Donnerstag, 19. Januar 2017

Twoday-News

Ist ja immer wieder witzig, wenn twoday - was selten vorkommt - etwas ändert und Laien wie ich nicht durchblicken.

Da heisst es in der Adresse meines Blogs statt "http" nun "https". Die genauen Auswirkungen habe ich noch nicht ermittelt, aber vermutlich sind sie fürchterlich.

Jedenfalls sind links in der Spalte schon mal der Counter und das Wetter weg, was ich gestern bemerkte, während ich den neuen "s"-Buchstaben in der Adresse gar nicht bemerkte.

Der Counter, eine externe Sache, vor 10, 11 Jahren von mir eingerichtet. Wie, weiss ich schon lange nicht mehr.

Bei help.twoday.net stiess ich zufällig auf die Erklärung (NeonWilderness blickt noch durch): "Im https-Modus müssen ... alle aufgerufenen Scripte (z.B. Besucherstatistik) mit https-Adresse aufgerufen werden, da der Ladevorgang sonst als unsicher vom Browser abgebrochen wird."

Eine Kundin bemerkte dazu, dass diese Umstellung ihren Counter kostenpflichtig machen würde. Tja, bei meinem Counter weiss ich es noch nicht.

Brauche ich noch einen Counter?? Im Grunde hat er mit den Zugriffszahlen nur noch den statistischen Niedergang des Blogs dokumentiert, während ich die anderen Hintergrund-Statistiken in den letzten Jahren kaum noch aufgerufen habe.

Sonntag, 15. Januar 2017

Ein Schnee-Spaziergang: Gemünd – Wackerberg - Kall

Letzte Nacht habe ich erst einmal den vor einer Woche ausgefallenen Biertreff nachgeholt. Zu zweit waren wir in der Braustelle, Köln-Ehrenfeld.

Ungeachtet dessen ist das Wetter in Köln nur langweilig-kalt. Kein Sturm, kein Schnee, nix. Deshalb fuhr ich per Bahn in die Eifel. Hinter Euskirchen geht es langsam hoch – und das sieht man in Form von Schneeflächen, erst dünn und einzelne Flächen, dann mehr und am nächsten Bahnhalt in Mechernich, das auf ca. 280 m NN liegt, dann überall. Ich fuhr noch weiter bis Kall und stieg dort in den Bus nach Gemünd (das ist nur eine Station), ca 340 m NN.

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>Blick auf Gemünd<

Ca. 15 cm Schnee lagen überall, auch schon in Kall. In Gemünd machte ich mich dann auf in den Olefer Kirchenwald, dessen höchster Berg der 531 m hohe Wackerberg ist.

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>Anfangs geht es etwas steiler hoch. Der Weg zum 450 m hohen Kirchberg führt noch durch Wiese-/Weide- Landschaft<

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>Ein Blick zurück Richtung Gemünd<

Um 0 Grad, super Schneewanderung, manchmal mit Sonne!

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>Am Wackerberg<

Ein bisschen aufpassen muss man schon, ist zwar kein Glatteis, aber mitunter ist es schon etwas glatt, wenn man in Spurrillen geht, in denen der zusammengepresste Schnee schon mal vereist ist. Aber ansonsten ist diese Tour relativ leicht, ohne steilere Hänge, die man runter muss.

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>Verschneite kleine Kiefer<

Meist war ich ganz alleine unterwegs, nur auf dem letzten Kilometer oberhalb von Kall waren Spaziergänger, z.T. auch mit Kindern und Schlitten unterwegs.

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>Kall<

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Mit knapp 8 km nach Kall war die Tour überschaubar. Viel mehr muss man bei diesen Temperaturen auch nicht unbedingt laufen, zumal meine Trekking-Schuhe anscheinend nicht mehr so ganz wasserdicht sind (die Sohle natürlich schon).

Hat sich gelohnt!

Freitag, 13. Januar 2017

Musikalben geprüft (2/2017)

Die Prüfung einiger Alben mittels spotify führte diesmal zu dem Ergebnis, dass keines mich so sehr überzeugte, dass ich nun meinen würde, es haben zu müssen.

Roachpowder. Album: Atomic Church (2001). Altes, zweites und möglicherweise auch letztes Album einer schwedischen Band, das stilistisch irgendwo im Stoner-, Heavy- und Psychedelic-Rock angesiedelt ist. Lärmend - das ist wohl nicht so ganz meine Richtung. Merkwürdig, dass man dieses alte Album z.B. auch bei Amazon noch kaufen könnte. SHR: 1 T – 7 T.

Sirenia. Album: Dim Days of Dolor (2016). Achtes Album einer erstmals in 2002 mit einem ersten Album in Erscheinung getretenen norwegischen Symphonic-Metal-Band. Sie haben eine neue Front-Lady am Micro, ansonsten hört man auch bösen Männergesang und Chöre. Bombastisch, kann man ohne Probleme stilistisch in die Nightwish-Schublade einsortieren, ohne dass dieses Album – zumindest aus meiner Sicht – deren Klasse erreicht. Es wirkt auf mich ziemlich unruhig und auch mitunter nervend. SHR: 10 T – 120 T.

Steven Wilson. Alben: Grace For Drowning (2011), The Raven That Refused to Sing (2013), Hand. Cannot. Erase (2015). Steven Wilson, Kopf der britischen Progressive-Rock-Band Porcupine Tree, tritt seit 2009 regelmäßig mit hochgelobten Solo-Alben hervor, die lange Zeit nicht über spotify greifbar waren (im Moment sind sie es). Die Alben geben dem Progressive Rock neue Impulse. Das Doppelalbum „Grace For Drowning“ offenbart auch meditative Momente, etwa im 23-minütigen „Raider II“. Die Alben „The Raven That Refused to Sing“ und „Hand. Cannot. Erase“ schafften es bis auf Platz 3 der deutschen Charts. Ich schätze mal, das Besondere an den Steven-Wilson-Alben ist, dass sie sich nicht ausschließlich auf eingefahrene und hinlänglich bekannte Rhythmusstrukturen und Melodieführungen beschränken und ein ausgesprochen kompositorisches Talent des Mannes hörbar wird. Dennoch zieht mich nicht viel hin zu seiner Musik, wahrscheinlich fehlt mir da eine „dunkle Note“. SHR: 33 T – 206 T, 111 T – 341 T, 112 T – 302 T.

Tove Lo. Album: Lady Wood (2016). Mit diesem, ihrem zweiten Album schaftte es diese schwedische Lady auf Platz 1 der schwedischen und Platz 11 der US-Charts und ist auch sehr erfolgreich bei spotify. Dieser Disco-Pop-Sound kann mich allerdings echt nerven. SHR: 2.149 T – 179.804 T.

Umbra Et Imago. Album: Die Unsterblichen (2015). Album No. 13 einer deutschen Gothic-/NDH-Band, die erstmals 1992 mit einem Album auf sich aufmerksam machen konnte und deren Bühnen-Präsenz häufig Sado-/Maso-Elemente umfasste. Die „Neue Deutsche Härte“ (NDH) mit Metal-Elementen sowie dunklem Gesang auf deutsch, die insbesondere durch Rammstein bekannt wurde, war noch nie mein favorisierter Sound. Manchmal, wenn man gerade schreckliches Mainstream-Gedudel gehört hat, ist der Sound aber mal ganz erholsam, weil er auch düster-melancholische Elemente hat. Anspieltipp: das gelungene, fast 10-minütige „Viva Vulva“. SHR: 1 T – 4 T.

Vangelis. Album: Rosetta (2016). Auf den Sound dieses griechischen Soundtüftlers, der von Anfang an auch im Bereich Filmmusik tätig war, stand ich insbesondere in den Jahren 1979–81 - da kaufte ich eine ganze Reihe auch älterer Alben. In diesen Zeitraum fallen auch die ersten beachtlichen „Jon & Vangelis“-Werke. Manche der frühen Werke standen dem Progressive- und Bombast-Rock nahe, bevor er seine typischen fließenden Synthesizer-Kompositionen entwarf, die auch schon mal ins Kitschige abdriften konnten. In den letzten 20 Jahren ging seine Popularität – nach den Charts-Platzierungen seiner Alben zu urteilen - zurück. Sein neues, ca. 25. Album knüpft stilistisch an „Albedo 0.39“ (1976) an, doch gibt es nichts allzu Spektakuläres und nichts Bombastisches dort zu hören. SHR: 43 T – 190 T.

Wall of Sleep. Album: Slow But Not Dead (2004). Debut-Album einer ungarischen Doom-Metal-Band, die inzwischen mindestens fünf Alben veröffentlicht hat. Stilistische Ähnlichkeiten zu den frühen Black Sabbath sind unverkennbar, ansonsten gibt es auch Stoner-Elemente im Stil. Kann man gut anhören. SHR: 1 T.

Yello. Album: Toy (2016). Dieses Schweizer Electronic-Duo ist für mich eigentlich ein 1980er-Jahr-Act, denn damals kaufte ich zwei Alben von ihnen. Bemerkenswerterweise hat es ihr neues, nach 7 Jahren Schaffenspause entstandenes 13. Album auf Platz 2 der deutschen Charts geschafft und ist damit höher aufgestiegen als alle anderen. Yello bediente sich schon immer Gast-MusikerInnen, das ist auch auf dem neuen Album so. Qualitativ kann der Sound an alte Erfolge anknüpfen, und ich empfinde ihn immer noch als angenehm - typisch Yello, sage ich mal. SHR: 28 T – 161 T.

Alben geprüft mittels spotify.

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz, angegeben zum Zeitpunkt meines Zugriffs auf die Songs > 2 min., in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Im Kino – Nocturnal Animals und andere Filme

In Tom Ford's Thriller Nocturnal Animals bekommt eine beruflich erfolgreiche Frau (Amy Adams) überraschend den ersten, ihr gewidmeten Roman ihres Ex-Mannes zugesandt und gerät beim Lesen des Buches psychisch aus dem Gleichgewicht, da sie sich und ihre Tochter als Teil der brutalen Handlung wiedererkennt. Verfilmt ist zu einem Großteil auch das, was sie liest, der Film wechselt daher häufiger unvermittelt zwischen ihrem realen Leben und der Buchgeschichte und wahrscheinlich auch noch zu einer dritten Ebene, die Erinnerungen an ihre Beziehung mit dem Mann sind.

Die Buchgeschichte sorgt für die Thriller-Elemente des Films. Sie handelt davon, dass die junge fiktive Familie auf einer einsamen nächtlichen Straße in die Gewalt von Bösewichten fällt, die ihr Auto an den Straßenrand abgedrängt und nichts Gutes im Sinn haben.

Ein spannender, beunruhigender Film mit Tiefgang auch in den Dialogen, dessen Schlusspointe zu gefallen weiss, ist das schon. Normalerweise bin ich allerdings kein Fan von Psycho-Thrillern, weder in Buch- noch in Filmform.

Das Schöne und das Grausame stehen in diesem Psychothriller permanent nebeneinander“, meint die zeit.

Christian Schwochow's Film Paula erzählt aus dem Leben der deutschen Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) und behandelt ca. die letzten 7 Jahre, in der sie in einer Künstlerkolonie in Worpswede und später zeitweise in Paris gelebt hat. Auch in diesem Film geht es – wie kürzlich in „Marie Curie“ – wesentlich um die Anerkennung der Leistungen in einem von Vorverurteilungen geprägten und insoweit frauenfeindlichen Umfeld.

Der Film plätschert ordentlich gemacht, aber nicht prickelnd-spannend oder innovativ und ohne ausgeprägte Höhepunkte so dahin, auch wenn die Hauptprotagonistin aus meiner Sicht mit Carla Juri recht gut besetzt ist.

Ich betrachte solche Filme immer auch als Geschichtsstunde. Das ist natürlich bei Kinofilmen immer gefährlich. Auch bei diesem Film gibt es Kritik hinsichtlich der Frage, ob der Film die biographischen Tatsachen angemessen rüber bringt, z.B. nachzulesen bei kino-zeit.

Paolo Virzi's Film Die Überglücklichen erzählt von zwei grundverschiedenen Frauen – die eine überdreht und aus reichen Verhältnissen, die andere depressiv -, die als „Gast“ einer noblen psychiatrischen Heilanstalt in Italien die erste Gelegenheit nutzen zu flüchten und dann Chaos bei der Verwandt- und Bekanntschaft verbreiten. Über weite Strecken überdreht, ist der Film zwar kurzweilig anzusehen, aber überzeugend fand ich nur die ernsteren ca. 20 letzten Minuten des Films.

Bruni Tedeschi dominiert diesen Film ziemlich großartig vom Rande des Nervenzusammenbruchs aus, und manchmal hat man den Eindruck, würde sie auf einmal nicht mehr quatschen, auch der Film fiele vollkommen in sich zusammen,“ meint critic. Mag sein, aber in diesem Film quatscht sie dennoch zu viel.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Nocturnal Animals: ja, vielleicht.
Paula: tendenziell eher unwahrscheinlich.
Die Überglücklichen: tendenziell eher unwahrscheinlich.

Sounds: Blood Ceremony mit „Lord of Misrule“

Die kanadische Band Blood Ceremony mit ihrer auch Flöte und Orgel spielenden Sängerin gefällt mir ganz gut. Drei ihrer vier Alben habe ich bisher gekauft, so auch ihr neuestes Werk „Lord of Misrule“ (2016). Ihr Stil ist irgendwo zwischen Doom, Psychedelic Rock und Progressive Hardrock angesiedelt.

>Blood Ceremony live mit „Lord of Misrule“ vom gleichnamigen Album, dankenswerterweise hochgeladen von vinylscratch1<

Eine überaus starke und variantenreiche Platte“, meint stormbringer.

Sonntag, 8. Januar 2017

Kein Schnee

In der Kölner City schneite es gestern nicht.

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>Am Kartäuserwall, Köln-Südstadt, gestern Mittag<

Gleichwohl, bei um die 0 Grad, etwas Regen am Nachmittag und gefrorenem Untergrund, hielt ich es abends in Anbetracht des nass wirkenden Bodens und der Eisglatt-Bilder andernorts in den Medien nicht für klug, das Haus zu verlassen. Es gibt hier zu viele schlecht beleuchtete Weg-Passagen und Treppenstufen, und ein gebrochenes Bein kann niemand gebrauchen.

Der avisierte Kneipenbesuch in einem anderen Stadtteil muss daher warten.

Sounds: Gazpacho mit „Molok“

Die norwegische Band Gazpacho kann immer noch schöne episch-melancholische Art-Rock-Werke machen. Auch auf „Molok“ (2015), ihrem bis dato letzten und neunten Studio-Album, gibt es mindestens zwei solcher Highlights, weshalb ich mir das Album noch im letzten Jahr zulegte.

>Gazpacho live mit „I've Been Walking Pt. 2“ von ihrem letzten Album, dankenswerter hochgeladen von pierrloup<

Nach drei gekauftem Alben in diesem Jahrzehnt kann man wohl behaupten, dass sie aktuell zu meinen liebsten Bands gehören.

Samstag, 7. Januar 2017

Keine Krankenhaus-News

Der Vater ist weiterhin im Krankenhaus. Dass es ihm schlecht geht, kann ich nicht behaupten. Eher im Gegenteil - die Blutwerte sind wieder einigermaßen normal, das Essen wird ans Bett gebracht, ist in der Menge ausreichend und o.k., die jungen Krankenschwestern sind nett, ein Flachbildschirm hängt über dem Bett, mit dem Bettnachbarn kann er streiten oder spielen, Zeitschriften und Bücher hat er auch.

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>Marienhospital, Köln-City<

Heute war ich mal wieder dort. Aber was soll ich da, frage ich mich schon - zumal, wenn mein Bruder auch schon dort war. Von ihm selbst erfährt man sowieso nichts von Relevanz. Wahrscheinlich ist es in der Tat sinnig, ihn insbesondere zu motivieren, dort zu bleiben. Heute hatte ich allerdings nicht das Gefühl, dass dies überhaupt notwendig ist.

Wenn er dort bleibt, besteht zumindest die Chance, seinen Geisteszustand näher zu analysieren und ihn evtl. fitter für das Alltagsleben zu machen. Deshalb sind wir schon der Meinung, dass er zunächst möglichst dort bleiben sollte.

Musikalben geprüft (1/2017)

Ich habe mal wieder mittels spotify einige Alben geprüft. Die Alben von Olivia Trummer und Pelander sollte ich mir vielleicht zulegen.

Konni Kass. Album: Haphe (2016). Debut-Album einer Indie-Pop-Band von den Faröer-Inseln mit Lady am Micro. Hat für meinen Geschmack zu viele zuckrige Nordic-Pop-Momente. SHR: 1 T – 53 T.

Lord of the Lost. Album: Empyrean (2016). Fünftes Studio-Album einer deutschen Dark-Rock-Band, die erst in 2009 mit einer ersten Single die kommerzielle Bühne betrat. In 2015 kaufte ich ein ziemlich gutes Live-Album von ihnen. Dieses neue Album ist mitunter stilistisch ähnlich, enthält aber mehr – aus meiner Sicht unerwünschte – Metal-Elemente und auch einige weniger eingängige Songs. Anspieltipp: „The Interplay of Life and Death“. SHR: 7 T – 53 T.

MaidaVale. Album: Tales of the Wicked West (2016). Debut-Album einer schwedischen, nur von Ladies betriebenene Blues- und Psychedelic-Rock-Band. Enthält mit „Heaven and Earth“ einen gecoverten, ganz tollen schroff-melancholischen 11-minütigen Instrumental-Track, der allerdings auf der CD/LP nicht drauf sein soll, sondern nur zusätzlich mit Code herunterladbar ist - weshalb ich die CD auch nicht kaufen werde. Der Rest des Albums ist weitgehend schroffer Heavy Blues mit Hard-Rock-Tendenz bekannter Machart, und der Gesang ist jetzt auch nicht soo überzeugend. SHR: 6 T – 28 T.

Neurosis. Album: Fire Within Fires (2016). Die seit 1988 aktive amerikanische Band Neurosis wird von mir geschätzt, da in oft langen Songs kongenial längere sehr melodisch-melancholische Passagen von sehr schroffen Passagen abgelöst werden und mir der klagende Gesang sehr gefällt. Deshalb kaufte ich immerhin schon 3 Alben von ihnen. Nach 4 Jahren haben sie nunmehr ein neues, zwölftes Album herausgebracht. Es enthält 5 Songs mit zwischen 5 und 11 Minuten Länge. Der Sound, typisch Neurosis, sage ich mal, sticht aus meiner Sicht nicht weiter positiv aus ihrem Gesamtwerk hervor. SHR: 43 T – 99 T.

Olivia Trummer. Album: Fly Now (2014). Fünftes Album einer schon mit diversen Preisauszeichnungen gewürdigten deutschen Jazz-Sängerin und Pianistin. Auf diesem Album ist sie mit weiteren Jazz-Leuten ins Studio gegangen, die den Sound instrumentell erweitern. Es ist eine überwiegend entspannte, nicht allzu experimentelle Jazz-Platte geworden, die gleichwohl nicht nur einfachen Schema-F- oder Background-Jazz bietet und die ich vielleicht kaufen werde. SHR: 1 T.

Pelander. Album: Time (2016). Dies ist ein Solowerk des Frontmannes der mir nicht näher bekannten schwedischen Heavy-Metal-Band Witchcraft. Es ist ein weitgehend akustisches Werk, das ich überwiegend dem Singer-/Songwriter- sowie Epic- und Dark Folk zuordnen würde. Gefällt mir, enthält auch zwei längere Stücke um die 9-min-Marke. Der Mann hat zudem eine gute Stimme. Das Album kaufe ich vielleicht. SHR: 4 T – 38 T.

Alben geprüft mittels spotify.

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz, angegeben zum Zeitpunkt meines Zugriffs auf die Songs > 2 min., in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Im Kino – Arrival und andere Filme

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Denis Villeneuve's SF-Film Arrival erzählt von einem First Contact mit einer außerirdischen Intelligenz, nachdem 12 Raumschiffe an verschiedenen Orten der Welt „Station“ bezogen haben. Das Militär baut am amerikanischen Landeplatz eine Basis auf und holt einen Physiker und eine Linguistin als Leiter eines Forschungsteams herbei, um eine Verständigung mit den Aliens herbeizuführen. Über einen „Fahrstuhl“ werden sie ins Raumschiff befördert und stehen dort vor einer „Glaswand“.

Hinter der Glaswand sind die tintenfischartigen Aliens in einer nebligen Atmosphäre zu sehen. Die Glaswand ist gleichzeitig Projektionsfläche des Austausches von „Schriftzeichen“.

Es ist sowieso schon einmal generell lobenswert, wenn ein SF-Film als Konfliktlösungsstrategie keine sinnlose Ballerei anbietet. Dieser Film punktet – abgesehen von der ethnologischen Herangehensweise - aber auch visuell. Da hier ein möglicher Konflikt großer Tragweite gelöst wird, strahlt der Film auch etwas Hoffnung aus, die man in Anbetracht der weltpolitischen Zustände auf unserer realen Welt schon weitgehend verloren hat.

Irgendwie wirkt der Film mystisch wie eine unheimliche Begegnung der dritten Art, um auf Spielberg's Klassiker anzuspielen. Villeneuve hat sich einmal mehr (nach „Sicario“, 2015) als einer der herausragenden Regisseure der letzten Jahre erwiesen.

Die entstehende Atmosphäre vager Grenzen, in denen sich Zeit, Gewissheiten und Konflikte auflösen, durchzieht den ganzen Film“, meint critic.

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Filme, in denen ein Hund im Verdacht steht, eine Hauptrolle zu spielen, gucke ich normalerweise nicht. Nach Jim Jarmusch's Film Paterson, in dem eine von diesen kleinen Doggen subversiven Charakter zeigt, sollte ich meine Einstellung vielleicht überdenken. Ansonsten handelt der Film eigentlich nur vom Leben eines Busfahrers in einer amerikanischen Kleinstadt, das eine Woche lang „beobachtet“ wird. Es ist aber kein Dokumentarfilm.

Das Leben des Busfahrers ist „eingefahren“. Er hat eine schöne Frau, sie leben in einem Häuschen, werktags steht er jeden Morgen gegen 06:15 Uhr auf (ohne Wecker!!), schmust zuvor etwas mit seiner Frau, frühstückt immer das gleiche Zeugs, geht zu Fuß zur Arbeit, schreibt im Bus noch etwas an seinen Gedichten, bevor der Busdienst beginnt. Abends kommt er nach Hause, seine Frau zeigt ihm ihr Tageswerk (sie malt, backt, gestaltet die Wohnung), sie essen, dann führt er das Hündchen aus, parkt es meist vor der Stammkneipe, trinkt dort ein paar Biere, trifft andere Gestalten, bevor es wieder nach Hause geht.

Aus meiner Sicht ist das vielleicht der beste Jarmusch-Film seit 20 Jahren. Sehr harmonisch. Mir gefielen auch die Bilder aus der Stadt Paterson, u.a. gibt es schmucke alte unsanierte Industriebauwerke zu sehen. Nur, ob dem Busfahrerglück so zu trauen ist?

Paterson ist ein leises Meisterwerk, das die sonstige laute Kinokonkurrenz stumm machen sollte vor Neid“, meint die faz.

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Marie Noelle's Film über die berühmte Nobelpreisträgerin Marie Curie spielt ungefähr zwischen 1903 und 1912, als die Karriere von Frauen in der Wissenschaft noch nahezu undenkbar war. Doch sie war die erste Frau, die einen Lehrstuhl an der Pariser Uni Sorbonne erhielt (1906), bevor sie 1911 den Nobelpreis für Chemie errang. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie, der 1906 bei einem Kutschenunfall ums Leben kam, entdeckte sie die chemischen Elemente Polonium und Radium. Viele Straßen in Deutschland sind noch nach ihr benannt.

Der Film beschäftigt sich mit den Forschungsbedingungen für eine Frau, ihrer Lehrtätigkeit, ihrer skandalösen Affäre mit einem verheirateten Kollegen und mit der Nobel-Preisauszeichnung, die gleichzeitig die Akademie der Wissenschaften blamierte, da diese ihr kurz zuvor - als Frau - die Mitgliedschaft verweigert hatte.

Karolina Gruszka in der Rolle der Marie Curie überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn der Film selbst relativ konventionell und kühl inszeniert daher kommt.

"Sinnlich-abstrakte Huldigung einer schönen Frau, die ihren Weg geht", meint kritiken.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Arrival: ja, wahrscheinlich.
Paterson: ja, vielleicht.
Marie Curie: tendenziell eher unwahrscheinlich.

Sonntag, 1. Januar 2017

Trouble

Das Jahr beginnt unruhig. Eben war die Polizei bei mir (eine aktive Telefonnummern hatten sie nicht) und teilte mir mit, dass der Vater im Krankenhaus liegt und der Arzt zurückgerufen werden möchte. Wir "suchten" den Vater schon seit ca. 10:00 Uhr, seit der Pflegedienst meinem Bruder mitteilte, weder gestern Abend noch heute Morgen in die Wohnung gekommen zu sein.

Dort war er auch nicht, da er gestern Abend gegen 20 Uhr anscheinend in ziemlich verwirrten Zustand von Passanten auf der Straße gefunden und dann ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Irgendwelche Telefonnummern hatte er anscheinend nicht dabei (und schon gar nicht im Kopf).

Es ist nichts Besonderes mit ihm, der Zuckerspiegel im Blut stimmt nur ganz und gar nicht, weil er gestern Abend den Pflegedienst nicht rein gelassen hat (da er die Klingel wieder nicht gehört hat, vermutlich liefen TV oder Radio). Über- oder Unterzuckerung führen zu mitunter massiven psychischen Störungen.

Er will aus dem Krankenhaus entlassen werden, deshalb wollte der Arzt mich sprechen, da sie Leute nur eine beschränkte Zeitspanne gegen ihren Willen festhalten können, auch wenn es medizinisch notwendig erscheint.

Samstag, 31. Dezember 2016

Sylvester

Ich vermute, niemand von meinen Lesern hier hat auch nur eine einzige Rakete oder einen Böller gekauft, um die bösen Geister zu vertreiben.

Ich auch nicht. Ich werde noch nicht mal raus gehen, denn es herrschen MINUSTEMPERATUREN, denen ich mich natürlich nicht freiwillig - ohne mehr oder weniger gezwungen zu sein - auszusetzen gedenke.

Aber was ich jetzt machen werde, ist, zwei Liter Punsch zu kochen, mit Rotwein, Tee, Rum, Zimt, Gewürznelken, Zitrone, Zucker - eben alles, was dazu gehört.

Ich wünsche allen Lesern ein gelingendes neues Jahr!

(auch wenn die Zeichen eher schlecht stehen, s.o.)

Sounds: Baaba Kulka

Die polnische Band „Baaba Kulka“ coverte auf ihrem unbetitelten Debut-Album (2011) Iron-Maiden-Songs – allerdings nicht im Heavy-Metal-Gewand und zudem mit Sängerin. Iron-Maiden-Anhänger reagierten oft empört, aber ich selbst finde das Album gut, vielleicht sogar besser als die Originale.

>Baaba Kulka live mit „The Number of the Beast“, dankenswerterweise hochgeladen von michaui<

Neues hat es von der Band seither anscheinend nicht gegeben.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Im Kino – Ich, Daniel Blake und andere Filme

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Ken Loach's Film Ich, Daniel Blake ist mal wieder so ein finster-berührendes sozial-realistisches Werk, wie man es von ihm in seiner über 20-jährigen Schaffensperiode schon öfter mal gesehen hat. In dem Film versucht der Protagonist nach einem Herzinfarkt an Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe zu kommen und scheitert, weil die Behörden – in diesem Fall in England - zahlreiche Schikanen und Hürden in die Antrags- und Nachweisverfahren eingebaut haben, denen er nicht gewachsen ist.

Dieser Film, der mit dem Tod des Protagonisten endet, gehört wahrscheinlich zu seinen düstersten Werken und gewann die Goldene Palme in Cannes. Leider gibt es in Deutschland keinen Regisseur, dem ähnlich gelungene Filme zuzutrauen wären, denn es ist anzunehmen, dass hierzulande ähnliche Hürden etabliert worden sind.

Wie ungeschminkt er Klassenunterschiede aufzeigt, wie hartnäckig er den Underdogs immer wieder einen Namen gibt: damit steht Ken Loach, ähnlich wie Daniel Blake, nach wie vor ziemlich allein da“, meint denn auch der spiegel.

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Ebenfalls dem Sozialrealismus zugetan sind die belgischen Filme der Brüder Dardenne. In dem Film Das unbekannte Mädchen wird der Tagesablauf einer Hausärztin zwischen Praxisstunden und Hausbesuchen relativ realistisch dargestellt. Allerdings fehlt es dem Film nach meinem Eindruck an Personal – sowohl das Wartezimmer als auch die Arztpraxis und die Sozialkontakte der Ärztin erscheinen unterbesetzt.

Auch kenne ich selbst jedenfalls keine Ärtztin, die so viel Engagement und kriminalistische Energie zeigt; denn als ein Mädchen nahe ihrer Praxis tot aufgefunden wird, versucht die Ärztin deren Identität und die Hintergründe zu klären.

Auf jedem Fall überzeugt Adèle Haenel in der Rolle der Ärztin.

Als „Versuchsanordnung über die Unzulänglichkeiten des menschlichen Miteinanders“ und als „solide und routiniert“ bezeichnet kino-zeit den Film.

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Von Woody Allen habe ich schon 12 Filme im Kino gesehen. Allerdings war Café Society nun der einzige in den letzten 5 Jahren. Der Film spielt in der 1940er Jahren in Hollywood und New York. Wieder mal so ein Gehobener-Mittelschichts-, wenn nicht gar High-Society-Film. Ein junger Schnösel wird zur reichen Verwandtschaft nach Hollywood geschickt, um sich einen Job im Filmgeschäft zu erbetteln, lernt dort direkt die schicke nette Vorzimmerdame kennen und fängt eine Beziehung an.

Als diese Beziehung aus delikaten Gründen in die Hose geht, geht der Schnösel nach New York zurück, wo ihm der aufstrebenden, aber kriminelle Bruder einen Job in einem noblen Nachtclub verschafft.

Allen's Geschichten sind meist erzählt und die Gefühle behauptet, ohne dass man sie im Agieren der SchauspielerInnen glaubwürdig wiederfindet – so sehe ich das jedenfalls. Die Geschichte plätschert so dahin, ohne dass man von ihr berührt wird. Schicke Bilder, viel Glanz, viele schöne Frauen, wirkt wie Verpackung ohne Inhalt. Kann man ansehen, muss man aber nicht.

Denn an Gefühle glaubt er [Allen] nicht. Seine Nostalgie richtet sich nur auf die Posen und die Ansichten, aufs Dekor“, meint die faz.

Prognose/Wertung: Filme noch mal ansehen?

Ich, Daniel Blake: ja, vielleicht.
Das unbekannte Mädchen: tendenziell eher unwahrscheinlich.
Café Society: tendenziell eher unwahrscheinlich.

Gefangen in Köln 2.0

Ein Blog. Wenig über Knast Sex und Autos mehr über Köln Film Musik Bücher Net und Wanderungen

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Counter
... derselbe Preis, derselbe Counter? Das ist mir auch...
Treibgut - Fr, 20. Jan, 22:59
https
Ich habe das zwar nicht so richtig verstanden, wer...
Treibgut - Fr, 20. Jan, 21:50
"Liegenlassen" ist leider...
"Liegenlassen" ist leider keine valide Option, denn...
NeonWilderness - Fr, 20. Jan, 13:56
Nein habe mich bei meinen...
Nein habe mich bei meinen Counter eingeloggt und nach...
NBerlin - Fr, 20. Jan, 10:58
Doch. https:// wird hier...
Doch. https:// wird hier angezeigt.
Moonbrother - Fr, 20. Jan, 05:46
Soso
.... Counter und Wetter werden im Moment wieder angezeigt,...
Treibgut - Do, 19. Jan, 23:44
Woher
.... weisst du eigentlich, dass dein Counter dann etwas...
Treibgut - Do, 19. Jan, 23:20
Niedergang
Es liegt aber - zugegeben - nicht nur an twoday, weil...
Treibgut - Do, 19. Jan, 23:18

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Ob man wohl rausgehen kann?

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