Samstag, 7. November 2009

Bild des Tages - Sittiche

Diese Lokalität mit ihren grünen Vögeln habe ich erst heute entdeckt, obwohl ich nunmehr seit Monaten wieder jeden Tag hier vorbei komme. Aufmerksam darauf wurde durch ihr Geschrei, denn es ist relativ hoch oben, der oberste Balkon in der 4. Etage und wenn man normalerweise unten durch die Straße geht, schaut man nicht so hoch hinaus.

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>Halsbandsittiche, Auf dem Berlich, Köln-City<

Ich wusste noch gar nicht, dass man diese Sittiche durch einfaches Meisen-Vogelfutter regelrecht anlocken kann.

Donnerstag, 5. November 2009

Im Kino 31/09

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Marc Webb's amerikanische Komödie/Tragödie (500) Days of Summer erzählt - nicht ohne Witz - von einer gescheiterten Liebesbeziehung. Ähnlich wie in “Die Frau des Zeitreisenden” springt die Geschichte in vielen kurzen Episoden immer zwischen Tag 1, an dem sie sich in der Firma erstmals sehen und Tag 500 unchronologisch hin und her, greift hier und da Schlüsselphasen und -ereignisse der Beziehung heraus.

Atmosphärisch wirkt der Film sehr stimmig und gut erzählt, obwohl der Plot an sich unspektakulär ist, denn aus Sicht der Frau (Zooey Deschanel) ist der Mann einfach letztlich nicht der Richtige und einmal ausgesprochen, trennt sie sich von ihm. Sie sehen sich noch ein paar Mal und am Tag 500 erzählt sie ihm, dass sie nunmehr geheiratet hätte. Mehr könnt ihr z.B. bei critic nachlesen.

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Auch Park Chan-wook's Vampirfilm Durst erzählt eine Liebesgeschichte - allerdings von krasserer Art. Hier steckt sich ein koreanischer Priester bei einem Experiment mit einer Krankheit an, die ihn verunstaltet (Blasenbildung etc.) und immer dann verschwindet, wenn er im Krankenhaus Blut zu sich nimmt. Gleichzeitig verspürt er Lust auf eine Frau, nimmt sich die Tochter eines Bekannten zur Geliebten. In einem Wutanfall tötet er sie und verwandelt sie in einen Vampir. Doch als seine Vampirbraut hemmungslos mordet, um ihren Blutdurst zu stellen, sieht er keinen anderen Ausweg mehr, als ihren und seinen Tod zu beschliessen.

Manchmal poetisch, mitunter auch sinnlich, häufiger brutal und in jedem Fall bizarr ist dieser Film. “So finster die Nacht” war in diesem Jahr aber der bessere Vampirfilm, da die Handlung z.B. nicht wie in Durst “in zu viele oberflächliche Episoden und hübsche Effektspektakel zerfällt”, wie critic schreibt.

Ich vergaß noch zu erwähnen, dass dieser Film im Kino per Beamer gezeigt wurde - ein visueller Zugewinn war dies allerdings nicht.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

(500) Days of Summer: muss nicht unbedingt sein.
Durst: muss nicht unbedingt sein.

Stunt Records Compilation

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Ähnlich wie Universal das mit “Verve Today” macht, bringen auch die skandinavischen Stunt Records seit vielen Jahren jedes Jahr eine billig zu erwerbende Jazz-CD raus, auf der Künstler mit ihren neuen Werken zu finden sind. Von den 18 Titeln auf der neuen Vol. 17 gefallen mir die Titel vom Jens Winther European Quartet, Paul Banks und Jakob Dinesen am besten.



>Paul Banks & Jakob Dinesen mit „Grace“ live in Kopenhagen, hochgeladen von kisummusik<

Tendenziell gefallen mir allerdings die rein instrumentellen Titel auf der CD besser.

Mittwoch, 4. November 2009

Bild des Tages

Morgens war es noch sonnig und die schräg stehende Sonne fiel auf die Hecke:

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>Herbst - Platanenblatt auf Ligusterhecke, Köln- Südstadt<

Montag, 2. November 2009

Filme (DVD 20/09)

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Mira Nair's preisgekrönter in Bombay spielende Film Salaam Bombay! (1988) ist vielleicht ihr bester überhaupt - jedenfalls hat er mich mehr überzeugt, als ihre jüngeren Filme, die ich zum Teil im Kino sah. Der Film erzählt von einem indischen Jungen, der zum Geld verdienen in einen Cirkus geschickt wird, später dann nach Bombay kommt und sich dort mit anderen Kindern im Getümmel der Stadt durchschlagen muss - immer auf der Suche nach kleinen oder größeren Jobs, die - obgleich schlecht bezahlt - das Überleben sichern. Er gerät dabei ins Milieu von Drogendealern und -abhängigen, Dieben und Prostitutierten.

Sein Ziel, genug Geld für die Rückkehr nach Hause zu erwirtschaften, kann er letztlich nicht erreichen.

Der farbenprächtige Film ist liebevoll, aber auch ernst erzählt und in dieser Hinsicht gut ausbalanciert, ohne in den Kitsch abzurutschen oder auf die Tränendrüse zu drücken. Mehr könnt ihr z.B. bei filmtabs nachlesen. Mit Danny Boyle's Film “Slumdog Millionär” hat er in diesem Jahr einen thematisch würdigen Nachfolger erhalten.

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Fatih Akin's Film Solino (2002) erzählt in melancholischem Stil über mehrere Jahrzehnte von den beginnenden 1960er Jahren an die Geschichte einer italienischen Einwandererfamilie, angefangen vom Leben zweier Jungen in einem sizilianischen Dorf, dann die Auswanderung nach Duisburg mit den Eltern, das Eröffnen einer Pizzeria, die anfangs gut läuft. Der Film erzählt auch von der Rivalität der Jungen, von Eifersucht und Missgunst, deren Aufwachsen in den psychedelischen Jahren Anfang der 70er, über Drogen und Liebeserfahrungen und insbesondere über die Liebe des einen Jungen zur Photografie und Film.

Doch die Familie trennt sich in Streit, sowohl die Eltern, als auch die Jungen. Diesen Film fand ich schon damals im Kino sehr schön - und er hat einen tollen Soundtrack. Mehr könnt ihr z.B. bei film-rezensionen nachlesen.

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Christopher Nolan's in Alaska spielender Krimi Insomnia - Schlaflos (2002) besticht durch grandiose Landschaftsaufnahmen, hervorragende Schauspieler wie Al Pacino als Kommissar und Hilary Swank als lokale Polizistin, Atmosphäre, psychologische Tiefe und grandiosem Finale. Im Plot kommen zwei Mordkommissare nach Alaska, um einen Frauenmord aufzuklären. Doch die Geschichte läuft aus dem Ruder, als einer der Polizisten erschossen wird und der Frauenmörder gesehen hat, wer es war.

Die Schlaflosigkeit, bedingt durch den Stress und die ewige Helle der Polarnacht, spielt eine besondere Rolle in diesem guten Film. Mehr könnt ihr z.B. bei highlightzone nachlesen.

Sonntag, 1. November 2009

Wupper-Wanderung Opladen - Leverkusen

Das Wetter war doch besser als angesagt, und es fing erst an zu regnen als ich schon wieder zurück war von meiner 12 km langen Tour - die Sonne schien allerdings auch kaum.

River Wupper at Opladen

>Die Wupper in Opladen<

Ich fuhr mit der Bahn nach Opladen, ging durch das Zentrum runter zur Wupper und dann im Tal lang - soweit es eben geht in dieser dicht zersiedelten und industrialisierten Landschaft.

Muehlengraben near Farm Reuschenberg

>Der Mühlengraben und Pferde bei Gut Reuschenberg<

Horses at Farm Reuschenberg

Das Wupper-Tal ist hier eines der letzten “begehbaren” Gebiete. Mitunter gibt es auch sogar auch noch alten Baumbestand mit Kastanien, Eschen, Eichen, Ahornbäumen an den Uferhängen.

At Wupper River east of Rheindorf

>An der Wupper östlich von Rheindorf<

Wupper River east of Rheindorf

Cirka einen Kilometer vor der Wuppermündung in den Rhein kommt man an der großen Industriemülldeponie Bürrig vorbei, die auch heute noch in Betrieb ist.

River Wupper at Waste Dump Buerrig

>Wupper und Industriemülldeponie Bürrig, Leverkusen<


Electricy Pilon

>Strommasten-Gewirr im Licht der beginnenden Abenddämmerung, Wupperaue bei Bürrig<

Am Rheinufer lang ging ich dann nach Leverkusen - vor später prächtiger industrieller Kulisse.

At  River Rhine

>Vermutlich ein Nebenarm der Dhünn, Rhein<


Bayer Leverkusen

>Industriekulisse Bayer-Leverkusen<

Aber in Leverkusen gibt es sogar noch Straßen mit gründerzeitlichen Häusern und ein paar andere mehr oder weniger interessante Gebäude.

Firestation Leverkusen-Wiesdorf

>Feuerwehrhaus, Leverkusen-Wiesdorf<

Man hat nicht überall den Betonarchitektur-Eindruck vom Geschäftszentrum wie er sich z.B. vom Bahnhof aus bietet.

Samstag, 31. Oktober 2009

Die Woche

... war nichts. Zu viel Arbeit, und ich musste gleich mehrmals gegen 7 Uhr morgens aufstehen, womit mein Rhythmus torpediert wird. Man kommt einfach zu gar nichts mehr, und morgen soll es auch noch übles Wetter geben.

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>Graffiti an einem "Stromhäuschen" am Ring, Köln- Südstadt<

Verve Today 2009

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Von der Compilation “Verve Today 2009” kenne ich natürlich schon so einige der Künstler flüchtig, einfach, weil ich diese sehr günstigen Universal-CD's schon seit vielen Jahren kaufe. In diesem Jahr werden hier wieder 15 Künstler mit ihren neuen Werken vorgestellt. Im Unterschied zu der hier zuletzt vorgestellten Compilation “Ladies' Jazz” ist diese stilistisch wieder heterogener. Mir gefällt nicht alles, dafür sind ein paar wirklich gute Titel drauf, insbesondere von Sophie Hunger, Kristin Asbjornson und Bugge Wesseltoft.

Sophie Hunger ist dabei für mich eine Neuentdeckung, obwohl es deren CD “Monday's Ghost” auf Platz 1 der Schweizer CD-Charts schaffte. Der Titel auf dem folgenden Video ist nicht auf der Compilation, aber ich fand das Video einfach so toll:



>Sophie Hunger mit dem Titel “Beauty Above All” von der CD “Monday's Ghost”, hier aber live in Paris, hochgeladen von KidamPROD<

Ich werde mir die CD gelegentlich zulegen müssen, da führt kein Weg dran vorbei.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Sonntagsdrink

Ausnahmsweise war ich mal Sonntag Abend zu ein paar Bierchen mit meinem Freund verabredet. Normalerweise kommt das aus arbeitstechnischen Gründen nicht vor. Dementsprechend leer wurde es allerdings dann auch nach Mitternacht.

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>Sonntag Abend nach 24 Uhr in der von uns geleibten "Braustelle", Köln-Ehrenfeld<

Mein persönlicher Eindruck ist, dass es früher generell am Sonntag voller war in den Kneipen. Wirtschaftskrise, Semestergebühren, mangelnde Bafög- Unterstützung, verschultes Studium, Internet-Aktivitäten etc. scheinen da ihre zahlreichen Opfer in der Gesellschaft gefunden zu haben.

Wir gingen als letzte. Dementsprechend leer war es dann auch in der U-Bahn:

U-Bahn

Gefangen in Köln 2.0

Wenig über Knast Sex und Autos mehr über Köln Film Musik Bücher Net und Wanderungen

DATENSCHUTZ

Kommunikation

Pferde
... dann tippe ich hier mal auf die Motivation No....
Treibgut - Do, 5. Nov, 23:26
"eingetütete Pferdchen"
es gibt mehrere Gründe warum Pferde ne Decke bekommen. Manche...
capra ibex - Do, 5. Nov, 22:41
Köln-Tripp
... schöne Motive finden? Eher unwahrscheinlich...
Treibgut - Mi, 4. Nov, 23:12
Das Licht ist jetzt so...
Das Licht ist jetzt so anders als im Sommer. Ich finde...
Grey Owl Calluna (Gast) - Mi, 4. Nov, 20:14
tolles bild
und dieses klitzekleine fleckchen grün, am linken...
Elisabetta1 - Mi, 4. Nov, 19:51
Schönes Bild
Die Natur inszeniert tolle Sachen, und wenn man dann...
kapuziner - Mi, 4. Nov, 10:54
Das Foto
... finde ich bemerkenswert "natürlich" - habe...
Treibgut - Mo, 2. Nov, 23:25
Nummer 2
mein *Lieblingsbild* , noch grün und doch schon...
Elisabetta1 - Mo, 2. Nov, 23:03

FILM


Zuletzt im Kino: (500) Days of Summer


Zuletzt gebeamt: Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Neueste CD


Compilation: Pirouet Jazz Compilation Vol. 1

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Greg Bear
Die Stadt am Ende der Zeit


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