Wanderungen

Mittwoch, 29. März 2017

Wanderung Rheinbach – Schnellekesbachtal - Meckenheim

Sonntag war ein schöner sonniger Tag, und ich war 18,5 km unterwegs.

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>Fachwerkhäuser in Rheinbach<

Von der Bahnstation Rheinbach aus ist man nach 2 km relativ schnell im Wald südlich der Stadt. Gebunden an Bäche gibt es dort im Wald südlich von Rheinbach etliche Teiche und Teichruinen.

Die Teiche sind wahrscheinlich aus unterschiedlichen Gründen entstanden. Der erste Teich am Forsthaus mit gegenüberliegendem Hotel entstand als Pinge durch oberflächigen Erzabbau in den 1850er Jahren.

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Das Wasser des Teiches brauchte die bereits um 1870 wieder abgerissene Rheinbacher Eisenhütte für ihre Produktion. Am Teich gibt es eine Bergbaulore und eine Tafel, die hierüber informiert. Nahebei liegen weitere Teiche.

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>Weidenbaumreihe am südlichen Ortsrand von Merzbach<

Ich kam dann durch Merzbach und ging südlich des Ortes ins Schnellekesbachtal runter. Meine topographische Karte zeigt hier linienartig aufgereiht etwa 31 Teiche. In Wirklichkeit existieren die meisten Teiche aber nicht mehr, sondern sind Sumpfland, durch das sich der Bach schlängelt. Die Wälle der Teiche sind aber noch gut erkennbar. Vermutlich waren es mal Fischteiche.

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>Aufgelassene Teiche im Schnellekesbachtal<

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Nordöstlich von Todenfeld, das auf einer Rodungsinsel liegt, ging es dann längere Zeit durch den Wald.

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>Landschaft nördlich von Todenfeld, Blick in die Niederrheinische Bucht<

Anfangs kam ich an weiteren – noch intakten - Teichen vorbei. Viel zu bemerken gab es zum Wald nicht. Das fahle Licht in dem größtenteils noch unbelaubten Wald wirkte schon nett.

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>Waldteich nordöstlich von Todenfeld<

Ich ging dann durch Wormersdorf Richtung Meckenheim. Man quert hier kommerziell betriebene Obstanbauflächen mit vielen kleinen Bäumchen, aber auch Erdbeerfelder.

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>Gehöft und Hahn in Wormersdorf<

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>Obstbaumplantage südlich von Meckenheim<

In Meckenheim hatten natürlich schon wieder die Eisdielen auf. Ich gönnte mir ein Zitrone-Malaga-Eis und fuhr mit der Bahn über Euskirchen nach Köln zurück.

Montag, 13. März 2017

Wanderung Nemmenich – Sinzenich - Satzvey

Tolles Wetter heute mit viel Sonne und viel blauem Himmel, ein gefühlter Frühlingstag. Ich ging weitgehend über Felder, folgte mal einem Bach.

Gestartet bin ich in Nemmenich. Da die Bördebahn einen 3-Stunden-Takt hat, kam ich nicht allzu früh los.

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>Nemmenich<

Vorbei an den burgähnlichen Gutshöfen Haus Lauvenburg und Haus Dürffenthal ging ich an der Probstmühle vorbei zum Zülpicher See. Viele Spaziergänger hier.

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>Haus Dürffenthal<


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>Probstmühle, ein Komplex mit diversen Baustilen aus unterschiedlichen Zeiten. Mischfutter wird hier hergestellt.<


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>Eine Vogelinsel im Zülpicher See. Da war viel los, lautes Vogelgeschrei.<

Ich ging weiter durch Lövenich und dann einen schönen natürlichen Weg an der Ölmühle vorbei nach Sinzenich. Alte Strommasten folgen dem Weg.

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>Blick zur Kirche von Lövenich<


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>Weg Lövenich - Sinzenich<

Vorbei an der Wasserburg Sinzenich, folgte ich zunächst dem Rotbach, um dann südlich des Eulenberges nach Virnich abzubiegen.

Vorbei an der in Rekultivierung befindlichen Tongrube und nach irregulärer Querung der hier vierspurigen B 266 kam ich nach Firmenich. Abgesehen davon, dass ich – wie immer - an der langsam verfallenden Burg vorbei ging, entdeckte ich in einer kleinen Seitengasse eine ökologisch umgebaute Trafostation.

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>Burg Firmenich<


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>Trafostation Firmenich. Die Stiftung "Pro Artenvielfalt" hat diese 1912 gebaute Trafostation nach 100 Jahren Betrieb übernommen und mit diversen Nisthilfen für Fledermäuse, Eulen etc. ausgestattet. RWE hat das Projekt gefördert, man staune (!), die reißen doch sonst alles ab.<

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>Katze in Firmenich. Ist echt schon lange her, dass ich mal eine photogene Katze gesehen habe.<

Weiter ging ich hoch zur Tongrube Satzvey, sah zwei flüchtende Hasen. Mittlerweile gibt es einen Grasweg außen herum mit guten Blick am Nordrand der Grube.

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>Blick in die Tongrube von Satzvey<

Der Bahnhof in Satzvey war dann bald erreicht.

Ca. 14 km war diese Tour lang. Zurück in Köln war es bereits dunkel.

Sonntag, 5. März 2017

Spaziergang Bonn-Mehlem – Rodderberg - Oberwinter

Gestern war es relativ warm mit über 15 Grad, aber bevor ich im Zielgebiet ankam, war die Sonne schon wieder weitgehend durch wolkigen Himmel verdrängt worden. Außerdem vergaß ich mein Portemonnaie, was mir zwar bald in der Straßenbahn einfiel, aber ich musste natürlich zurück und dann einen Zug noch eine Stunde später nehmen.

Mit dem Zug in Bonn-Mehlem angekommen, ging ich Richtung Rodderberg, einem relativ jungen Vulkan.

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>Haus mit schönem Erker in Bonn-Mehlem<

Am Südrand von Bonn-Mehlem sind einige der höchstgelegenen Villen aufgegebene Ruinen. Wahrscheinlich hatten sich hier Botschafter etc. angesiedelt, die nach der Verlegung der Hauptstadt ihr Quartier aufgeben mussten.

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>Villen-Ruinen, Bonn-Mehlem. Die Tafel unten zeigt - von einem anderen Haus - den vormaligen Residenten. Der Mann vertrat Nepal und gehörte wahrscheinlich zum Königshaus, das im Jahr 2007 nach ungefähr 10 Jahren schwelenden Bürgerkrieg entmachtet wurde. Das Haus könnte aber auch schon in den 1990er Jahren aufgegeben worden sein (Berlin/Bonn-Gesetz 1994).<

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Tja, Theorie, aber weshalb wurden die Villen nicht verkauft bzw. anderweitig genutzt?

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>Weg und Blick Richtung Rodderberg<

Am Rodderberg sind Teilflächen Naturschutzgebiet für seltene Pflanzen und Zauneidechsen, aber dies Thema ist Anfang März nicht besonders interessant, da Pflanzen und Tiere noch nicht "aufgewacht" sind.

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Randlich fand ich einen aufgegebenen, verfallenden Pferdeparcours mit Walnussplantage, Teich etc.:

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>Walnussplantage, Reitanlage westlich Rodderberghof<

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Ich ging weiter, vorbei am Hermann-Wilhelm-Hof und dann durch den Wald runter nach Oberwinter. Leider wütete in Teilen des Gebietes wieder die Forstwirtschaft und beschädigte das Naturerbe, obgleich es ein relativ wertvoller Wald mit alten Buchen, Eichen und Kiefern sowie untergemischten, teilweise dichten Stechpalmen-Gebüschen ist.

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>Das Glitzern wird bei Sonne durch die glatten Blätter der Stechpalmen verursacht.<

Die letzten 500 m zum Ort geht es einen Hohlweg runter. Habe selten einen Ort gesehen, der so tot wirkte wie Oberwinter am gestrigen Samstag.

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Dabei gibt es hier auch ansprechende Fachwerkhäuser in einem kompakt wirkenden Ortskern. Kaum ein Mensch war auf den Straßen unterwegs.

Ca. 9,5 km war dieser Spaziergang lang.

Point gesetzt in der Walnussbaumplantage auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 19. Februar 2017

Spaziergang am Kölner Rheinufer (II)

Das Wetter war heute nicht so toll, aber es ging noch, hat nur ab und zu mal ein bisschen getröpfelt.

Ich ging von Köln-Rodenkirchen nach Köln-Porz – das waren wieder rd. 9,5 km.

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>Friedhof, Köln-Rodenkirchen<

In Rodenkirchen machte ich zunächst einen kleinen Abstecher vorbei an einer Fabrik und einem Friedhof, bevor ich wieder über die Rodenkirchener Brücke ging und dort dann – anders als beim letzten Mal – nach rechts abbog.

Diesen Rhein-parallelen Weg bin ich wohl noch nie gegangen, obwohl ich nunmehr schon seit Jahrzehnten in Köln wohne.

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>Schutzgebiet an der Westhovener Aue. Man darf hier nur auf den Wegen gehen, da das Gebiet Übungsplatz der ehemaligen Brasseur-Kaserne gewesen ist und viel Blindgänger-Munition hier liegen soll. Die etwas weiter landeinwärts gelegenen Kasernen sind inzwischen abgerissen (es gibt nette historische Bilder im Netz über die zugewachsenen Gemäuer). Noch im Januar gab es dort eine Evakuierung wegen eines baubedingten Bombenfunds.<

Man kommt auf diesem Weg an den Kölner Stadtteilen Westhoven und Ensen vorbei und danach nach Porz.

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>Am Rhein bei Westhoven. An einer bestimmten Rhein-Wassermarke wurde hier vorwiegend Holz angehäuft. Inzwischen ist der Rhein-Pegel wieder weiter gesunken. An einer geeigneten Stelle grub ich wieder etwas Sand und Muschelschalen für meinen Balkon ab.<

Rhein-nah in Westhoven gibt es einige nette Wohnstandorte. Die Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs erscheint – zu Fuß – vielleicht etwas schwierig:

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>Der Rhein bei Köln-Westhoven<


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>Motive aus Köln-Ensen. Der Prachtbau unten ist ein 1908 fertig gestelltes psychiatrisches Krankenhaus der Alexianer. Ich bin mal um den Bau herumgelaufen.<

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Die letzten drei Bilder zeigen wichtige hierarchische Aspekte der Germania-Siedlung in Porz. Das gesamte zwischen 1899 und 1903 errichtete Ensemble steht unter Denkmalschutz. Es wurde im Auftrag der Germania-Spiegelglaswerke errichtet. Heute wird hier am Standort immer noch Glas hergestellt, die Firma heisst hier heute "Saint-Gobain Sekurit".

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>Germania-Siedlung, Porz: Oben Arbeiterwohnungen, unten Ingenieur-Villen<

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>Und hier wohnte der Chef der Glasfabrik<

Point gesetzt am Alexianer-Krankenhaus in Köln-Ensen auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Montag, 6. Februar 2017

Wanderung Troisdorf – Spich - Wahn

Die erste Wanderung in diesem Jahr, bei der ich die 10-km-Marke geschafft habe. Momentan, im Winter, habe ich die Aktivitäten deutlich reduziert, lese lieber oder höre Musik. Ich hätte heute noch weiter laufen können, aber einerseits war ich mit dem Bruder beim Vater zum Kaffee verabredet und andererseits zog sich der Himmel sowieso langsam zu. Aber anfangs gab's gut Sonne.

Von Troisdorf nach Wahn ging ich mehr oder weniger bahnparallel. Es ist ein fast ununterbrochenes Band von Siedlungen, Gewerbe- und Industriegebieten und einzelnen Freiräumen mit etwas Acker und Kies-/Sandabbau. Die 1859 eröffnete Bahnlinie Köln - Hennef wurde hier von den alten Industriebetrieben genutzt und war wohl auch entscheidend für die Entwicklung dieses Siedlungsbandes. Relikte alter Industrie interessieren mich ja manchmal.

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>Trafostation in Oberlar<


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>Wahrscheinlich handelt es sich um eine Siloanlage einer ehemaligen Kaffee-Verpack-Fabrik, Spich<


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>Grubenbiotop bei Spich<


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>Alte Trafostation in Spich<


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>In der Kiesabbau-Landschaft nordwestlich von Spich<

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>Alte Schrott-Maschine aus dem Kiesabbau<


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>Gänse auf der Feldflur südlich von Wahn<


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>Ein alter Industriepark in Wahn<


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>Schloss Wahn<

Point gesetzt in der Kiesabbaulandschaft auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 22. Januar 2017

Schneespaziergang Scheven – Voißel - Kall

Der heutige 8 – 9 km lange Schneespaziergang führte in dieselbe Ecke wie zuletzt.

Strahlend blauer Himmel, weißer Schnee. Aber es war nicht mehr so „märchenhaft“ wie vor einer Woche, denn in den Bäumen war der Schnee nach dieser sonnenreichen Woche weggetaut und die Schneeflächen waren auch nicht mehr so unberührt, viele Spuren.

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>Bewachsene und verschneite Scheune in Scheven<

Eine Station vor Kall stieg ich in Scheven aus und ging über Wallenthal nach Voißel und unterhalb des Hahnenbergs vorbei. Auf 465 m NN lag da der höchste Punkt.

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>Schneelandschaft nordwestlich von Wallenthal<


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>Schneelandschaft südlich von Voißel<

Danach ging ich schnurstracks Richtung Süden nach Kall. Diese weitgehend ebenen Flächen hier mit ihrem Windpark sind normalerweise eher langweilig, aber bei Schnee und Sonne ist es hier recht angenehm zu laufen. Wärmer als vor einer Woche war es nämlich nur in der Sonne.

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>Bilder aus der Schneelandschaft südlich von Voißel<

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>Einzelne Maulwürfe wollten auch mal an die Sonne<

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>Schatten machen sich im Schnee auch recht gut<

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>Tiere sind draußen eher selten zu sehen, hier Pferdchen bei Kall<

Den Zug verpasste ich in Kall. 37 Minuten Warten und etwas Herumlaufen ging bei Sonne. Kall – da gibt’s ja nichts im Winter, kein Café oder so, das am Sonntag Nachmittag noch auf hätte.

Point gesetzt südlich von Voißel auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 15. Januar 2017

Ein Schnee-Spaziergang: Gemünd – Wackerberg - Kall

Letzte Nacht habe ich erst einmal den vor einer Woche ausgefallenen Biertreff nachgeholt. Zu zweit waren wir in der Braustelle, Köln-Ehrenfeld.

Ungeachtet dessen ist das Wetter in Köln nur langweilig-kalt. Kein Sturm, kein Schnee, nix. Deshalb fuhr ich per Bahn in die Eifel. Hinter Euskirchen geht es langsam hoch – und das sieht man in Form von Schneeflächen, erst dünn und einzelne Flächen, dann mehr und am nächsten Bahnhalt in Mechernich, das auf ca. 280 m NN liegt, dann überall. Ich fuhr noch weiter bis Kall und stieg dort in den Bus nach Gemünd (das ist nur eine Station), ca 340 m NN.

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>Blick auf Gemünd<

Ca. 15 cm Schnee lagen überall, auch schon in Kall. In Gemünd machte ich mich dann auf in den Olefer Kirchenwald, dessen höchster Berg der 531 m hohe Wackerberg ist.

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>Anfangs geht es etwas steiler hoch. Der Weg zum 450 m hohen Kirchberg führt noch durch Wiese-/Weide- Landschaft<

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>Ein Blick zurück Richtung Gemünd<

Um 0 Grad, super Schneewanderung, manchmal mit Sonne!

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>Am Wackerberg<

Ein bisschen aufpassen muss man schon, ist zwar kein Glatteis, aber mitunter ist es schon etwas glatt, wenn man in Spurrillen geht, in denen der zusammengepresste Schnee schon mal vereist ist. Aber ansonsten ist diese Tour relativ leicht, ohne steilere Hänge, die man runter muss.

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>Verschneite kleine Kiefer<

Meist war ich ganz alleine unterwegs, nur auf dem letzten Kilometer oberhalb von Kall waren Spaziergänger, z.T. auch mit Kindern und Schlitten unterwegs.

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>Kall<

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Mit knapp 8 km nach Kall war die Tour überschaubar. Viel mehr muss man bei diesen Temperaturen auch nicht unbedingt laufen, zumal meine Trekking-Schuhe anscheinend nicht mehr so ganz wasserdicht sind (die Sohle natürlich schon).

Hat sich gelohnt!

Dienstag, 8. November 2016

Eine Wanderung östlich von Bonn

Ausgang- und Endpunkt dieser sonntäglichen kleinen, ca. 11 km langen Wanderung war die Bahnstation Bonn-Beuel. Hier steige ich eher selten aus. Ich wollte aber eine Trafostation photographieren, die mir letztens vom Zug aus öfter mal aufgefallen war. Das klappte erst am Ende der Tour, da ich nicht mehr so genau in Erinnerung hatte, ob sie in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Bahnhof auftaucht.

Direkt nahe dem Bahnhof in Beuel kann man Lost Places und Reste alter Industrieromantik ausmachen. Viel dürfte davon in den letzten 20 Jahren schon verschwunden sein.

Lost Place Beuel photo 34-Lost_Place_Beuel_zpsvf0jqq0q.jpg

>Lost Place, Bonn-Beuel<


Factory Beuel photo 38DT-Tapetenfabrik_Beuel_zps5ctgouvf.jpg

>Fabrik-Romantik, Bonn-Beuel<

Factory Beuel photo 42-Fabrik_Beuel_zpsui1xbrzt.jpg

Ich ging weiter nach Pützchen. Dort sah ich weitere 5 (!!) Trafostationen. Die erste liegt nahe zu einem herrenhausähnlichem Anwesen schön unter herbstlichen hohen Bäumen:

Trafo Station Puetzchen photo 48-Trafostation_Palais_Puetzchen_zpsr1k7chnd.jpg

Die anderen Trafostationen gruppierten sich um einen Platz im Zentrum des Ortes. Sie liegen nicht dicht beieinander, gleichwohl sollte man dieses Ensemble dennoch unter Denkmalschutz stellen, weil es selten ist. Der Platz, das sind ehemaligen Marktwiesen, und diese sind heute noch bekannt, weil hier einmal im Jahr der Pützchens Markt (Jahrmarkt) statt findet. Wirklich alt waren diese Trafostationen aber alle nicht.

Trafo Station Puetzchen photo 52-Trafostation_Platz_Puetzchen_zpstcylvbt6.jpg

>Eine der vier Trafostationen am Pützchens Markt<

Ich ging weiter nach Holzlar und bog dort nach Süden in den Wald ab. An zwei alten, aufgestauten Teichen kam ich vorbei. Auch ein Hügelgrab und alter Baumbestand sowie das Foveaux-Häuschen auf dem Ennert lagen noch am gewählten Wegesrand.

Tomb near Niederholtorf photo 63-Huegelgrab_S_Holzlar_zpsfr7hsuvp.jpg

>Hügelgrab und Teich nahe Niederholtorf<

Lake near Niederholtorf photo 64-Stauteich_S_Holzlar_zpsmkublomx.jpg


Oak Ennert photo 66-Eiche_Ennert_zps8b30hx5q.jpg

>Eiche und Foveaux-Häuschen, Ennert<

Foveaux Häuschen Ennert photo 67-Foveaux_Haeuschen_Ennert_zps64pxefct.jpg

Auf dem Rückweg zur Bahnstation ging ich noch durch Küdinghoven. Einige alte Fachwerkhäuser und die alte Dorfkirche gibt es hier. Mittlerweile wäre die Sonne auch schon wieder untergegangen, aber auf der zweiten Hälfte der Tour gab sowieso keine Sonne mehr zu sehen.

Trafo Station Beuel photo 79-Trafostation_Beuel_zpstzg8xgnv.jpg

>Trafostation nahe dem Bahnhof Bonn-Beuel<

Point gesetzt am Pützchens Markt auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Sonntag, 6. November 2016

Eine Wanderung südöstlich von Oberdollendorf

Am letzten Dienstag war frei und ich wanderte noch einmal bei relativ schönem Wetter durch den Wald. Diesmal im Siebengebirge.

Die Tour war relativ kurz (um 10 km) und startete an der Bahnstation Niederdollendorf.

Oberdollendorf photo 02-Oberdollendorf_zpsvkgj2wai.jpg

>Oberdollendorf<

Ich ging hoch nach Oberdollendorf und dort in den oft urtümlichen Wald des Petersberges. Sehr große Buchen wachsen dort noch. Dieser Buchen-Stechpalmen-Wald ist sowieso schon etwas Besonderes.

Forest Petersberg photo 07-Baumruine_Petersberg_zpsigun7w24.jpg


Schirmpilz Petersberg photo 14-Schirmling_Petersberg_zpszfwop5mz.jpg

>Schirmling<


Buche Petersberg photo 16-Buche_Petersberg_zpsp5qhqkuo.jpg

Pilze gab es wenig. Etwa 10 kleine Hallimasch und 2 kleine Schirmlinge nahm ich mit.

Die größeren Wege dort im Umfeld des Petersberges waren voll von Spaziergängern. Das liegt wohl auch daran, dass es hier im Siebengebirge einige Waldgaststätten gibt. Am „Einkehrhaus“ und am „Milchhäuschen“ kam ich vorbei. Es war viel los dort.

Milchhaeuschen photo 62-Milchhaeuschen_zpsmzznweh4.jpg

>Milchhäuschen<

Unweit des Milchhäuschens kann man – wenn man davon weiß – einen Schleichpfad vorbei an den Ofenkaulen nehmen. Ich war dort schon mal vor einigen Jahren. Dieses verzweigte Stollensystem im Trachyttuff ist schon seit über 50 Jahren komplett verschlossen und ein wichtiges Fledermausrevier, aber die zerwühlte waldbestandene Gegend sowie die „Höhlenportale“ sind immer noch sehr interessant.

Ofenkaul photo 48DT-Hoehle_Ofenkaul_zpscblvmuyn.jpg


Ofenkaul photo 46-Hoehle_Ofenkaul_zps7jgas5za.jpg

>Höhlenportale, Ofenkaul. Ich liebe diese "neolithischen Blickperspektiven". Man kann aber wohl davon ausgehen, dass diese Höhleneingänge in der heutigen Form erst im 19. Jahrhundert entstanden sind.<

Ofenkaul photo 50-Hoehle_Ofenkaul_zpsjblrop7w.jpg


Near photo 66-Landschaft_W_Milchhaeuschen_zpsl27one88.jpg

>Lindenallee westlich des Milchhäuschens<

Zurück nahm ich den Weg durch das Nachtigallental nach Königswinter. Auch dieses tief eingeschnittene Tal mit seinem Altwald-Bestand ist immer mal wieder eine Passage wert.

Nachtigallental photo 76-Nachtigallental_zpskuswqmjv.jpg

>Im Nachtigallental<

Point gesetzt am Milchhäuschen auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Dienstag, 1. November 2016

Wanderung Kalenborn – Linz (Rhein)

Am letzten Sonntag. Mir ging es hinsichtlich meiner Erkältung wieder deutlich besser. Ich fuhr noch einmal mit dem Schienenbus von Linz nach Kalenborn.

Etwa 2 Kilometer östlich von Kalenborn gibt es einen großen tiefen Basalt-Steinbruchsee, den Willscheider Bergsee. Über 100 Jahre trieb man hier Bergbau, der 1974 endete. Der See ist unzugänglich. Wenn man Glück hat, kann man ihn aber vielleicht vom „Kraterrand“ sehen. Es soll auch einen Aussichtsturm geben.

Crater Willscheider Berg photo 08-Kratersee_Willscheider_Berg_zpsexpvkvg5.jpg

Ich ging dann über Oberwillscheid wieder Richtung Asberg.

Traf Station Oberwillscheid photo 16-Trafostation_E_Oberwillscheid_zpskczbtycj.jpg

>Eine neu entdeckte Trafostation und die Landschaft bei Oberwillscheid<

Landscape near Oberwillscheid photo 18-Landschaft_R_Oberwillscheid_zpslbrktfiv.jpg


Deer Kalenborn photo 19-Reh_N_Kalenborn_zpsfyk87r0p.jpg

>Ein Reh nördlich von Kalenborn<

Ich schaute auch nach Pilzen. Aber die Ausbeute war wieder mager. Ich fand dort auch noch den dritten Steinbruchsee des Asbergs.

Fungus Asberg photo 21-Baumpilz_Asberg_zpsnndd1bo5.jpg

>Ein mächtiger Baumpilz, unbestimmt<


Basalt Magma Asberg photo 25-Basaltwall_Asberg_zpsyptvv9my.jpg

>Basaltwall und Steinbruchsee am Asberg<

Lake Asberg photo 32-Kratersee_Asberg_zpsbtd9bdfj.jpg


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>Ich fand 4 Pilze: einen kleinen Steinpilz, eine Marone und zwei Schirmlinge. Der Parasol im Bild war gut (und lecker), der andere größere Schirmling allerdings vermadet.<

Später querte ich das Kasbachtal und musste realisieren, dass es dämmerte. Der Besuch der Steinbrüche dort musste deshalb ausfallen, und ich nahm den direkten Weg nach Ohlenberg. Als ich dort ankam, war es praktisch dunkel, und einige Kilometer lagen noch vor mir.

Landscape Dawn Ohlenberg photo 38-Landschaft_N_Ohlenberg_zpskozd8feh.jpg

>Dämmrige Landschaft bei Ohlenberg, unten die Kirche des Ortes<

Church_Ohlenberg photo 39-Kirche_Ohlenberg_zps8cpbhpn8.jpg

Ein einsamer asphaltierter, relativ steiler Weg führt von Ohlenberg runter nach Ockenfels. Ich benutzte meine Taschenlampe, die allerdings nur notdürftig den Weg erhellen kann. Aber wer will schon eine große schwere Taschenlampe mitschleppen?

In Ockenfels, nahe der Burg, nahm ich einen falschen Abzweig, wodurch ich einen zusätzlichen Kilometer im Kreis geführt wurde. Aber schließlich schaffte ich es dennoch nach Linz, um die unerwartet ca. 17 km lange Tour zu beenden.

Point gesetzt am Asberg auf der Weltkarte bei stories-and-places.com.

Gefangen in Köln 2.0

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Kino (II)
Das ist immerhin ein gutes Zeichen, da ich doch gemeinhin...
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sie haben gar nix angestellt,...
sie haben gar nix angestellt, aber die filme, bei denen...
la-mamma - Di, 28. Mrz, 13:02
Kino
... oje, was habe ich da bloß wieder angestellt?
Treibgut - Mo, 27. Mrz, 00:30
der kommentar passt jetzt...
der kommentar passt jetzt überhaupt nicht zum...
la-mamma - So, 26. Mrz, 21:26
Ein schöner Spaziergang...
Ein schöner Spaziergang bei schönstem Wetter...
"Fraukografie" (Gast) - Fr, 24. Mrz, 09:43
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"Fraukografie" (Gast) - Fr, 24. Mrz, 09:40
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Treibgut - Di, 21. Mrz, 00:11
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