Sonntag, 29. Mai 2016

Korčula-Town

Accomodation Drasco. 25 €/Nacht. Von Vela Luka zur kleinen Stadt Korčula sind es rd. 41 km die Insel lang mit dem Bus. Heute ist Sonntag, daher fuhr leider der 10-Uhr-Bus nicht, und ich kam erst um 13:30 Uhr weg.

Der Bus fährt mal unten, mal über die Höhen, mal sieht man links das Meer, mal rechts. Es gibt kleine Poljen auf der Insel. Auf den ebenen Böden wird vor allem Weinbau betrieben, während an den von Kalksteinen übersähten Hängen die üblichen Olivenbäume kultiviert werden.

Und es gibt verschlafene Dörfer, die meist eine nette Kirche und ein paar alte Bruchsteinhäuser haben.

In Korčula fand ich zunächst die Unterkunft nicht, weil ich das winzige Gäßchen übersah. Diese Gasse zeigte auch mein Osmand-Kartenwerk auf dem Tablet nicht an - aber wen wundert's, selbst der offizielle Touristen-Stadtplan hat die Gasse nicht auf der Karte.

Korčula ist nur unwesentlich größer als Vela Luka, hat ca. 5.500 Einwohner. Aber es ist viel touristischer, denn es hat - auf einer Landzunge gelegen - eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte im Mittelmeerraum.



Gleichwohl war die Anzahl an Touristen überschaubar, ungleich weniger als in Trogir oder Split.

Es dauert nicht lange, und man hat alle Gassen durchlaufen.



>Straßenmotiv mit Orangenbaum<







Auf den größten Kirchturm kann man auch hier steigen. Heute war wieder so ein windiger Tag, könnte sein, dass ich mich oben etwas erkältet habe.



>Blick vom Kirchturm Richtung Sveti Ilija<

Die Unterkunft hat eine Gemeinschaftsküche, ich kochte mir später ein paar Pfefferminztees.

Das Schiffsmuseum hätte ich gern besucht, aber es öffnet erst im Juli.

Gegenüber von Korčula jenseits der schmalen Meerenge liegt der Sveti Ilija, ein 961 m hoher karstiger Berg, der viel zur malerischen Kulisse hier beiträgt. Man kann ihn besteigen, die Tour ist in meinem Wanderführer drin. Aber ich glaube, dass das jetzt keine Idee ist, die mit meinem relaxten Urlaub in Einklang zu bringen ist, zumal ich seit Jahrzehnten nicht mehr eine so große Höhendistanz in Angriff genommen habe. Es gibt aber einen Aussichtspunkt auf ca. 400 m NN, den ich vielleicht anpeilen sollte.

Samstag, 28. Mai 2016

Spaziergänge in Vela Luka

Die Spaziergänge waren so eigentlich nicht geplant. Bevor ich los ging, benötigte ich erst mal zwei Cafe Americano. Der Hausberg von Vela Luka heißt Hum und ist 376 m hoch. Diese Tour auf den Berg ist auch in meinen Dalmatien-Wanderfuehrer drin - indes, geholfen hat das wenig. Bereits der Einstieg in die Tour war quasi nicht zu finden.

Irgendwann fand ich dann doch den Weg wenigstens zunächst, und der Berg an sich ist ja nicht zu verfehlen. Es ging vorbei an Olivenhainen und durch Wald.

Oben ist eine verlassene Festung ungefähr von 1850, die später auch noch im 2. Weltkrieg reaktiviert wurde.



>Festung<



Den weiteren Weg hatte ich mir dann anders vorgestellt, fand ihn aber nicht, so dass ich auch einem viel kürzeren Weg zurück nach Vela Luka kam. Der Ausflug war so nur 5 - 6 km lang.

Gegen Abend machte ich noch einen zweiten Ausflug, der zur Vela Spila führte.



Das ist eine bedeutende prähistorische Höhle. Aber sie war (natürlich) geschlossen, so dass man nur in den Eingangsbereich schauen konnte. Im vorderen Bereich ist das Höhlendach an zwei Deckenbereichen eingestürzt.

Der Weg führte dann noch in einem ca. 2 km weiten Bogen durch ummauerte Olivenhain-Terrassen zurück nach Vela Luke, so dass dieser Ausflug in der Abendsonne vielleicht 4 km lang war.



>Ummauerte Olivenbaumhaine<




>Blick auf Vela Luka<


Die Geschäfte haben hier auch samstags ziemlich lang auf. Ich kaufte erst einmal eine Bierdose und setzte mich an die Uferpromenade, schaute einer ankommenden Fähre zu. Zumindest zur Zeit leben diese nur vom Transport der Autos, die vielleicht zwei Dutzend Fußgänger hingegen machen den Betrieb sicher nicht rentabel. Auf meiner Fähre waren auch nicht mehr - und die kam sogar mittags an.

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