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Sonntag, 7. Februar 2010

Ville-Wanderung Merten - Waldorf

Es gibt Tage in diesem Winter, da will es einfach nicht hell werden. Andere bleiben gleich den ganzen Tag im Bett - finde ich verständlich, nur ich selbst muss mir gelegentlich die Beine vertreten.

Mitunter erscheint die Landschaft - selbst wenn sie gut bekannt ist - in ganz anderem, vielleicht auch etwas gespenstischem Licht oder Orientierungspunkte fehlen. Aber gut, kein Problem, Wölfe gibt es hier ja nicht.

Ich fuhr mit der Straßenbahn nach Merten, ca. 30 Minuten Köln-auswärts, ging den Villehang hoch. Oben hatte ich dann schon Orientierungsprobleme, kam durch einen Wald:

Forrest

>Im Wald westlich von Merten<

Ein Wald lag nicht auf der geplanten Route. Also bog ich dann bald ab und lief 2 km über die Felder - man sah nicht viel dort:

Hunting Tower in Fog

>Hochstand, Felder westlich von Merten und Rösberg - mit einem Reststreifen Schnee<


Sprouts

>Rosenkohl westlich von Rösberg<


Shrine

>Heiligtümer westlich von Rösberg<

Shrine

Den normalerweise kilometerweit sichtbaren Wasserturm von Rösberg konnte man dann aus ca. 200 m Entfernung erkennen.

Water Tower

>Der Wasserturm von Rösberg<

Bei Rösberg lief ich dann am Rande des Dorfes entlang bis nach Hemmerich und von dort runter zur Bahnstation Waldorf. An den Dorfrändern waren viele Haustiere zu sehen - Schafe, Ziegen, Pferde, Gänse, Hühner eben.

Sheep

>Schafe bei Rösberg<

Sheep


Goose

>Gänse, Hühner in Kardorf<


Goats

>Ziegen in Waldorf<

11 km war die Tour lang, das reichte irgendwie auch.

Samstag, 6. Februar 2010

Viarosa

Die britische Band Viarosa kenne ich noch nicht lange - sie ist ja auch noch relativ jung. Zum 2. Album, das ich kürzlich erstand, meint laut: "Send For The Sea ist trübe stimmender Folk Noir mit Rock- und Americana-Anleihen, der die menschliche Verstörung aufgrund uneingelöster Sehnsüchte musikalisch ausstellt.“ Aha, na gut, mich erinnert's stilistisch an die Tindersticks oder auch an die Walkabouts, wenn Mann/Frau zusammen singen.



>Viarosa live mit „Cruel Pull Of The Stars“ vom Album „Send for the Sea"<

Filme (DVD 05/10)

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Wie man bei wikipedia nachlesen kann, gehört Wolfgang Becker's warmherzige Ost-Berlin-Romanze Good Bye Lenin! (2003) zu den den 15 erfolgreichsten deutschen Filmen seit 1968. Ich fand ihn auch toll - schon damals. Er spielt genau zur Wende. Die Mutter bekommt einen Herzinfarkt, lag viele Monate im Koma, muss jede Aufregung vermeiden, als sie erwacht. Sohn und Tochter gaukeln ihr den Osten vor, verschleiern den Umbruch, laufen sich die Hacken ab nach verschwundenen Ost-Produkten, drehen mit Freunden fiktive Ost-Nachrichten.

Das Ganze wird ziemlich stressig, Spannungen kommen auf und schliesslich simulieren sie die etwas andere Wiedervereinigung - immer noch nett anzusehendes Filmchen, das im Schnelldurchgang deutsche Geschichte serviert.

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Lone Scherfig's dänischer, aber in Schottland gedrehter Film Wilbur wants to kill himself (2002) ist - wie der Name schon deutlich vermuten lässt - ein etwas depressiver, aber ebenfalls ein warmherziger Film. Die Protagonisten hier sind zwei Brüder, von denen der eine oft Selbtötungsversuche inszeniert. Und sie betreiben ein bescheiden laufendes Bücherantiquariat, in dem auch ein Gutteil des romatisch-sentimentalen Films spielt. Sie lernen eine junge Frau (Shirley Henderson) kennen und lieben, die immer Bücher im Laden verkauft hat, die sie im Krankenhaus gefunden hat.

Der Film ist einfach ein echtes Highlight für mich, auch wenn Andere das nicht so sahen. Mehr könnt ihr z.B. bei filmszene nachlesen.

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Peter Weir's Film Master and Commander - Bis ans Ende der Welt (2003) gefällt mir ja noch immer sehr gut. Hier wird einfach perfekt das Leben auf einem großen alten Segler eingefangen, und der Akustik-Soundtrack mit den Schiffs-, Meer- und auch Kampfgeräuschen beeindruckt ebenfalls.

Die Geschichte spielt um 1812. Erzählt wird die Jagd zweier Segelschiffe, die sich von der brasilianischen Küste bis zu den Galapagos-Inseln gegenseitig verfolgen und zu versenken versuchen.

Mit List gelingt es dem Captain des schwächeren britischen Schiffs (Russell Crowe), das französische Schiff schliesslich zu besiegen. Getarnt als schwacher wehrloser Walfänger lassen sie den Gegner ganz nah herankommen - und eröffnen dann das Feuer! (eine Taktik, die auch im 1. Weltkrieg noch üblich war).

Einige gute Szenen liefert auch noch der wissenschaftlich interessierte Bordarzt (Paul Bettany), besonders auch, als sie die Galapagos-Inseln mit ihren Echsen und urtümlichen Riesenschildkröten erreichen. Ansonsten brilliert Russell Crowe als Kapitän, der souverän das Schiff führt und auch harte Entscheidungen treffen muss.

Mehr über den Film könnt ihr selbstverständlich bei wikipedia nachlesen.

Freitag, 5. Februar 2010

Im Kino (06/10)

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Das von zahlreichen Regisseuren erstellte New-York- Mosaik New York, I Love You handelt von mehr oder weniger flüchtigen Begegnungen, die die zahlreichen Darsteller in New York erfahren oder herbei führen. Anders als der ähnlich aufgebaute Episodenfilm “Paris, Je t'aime” (2006) wirkt dieser Film als Ganzes homogener und besser als seine Teile. Dennoch bleibt das generelle Problem, dass die Geschichten allein auf Grund ihrer Kürze so flüchtig wirken und daher wenig Identifikationspotenzial mit den Figuren aufgebaut wird.

Mehr über den Film könnt ihr z.B. bei critic nachlesen.

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Detlev Buck's überwiegend in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh spielender Film Same Same But Different, der aber auch noch paar andere Nebenschauplätze in Hamburg, Bangkok und Kuala Lumpur hat, erzählt von der Liebe eines jungen deutschen Touristen (David Kross) zu einer Prostituierten (Apinya Sakuljaroensuk) und beleuchtet dabei das Milieu und die Ursachen für Sextourismus. Die Anbahnung der Beziehung in einer Disco würde ich mal als typisch bezeichnen. Auch, dass er sich verliebt und ihr hilft, erscheint denkbar.

Dann entwickelt sich die Story immer weiter in Richtung Sozialmärchen a la “Pretty Woman” für die Frau, während es für den Touristen so richtig teuer wird, da das Mädel HIV-positiv ist. Und ob man die Geschichte gerade diesem jungen armen Protagonisten so abnimmt, ist wohl Ansichtssache. Dennoch ein sehenswerter Film, wenn ich auch nicht so ganz die euphorische Kritik von filmstarts teile.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

New York, I Love You: muss nicht unbedingt sein.
Same Same But Different: ja, vielleicht.

Dienstag, 2. Februar 2010

Offener Bücherschrank (II)

Heut schleppte ich zwei Romanwälzer (Palast der Winde; Die Stadt am Ende der Zeit) aus meinem Bestand mit dorthin, da viel Platz im Bücherschrank war.

Und der angebotene Lesestoff war überwiegend grauenhaft, soweit ich das beurteilen konnte, beispielsweise dies:

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>Offener Bücherschrank, Ehrenstraße, Köln-City, Detail Bestand heute<

Alte Gesetzestexte, herrlich spannend, oder etwa nicht?

In Köln verschwindet ...

... der Schnee rapide.

Zeughaus

>Zeughaus, Köln-City - und das Bild ist schon von gestern<

Heute regnete es. Es gibt nichts momentan im Wetterbericht (6-Tage-Prognose), dass auf eine Rückkehr der schneeigen Verhältnisse in Köln hindeutet.

Sonntag, 31. Januar 2010

Wanderung bei Kreuzau

Der Januar hatte doch noch einen schönen Wochenendtag in Reserve. Nicht zu kalt, viel Sonne, viel Schnee. Bei Kreuzau im Rurtal (Nord-Eifel) konnte man jedenfalls ordentlich durch den Schnee stapfen, der auf wenig begangenen Wegen oft 15 cm hoch lag.

Snow Landscape

>Schneelandschaft bei Welk<

Das war eine echte Bewährungsprobe für meine neuen Trekkingschuhe, die zwar sehr nass wurden, aber dicht waren. Schöne knarrende Geräusche macht es, wenn man so durch den Schnee geht und diesen verdichtet.

Von Kreuzau ging's hoch nach Kufferath.

Horses

>Pferde bei Kufferath<

Man kann dann weiter gehen in Richtung Maubacher Bleiberg, ein altes aufgegebenes Blei-Zink-Erz- Abbaugebiet. Nahebei waren viel neugierige Schafe zu bewundern.

Sheeps

>Schafherde am Maubacher Bleiberg<

Sheeps

Ich ging weiter nach Straß und drehte noch einen Bogen durch weitere Blei-Zink-Erz- Abbaugebiete - aber in dem Schnee sieht man wenig und die Wege sind schwer zu finden.

Snow Landscape

>Schneelandschaft bei Straß<

Über Bilstein ging es dann runter ins Rurtal und zurück nach Kreuzau.

Bilstein

>Blick auf Bilstein<


Snow Landscape

>Schneelandschaft südöstlich von Bilstein<


Celtic Wall

>Diese relativ unscheinbare, aber doch gut erkennbare "Baumreihe" ist ein Bodendenkmal, ein 170 m langer Abschnitt eines Keltenwalls - liegt südöstlich von Bilstein<


Winden

>Blick auf Winden, Rurtal<

In Kreuzau kam mir das kleine, aber gut besuchte Café Flair gelegen. Eine glatte Stunde verbrachte ich dort, die Sonne ging langsam unter, es dämmerte.

Caf&eacute; Flair

>Im Café Flair, Kreuzau<

Diesmal war ich besser vorbereitet, wusste genau, wann die Rurbahn fahren würde.

Im Kino (05/10)

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Rune Denstad Langlo's Film Nord handelt von einem depressiven, gern Schnaps trinkenden norwregischen “Gesellen”, der seinen Skilift-Job eines Tages überdrüssig ist, den Arbeitsplatz abbrennen lässt und mit einem Motorscooter und später mit Skiern durch Nord-Norwegens verschneite Landschaft fährt, um seinen von ihm getrennt lebenden kleinen Sohn zu besuchen. Unterwegs mal von Diebstahl lebend, mal auf Hilfe angewiesen, begegnet er anderen Einzelgängern, die nicht minder skurril und eigensinnig ihren Weg verfolgen oder einsam sind, darunter ein junges Mädchen, das den schneeblinden Mann unbedingt pflegen will und einen alten Mann, der minutiös seinen Freitod auf einem vereisten See plant und auch umsetzt.

Kein schlechter Film, aber vielleicht etwas zu zahm inszeniert. Critic schreibt u.a.: “Langlos Selbstwiederfindungstrip eines Sonderlings, der von der persönlichen Depressionserfahrung des Regisseurs inspiriert ist, strahlt insgesamt ... mehr Optimismus als Schwermut aus”.

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Gewohnt kauzig erzählen die Coen-Brüder in A Serious Man von von einem Uni-Professor, der in einer amerikanischen, jüdischen Vorstadt-Gemeinde lebt, Geldprobleme und Stress mit seiner Familie hat und naturgemäß daher auch von bizarren Alpträumen geplagt wird. So sucht er eine Lösung seiner Probleme beim Besuch diverser Rabbis, die ihm allerdings auch nur ganz bedingt helfen können.

Das Kapital des Films ist die schräge Optik und das Minenspiel der Protagonisten, egal, ob der Film gerade im Schulunterricht oder beim Arzt spielt.

Critic schreibt: “Das Sonderbare, das von der Norm Abweichende, und vor allem die menschliche Schwäche werden bei ihnen [den Coen-Brüdern] zum akzentuierten Qualitätsmerkmal.”

Mit einer Dibbuk-Szene in ferner Vergangenheit stark beginnend, lösen sich am Ende alle Probleme weitgehend in Wohlgefallen auf und der Film endet ziemlich abrupt.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Nord: muss nicht unbedingt sein.
A Serious Man: ja, vielleicht.

Träumende Leere

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”Träumende Leere” (2007) ist ein SF-Roman von Peter F. Hamilton, der einem Zyklus, dem Commonwealth-Universum, zuzuordnen ist. Massenweise dickleibige Wälzer des britischen Autors sind seit Ende der 1990er Jahre hierzulande erschienen - aber zu spät für meine SF-Hochphase in den 1980er Jahren, daher ist “Träumende Leere” jetzt mein erster Roman von ihm, den ich gelesen habe.

“Träumende Leere” leitet einen neuen Teil-Zykus ein und spielt über 1.000 Jahre nach dem ersten Commonwealth-Zyklus. Im Mittelpunkt soll die Erforschung des Galaxie-Zentrums stehen, das von Aliens “versteckt” gehalten wird.

Mich begeisterte der 1. Teil dieser neuen Saga nicht, der Autor kommt einfach nicht zur Sache, die diversen Handlungsstränge enden im Nichts oder genauer gesagt, werden vielleicht im 2. Teil zu einem Ziel geführt. Weite Teile des Romans spielen auf einer fremden, quasi mittelalterlich anmutenden Welt - schön und gut, doch hat man das erwartet?

Andererseits ist der Roman nicht wirklich schlecht, handelt auch von großen Artefakten verschwundener Rassen, so dass ich mir vielleicht doch noch den 2. Teil zulegen werde (aber vielleicht kaufe ich ihn auch nur, weil er ein schöners Cover hat?).

Kritiken zum Buch liesst man am besten bei amazon.

Samstag, 30. Januar 2010

Schnee (II)

Interessantes Wetter. Schneefall, aber auch manchmal sogar Sonne. Ich war allerdings nur für Einkäufe bei Kaisers und Aldi draussen - muss mal wieder eine Hühnersuppe mit Suppenhuhn herstellen - lecker!

Kataeusergasse

>Heute Mittag in der Kartäusergasse, Köln-Südstadt<

Es taute auch schon wieder kräftig, aber da so ca. 5 cm gefallen sind, ist noch Einiges an Schnee da.

Snow II

>Tauender Schnee, Innenhof, Haus gegenüber, Kölner Südstadt<

Nucleus Torn

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Die in der Schweiz beheimatete Band Nucleus Torn ist stilistisch irgendwo zwischen Neoklassik, Folk, Metal und Progressive Rock angesiedelt. Auf ihrem zweiten, kürzlich von mir erworbenen Album “Knell” (2008) sind vier vorwiegend lange Stücke, die auch schon mal 30 Minuten lang sein können. Die Stille dominiert. “Hier eine zartes Piano, eine verirrte Querflöte, eine dominante Orgel, und dann wieder Stille. Stille, die von kurzen, heftigen Ausbrüchen mit harten Gitarren und Schlagzeug durchbrochen wird”, schreibt heavyhardes.

Die Stimme der Sängerin gefällt mir, das eigentümliche, sich eher nordisch anhörende Album dieser hierzulande weitgehend unbekannten Band auch. Auf ihrer Myspace-Seite könnt ihr euch etwas mit deren Musik vertraut machen.

Schneefall

Vor ca. 1 Stunde schneite es hier ungewöhnlich kräftig bei 0 bis + 1 Grad.

Snow falling

>Blick bei mir in den Innenhof, Köln-Südstadt<

Aber diese Infos veralten sehr schnell. Gestern regnete es fast den ganzen Tag.

Archaische Kunst

... gestern gesehen Auf dem Berlich, Köln-City:

Archaic

Gefällt mir gut, diese Verbindung aus figürlichem Stein und industriellem Metallteil.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Bilder des Tages

Wenn man morgens unbedingt einen bestimmten Zug kriegen muss, ist das im Winter schon mitunter ungemütlich. Heute war ich geschlagene 20 Minuten zu früh am Südbahnhof, weil es reibungslos funktionierte, dort hinzukommen. In der Bude unten im Bahnhof trank ich zusammen mit ein paar Müllmännern einen Kaffee.

Ich fuhr nach Bonn-Mehlem, allerdings nicht zu einer Stadtbesichtigung, weshalb es hier nur Bilder vom Bahnhof gibt:

Graffity at Railway Station

>Graffiti an einem Gebäude am Bahnhof Bonn-Mehlem<


Bonn-Mehlem

>Das Wetter in Bonn-Mehlem, hier gesehen vom Bahnhof Richtung Drachenfels<

Wieder in Köln zurück, besuchte ich das Café "Erster Wiener" im Hauptbahnhof, kaufte wieder Kaffee, aber auch leckeren Kuchen mit Sahne - heute anstatt Mittagessen.

Caf&eacute;

>Erster Wiener - Gastronomie im Hauptbahnhof<

Im Kino (04/10)

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Lucía Puenzo's Film Das Fischkind erzählt eine mehr oder weniger lesbische Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen in Buenos Aires, wobei die eine als indianische Hausangestellte bei der Familie des weissen Mädchens arbeitet. Irgendwann wird der Vater tot in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. In Rückblenden werden die Hintergründe beleuchtet, während die Indiofrau verhaftet wird und die Geschichte eine dramatische Wendung nimmt.

Critic schreibt u.a.: “Das zarte und leidenschaftliche Liebesverhältnis der beiden Mädchen bildet das emotionale Zentrum der Handlung, in der es sonst kaum Fixpunkte gibt.

Der auch noch mythologisch angehauchte Film ist relativ dunkel und ernst, mitunter vielleicht auch etwas “zäh”, doch die auch schon in Puenzo's Film “XXY” mitspielende Inés Efron macht ihn durchaus sehenswert.

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Thomas McCarthy's Film Ein Sommer in New York (The Visitor) nimmt sich der Asylanten-Problematik in den USA an. Ein frustrierter Uni-Professor (Richard Jenkins) muss zu einer Tagung in New York und wird dort gewahr, dass seine Wohnung an ein junges ausländisches Pärchen vermietet ist. Er lässt das Pärchen schliesslich dort wohnen, taut emotional etwas auf, und ihm wird vom Mann, einem Syrer, das Trommeln beigebracht. Doch eines Tages, als sie unterwegs sind, wird der Syrer in der U-Bahn-Station verhaftet.

Fortan bemüht sich der Professor um die Freilassung aus der Abschiebehaft, doch er wird mit einer anonymen und feindseligen Behörde konfrontiert, gegen die auch mit anwaltlicher Hilfe nichts zu machen ist.

Der Professor lernt die Mutter des Asylanten kennen, nimmt sie in sein Appartement auf, könnte mit ihr wahrscheinlich eine Beziehung aufbauen, doch die Geschichte entwickelt sich anders.

Insgesamt ist es ein sehr einfühlsamer Film, der Völkerverständigung auf lokaler Ebene zeigt, während es auf Landesebene nicht klappt. Hiam Abbass, die zuletzt in “Lemon Tree” als “starke Frau” auftrat, kann auch in diesem Film souverän als Mutter sympathische Akzente setzen. Filmstarts spricht vom “hauchzart-romantischen Touch”, den sie dem Film verleiht. Guter Film!

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Ein Sommer in New York: ja, wahrscheinlich.
Das Fischkind: muss nicht unbedingt sein.

Gefangen in Köln 2.0

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Da sieht man, wie reizvoll...
Da sieht man, wie reizvoll auch eine Wanderung durch...
April (Gast) - Mi, 10. Feb, 11:45
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und das bei diesem wetter. aber dafür sind deine...
Elisabetta1 - Mi, 10. Feb, 10:21
Manchmal
... machst du dir einfach zu viele Gedanken. Aber eine...
Treibgut - Di, 9. Feb, 23:29
Andachtsplätzchen
Fachmännisch nennt man sie Bildstöcke, das...
Treibgut - Di, 9. Feb, 23:16
*prust*
libris (Gast) - Di, 9. Feb, 23:03
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Treibgut - Di, 9. Feb, 22:10
Trotz Nebel
Eine sehr toll vermittelte Wanderung. Das Andachtsplätzchen...
kapuziner - Di, 9. Feb, 16:10
Villarosa
jeder würde, wenn er könnte, jeden glücklich...
ichbinsoeinfanvondir - Di, 9. Feb, 00:41

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