Samstag, 4. Juli 2009

Balkonbericht

... das Knobi-Gras blüht zur Zeit:

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Die Tomaten und die Pepperonis wachsen, sind aber noch grün.

Gestern gegen Mittag gab es ein richtiges Gewitter mit Gekrache und Getöse. Es goss, und seither ist es kühler; im Moment 27.7 Grad auf dem Balkon, nur noch 33 % Luftfeuchte. Es stinkt nach Grill-Heizmaterial.

Hab' wenig gemacht heute, Wetterschwankungen vertrage ich nicht so gut, aber dafür ist nachher der Besuch eines Biergartens geplant - so gegen 23 Uhr.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Im Kino (16/09)

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Maren Ade's Film “Alle Anderen” spielt auf Sardinien und zeigt einen sich schleichend aufbauenden Beziehungskonflikt eines jungen deutschen Pärchens, das dort für eine Weile im Haus der Eltern des Architekten wohnt. Als sie ein “befreundetes” Pärchen treffen, entspannt das die Situation nicht gerade. Naja, ich war vom Film nicht so begeistert, aber dass die Regisseurin es versteht, subtile “Klimaveränderungen” und Machtverschiebungen in einer Beziehung zu zeigen, will ich ihr gar nicht absprechen.

Nur, ich fand diese Beziehung von Anfang an etwas merkwürdig und auch das Verhalten gegenüber dem anderen Pärchen wirkt irgendwie falsch bis sonderbar - komische Leute halt.

Mehr über den Film könnt ihr z.B. bei kino-zeit nachlesen.

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Steven Soderbergh's Freiheitskämpfer-Epos “Ché - Revolution”, das nur den 1. Teil des Zweiteilers ausmacht, hat hierzulande eher durchwachsene Kritiken bekommen. Der tagesspiegel hielt die Verfilmung wohl für etwas behäbig und titelt “Revolution in Realzeit” und artechock beklagt, dass sich “von den vier Stunden und zweiundzwanzig Minuten vom Ché Film und Zuschauer etwa dreieinhalb Stunden gemeinsam mit dem »Commandante« im Dschungel [befinden]”.

Ich selbst fand die Dschungelszenen, die in Cuba spielen, aber wohl auf Puerto Rico gedreht wurden, ja eher interessant.

Der Film schildert also die Eroberung Cubas und gipfelt in gut in Szene gesetzten Straßenkämpfen in der Stadt Santa Clara, nach deren Eroberung der Diktator aus Cuba floh und die Revolutionäre weitgehend kampflos in die Hauptstadt Havanna einmarschieren konnten.

Ich fand den Film ziemlich gut, aber natürlich stimmt es, dass man z.B. über die Vorgeschichte, etwa die Kindheit von Ché, nichts erfährt. Schwerer wiegt da aber schon der Vorwurf, dass der Film die Revolution beschönigt und es während des Vorrückens weit mehr Hinrichtungen gegeben hätte, als der Film dies in einer Szene andeutet. Dennoch, im Ergebnis sagt mir die positive Filmkritik der Süddeutschen wohl am ehesten zu.

Blau.Gelb

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Unser Haus mit seinen 12 Parteien hat übrigens vor ca. 2 Wochen eine gelbe und eine blaue Tonne bekommen - "Jahre" später und jetzt noch bevor ich ernsthaft in Erwägung gezogen habe, dem Vermieter in Hinblick auf seine geplante Mieterhöhung zu schreiben, dass ich nicht einverständen wäre, weil er keine ordnungsgemäße Abfallentsorgung anbieten würde (wäre vielleicht ein interessanter Prozess geworden, wenn er wirklich eine Klage eingereicht hätte!).

Wie das Bild zeigt, ist die Tonne allerdings ziemlich klein, und als ich neulich das erste Mal Papier runter brachte (nicht viel, 500 g oder so), passte es so gerade eben noch rein.

Wirklich alles sehr merkwürdig. Da schrieb er mir schon vor bestimmt einem Jahr, er hätte Sorge, dass die Leute nur falsche Sachen da rein werfen würden und er dann den Ärger damit hätte, und dann stehen die Dinger plötzlich einfach da, ohne dass er einen Rundbrief verfasst, was denn nun da rein gehören würde.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Lycidas

Ein Roman, der so beginnt: “Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren.”

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Über 859 Seiten erzählt hier Christoph Marzi eine bizarre Geschichte, die wie das Buchcover vermuten lässt, in London spielt, genauer gesagt, zu einem großen Teil unter London, unter dem U-Bahn-Netz, wo eine versteckte Welt mit eigenen Regeln und anderem Zeitverlauf, sowie Abgründe und die Hölle selbst zu finden sind - und wo phantastische Gestalten hausen, von Rabenmenschen bis hin zu Engeln, Elfen, Golems aus Lehm, Werwölfe, sprechende Ratten, Spiegelscherben-Kinder, die Toten und diverse Ungeheuer.

Nun ja, ich kann die Geschichte hier unmöglich erzählen, einfach, weil ich lange brauche, um so ein dickes Buch zu lesen und gar nicht mehr weiss, wie es begonnen hat. Im Mittelpunkt stehen jedenfalls zwei Kinder, die in die Ränkespiele um die Macht in der Unterwelt hineingezogen werden.

Der Roman gewann in 2005 den Deutschen Phantastikpreis als bestes deutschsprachiges Romandebüt. Ein fachkundiges Urteil hierüber kann ich mir nicht erlauben, da ich die Romane der Konkurrenz nicht kenne, aber “Lycidas” ist jedenfalls nach meinem Eindruck flüssig und ansprechend geschrieben und glänzt mit einer Vielzahl an bizarren Ideen, so dass ich schon meine, dass hier ein neues Talent die Romanbühne betreten hat. Jawohl, dies ist eine Leseempfehlung!

Dienstag, 30. Juni 2009

Balkon-Collage (2)

In gewissen Grenzen ist mir eine Variation des Balkon-Lebens möglich:

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Heute hatten wir 30 Grad in Köln, abends auf dem Balkon etwas weniger. Im Unterschied zu Sonntag regnete es vorhin tüchtig, aber mein Balkon ist ja überdacht und es windete nicht.

Sonntag, 28. Juni 2009

Balkon-Collage

In den letzten Tage konnte ich ja häufig den Balkon geniessen - nebenbei Eis essen, Capucchino trinken, Lesen, Rauchen:

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Diese picasa-generierten jpg-Collagen nach Schema F finde ich allerdings ziemlich grenzwertig - keine Rahmen, zu viereckig, zu statisch. Da muss mir unbedingt mal was Besseres "einfallen".

Ausserdem habe ich heute noch was ganz Schreckliches gemacht - nämlich meine Einkommenssteuer- Erklärung. Mich plagte das schlechte Gewissen, denn diese Aktion ist schon seit einem Monat überfällig. Dafür musste auch glatt die alternativ geplante Wanderung ausfallen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Gestern in der Ehrenstraße

Gestern, Einkaufssamstag, merkwürdig trübe verhangenes Wetter in Köln. Ehrenstraße, eine der renommierten Top-Einkaufsdestinationen in Köln.

In der Ehrenstrasse

Jeder, der kann, versucht Stühle und Bänke herauszustellen, um Euros abschöpfen zu können.

In der Ehrenstrasse

Ich ging mal durch die Straße, weil ich schon länger nicht mehr da war und bei 2001 vorbeischauen wollte - gekauft habe ich aber nichts.

In der Ehrenstrasse

Samstag, 27. Juni 2009

Tuxedomoon

Von “Tuxedomoon”, einer amerikanischen Band, die nach Brüssel umsiedelte, aber inzwischen verstreut auf der ganzen Welt lebt, kaufte ich schon 1985 eine Langspielplatte.

Dabei blieb es dann aber auch, bis ich kürzlich deren neuestes Werk “Vapour Trails” (2007) bei Ebay ersteigerte.

Bei Wikipedia kann man lesen, es wäre stilistisch eine New Wave- und Avantgarde-Band. Nun ja, Experimental- und Jazzeinflüsse hört man heute auch noch - und überhaupt, der Einsatz der Blasinstrumente gefällt mir (Trompete, ...). Die neue Platte plätschert dennoch so ein bisschen dahin, keine großen Highlights, keine Versager. Bei Youtube könnt ihr euch z.B. “Muchos Colores” anhören.

Aber die große Zeit der Band war wohl die 1. Hälfte der 80er Jahre, als auch noch Winston Tong zur Gruppe gehörte.



>Damals noch mehr Gothic: Auszug aus Tuxedomoon's "Ghost Sonata", 1982 - damals noch mit Winston Tong, dankenswerterweise hochgeladen von Satonya<

Gefangen in Köln 2.0

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DATENSCHUTZ

Kommunikation

Nö, ab 30 Grad
... kann man mal anfangen, ein bisschen zu meckern.
Treibgut - Sa, 4. Jul, 09:58
27 Grad sind mir schon...
27 Grad sind mir schon zuviel für Stadt...
Waldlaeuferin - Sa, 4. Jul, 05:51
Welche Hitze?
... da hatten wir hier nur ein Maximum von 27 Grad...
Treibgut - Sa, 4. Jul, 01:04
Kein Nick Cave?
Hm..... ^^
Waldlaeuferin - Sa, 4. Jul, 00:06
Bei der Hitze in der...
Bei der Hitze in der Stadt... Puh..... *ächz* Lieben...
Waldlaeuferin - Sa, 4. Jul, 00:04
Tuxedomoon
... eine Ähnlichkeit zu Nick Cave kam mir spontan...
Treibgut - Fr, 3. Jul, 23:59
Ché
Nun ja, das im Dschungel normales "Alltagsleben" verfilmt...
Treibgut - Fr, 3. Jul, 23:07
Tauben
Ja, das tun sie. Das Rettungsboot sieht auf dem Photo...
Treibgut - Fr, 3. Jul, 22:19

FILM


Zuletzt im Kino: Alle Anderen


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Ob man wohl rausgehen kann?

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