Am letzten Samstag – bei hypothetisch möglicher Regengefahr – wollte ich nicht so weit weg fahren, um etwas zu wandern. Ich fuhr deshalb nach Bonn-Bad Godesberg, um durch den Kottenforst zu gehen, vorzugsweise nach Meckenheim.



>Sumpfige Kuhlen im Waldboden, alte Eiche, Kottenforst unweit von Schweinheim<



Allerdings hatte ich meine Karte vergessen und kam in Meckenheim – wie zu erwarten war - nicht an.



>Teich im Wald unweit vom Annahof, unten. Eine marode Siloanlage und eine Trafostation gehören auch zum Hof.<



Die Rodungsinsel am Annaberger Hof wollte ich durchqueren. Viele Pferde sieht man hier verstreut auf den großen Weiden:






>Ein Salzstein. Den mögen die Pferde - und danach ist Saufen angesagt.<






>Das Pompesel-Biotop am Annaberger Hof. Vom Wasser dort war nicht mehr viel da. Frösche sah ich deshalb nicht.<

Die Durchquerung der Rodungsinsel schaffte ich auch, aber bald danach verlor ich dann doch die Orientierung und stand nach 3 km Waldweg wieder an der Rodungsinsel, wenn auch an einer anderen Ecke.

Meckenheim ist zu weit weg, um zusätzlich noch 5 km Umweg zu machen, also ging ich wieder – einen anderen Weg – nach Bad Godesberg zurück.



>Die steile Nordost-Abdachung des Ville-Rückens zerschneiden tiefe Waldtäler bei Friesdorf.<



Knapp 13 km war diese Tour wohl lang – und das reichte auch.

Anders als in Aachen oder Düsseldorf regnete es nur ein paar Tropfen, der Himmel war aber mitunter stark bewölkt, und es war ganz schön dunkel im Wald.

Montag, 26. Juni 2017

Eine Wanderung südöstlich von Bad Münstereifel

Am Samstag war ich mal wieder unterwegs. Diese 12 – 13 km lange Tour war weitgehend eine Waldtour bei um die 23, 24 Grad.

Durch Schleidbach- und Schiesbachtal ging es den Effelsberger Weg hoch zum „Langer Kopf“, immerhin 260 Höhenmeter, aber die Strecke war lang und daher nicht sehr steil.



>Am Nordausgang von Bad Münstereifel gegenüber dem Friedhof gibt es eine Art Kurpark. Die Gebäude am Wasser dort sind langsam verfallende Lost Places.<




>Schleidbachtal<




>Dammwild im Schiesbachtal. Den Tieren war es in der Sonne auch zu warm. Es gibt dort aber auch Waldstreifen, Gedränge am solitär stehenden Baum wäre nicht nötig gewesen.<



Besonders viel hat der Wald um Bad Münstereifel traditionell nicht zu bieten – zu viel Forstwirtschaft verhindert das Heranwachsen wirklich alter Bäume.



>Im Wald, unten die typischen Fingerhüte<



Im Bodenbachtal lief ich runter nach Eicherscheid, womit ich wieder an der Erft war, die auch Bad Münstereifel durchfließt.



>Eicherscheid. Unten die alte Trafostation, heute "Artenschutzturm"<



Von Eicherscheid sind es ca. noch 3 km im Erfttal nach Bad Münstereifel:



Irgendwie war ich etwas geschafft, aß ein Apfel-Mango- Malaga-Eis, verpasste deshalb die Bahn und liess mich für ein Weizenbier mitten an der für Autos gesperrten Touristen-Hauptstraße nieder. Auch schön.



Die nächste Bahn kam allerdings gar nicht erst, weshalb ich dann noch eine weitere Stunde länger dort verweilen musste. Ich las die Zeit weitgehend in meinem Roman, aber die Sitzbank war schon ziemlich sonnig.

Samstag, 24. Juni 2017

Eine Wanderung westlich von Nettersheim

Am letzten Sonntag wanderte ich westlich von Nettersheim. Um 24 Grad, heiter bis wolkig.

Ziel war nicht das Urfttal, sondern die Hochflächen drum herum. Ich ging zunächst über die Felder oberhalb des Schleifbachtales nach Marmagen.









Dann bog ich nach Norden ab, um oberhalb des Gillesbachtals und des Urftals nach Nettersheim zurückzulaufen. Dieser Weg verlief über größere Strecken am Waldrand entlang.






>Insekten gabe es auch zu sehen, sogar Schmetterlinge. Aber für diese war es - photographisch gesehen - wieder zu windig. Der Käfer oben ist der Gefleckte Schmalbock, den unten habe ich noch nicht zu bestimmen versucht.<






>Nur eine winziger Teil der Tour führte durch Wald. Aber hier, bei Bahrhaus, waren reliktisch noch alte Buchen vorhanden.<




>Alte Trafostation bei Bahrhaus, einem Weiler mit zwei, drei Höfen<




>Später kam ich noch an einem riesigen Erbsenfeld vorbei. Die Erbsen waren weiter als noch vor einer Woche auf einer anderen Tour. Lecker!<




>Landschaft nordwestlich von Nettersheim<

In Nettersheim war Flohmarkt. Ich kehrte nirgendwo ein (zu voll).

Ca. 13 km war diese Tour lang.

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