Bücher

Freitag, 11. Mai 2018

Bücherwelten: Die Geschichte von Zeb


Die Kanadierin Margaret Atwood halte ich wohl für eine der größten Schriftstellerinnen forever. „Die Geschichte von Zeb“
(orig.: MaddAddam, 2013) ist der letzte Teil einer Endzeit-Trilogie, zu denen noch „Oryx und Crake“ (2003) sowie „Das Jahr der Flut“ (2009) gehören.

Frau Atwood hat einfach die Gegenwart fortgeschrieben - und diese führt zum Untergang der Zivilisation. Hach, welch ein Scharfblick!

In Rückblenden wird erzählt, wie es dazu kam, und wie es sich so lebt in den Ruinen.

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich noch etwas mehr dazu geschrieben.

Montag, 12. Februar 2018

Bücherwelten: Robert Jackson Bennett's „Die Stadt der Tausend Treppen“

Dieser Roman (City of Stairs, 2014) eines noch jungen US-amerikanischen Autors war nun wirklich einer der besten Fantasy-Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Er spielt auf einer fiktiven Welt, in einer Stadt, die nach einer Katastrophe („Wimpernschlag“) als Ruinenstadt weiter lebt, in der Treppen als Reste zusammengestürzter Türme in den Himmel ragen. In diese Stadt wird eine Agentin der Regierung geschickt, um einen Mord an einen Geschichtsforscher aufzuklären. Sie wird begleitet von einem wortkargen Hühnen als Leibwache. 

Die Stadt birgt düstere Geheimnisse, andere Realitäten, schlafende Mirakel, die zum Leben erwachen können. Und ein alter, totgeglaubter Gott versucht, seine Herrschaft zurückzugewinnen. 


Atmosphärisch ist das Buch sehr gut gelungen, kann auch stilistisch in weiten Teilen überzeugen; ein Lob an die Übersetzerin Eva Bauche-Eppers erscheint angebracht. 

Der Roman begeht melancholische Pfade der Philosophie, irgendwie ist das Geschehen ein Danach, denn die wirklich epischen Zeiten sind längst vorbei, und doch fehlt es an keiner Stelle an Spannung“, meint beispielsweise [auszugsweise] phantastikon

Auch wenn der Roman in sich abgeschlossen ist, wird es dennoch eine Städte-Trilogie werden. 

Freitag, 5. Januar 2018

Bücherwelten: Fabio Geda „Im Meer schwimmen Krokodile“


So traurig das ist, die wirklich spannenden Reisen sind heutzutage wahrscheinlich keine Urlaubsreisen, sondern Flüchtlingsgeschichten. Und sie werden meist nicht in einem Blog erzählt. 

Fabio Geda's italienischer Roman „Im Meer schwimmen Krokodile“, der im Original bereits in 2010 erschien, erzählt so eine Flüchtlingsgeschichte, die in Afghanistan beginnt und über Pakistan, Iran, der Türkei und Griechenland nach Italien führt. Geradezu ein klassisch-typischer Fall, meint man heute, aber damals wurde das Buch noch ein in viele Sprachen übersetzter Bestseller. 

In einfachen, aber prägnanten Sätzen wird aus Sicht eines anfangs etwa 10-jähriger Jungen erzählt, wie es kommt, dass er von seiner afghanischen Mutter in einem pakistanischen Gästehaus der Stadt Quetta geplant, aber ohne Vorwarnung über Nacht zurückgelassen wird und sich fortan ohne nennenswerte Geldmittel selbst durchschlagen muss. Deshalb dauert seine Reise auch 4 – 5 Jahre, denn ohne Geldmittel kommt man mancherorts nicht weiter und muss daher zunächst arbeiten, um das Geld zu ersparen. 

Sehr eindringlich und nachvollziehbar wird auch erzählt, an welchen „widrigen Umständen“ es liegt, dass die Flüchtlinge nach Europa wollen und nicht etwa in Pakistan, dem Iran oder der Türkei bleiben wollen, wo sie als Illegale zwar eventuell Schwarzarbeit bekommen, aber hemmungslos ausgebeutet werden und/oder wenig erträglichen oder gefährlichen Tätigkeiten nachgehen müssen; im vorliegenden Buch z.B. in einem Steinsägewerk im Iran. 


Die Motive für die Flucht bzw. Reise sind also nachvollziehbar dargelegt. Das von Christiane Burkhardt fabelhaft übersetzte Buch kann gefallen. 

Die Reise endet in 2005. Heute schreiben wir das Jahr 2018. Hat sich seither etwas an der Sicherheitslage bzw. an der Situation der Flüchtlinge verbessert? Ich bezweifle das. Die eventuell aufkommenden Frage, weshalb die örtlich/regional involvierten Verantwortlichen vielerorts nicht Willens oder in der Lage sind, Konflikte nachhaltig zu lösen bzw. mit ein paar Tausend Terroristen und Separatisten fertig zu werden, kann ich an dieser Stelle leider auch nicht wirklich schlüssig beantworten.


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Bücherwelten: François Lelord „Hector und die Suche nach dem Paradies“

Der Autor hat um seinen Alter Ego Hector seit 2002 eine Bestseller-Buchserie aufgebaut, die vorläufig mit seinem Roman „Hector und die Suche nach dem Paradies“ (orig.: Le jeune homme qui voulait savoir si le paradis existait, 2016) endet. Es handelt sich hierbei um ein Prequel, das zeitlich vor den anderen Büchern spielt – und das ist schon mal nicht schlecht, weil ich die 6, 7 anderen Hector-Bücher nicht kenne.

Aber ich las in 2013 seinen herausragenden Vietnam-Roman „Die kleine Souvenirverkäuferin“ (2012), der wahrscheinlich hinsichtlich seiner vietnamesischen Atmosphäre nur deshalb so gut gelingen konnte, weil der Autor seit einigen Jahren auch in Vietnam als Arzt arbeitet.

Der Roman „Hector und die Suche nach dem Paradies“ spielt in den 1970er Jahren, vorwiegend in Frankreich und Nepal. Hector macht ein Praktikum in der psychiatrischen Abteilung eines französischen Krankenhauses, verliebt sich auf den ersten Blick in die schöne Assistenzärztin. Ein alter tibetischer Arzt verwechselt seine Teesorten, infolge dessen seine Patienten ekstatische, religiöse Wahnvorstellungen bekommen. Nachdem in seine Wohnung eingebrochen wurde, taucht er unter und versteckt sich in Nepal. Hector und die Ärztin werden hinterher geschickt, um ihn auch vor der Pharmaindustrie zu warnen.

Über Bangkok (!,?) kommen sie nach Kathmandu, das fest in der Hand von Hippies ist. Sie finden FreundInnen in haschgeschwängerten Unterkünften, die zur damaligen Zeit meist Schlafsäle sind. Sie finden auch FreundInnen des tibetischen Arztes, der sich zu einem hochgelegenen Kloster aufgemacht hat. Sie philosophieren über den Sinn des Lebens, über die Existenz von Gott, über Religion, Buddha und das Nirwana, während eine sehr attraktive, Englisch sprechende Buddhistin sie hoch zum Kloster führt. Später ziehen sie weiter zu einem anderen Kloster.

In Lelords Romanen geht es immer um die Mysterien der Liebe, denen der junge Hector anscheinend ziemlich hilflos ausgeliefert ist. Insgesamt ein echt nettes Buch.

Ein anderer, meiner Meinung nach überzeugender Roman, der Hippie-Vergangenheit in Nepal aufarbeitet, ist übrigens Steffanie Burow's Roman “Im Tal des Schneeleoparden” (2010).

Montag, 25. Dezember 2017

Bücherwelten: Colin Cotterill „Dr. Siri sieht Gespenster“

Der in Thailand lebende Brite Colin Cotterill entdeckte vor Jahren eine Marktlücke und siedelte schräg-skurrile Krimis um den alten Gerichtsmediziner Dr. Siri in Laos an, die vorzugsweise zu einer Zeit spielen, als sich das Land noch nicht dem Tourismus geöffnet hatte. Mittlerweile sind 9 Bände auf deutsch erschienen. Den ersten Band las ich schon vor 7, 8 Jahren.

Den zweiten Band „Dr. Siri sieht Gespenster“ (2005) hatte ich für meinen Urlaub auf meinen mitgeführten e-book-reader geladen, las ihn aber erst gegen Ende des Urlaubs in Thailand. Der Roman spielt in Luang Prabang in den 1970er Jahren. Morde an Menschen, die anhand der Verletzungen anscheinend von einem großen Tier begangen werden, muss Dr. Siri hier aufklären. Die große Hitze, seine Visionen sowie die schwerfällige und bizarre Papier-Bürokratie belasten den Mediziner zusätzlich.

Ich sage mal, es ist stilistisch keine besonders anspruchsvolle, aber eine angenehm gemütlich-skurrile Kost. Gegen Ende konnte das Buch sogar noch spannend werden, als die Spuren in wenig bekannte Höhlen führen.

Die wahre Stärke des Autors jedoch beweist sich in der Leichtigkeit, mit der er Biographien entwirft“, meint die krimi-couch.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Bücherwelten: Sergej Lukjanenko „Spektrum“

Der russische Autor Sergej Lukianenko ist mit seinen Romanen seit den 1990er Jahren aktiv. International bekannt wurde er jedoch erst durch die Verfilmung seines im Jahr 1998 veröffentlichten Phantastik-/Fantasy-Romans „Wächer der Nacht“ (2005). Weder den Roman noch die Filme halte ich selbst für besonders prickelnd.

Sein Roman „Spektrum“ (Spectr, orig. 2002) ist jedoch ein waschechter Sternentor- Science-Fiction, der mir auch wegen seines gedanklich- philosophischen Tiefgangs sehr gut gefallen hat und der in 2008 auch den deutschen Kurd-Laßwitz-Preis als bester ausländischer Roman erhalten hat. Ich las ihn kürzlich im Urlaub.

Der Roman spielt in mittelferner Zukunft, Jahrzehnte nachdem eine fremde Alien-Rasse Sternentore auf der Erde installiert hat und dieses intergalaktische Transportsystem immer weiter ausbaut. Durch diese Tore kann man reisen und andere angeschlossene Planeten besuchen.

Es kostet kein Geld, die Tore zu benutzen, doch am Tor sitzt ein aufrecht gehendes hamsterähnliches Alien in einem Büro, das eine neue Geschichte hören möchte. Der Besuch dort beginnt immer mit dem Satz des Aliens: „Einsam ist es hier und traurig. Sprich mit mir Wanderer“, worauf der Reisende eine Geschichte erzählt, die akzeptiert werden muss.

Dadurch werden im Roman viele Geschichten erzählt, denn der Protagonist hat den Auftrag, eine junge Frau zu finden, die den Geheimnissen des Universums auf der Spur ist und sich zu den rätselhaftesten Welten aufgemacht hat. Der Protagonist muss realisieren, dass sich die Frau infolge einer Fehlfunktion am Sternentor 6-fach kopiert hat und auf 6 Planeten unterwegs ist.

Er findet die Frau nacheinander auf diversen Planeten, doch jedesmal kommt sie innerhalb weniger Tage unter merkwürdigen Umständen ums Leben.

Es sind seltsame, ganz verschiedene Welten, die hier geschildert werden und das Buch zu einem farbenprächtigen Roman machen. Daneben hat der Roman auch viel mit der russischen Küche zu tun, denn der Protagonist ist Feinschmecker.

Die gelungene Übersetzung von Christiane Pöhlmann ist lobend zu erwähnen.

Mehr zum Buch könnt ihr z.B. bei der phantastik-couch nachlesen.

Montag, 6. November 2017

Bücherwelten: Jason M. Hough's „Darwin City“

Der Roman „The Darwin Elevator“ (2013) des US-Autors Jason M. Hough schaffte es zwar auf die New-York-Times- Bestsellerliste, aber so wirklich nachvollziehen konnte ich das nicht. 200 Jahre in der Zukunft angesiedelt, erzählt der Roman von der australischen Stadt Darwin City, die unter dem Schutzschild eines Weltraum-Lifts Zufluchtsstätte der vielleicht letzten Menschen geworden ist, während eine Zombie-artige Seuche den Rest der Welt heimgesucht und die Zivilisation zerstört hat.

Einige wenige Personen sind auch immun gegen die Seuche. Mit den letzten funktionsfähigen Flugzeugen fliegen sie manchmal raus in die Welt, um in den Ruinen der Zivilisation wertvolle Gegenstände zu bergen. Das birgt Gefahren.

Den weitaus größten Teil des Buches nimmt jedoch ein Machtkampf um die Ressourcen in Darwin City selbst ein. Und dieser Machtkampf zwischen der Stadt und den besiedelten Raumstationen am Lift ist zwar hinlänglich spannend und flüssig erzählt, führt die Geschichte aber nicht unbedingt stringend weiter und lässt – zumindest in der deutschen Übersetzung – auch keine besonderen stilistischen Merkmale erkennen. Die Charaktere der Handlung sind ziemlich schablonenhaft in gut und böse aufgeteilt.

Mittlerweile gibt es zwei Fortsetzungen des Autors.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Bücherwelten: Der Herr der kleinen Vögel

Yoko Ogawa' s Werk entdecke ich erst seit 2014. Ihr Roman „Der Herr der kleinen Vögel“ (orig.: Kotori, 2012) ist nunmehr immerhin schon der dritte Roman, den ich von ihr gelesen habe.

Frau Ogawa erzählt oft Außenseiter-Geschichten. Auch dies eine solche Geschichte. Sie erzählt von zwei scheuen Brüdern, die zurückgezogen in einer kleineren japanischen Stadt leben, kaum jemanden dort kennen (obwohl sie die Stadt quasi nie verlassen haben und Reisen nur auf dem Papier planen und bis zum gepackten Koffer durchführen) und sich praktisch nur für Vögel interessieren.

Der Roman zieht sich über Jahrzehnte hin und erzählt dabei sowohl von den festgefahrenen kleinsten täglichen Ritualen als auch von den Schicksalsschlägen. In Zentrum steht dabei über viele Jahre die Vogelvoliere eines Altenheims und späteren Kindergartens, deren Betreuung die Brüder zeitweise übernehmen.

Der Leser wird eingeladen, zur Ruhe zu kommen und einer Geschichte zu lauschen, auf die man sich einlassen muss, die dann aber einen ganz eigenen poetischen Zauber entfaltet“, nachzulesen bei whatchareadin.

Die einfühlsam-sentimentale Übersetzung aus dem Japanischen von Sabine Mangold ist sicherlich auch zu würdigen.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Bücherwelten: Nigel Barley's „Traumatische Tropen“

Der britische Autor Nigel Barley betrieb ethnologische Feldforschung und brachte insbesondere in den 1980er Jahren einige interessante Bücher zu seinen Erlebnissen heraus. Er macht sich lustig über seinen Berufsstand, wobei er die Ethnologen als „harmlose Irre“ bezeichnet, die sich immerhin dadurch von den anderen Berufsständen unterscheiden, dass sie wenigstens bei den „Naturvölkern“ keinen schweren Schaden anrichten, denn ihre Aufgabe ist es, nur zu beobachten und zu recherchieren.

Bereits im Jahr 2000 las ich anlässlich meiner Durchquerung der indonesischen Insel Sulawesi „Hallo, Mister Puttymann“ (1989), denn das Buch spielt dort.

In „Traumatische Tropen – Notizen aus meiner Lehmhütte“ (Adventures in a Mud Hut: An Innocent Anthropologist Abroad, 1986) berichtet er indes aus Kamerun, wo er die Dowayos „erforscht“ hat. Das Buch wurde ein Welterfolg. Boshaft-witzig schildert er seine Probleme mit der irrwitzigen kamerunischen Bürokratie, von den Wochen, die er gebraucht hat, um überhaupt mit einem klapprigen Auto in Richtung Stammesgebiet aufbrechen zu können.

Später vor Ort sind es meist Missionare, die ihm trotz ihres zweifelhaften Berufsstandes unentbehrliche Hilfe leisten.

Er bekommt einen „Dolmetscher“ zugeteilt, versucht die Dowayo-Sprache zu lernen, baut Kontakte auf. Aber alles ist schwierig in seinem täglichen Leben, nix funktioniert problemlos, alles sehr primitiv. Die Kontakte verhelfen ihm zu einer echten Hütte in einem Dorf. Doch Bett, Stühle, Elektrizität, geniessbare Nahrungsmittel – all das gibt es nicht, werden Objekte der Sehnsucht.

Krankheiten wie Malaria und Gelbsucht werfen ihn zeitweise nieder. Und etwas herauszufinden über das Volk (Riten, Glaubensvorstellungen, Sexualität …), gestaltet sich sehr zäh, da die Regenhäuptlinge etc. ihre Geheimnisse nur zögerlich und in jeweils kleinsten Bruchstücken Preis geben.

Das Buch kann man immer noch kaufen. Es wirkt heute etwas angestaubt, jedenfalls glaube/hoffe ich, dass sich vielleicht doch etwas im Land in den letzten 30 Jahren gebessert hat , z.B. bei Kommunikation und Infrastruktur. Ein vergleichsweise gut ausgebautes Straßennetz soll es in Kamerun jedenfalls geben.

Auf der anderen Seite, wenn man die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes liest, hört es sich – vorsichtig ausgedrückt - nicht nach einem uneingeschränkt zu empfehlenden Reiseziel an.

In 2015 war Barley hierzulande noch mal groß in der Presse, weil ein deutscher Verlag mit 6 Jahren Verspätung seine Romanbiografie „Bali. Das letzte Paradies“ herausbrachte - über Walter Spies, einen deutschen Aussteiger, der von 1895 bis 1942 lebte und ab 1923 auf Bali zu Hause war. Dieses Buch sollte ich wahrscheinlich auch noch lesen.

Barley lebt zeitweise auf Bali. Ich schätze mal, er wird sich nicht überreden lassen, seine Kamerun-Erlebnisse zu aktualisieren.

Mittwoch, 13. September 2017

Bücherwelten: Sylvain Neuvel's „Giants – Sie sind erwacht“

Dieser Debut-Roman „Sleeping Giants“ (2016) des kanadischen Autors bekam meist sehr gute Kritiken. Genre: Science Fiction. Nahe Zukunft. Eine riesige metallene Hand wird gefunden, ca. 7 m lang. Material: unbekannt, Alter: ca. 6.000 Jahre. Später findet man weitere Körperteile verstreut auf der ganzen Welt. Es stellt sich heraus, dass die Teile zusammengebaut und bedient werden sollten – und wahrscheinlich eine steuerbare gigantische Waffe im Form eines Roboters sind.

Und – der Roboter ist kein Geschenk, sondern ein Prüfstein für die Menschheit.

Das Treiben der Amerikaner bleibt den anderen Mächten nicht unverborgen. Der Roman bekommt dadurch einen militärisch-politischen Touch. Das gefällt mir selbst ja nicht so gut. Aber andererseits, das Besondere am Buch ist, dass es fast ausschließlich aus vielen Gesprächsprotokollen und Tagebucheinträgen besteht, die das Geschehen und die Verfassung der ProtagonistInnen lückenhaft dokumentieren. Das hat seinen Reiz.

Zwischenmenschliche Krisen bleiben integraler Teil der Handlung“, meint phantastik-couch zu der Frage, inwieweit die Figurenzeichnung im Roman überzeugt.

Nur leider ist die Geschichte wieder ein Mehrteiler, dessen zweiter Band inzwischen auch bereits erschienen ist.

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C. Araxe - Mo, 14. Mai, 22:04
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bonanzaMARGOT - Mo, 14. Mai, 05:09
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bonanzaMARGOT - Fr, 11. Mai, 08:20
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bonanzaMARGOT - So, 6. Mai, 11:56
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Treibgut - Mi, 2. Mai, 22:32

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