Wanderungen

Sonntag, 19. Februar 2017

Spaziergang am Kölner Rheinufer (II)

Das Wetter war heute nicht so toll, aber es ging noch, hat nur ab und zu mal ein bisschen getröpfelt.

Ich ging von Köln-Rodenkirchen nach Köln-Porz – das waren wieder rd. 9,5 km.

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>Friedhof, Köln-Rodenkirchen<

In Rodenkirchen machte ich zunächst einen kleinen Abstecher vorbei an einer Fabrik und einem Friedhof, bevor ich wieder über die Rodenkirchener Brücke ging und dort dann – anders als beim letzten Mal – nach rechts abbog.

Diesen Rhein-parallelen Weg bin ich wohl noch nie gegangen, obwohl ich nunmehr schon seit Jahrzehnten in Köln wohne.

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>Schutzgebiet an der Westhovener Aue. Man darf hier nur auf den Wegen gehen, da das Gebiet Übungsplatz der ehemaligen Brasseur-Kaserne gewesen ist und viel Blindgänger-Munition hier liegen soll. Die etwas weiter landeinwärts gelegenen Kasernen sind inzwischen abgerissen (es gibt nette historische Bilder im Netz über die zugewachsenen Gemäuer). Noch im Januar gab es dort eine Evakuierung wegen eines baubedingten Bombenfunds.<

Man kommt auf diesem Weg an den Kölner Stadtteilen Westhoven und Ensen vorbei und danach nach Porz.

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>Am Rhein bei Westhoven. An einer bestimmten Rhein-Wassermarke wurde hier vorwiegend Holz angehäuft. Inzwischen ist der Rhein-Pegel wieder weiter gesunken. An einer geeigneten Stelle grub ich wieder etwas Sand und Muschelschalen für meinen Balkon ab.<

Rhein-nah in Westhoven gibt es einige nette Wohnstandorte. Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs erscheint – zu Fuß – vielleicht etwas schwierig:

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>Der Rhein bei Köln-Westhoven<


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>Motive aus Köln-Ensen. Der Prachtbau unten ist ein 1908 fertig gestelltes psychiatrisches Krankenhaus der Alexianer. Ich bin mal um den Bau herumgelaufen.<

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Die letzten drei Bilder zeigen wichtige hierarchische Aspekte der Germania-Siedlung in Porz. Das gesamte zwischen 1899 und 1903 errichtete Ensemble steht unter Denkmalschutz. Es wurde im Auftrag der Germania-Spiegelglaswerke errichtet. Heute wird hier am Standort immer noch Glas hergestellt, die Firma heisst hier heute "Saint-Gobain Sekurit".

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>Germania-Siedlung, Porz: Oben Arbeiterwohnungen, unten Ingenieur-Villen<

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>Und hier wohnte der Chef der Glasfabrik<

Montag, 6. Februar 2017

Wanderung Troisdorf – Spich - Wahn

Die erste Wanderung in diesem Jahr, bei der ich die 10-km-Marke geschafft habe. Momentan, im Winter, habe ich die Aktivitäten deutlich reduziert, lese lieber oder höre Musik. Ich hätte heute noch weiter laufen können, aber einerseits war ich mit dem Bruder beim Vater zum Kaffee verabredet und andererseits zog sich der Himmel sowieso langsam zu. Aber anfangs gab's gut Sonne.

Von Troisdorf nach Wahn ging ich mehr oder weniger bahnparallel. Es ist ein fast ununterbrochenes Band von Siedlungen, Gewerbe- und Industriegebieten und einzelnen Freiräumen mit etwas Acker und Kies-/Sandabbau. Die 1859 eröffnete Bahnlinie Köln - Hennef wurde hier von den alten Industriebetrieben genutzt und war wohl auch entscheidend für die Entwicklung dieses Siedlungsbandes. Relikte alter Industrie interessieren mich ja manchmal.

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>Trafostation in Oberlar<


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>Wahrscheinlich handelt es sich um eine Siloanlage einer ehemaligen Kaffee-Verpack-Fabrik, Spich<


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>Grubenbiotop bei Spich<


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>Alte Trafostation in Spich<


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>In der Kiesabbau-Landschaft nordwestlich von Spich<

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 photo 57-Abbauschrott_NW_Spich_zpsb50xwidq.jpg

>Alte Schrott-Maschine aus dem Kiesabbau<


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>Gänse auf der Feldflur südlich von Wahn<


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>Ein alter Industriepark in Wahn<


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>Schloss Wahn<

Sonntag, 22. Januar 2017

Schneespaziergang Scheven – Voißel - Kall

Der heutige 8 – 9 km lange Schneespaziergang führte in dieselbe Ecke wie zuletzt.

Strahlend blauer Himmel, weißer Schnee. Aber es war nicht mehr so „märchenhaft“ wie vor einer Woche, denn in den Bäumen war der Schnee nach dieser sonnenreichen Woche weggetaut und die Schneeflächen waren auch nicht mehr so unberührt, viele Spuren.

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>Bewachsene und verschneite Scheune in Scheven<

Eine Station vor Kall stieg ich in Scheven aus und ging über Wallenthal nach Voißel und unterhalb des Hahnenbergs vorbei. Auf 465 m NN lag da der höchste Punkt.

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>Schneelandschaft nordwestlich von Wallenthal<


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>Schneelandschaft südlich von Voißel<

Danach ging ich schnurstracks Richtung Süden nach Kall. Diese weitgehend ebenen Flächen hier mit ihrem Windpark sind normalerweise eher langweilig, aber bei Schnee und Sonne ist es hier recht angenehm zu laufen. Wärmer als vor einer Woche war es nämlich nur in der Sonne.

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>Bilder aus der Schneelandschaft südlich von Voißel<

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>Einzelne Maulwürfe wollten auch mal an die Sonne<

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>Schatten machen sich im Schnee auch recht gut<

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>Tiere sind draußen eher selten zu sehen, hier Pferdchen bei Kall<

Den Zug verpasste ich in Kall. 37 Minuten Warten und etwas Herumlaufen ging bei Sonne. Kall – da gibt’s ja nichts im Winter, kein Café oder so, das am Sonntag Nachmittag noch auf hätte.

Point gesetzt südlich von Voißel auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 15. Januar 2017

Ein Schnee-Spaziergang: Gemünd – Wackerberg - Kall

Letzte Nacht habe ich erst einmal den vor einer Woche ausgefallenen Biertreff nachgeholt. Zu zweit waren wir in der Braustelle, Köln-Ehrenfeld.

Ungeachtet dessen ist das Wetter in Köln nur langweilig-kalt. Kein Sturm, kein Schnee, nix. Deshalb fuhr ich per Bahn in die Eifel. Hinter Euskirchen geht es langsam hoch – und das sieht man in Form von Schneeflächen, erst dünn und einzelne Flächen, dann mehr und am nächsten Bahnhalt in Mechernich, das auf ca. 280 m NN liegt, dann überall. Ich fuhr noch weiter bis Kall und stieg dort in den Bus nach Gemünd (das ist nur eine Station), ca 340 m NN.

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>Blick auf Gemünd<

Ca. 15 cm Schnee lagen überall, auch schon in Kall. In Gemünd machte ich mich dann auf in den Olefer Kirchenwald, dessen höchster Berg der 531 m hohe Wackerberg ist.

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>Anfangs geht es etwas steiler hoch. Der Weg zum 450 m hohen Kirchberg führt noch durch Wiese-/Weide- Landschaft<

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>Ein Blick zurück Richtung Gemünd<

Um 0 Grad, super Schneewanderung, manchmal mit Sonne!

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>Am Wackerberg<

Ein bisschen aufpassen muss man schon, ist zwar kein Glatteis, aber mitunter ist es schon etwas glatt, wenn man in Spurrillen geht, in denen der zusammengepresste Schnee schon mal vereist ist. Aber ansonsten ist diese Tour relativ leicht, ohne steilere Hänge, die man runter muss.

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>Verschneite kleine Kiefer<

Meist war ich ganz alleine unterwegs, nur auf dem letzten Kilometer oberhalb von Kall waren Spaziergänger, z.T. auch mit Kindern und Schlitten unterwegs.

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>Kall<

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Mit knapp 8 km nach Kall war die Tour überschaubar. Viel mehr muss man bei diesen Temperaturen auch nicht unbedingt laufen, zumal meine Trekking-Schuhe anscheinend nicht mehr so ganz wasserdicht sind (die Sohle natürlich schon).

Hat sich gelohnt!

Dienstag, 8. November 2016

Eine Wanderung östlich von Bonn

Ausgang- und Endpunkt dieser sonntäglichen kleinen, ca. 11 km langen Wanderung war die Bahnstation Bonn-Beuel. Hier steige ich eher selten aus. Ich wollte aber eine Trafostation photographieren, die mir letztens vom Zug aus öfter mal aufgefallen war. Das klappte erst am Ende der Tour, da ich nicht mehr so genau in Erinnerung hatte, ob sie in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Bahnhof auftaucht.

Direkt nahe dem Bahnhof in Beuel kann man Lost Places und Reste alter Industrieromantik ausmachen. Viel dürfte davon in den letzten 20 Jahren schon verschwunden sein.

Lost Place Beuel photo 34-Lost_Place_Beuel_zpsvf0jqq0q.jpg

>Lost Place, Bonn-Beuel<


Factory Beuel photo 38DT-Tapetenfabrik_Beuel_zps5ctgouvf.jpg

>Fabrik-Romantik, Bonn-Beuel<

Factory Beuel photo 42-Fabrik_Beuel_zpsui1xbrzt.jpg

Ich ging weiter nach Pützchen. Dort sah ich weitere 5 (!!) Trafostationen. Die erste liegt nahe zu einem herrenhausähnlichem Anwesen schön unter herbstlichen hohen Bäumen:

Trafo Station Puetzchen photo 48-Trafostation_Palais_Puetzchen_zpsr1k7chnd.jpg

Die anderen Trafostationen gruppierten sich um einen Platz im Zentrum des Ortes. Sie liegen nicht dicht beieinander, gleichwohl sollte man dieses Ensemble dennoch unter Denkmalschutz stellen, weil es selten ist. Der Platz, das sind ehemaligen Marktwiesen, und diese sind heute noch bekannt, weil hier einmal im Jahr der Pützchens Markt (Jahrmarkt) statt findet. Wirklich alt waren diese Trafostationen aber alle nicht.

Trafo Station Puetzchen photo 52-Trafostation_Platz_Puetzchen_zpstcylvbt6.jpg

>Eine der vier Trafostationen am Pützchens Markt<

Ich ging weiter nach Holzlar und bog dort nach Süden in den Wald ab. An zwei alten, aufgestauten Teichen kam ich vorbei. Auch ein Hügelgrab und alter Baumbestand sowie das Foveaux-Häuschen auf dem Ennert lagen noch am gewählten Wegesrand.

Tomb near Niederholtorf photo 63-Huegelgrab_S_Holzlar_zpsfr7hsuvp.jpg

>Hügelgrab und Teich nahe Niederholtorf<

Lake near Niederholtorf photo 64-Stauteich_S_Holzlar_zpsmkublomx.jpg


Oak Ennert photo 66-Eiche_Ennert_zps8b30hx5q.jpg

>Eiche und Foveaux-Häuschen, Ennert<

Foveaux Häuschen Ennert photo 67-Foveaux_Haeuschen_Ennert_zps64pxefct.jpg

Auf dem Rückweg zur Bahnstation ging ich noch durch Küdinghoven. Einige alte Fachwerkhäuser und die alte Dorfkirche gibt es hier. Mittlerweile wäre die Sonne auch schon wieder untergegangen, aber auf der zweiten Hälfte der Tour gab sowieso keine Sonne mehr zu sehen.

Trafo Station Beuel photo 79-Trafostation_Beuel_zpstzg8xgnv.jpg

>Trafostation nahe dem Bahnhof Bonn-Beuel<

Point gesetzt am Pützchens Markt auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 6. November 2016

Eine Wanderung südöstlich von Oberdollendorf

Am letzten Dienstag war frei und ich wanderte noch einmal bei relativ schönem Wetter durch den Wald. Diesmal im Siebengebirge.

Die Tour war relativ kurz (um 10 km) und startete an der Bahnstation Niederdollendorf.

Oberdollendorf photo 02-Oberdollendorf_zpsvkgj2wai.jpg

>Oberdollendorf<

Ich ging hoch nach Oberdollendorf und dort in den oft urtümlichen Wald des Petersberges. Sehr große Buchen wachsen dort noch. Dieser Buchen-Stechpalmen-Wald ist sowieso schon etwas Besonderes.

Forest Petersberg photo 07-Baumruine_Petersberg_zpsigun7w24.jpg


Schirmpilz Petersberg photo 14-Schirmling_Petersberg_zpszfwop5mz.jpg

>Schirmling<


Buche Petersberg photo 16-Buche_Petersberg_zpsp5qhqkuo.jpg

Pilze gab es wenig. Etwa 10 kleine Hallimasch und 2 kleine Schirmlinge nahm ich mit.

Die größeren Wege dort im Umfeld des Petersberges waren voll von Spaziergängern. Das liegt wohl auch daran, dass es hier im Siebengebirge einige Waldgaststätten gibt. Am „Einkehrhaus“ und am „Milchhäuschen“ kam ich vorbei. Es war viel los dort.

Milchhaeuschen photo 62-Milchhaeuschen_zpsmzznweh4.jpg

>Milchhäuschen<

Unweit des Milchhäuschens kann man – wenn man davon weiß – einen Schleichpfad vorbei an den Ofenkaulen nehmen. Ich war dort schon mal vor einigen Jahren. Dieses verzweigte Stollensystem im Trachyttuff ist schon seit über 50 Jahren komplett verschlossen und ein wichtiges Fledermausrevier, aber die zerwühlte waldbestandene Gegend sowie die „Höhlenportale“ sind immer noch sehr interessant.

Ofenkaul photo 48DT-Hoehle_Ofenkaul_zpscblvmuyn.jpg


Ofenkaul photo 46-Hoehle_Ofenkaul_zps7jgas5za.jpg

>Höhlenportale, Ofenkaul. Ich liebe diese "neolithischen Blickperspektiven". Man kann aber wohl davon ausgehen, dass diese Höhleneingänge in der heutigen Form erst im 19. Jahrhundert entstanden sind.<

Ofenkaul photo 50-Hoehle_Ofenkaul_zpsjblrop7w.jpg


Near photo 66-Landschaft_W_Milchhaeuschen_zpsl27one88.jpg

>Lindenallee westlich des Milchhäuschens<

Zurück nahm ich den Weg durch das Nachtigallental nach Königswinter. Auch dieses tief eingeschnittene Tal mit seinem Altwald-Bestand ist immer mal wieder eine Passage wert.

Nachtigallental photo 76-Nachtigallental_zpskuswqmjv.jpg

>Im Nachtigallental<

Point gesetzt am Milchhäuschen auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Dienstag, 1. November 2016

Wanderung Kalenborn – Linz (Rhein)

Am letzten Sonntag. Mir ging es hinsichtlich meiner Erkältung wieder deutlich besser. Ich fuhr noch einmal mit dem Schienenbus von Linz nach Kalenborn.

Etwa 2 Kilometer östlich von Kalenborn gibt es einen großen tiefen Basalt-Steinbruchsee, den Willscheider Bergsee. Über 100 Jahre trieb man hier Bergbau, der 1974 endete. Der See ist unzugänglich. Wenn man Glück hat, kann man ihn aber vielleicht vom „Kraterrand“ sehen. Es soll auch einen Aussichtsturm geben.

Crater Willscheider Berg photo 08-Kratersee_Willscheider_Berg_zpsexpvkvg5.jpg

Ich ging dann über Oberwillscheid wieder Richtung Asberg.

Traf Station Oberwillscheid photo 16-Trafostation_E_Oberwillscheid_zpskczbtycj.jpg

>Eine neu entdeckte Trafostation und die Landschaft bei Oberwillscheid<

Landscape near Oberwillscheid photo 18-Landschaft_R_Oberwillscheid_zpslbrktfiv.jpg


Deer Kalenborn photo 19-Reh_N_Kalenborn_zpsfyk87r0p.jpg

>Ein Reh nördlich von Kalenborn<

Ich schaute auch nach Pilzen. Aber die Ausbeute war wieder mager. Ich fand dort auch noch den dritten Steinbruchsee des Asbergs.

Fungus Asberg photo 21-Baumpilz_Asberg_zpsnndd1bo5.jpg

>Ein mächtiger Baumpilz, unbestimmt<


Basalt Magma Asberg photo 25-Basaltwall_Asberg_zpsyptvv9my.jpg

>Basaltwall und Steinbruchsee am Asberg<

Lake Asberg photo 32-Kratersee_Asberg_zpsbtd9bdfj.jpg


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>Ich fand 4 Pilze: einen kleinen Steinpilz, eine Marone und zwei Schirmlinge. Der Parasol im Bild war gut (und lecker), der andere größere Schirmling allerdings vermadet.<

Später querte ich das Kasbachtal und musste realisieren, dass es dämmerte. Der Besuch der Steinbrüche dort musste deshalb ausfallen, und ich nahm den direkten Weg nach Ohlenberg. Als ich dort ankam, war es praktisch dunkel, und einige Kilometer lagen noch vor mir.

Landscape Dawn Ohlenberg photo 38-Landschaft_N_Ohlenberg_zpskozd8feh.jpg

>Dämmrige Landschaft bei Ohlenberg, unten die Kirche des Ortes<

Church_Ohlenberg photo 39-Kirche_Ohlenberg_zps8cpbhpn8.jpg

Ein einsamer asphaltierter, relativ steiler Weg führt von Ohlenberg runter nach Ockenfels. Ich benutzte meine Taschenlampe, die allerdings nur notdürftig den Weg erhellen kann. Aber wer will schon eine große schwere Taschenlampe mitschleppen?

In Ockenfels, nahe der Burg, nahm ich einen falschen Abzweig, wodurch ich einen zusätzlichen Kilometer im Kreis geführt wurde. Aber schließlich schaffte ich es dennoch nach Linz, um die unerwartet ca. 17 km lange Tour zu beenden.

Point gesetzt am Asberg auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Montag, 24. Oktober 2016

Wanderung Kalenborn – Bad Honnef

Gestern war es recht kühl - um die 9 Grad und 75 % Luftfeuchte. Ich war im Wesentlichen auf dem sog. „Rheinwesterwälder Vulkanrücken“ unterwegs. So nennt sich der Höhenzug, der südlich an das Siebengebirge anschließt.

Erstmals benutzte ich in Linz/Rhein die heute nur noch touristisch saisonal relevante Kasbachtalbahn. Mit einem Uerdinger Schienenbus kann man für 5 € die ca. 9 km lange Strecke bis Kalenborn fahren. Diese Bahnstrecke ist lt. wikipedia eine der steilsten Strecken Deutschlands, weil sie auf wenigen Kilometern 300 Höhenmeter überwindet.

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Früher führte die Strecke noch 25 km weiter tief in den Westerwald nach Flammersfeld. Der Basaltabbau war der maßgebliche Grund, damals diese 1912 fertig gestellte Bahnlinie zu bauen. Touristisch gibt es die Strecke heute vielleicht nur, weil es im Kasbachtal eine bekannte Brauerei mit Gastronomie gibt.

In Kalenborn selbst ist jedenfalls nichts Besonderes. Man kann hier aber ausgedehnte Waldtouren Richtung Rhein starten und nicht sehr weit entfernt große Steinbrüche besichtigen.

Sodann ging ich auch schon durch den Wald zum Asberg-Vukan (441 m NN) hoch. Es gibt hier einen alten Steinbruchsee, heute ein ziemlich zugewachsenes Biotop.

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>Am Asberg<

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Dort in der Gegend und danach „auf dem Weg“ nach Bad Honnef suchte ich Pilze, möglichst querwaldein ohne die Orientierung zu verlieren.

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Mit Pilzen sah es mau aus. Ich sah allerdings einige Fliegenpilze, die nach meinen Erfahrungen dafür sprechen, dass nun Pilz-Hochsaison ist. Aber wo sind sie nun, die essbaren Pilze? Einen einzigen harmlosen, mittelwertigen Maronenpilz habe ich nur gefunden, dabei war der Wald streckenweise durchaus beeindruckend.

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Den Graureiher gegen Ende der Tour nahe dem Steinsbüscher Hof im Mucher Wiesental habe ich ganz gut getroffen – echt dankbare Objekte für meine eher mittelprächtige Reisekamera. Sie rühren sich oft nicht, wenn sie sich entdeckt fühlen, aber die Fluchtdistanz noch nicht unterschritten worden ist.

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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Eine Wanderung bei Leutesdorf

Am letzten Sonntag gab es noch mal sonniges Wetter bei passablen Temperaturen um 19 Grad. Ich wanderte bei Leutesdorf, eine Bahnstation vor Neuwied.

Leutesdorf photo 02-Leutesdorf_zpswepblkbg.jpg

>Leutesdorf. Das Bild zeigt einen Teil der Rhein-Front mit der Johannesburg, einem Mutterhaus der Johannes-schwestern, das diese verkauft und in diesem Jahr wohl aufgegeben haben. Der Käufer plant Eigentumswohnungen und wenn hier die Baumaßnahmen beginnen, ist es mit der Beschaulichkeit hier vorbei.<

Anfangs ging ich in östlicher Richtung an den Bahnschienen entlang. Kein unbedingt empfehlenswerter Weg. Ich wollte dort eigentlich auch einen Pfad nach oben nehmen, aber diese Wege durch aufgegebene Weinbergterrassen gibt es nicht mehr. So ging ich bis Feldkirchen und dort durch das Dorf hoch, ein ziemlich steiler Weg, auf dem ca. 140 Höhenmeter zu überwinden sind. Oben kommt man dann auf eine ackerbaulich genutze schwach ansteigende Ebene.

Pampa photo 13-Pampa_Eckerhof_zpszqcdchxb.jpg

>Ein Bild für Traktor-Liebhaber. Dies ist ein argentinischer Pampa-Bulldog. 1956 wurde die Produktion dieser Fahrzeuge in Argentinien eingestellt.<

Hinter dem Eckerhof geht es in den Wald, in dem ich vielleicht 8 km herumlief.

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>Specht-Tintling. Pilztechnisch war diese Wanderung allerdings wieder ein Flopp. Auch in der Woche zuvor regnete es wieder zu wenig.<


View Muehlbach Valley photo 23-View_Muehlbachtal_zpsogshjgh1.jpg

>Blick ins Mühlbachtal, das hinten in den Rhein mündet.<

Neu war der Weg für mich auf den Höhen zwischen dem Gesterbach- und dem Mühlbachtal. Auf meiner 26 Jahre alten Karte gibt es dort größtenteils keine Wege, aber die Wirklichkeit sieht heute anders aus, die forstwirtschaftliche Erschließung machte den Wegebau erforderlich. Trotz Verwüstung wertvoller Waldbestände gab es auch noch intakte Bereiche mit alten tollen Bäumen zu sehen.

Tree northeast of Leutesdorf photo 26b-Baum_N_Jakobshof_zpsvichqmg7.jpg

>Beeindruckende Waldbäume<

Tree northeast of Leutesdorf photo 26f-Baum_N_Jakobshof_zpsyrcfaxpb.jpg


Tree Fungus northeast of Leutesdorf photo 39-Baumpilz_Wald_NW_Jakobshof_zpszyqejjam.jpg

>Noch ein Baumpilz, sehr groß, Streichholzschachtel als Maßstab drauf gestellt - aber nix für die Pfanne.<

Wo die beiden Bäche zusammenfließen, verließ ich den Höhenrücken, ein ziemlich steiler Abstieg über den schieferschuttbedeckten Hang unter krüppeligem Eichenwald. Das erforderte etwas Konzentration, Absturzgefahr bestand zwar nicht, Sturzgefahr aber schon.

Oak Forest northeast of Leutesdorf photo 46-Eichenwald_NW_Jakobshof_zps5tullqn7.jpg

>Eichenwald auf steilen Hanglagen. Im Gegenlicht strahlen sie in einem faszinierenden Grün.<


Muehlbach Valley photo 49e-Muehlbachtal_zps8hdva0ok.jpg

>Im Mühlbachtal<

Der Mühlbach mündet in den Rhein. Noch vor der Mündung kann man am Bachhof in die Weinterrassen abbiegen. Der hochgelegene Weg ist hier zu empfehlen, besonders bei Nachmittags-/ Abendsonne.

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>Weinberge bei Leutesdorf<

Der Blick auf den Rhein, Leutesdorf und in das Neuwieder Becken ist fabelhaft. Ca. 2 km folgte ich diesem Weg und ging bei der Leutesdorfer Hauptkirche runter in den Ort. Nach 17 Uhr scheint dort dann jedoch die Sonne zu dieser Jahreszeit nicht mehr, weshalb dann auch nicht mehr allzu viel los ist im Ort und sich auch ein Outdoor-Bierchen nicht mehr anbietet.

Ca. 15 km war diese Tour lang.

Montag, 10. Oktober 2016

Wanderung Iversheim – Röttgerberg – Bad Münstereifel

Gestern. Da ich Samstag Nacht auf ein paar Kölsch verabredet war und wir ins „L“ gingen, kam ich am Sonntag natürlich nicht allzu zeitig aus dem Bett. Aber nun ja, den Zug um 13:29 habe ich schon noch bekommen. Rd. eine Stunde Fahrt dann nach Iversheim und rd. 14 km gewandert. Das Wetter war eher mäßig, zwar kein Regen, aber nur um 12 Grad und sehr wolkig.

Near Iversheim photo 601-Landschaft_W_Iversheim_zps0oqfcih5.jpg

>Kalkstein-Hang nahe Iversheim<

Auffallend waren 8, 9 Raubvögel, die südöstlich von Wachendorf herumkreisten und es anscheinend auf ein umgepflügtes Maisfeld abgesehen hatten. Mäuse, nehme ich an.

Wachendorf photo 612-Wachendorf_zpsxw3j9vgj.jpg

>Wachendorf mit Schloss und Damwild-Gehegen<

Castle Wachendorf photo 611-Schloss_Wachendorf_zpsh47quoav.jpg


Deer Castle Wachendorf photo 614-Damwild_Schloss_Wachendorf_zps5rmuk7rc.jpg

Ich sah nur einige wenige nicht essbare Pilze, aber immerhin, langsam kommen Pilze aus dem Boden.

Path Wachendorf photo 616-Weg_S_Wachendorf_zpsbodwxlpq.jpg

>Toller Weg südlich von Wachendorf<


Beeches near Wachendorf photo 624-Buchen_SW_Wachendorf_zps8cffclbd.jpg

>Buchen im Tal südwestlich von Wachendorf. Der aufgegebene Weg hier war nur noch schwierig begehbar.<

Landscape near Weiler am Berge photo 626-Landschaft_E_Weiler_am_Berge_zpsrwyz6nrn.jpg

>Landschaft in der Gegend vom Stockert - jener Berg, auf dem das Radioteleskop steht.<

Landscape near Stockert photo 630-Landschaft_W_Stockert_zpsopqj79z3.jpg


Landscape near Bad Muenstereifel photo 639-Landschaft_W_Bad_Muenstereifel_zps0d7prkpn.jpg

>Landschaft mit vielen Obstbäumen oberhalb von Bad Münstereifel<


Bad Muenstereifel photo 646-View_Bad_Muenstereifel_zpsrivjwv3i.jpg

>Bad Münstereifel<

Außer Rindern und gelegentlich Pferden gab es nicht allzu viel in der Natur zu sehen. Andere Wanderer waren aber auch unterwegs.

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"Fraukografie" (Gast) - Fr, 17. Feb, 10:45
In Split
... der Location, war ich ja im letzten Jahr mal kurz....
Treibgut - Do, 16. Feb, 21:14
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... das ist super! Ich war nur einmal 8 Wochen unterwegs,...
Treibgut - Do, 16. Feb, 21:10

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Virus (Zeitschrift)


GR-Titelthema: Luthers Land


Andrea Hirata
Die Regenbogen-Truppe


WWF-Magazin: UNESCO-Weltnaturerbe - Alles heile Welt?


GPN-Thema: Operation Smartphone


Audio Video Foto Bild (Zeitschrift)


Justin Cronin
Der Übergang


Clive Barker
Die Buecher des Blutes I - III


Reiseführer Laos


Dai Sijie
Wie ein Wanderer in einer mondlosen Nacht


Reiseführer Kambodscha Laos


Emily St. John Mandel
Das Licht der letzten Tage


Juan Marsé
Der Zauber von Shanghai


Atiq Rahimi
Stein der Geduld


James A. Sullivan
Chrysaor


Ruthanne Lum McCunn
Mondperle


George R. R. Martin
In der Haut des Wolfes


Carlos Ruiz Zafón
Der Mitternachtspalast

Music


Clara Haberkamp Trio
Orange Blossom


Magic Moments 9: In the Spirit of Jazz (Compilation)


Magic Moments 8: Sing Hallelujah (Compilation)


Olivia Trummer
Fly Now


Agnes Obel
Citizen Of Glass


Clara Haberkamp Trio in concert


Verve & Blue Note Today 2016


Clara Engel
Secret Beasts


Pelander
Time


Hope Sandoval & The Warm Inventions
Until The Hunter


Musikzeitschrift: Eclipsed


Musikzeitschrift: JazzThing


Blood Ceremony
Lord of Misrule


Magma in concert


Gazpacho
Molok


Baaba Kulka


District 97
In Vaults


Heron Oblivion


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The Valley Path

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