Dienstag, 23. August 2016

Im Kino – Lights Out und andere Filme

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David F. Sandberg's Horrorfilm Lights Out ist ein relativ klassischer Spukhaus-Film mit einigen echt wirkungsvollen Schock-Effekten. Er handelt von einem düsteren Geheimnis der Mutter, die in ihrem Haus ein garstiges eifersüchtiges Monster beherbergt, das im Licht nicht sichtbar ist, in der Psychiatrie mal ihre Freundin gewesen ist, aber tot sein sollte. Es erscheint nur im Dunkeln und bedroht ihre Kinder und alle Fremden.

In den Effekten und darstellerisch überzeugend, fehlt es dem Film meiner Meinung nach dennoch irgendwie an erzählerischer Substanz und die Schauplätze sind auch nicht besonders spektakulär gewählt.

Dem Gruselmärchen Lights Out fehlt nichts, es hat einfach alles, was einem Horrorfan das Herz höher schlagen lässt“, meint hingegen das horromagazin.

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Rebecca Miller's Film Maggies Plan ist eine in New York spielende Beziehungskomödie im Intellektuellenmilieu, in der eine Frau einer anderen, verheirateten Frau den Mann abspenstig macht und ihn dann nach einigen Jahren wieder zurückgeben will.

Das ist alles einigermaßen passabel, solide und freundlich-heimelig amerikanisch inszeniert, ohne dass ich größere Bauchschmerzen bekommen habe.

Sehenswert ist Maggies Plan vor allen wegen des reizvollen Aufeinandertreffens zweier bemerkenswerter Schauspielerinnen: Greta Gerwig und Julianne Moore“, meint die zeit.

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Miguel Gomes' Film 1001 Nacht - Teil 1: Der Ruhelose erzählt von Portugal und der Wirtschaftskrise. Das Werk wird zum Teil politisch hoch gelobt, allerdings kann der Film nicht über die einfachen Mittel hinwegtäuschen, mit denen er gemacht ist. Die aneinander gereihten Szenen wirken etwas arg laienhaft-dokumentarisch verfilmt. Inhaltlich geht es z.B. um Niedergang der Werftindustrie oder um einen Hahn, dem wegen seiner unrühmlicher fortgesetzter Ruhestörungen der Prozess gemacht. Er wird frei gesprochen (die Suppenschüsseln wurden umsonst mitgebracht).

Nach diesen etwas langen zwei Filmstunden bin ich jedenfalls nicht gewillt, mir auch noch die beiden anderen Teile anzusehen. „Ein wütendes Meisterstück“, meint hingegen filmstarts.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Lights Out: tendenziell eher unwahrscheinlich.
Maggies Plan: tendenziell eher unwahrscheinlich.
1001 Nacht - Der Ruhelose: tendenziell eher unwahrscheinlich.

Sonntag, 21. August 2016

Wanderung Jünkerath – Eierberg - Birgel

Am letzten Mittwoch hatte ich frei und wanderte bei ca. 24 Grad wieder in einer meiner Lieblingsgegenden nördlich der Bahnstation Lissendorf.

Um Alendorf mit seinen 265 Einwohnern liegen Nordrhein-Westfalens größte Wacholderheide-Schutzgebiete. Um da hin hinzukommen, wandere ich immer an der Bahnstation Jünkerath los. Das mögen dann auf dem kürzesten passablen Weg 6 – 7 km sein.

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>Nahe Feusdorf: Blick Richtung Aremberg<

Deshalb bin ich nicht oft in diesen Heidegebieten, denn diese Tour ist lang, weil ich es auf dem Rückweg bis zur Bahnstation Lissendorf allein schon wegen des Biergartens in der Wassermühle schaffen muss.

Diesmal ging ich ein unbenanntes Seitental der Kyll nach Feusdorf hoch. Heu wurde gemäht.

Der weitere Weg führte mich natürlich auf den Eierberg, dessen Südhang komplett mit Wacholderheide bestanden ist. Unterhalb, im Odenbachtal waren die Mähdrescher am Werke – und nicht nur hier. Ich glaube, innerhalb nur weniger Tage haben die Maschinen das gesamte Getreide der Eifel abgeräumt.

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>Mähdrescher am Werk unterhalb des Eierberges<

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>Auf dem Eierberg zwischern Esch und Alendorf<

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At Eierberg photo 37-Landschaft_Eierberg_zpsv019k2ar.jpg

Ein Abstecher etwas weiter nördlich führte mich noch durch das Naturschutzgebiet am Griesheuel, bevor ich ins Wammesbachtal runter ging.

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>Griesheuel. Hier gibt es Relikte eines lange aufgegebenen Kalk- und Sandsteinbruchs, den ich aber nicht näher in Augenschein nahm.<

An den Hängen des Wammesbachtals gab bzw. gibt es Hochbuchenbestände, die allerdings in den letzten Jahr trotz Schutzgebietstatus erheblich dezimiert wurden.

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>Felsen unter Buchen im Wammesbachtal<

Ich folgte dem Tal nur eine kurze Strecke, um oben auf dem Hammersberg entlang zu gehen. Dieser hat wie der Eierberg eine Wacholderheide-Flanke.

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>Blick vom Hammersberg auf die Wacholderheide am Eierberg<

Diese Wacholderheiden, die auf kalkigen armen Böden durch jahrhundertelange extensive Schafbeweidung entstanden, existieren heute nur aufgrund von Naturschutzmaßnahmen, vermutlich indem man alle Bäume absägt, die dem nicht konkurrenzfähigen Wacholder das Licht wegnehmen könnten. Schafe waren jedenfalls nicht in Sicht, vermutlich weil die dummen Tiere immer noch nicht zwischen geschützen Pflanzen (etwa Orchideen) und jenen Pflanzen unterscheiden können, die sie essen sollen. Normalerweise ist die Wacholderheide Schmetterlingsgebiet. Ich sah heute aber keine visuell besonderen Exemplare und alle Schmetterlinge, die ich sah, flatterten unruhig dahin.

Danach waren es bestimmt noch 6 – 7 km durch kuppige Agrarlandschaft zum Biergarten. Auch hier waren wieder Mähdrescher unterwegs.

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>Landschaft nördlich von Birgel<

22 – 23 km war diese Tour lang. Ich mied alle Orte zwischen Start- und Zielort.

Donnerstag, 18. August 2016

Verbotene Bücher

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Ohne den Untertitel der Anthologie „Verbotene Bücher“ (2015) zu kennen, kann der eingeweihte Leser bereits ahnen, dass hier Epigonen versuchen, stilistisch und inhaltlich an das Werk des amerikanischen Schriftstellers H. P. Lovecraft anzuküpfen, dieses auch zu erweitern oder zu modernisieren. Das gelingt – nicht nur in dieser Anthologie – ideentechnisch häufiger, insbesondere atmosphärisch aber eher selten. Das ist zumindest mein Eindruck.

Von den 15 Geschichten deutschsprachiger AutorInnen gefielen mir am besten vielleicht „Bitte nicht lesen!“ von Holger Göttmann und „Das Erbe des Walther Stuck“ von Johannes Harstick.

Es ist in jedem Fall aber lobenswert, dass sich der Verlag Torsten Low mit Phantastik-Anthologien beschäftigt.

Mittwoch, 17. August 2016

Eine Wanderung östlich von Bad Hönningen

Am letzten Sonntag machte ich eine extra gewaltige Wandertour über 26 km incl. ungefähr 600 Höhenmetern. Ca. 22 Grad, oft wolkig.

Ich fuhr nach Bad Hönningen am Rhein und ging dann in den Westerwald. Bei Arienheller nahm ich den Weg durch das Bahlsbachtal, eine Route die zunächst ca. 6 km stetig bergauf durch den Wald führt.

Bahlsbach Valley photo 08-Bahlsbachtal_zpswgofodyl.jpg

>Im Bahlsbachtal<

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Auf 300 m NN kam ich westlich des Weilers Langscheid raus auf die Weideflächen, ging durch den Ort, um dann 200 Höhenmeter im Wurbachtal zur Aue der Wied abzusteigen. Man kommt da nach Niederbreitbach.

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>Kapelle nahe Langscheid<

Auf der anderen Talseite stieg ich wieder 120 Höhenmeter auf, weil es zwischen Nieder- und Waldbreitbach diverse Kloster-Bauwerke gibt wie das Antoniushaus und das Marienhaus, die ich sehen wollte.

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>Blick runter ins Wied-Tal auf Niederbreitbach. Von den Höhen gegenüber bin ich abgestiegen.<


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>Ruine Neuerburg<


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>Antoniushaus<

Indes, übermäßig viel gab es bei den Klöstern nicht zu sehen, vielmehr sind es architektonisch eher zweifelhafte Gebäude-Ensemble, die heute zu Tagesstätten, Kliniken und Seniorenheimen umgebaut und erweitert sind.

Ich querte in Waldbreitbach wieder die Wied und hatte dann wieder 250 Höhenmeter und 9 – 10 km nach Bad Hönningen vor mir.

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>Ein altes Pumpwerk in der Wied-Aue, Waldbreitbach<


Hausen photo 44-Kloster_Hausen_zpsjq2vmddj.jpg

>Das Kloster in Hausen<


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>Blick auf das Kloster Marienhaus<

Am Rande des Waldes, bevor es wieder 5 – 6 km durch den Wald geht, sichtete ich noch den Mahlbergsee. Das ist ein alter vulkanischer Steinbruchsee. Bemooste Mauerruinen im umgebenden Wald bezeugen die ehemalige Abbautätigkeit. Am Aussichtspunkt war ich aber gar nicht.

Der Weg durch den Wald nördlich vom Bahlsbachtal auf dem Höhenrücken lang war nicht toll, weil über weite Strecken mit Basaltsplitt geschottert. Solche Wege sind unangenehm, das braucht kein Wanderer und erst recht kein Fahrradfahrer, und es fördert mit Sicherheit nicht den regionalen Tourismus.

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>Katze in Bad Hönningen<

Zurück in Bad Hönningen gönnte ich mir erst mal ein Weizen-Bier im Biergarten der Bahnhofsgaststätte, bevor ich die ca. einstündige Zugfahrt zurück nach Köln antrat.

Die Tour war schon etwas grenzwertig, obwohl ich größere Probleme erst in der Nacht bekam - mit drohenden Wadenkrämpfen.

Dienstag, 16. August 2016

Musikalben geprüft (79)

Das Debut-Album der italenischen Band Messa sollte ich mir zulegen.

High Fighter. Album: Scars & Crosses (2016). Debut-Album einer deutschen Hard-Rock- und Metal-Band mit mal singender, mal keifender Lady am Micro. Das ist wohl nicht so meine Richtung, ein langer Song fehlt außerdem. SHR: 1 T.

Ihre Kinder. Album: Werdohl (1971). Das war wohl das bereits vierte Album dieser Band, die als Pioniere der deutsprachigen Rockmusik gelten. Das Album hört sich oft eher jazzig-krautig an, es wurde vor kurzem wiederveröffentlicht. Die Musik kann man durchaus noch anhören, auch wenn ich denke, dass sie vermutlich nur für Historiker noch wirklich interessant ist. SHR: 1 T.

Joy Wellboy. Album: Wedding (2015). Zweites Album eines belgischen Electro-Pop-Duos. Mitunter sentimental gestrickt, kann man es anhören, ohne dass es mich allerdings vom Hocker gefegt hätte. SHR: 1 T – 56 T.

Kira (Skov). Album: May Your Mind Explode A Blossom Tree (2015). Seit 2002 ist diese dänische Sängerin mit Veröffentlichungen auf dem Markt in Erscheinung getreten. Dieses Album ist irgendwo zwischen melancholischem, anspruchsvollen Pop und Jazz angesiedelt. Kann man anhören, aber ihr Album zusammen mit Marie Fisker, das ich im letzten Jahr kaufte, gefiel mir besser. SHR: 4 T – 17 T.

Lazuli. Album: No Ames Saoules (2016). Siebtes Album einer französische Progressive-Rock-Band, die ich vor ein paar Jahren schon mit zwei Albumkäufen förderte. Die beiden neuesten Werke empfinde ich aber nicht mehr als so prickelnd – vermutlich ist ihr Sound mainstreamiger geworden. SHR: 1 T – 3 T.

Messa. Album: Belfry (2016). Debut-Album einer italienischen Band mit Lady am Micro, deren Sound irgendwo zwischen Doom und sabbath-artigen Occult-Rock angesiedelt ist. Gefällt mir ganz gut, oft schroff, manchmal sentimental, und der 10-Minüter hat einen schönen Saxophon-Part. SHR: 1 T – 2 T.

Alben geprüft mittels spotify.

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz, angegeben zum Zeitpunkt meines Zugriffs für Songs > 2 min., in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

Freitag, 12. August 2016

Der Mitternachtspalast

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Carlos Ruiz Zafón's Roman „Der Mitternachtspalast“ (1994) gehört zur Nebel-Trilogie.

Vor ca. 5 Jahren las ich schon seinen Roman „Der dunkle Wächter“, aber es spielt keine große Rolle, weil die Bücher dieser Trilogie faktisch nicht eine zusammengehörende Geschichte erzählen, sondern hier nur auf die neblig-unheimliche Atmosphäre dieser drei Geistergeschichten abgehoben wird, in denen meist ein Schrecken aus der Vergangeheit zu neuem Leben erwacht.

“Der Mitternachtspalast“ spielt in der indischen Stadt Kalkutta – und zwar überwiegend in den Jahren 1916 und 1932. Im Mittelpunkt der fiktiven Geschichte stehen mehrere Schauplätze, darunter ein Waisenhaus, in dem eine Gruppe Kinder aufwächst, die sich verschwörerisch geheim oft mitternachts in der Ruine des nicht weit entfernten von ihnen sogenannten Mitternachtspalastes trifft. Ein anderer Schauplatz ist die Ruine eines alten Bahnhofs, der düstere Geheimnisse verbirgt und hier im Mittelpunkt der unheimlichen Geschehnisse im Jahr 1932 steht.

Atmosphärisch ist das wieder mal ein schönes Buch, fand ich. Aber die I-Net-Kritik ist nicht eindeutig dieser Meinung – und als Kalkutta-Roman ist das Buch eher schwach, weil sich kein indischer Flair einstellen will.

Leserkritiken könnt ihr z.B. bei lovelybooks einsehen.

The Hope Six Demolition Project

P. J. Harvey, von der ich mir vor gut 20 Jahren schon mein erstes Album zulegte, kann immer noch gute Musik machen. Die wilden Anfangsjahre sind vorbei, aber ihre Musik ist anspruchsvoller geworden und hat auch viele Jazz-Momente.

Ihr neues Album „The Hope Six Demolition Project“ (2016) ist ihr erfolgreichstes – zumindest in Europa – und schaffte es auf Platz 1 der britischen Charts.

>P. J. Harvey live mit „River Anacostia“ von ihrem neuen Album, dankenswerterweise hochgeladen von Duncan Smart<

Heute ist sie richtig groß, kann sich nicht nur eine schicke federgeschmückte Frisur, sondern auch neun gut gekleidete Männer auf der Bühne leisten, wie man dem obigen Video entnehmen kann. Ihr Album habe ich gekauft. Es gehört vielleicht zu den besten Alben dieses Jahres.

Dienstag, 9. August 2016

Lost Place verschwunden

Der einzige Lost Place, an dem ich in den letzten Jahren quasi täglich vorbei kam, ist verschwunden. In wochenlanger Arbeit wurde er entkernt und nach und nach abgebrochen.

Wenn sich das mal gelohnt hat?! (statt Sanierung).

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>Lost Place am Ring, Köln-Südstadt, oben Aufnahme von Januar 2016, unten August 2016<

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Ich kenne das Haus noch aus der Zeit, als es bewohnt und unten ein Laden drin war. Tja, aber was genau war drin? Ein Atelier?

Bild 3: Neubau (wird irgendwann ergänzt).

Montag, 8. August 2016

Im Kino – La Isla Minima und andere Filme

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Alberto Rodríguez' relativ düsterer Film La Isla Minima spielt um 1980 in der Delta-Landschaft des Guadalquivir, Andalusien und besticht vor allem mit Atmosphäre und Bildern aus einer eigentümlichen Agrarlandschaft. Zwei Kommissare, von denen der eine eine dunkle Vergangenheit hat, werden dort hingeschickt, um nach zwei verschwundenen Mädchen zu forschen. Sie finden die ermordeten Mädchen und beginnen mit Nachforschungen in deren Bekanntenkreis, die sich zunehmend als gefährlich erweisen.

Dieser vielfach ausgezeichnete und visuell atemberaubende Thriller des Regisseurs Alberto Rodríguez gilt zu Recht als einer der besten spanischen Filme der letzten Jahre“, ist im Bieler Tagblatt nachzulesen.

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Pedro Almodóvar's Film Julieta handelt vom Leben einer Frau, deren Tochter mit ca. 16 Jahren den Kontakt zu ihr abbrach. Der Film beleuchtet ihr Leben mit dem Vater der Tochter und die Hintergründe in Rückblenden, die ca. 25 Jahre zurückreichen, während die Frau in ihrer Madrider Wohnung sitzt, ihre aktuelle Beziehung abbricht und lieber auf ihre Tochter wartet, die nicht kommt. Dies ist durchaus interessant erzählt, ohne dass der Film aus meiner Sicht allerdiings echte Höhepunkte zu setzen vermag.

Immer wieder schafft Almodóvar intime Frauenporträts von berückender Schönheit und bewegender Emotionalität“, meint die Neue Zürcher Zeitung.

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Kheiron's Film Nur wir drei gemeinsam erzählt eine Flüchtlings- und Culture-Clash-Geschichte, die in den 1950er Jahren im Iran beginnt und etwa um das Jahr 2000 in Paris endet. Er erzählt aus der Perspektive eines Regierungsgegners von Jahren im Gefängnis unter dem Schah-Regime, Freilassung, bald dann allerdings Konfrontation mit dem Ajatollah-Regime und Flucht über die verschneiten Berge sowie von der neuen Heimat in einer Pariser Ghetto-Siedlung. Und er erzählt auch von einer starken Frau.

Der Film besticht durch talentierte SchauspielerInnen, witzige Szenen, kluge Dialoge, Warmherzigkeit, ohne in volkstümelnde Slapstick-Szenen abzugleiten. Eine böse Geschichte gutmütig-ironisch subversiv ausbalanciert zu erzählen, ist – glaube ich – große Kunst.

Kheiron ist das kleine Kunststück geglückt, der tragischen Geschichte seiner Figuren mit Humor zu begegnen, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben“, meint kino-zeit.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

La Isla Minima: ja, wahrscheinlich.
Julieta: tendenziell eher unwahrscheinlich.
Nur wir drei gemeinsam: ja, vielleicht.

Gefangen in Köln 2.0

Ein Blog. Wenig über Knast Sex und Autos mehr über Köln Film Musik Bücher Net und Wanderungen

Kommunikation

Verhäuselt
... ich bin mir nicht sicher, ob die Wirklichkeit deinem...
Treibgut - Do, 25. Aug, 22:59
Wiedtal
... ja, von dir aus ist es wohl auch besser erreichbar.
Treibgut - Do, 25. Aug, 21:56
Ich sehe, Du übst...
Ich sehe, Du übst für den nächstjährigen...
Elisabetta1 - Do, 25. Aug, 20:45
Da kommt
mir einiges bekannt vor, streckenweise habe ich die...
widder49 - Do, 25. Aug, 10:18
Na ja
... vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt....
Treibgut - Mi, 24. Aug, 21:57
Nicht nur für die...
Nicht nur für die Länge der Tour bewundere...
Frau Fröhlich (Gast) - Mi, 24. Aug, 14:01
Die Eifel hat einfach...
Die Eifel hat einfach wunderbare Gegenden und Landschaften...
Frau Fröhlich (Gast) - Mi, 24. Aug, 13:58
Altenkirchen
... die Gegend ist auch mit dem Zug nicht so leicht...
Treibgut - Do, 11. Aug, 22:07

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