Sounds

Sonntag, 25. Juni 2017

Gothic Sounds

Sopor Aeternus und eine Lady mit dem Künstlernamen Cuirina kooperierten für das Album „Nenia C'Alladhan“ (2001/04), das tatsächlich noch im Handel greifbar war. Es ist mein neuester Neuerwerb.

Das Album enthält zwei Versionen des kultigen 11-minütigen Feen-Gothic-Songs „Sternblumennacht“, anhörbar auch bei youtube. Damals, als der Song erschien, ist er mir nicht zu Ohren gekommen.

Sopor Aeternus würde ich mal als Underground der Schwarzen Szene schlechthin bezeichnen. Künstlerisch sind insbesondere auch die Videos interessant, die eine geisterhafte Atmosphäre verbreiten, passend zu den Songs, beispielsweise:

>Sopor Aeternus & The Ensemble of Shadows mit "Children of the Corn" (2011) vom gleichnamigen Album, dankenswerterweise hochgeladen von soporvideoarchive>

Das Album „Children of the Corn" hätte ich auch schon längst verkauft, aber die meist nur in stark limitierter Auflage von knapp 2.000 Exemplaren mit diversen Merchandising-Produkten zusammen verkauften neueren Werke sind einfach zu teuer.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Sound-Landschaften: Emma Ruth Rundle mit „Marked for Death“

Die US-Amerikanerin Emma Ruth Rundle sehe ich als so eine Art neue frühe P. J. Harvey. Sie war/ist zuvor in anderen Rock-Bands als Gitarristin und/oder Sängerin aktiv gewesen, kommt also nicht aus dem Nichts.

Das zweite, oben genannte (Solo)-Album (2016) habe ich mir zugelegt. Schroff und fragil zugleich ist der Sound.

Ein vergleichsweise exzellentes 26-min-Video eines Rock-Konzertes hat unARTigNYC dankenswerterweise auf youtube veröffentlicht:

Songs ihres neuen Album sind dort auch zu hören.

Das noisige Gewand steht der polymorphen Liedersammlung hervorragend“, meint intro zum Album.

Montag, 5. Juni 2017

Musikalben geprüft (13/2017)

In dieser Prüfserie ist nicht wirklich etwas dabei, was ich brauche, aber einige Alben zeigen gute Ansätze.

All Them Witches. Album: Sleeping Through The War (2017). Viertes Studio-Album einer US-amerikanischen Rock-Band, die in den Stilrichtungen Blues-, Stoner- und Hard Rock mit psychedelischem Einschlag zu Hause ist. „Ein purer, süchtig-machender Retro-Tripp durch alle Höhen und Tiefen des Psychedelic Rocks“, meint musikreviews. In der Tat kann das Album weitgehend überzeugen, nur ist mein Musikgeschmack in Hinblick auf diese stilistische Ausrichtung nicht sooo retro. SHR: 73 T – 181 T, WD: n.v.

Blutengel. Album: Leitbild (2017). Mit ihem ungefähr 16. Album setzt die deutsche, eher melodisch orientierte Gothic-Electro-Formation ihe Schaffen fort und schaffte es wieder auf Platz 4 der deutschen Charts. Viel Neues vermochte ich in dem Sound nicht zu erkennen, auf die Dauer ist er mir zu monoton oder auch zu poppig. Gelegentlich singt hier auch eine Lady. SHR: 15 T – 116 T. WD: 118/d.

Cairo. Album: Say (2016). „Melodischen Prog-Rock mit Pep und Power ..., an den Mikrophonen ein Sangespaar unterschiedlichen Geschlechts“, so beschreibt musikreviews den Stil dieses Debut-Albums der britischen Band. Mir ist der Sound tendenziell zu „kitschig-schmalzig“. SHR: 1 T, WD: n.v.

Die Nerven. Album: Out (2015). Drittes und bislang jüngstes Album einer deutschen Rock-Band, die von wiki den Genres Post-Punk, Noise-Rock und Indie-Rock zugeordnet wird. Ich sehe es mehr als „Neue Deutsche Härte“, mit schroffen Gitarren und deutschsprachigen Texten, oft Wechsel zwischen lauten und leiseren Passagen in den Songs. Angenehm anzuhören, aber mir dennoch stilistisch zu geradlinig. SHR: 19 T – 163 T. WD: 26/d.

Eden weint im Grab. Album: Na(c)htodreise (2017). Siebtes Album einer deutschen Dark-Metal-Band. Kann man anhören, aber streckenweise nervt mich der manchmal dem Black Metal entlehnte gekrächzte (männliche) Gesang. Dennoch nicht uninteressant, einige gute Songs. Deutschsprachige Texte. Anspieltipp: „Die verwaiste Wüstenstadt“. SHR: 1 T. WD: 12/d.

Forever Still. Album: Tied Down (2016). Nach einigen selbst vertriebenen EP's nun das Debut-Album einer dänischen Melodic-Metal-Band mit Lady am Micro. Songs leider nur in 3-4-Minuten-Länge und mitunter zu konventionell für meinen Geschmack. Aber sie haben zweifellos eine talentierte Sängerin. SHR: 8 T – 330 T. WD: 24/d.

Goldfrapp. Album: Silver Eye (2017). Siebtes Album eines britischen Synth-Pop-Duos. Ziemlich erfolgreich, aber nicht mein Ding. SHR: 218 T – 2.253 T. WD: 70/d.

Ida Sand. Album: Young At Heart (2015). Ungefähr viertes Album einer schwedischen Soul- und Jazz-Sängerin. Mit wenigen Ausnahmen vielleicht stilistisch doch zu bieder, zu wenig jazzig und zu wenig improvisiert wirkender gefälliger Sound. Aber Neil Young's Klassiker „Hey Hey, My My“ kann sie auch gut interpretieren. SHR: 12 T – 44 T. WD: 3/d.

John Scofield. Album: Country For Old Men (2016). Die Discographie des US-amerikanischen Jazz-Gitarristen John Scofield ist endlos und reicht bis 1977 zurück, vielleicht ist dies ungefähr das 38. Studio-Album. Instrumental, natürlich mit diversen Mitspielern, oft improvisiert wirkend, manchmal mit neu interpretierten uralten klassischen Jazz-Standards. Kann man anhören, erscheint mir aber nicht als der große Wurf. Die Neu-Auflage des Dolly-Parton- Country-Klassikers „Jolene“ in einer fast 8-minütigen Version ist allerdings toll. SHR: 44 T – 151 T. WD: 31/d.


SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.

Sonntag, 21. Mai 2017

Musikalben geprüft (12/2017)

In dieser Prüfserie würde ich am ehesten zu der Jazz-Platte von Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren greifen.

Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren. Album: Mare Nostrum II (2016). Mindestens dreizehntes Album des seit den 1980er Jahren aktiven italienischen Jazz-Trompeters Paolo Fresu, das natürlich in Kooperation mit anderen Musikern entstand. Rein instrumentell, oft sehr melancholischer Sound, kann gefallen. Br-klassik sucht zwar „nach mehr Wagnis, nach mehr Reibung, nach mehr Ekstase, nach mehr Jazz“ und hat damit wahrscheinlich nicht unrecht, aber man kann eben nicht alles haben. SHR: 18 T – 101 T, WD: 6/d.

Sus Dungo. Album: Down the River (2015). Zweites Album einer lettischen Neo-Folk-Band, in der nur Frauen aktiv sind. Das Album weist Progressive-Rock-Anleihen auf. „Wenn Schönheit und musikalische Eleganz Hand in Hand gehen, dann ist deren Name Sus Dungo“, meint musikreviews. Ich selbst empfinde den Sound aber als zu „harmlos-harmonisch-friedfertig“. SHR: 1 T, WD: n.v.

Trance To The Sun. Alben: Atrocious Virgin (2001), Via Subterranea (2016). Diese US-amerikanische Band mit Ladies am Micro war vor allem in den 1990er Jahren aktiv, ohne dass ich bis dato je überhaupt irgendetwas von ihnen gehört hätte; ich schätze mal, ihre Musik kam in Europa praktisch nicht an. „Atrocious Virgin“ war bereits ungefähr ihr siebtes Album, „Via Subterranea“ wäre dann ihr nunmehr achtes Album nach 15-jähriger Schaffenspause. Den Sound auf „Atrocious Virgin“ hat jemand als „ätherischen Dark Wave“ beschrieben. Das trifft es ganz gut. Die Songs unterschreiten selten die 6-Minuten-Marke, können auch mal 17 Minuten lang sein und haben daher Raum für ausgedehnte instrumentelle Passagen. Mir ist der Sound allerdings zu „synthetisch“ und die Voices überzeugen mich auch nicht. Das neue Album ist vielleicht etwas melodischer und hat mehr Progressive- und Art-Rock-Elemente, hat aber auch ähnliche Schwächen wie der Vorgänger. SHR: 1 T, WD: n.v.

Ulan Bator. Alben: En France, en Transe (2013), Stereolith (2017). Diese Band, diesmal in französisch-italienischer Besetzung, hat hiermit seit 1993 ihr mindestens zehntes Album fabriziert, ohne dass ich zuvor anscheinend irgendetwas von der Band mitbekommen hätte. Sie ist überwiegend im Krautrock zu Hause, hat auch personelle Kontakte zur deutschen Band „Faust“ gehabt, ist aber auf dem neuesten Album harmonischer, alternativer und elektronischer geworden. Hier sind überraschenderweise auch nur Stücke zu finden, die unterhalb der 6-Minuten-Marke bleiben. „Die Musik verströmt … immer eine gewisse melancholisch-verträumte, angedüstert- schräge Atmosphäre“, meinen die babyblauen-seiten zum Album. Man kann das gut anhören, ohne zugreifen zu müssen. Das Album „En France, en Transe“ war hingegen noch deutlich krautrockiger, ohne deshalb zwangsläufig besser zu sein. SHR: 1 T, WD: n.v.

Virtual Plants. Album: Sleeping On Trains (2017). Debut-Album eines deutschen Duos mit melodisch-melancholischem Synthi-/ Electro-Einschlag. Das kann ich anhören, ohne zugreifen zu müssen. SHR: 1 T, WD: n.v.

Wallis Bird. Album: Home (2016). Fünftes Album einer irischen Singer-/Songwriterin, die in Deutschland ansässig ist. Wirkt relativ eigenständig. Das kann ich anhören, ohne zugreifen zu müssen. SHR: 18 T – 550 T, WD: 37/d.


SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.

Mittwoch, 26. April 2017

Sounds: Witchcraft mit „Nucleus“

Das fünfte Album „Nucleus“ (2016) der schwedischen Metal-Band Witchcraft dürfte aus meiner Sicht wohl das eindeutig beste sein. Dafür sprechen jedenfalls die drei langen Songs oberhalb der 8-Minuten-Marke und der sich dort aufbauende epische-progressive Charakter. Das Album habe ich mir zugelegt. Die beiden 14- bzw. 16-minütigen Songs lohnen das Album allein schon zu kaufen.

Hier trifft ein doomiger Grund auf eine markant psychedelische Note mit abgedreht-progressivem Einschlag“, meint metal.

>Eines der besseren Videos. Witchcraft live in 2013 mit „Deconstruction“, dankenswerterweise hochgeladen von Hiihtomaisteri. Vom neuen Alben gibt's leider kein Live-Video bei youtube.<

Donnerstag, 20. April 2017

Musikalben geprüft (11/2017)

In dieser Prüfserie würde ich am ehesten vielleicht doch zu der Jazz-Platte Ibrahim Maalouf greifen.

Hundreds. Album: Wilderness (2016). Viertes Album eines deutschen Electro- und Dream-Pop-Duos. „Strenger, in sich geschlossener Elektro-Pop in Schwarz und Weiß“, meint der musikexpress. Dream Pop ist mir meistens zu schmalzig-zuckrig, dieser hier zum Teil auch. SHR: 17 T – 301 T. WD: 38/d.

Ibrahim Maalouf. Album: Kalthoum (2015). Ca. zehntes Album eines französisch-libanesischen Jazz-Trompeters. Eine Jazz-Platte mit arabischen und amerikanischen Einflüssen und natürlich kein solo aufgenommenes Werk. Besonders angesprochen hat mich der Sound meist nicht, doch der längste, ca. 15-minütige Track enthält immerhin diverse Trompeten-, Piano- und Schlagzeug-Improvisationen und ist gut anhörbar. SHR: 88 T – 195 T. WD: 23/d.

Johanna Elina. Album: Belonging (2016). Mindestens zweites Album einer finnischen, in Dänemark hausenden Sängerin. Stilistisch ist das Werk irgendwo zwischen Drum & Base, Ambient,Avantgarde und Jazz angesiedelt und überwiegend ruhig gehalten. Beim blueprint-fanzine ist zwar von „vertonter Melancholie, Songs voller Experimentierfreude und Spielfreude“ zu lesen, aber mir ist die Musik nicht spannend genug, obgleich es manchmal interessante Geräusche zu hören gibt. SHR: 1 T. WD: n.v.

Kraków Loves Adana. Album: Call Yourself New (2017). Das Debut-Album dieses Hamburger Duos hatte ich in 2010 gekauft. Vom nunmehr dritten Werk in gemäßigt-melancholischem Indie-Sound kann man sich gut einlullen lassen, zulegen werde ich es mir aber nicht. „Songs, die mit einer reduzierten Instrumentierung und verträumter Intimität in den Bann ziehen“, meint slaeuft. SHR: 1 T – 116 T, WD: n.v.

Little Annie. Album: Trace (2016). Die Dame ist schon lange im Geschäft, anfangs Ende der 1970er Jahre als Sängerin einer Punk-Band, später auch in Zusammenhang mit Elektronik- und Industrial Bands. Außerdem hat sie im Kooperation mit anderen Musikern mindestens 11 Alben unter eigenem Namen herausgebracht. Das neue Album bewegt sich meist im Klanggewand zwischen Jazz, Kabarett und Chanson, jedoch gibt es auch vereinzelt Songs wie „Midlife Lazarus“, die düsteren Spielarten der 1980er Jahre zuzuordnen sind. Im Ergebnis ist das überwiegend aber nicht so meine Geschmacksrichtung. SHR: 1 T – 2 T. WD: 6/d.

Messer. Album: Jalousie (2016). Drittes Album einer deutschen Post-Punk-Band in der stilistischen Tradition von Bands wie „Fehlfarben“ und mit deutschsprachigem Gesang. Irgendwie finde ich es immer wieder vergleichsweise erholsam, gelegentlich solche Sounds zu hören. Dennoch sind mir die Songs dieser Band oft zu einfach konstruiert und zu kurz, um hypnotische Wirkung zu erzeugen. SHR: 7 T – 72 T. WD: 17/d.

Norma Jean Martine. Album: Only in My Mind (2016). Debut-Album einer US-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit pop-orchestralem Touch. Das ist mir zu mainstreamig. SHR: 25 T – 1.144 T. WD: 42/d.

Port Noo. Album: In The Middle Of Everything (2017). Debut-Album einer deutschen Singer-/Songwriterin mit Folk-Pop-Touch. Spricht mich überwiegend nicht an trotz mitunter schräger, positiv zu bewertender Instrumentierung. SHR: 1 T, WD: n.v.

Royal Thunder. Album: Wick (2017). Drittes Album einer US-amerikanischen Hard-Rock-Band mit Lady am Micro. „Ein kleines Highlight der wie die Pilze aus dem Boden schießenden Classic Rock Bands“, meint monkeycastle. Ich selbst fühlte mich mich durch den Sound aber nicht besonders angesprochen. SHR: 3 T – 104 T, WD: n.v.


SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.

Dienstag, 18. April 2017

Sounds: Friends of Gas mit „Fatal schwach“

Woran erinnert mich bloß dieser Sound, den die „Friends of Gas“ auf ihrem Album „Fatal schwach“ (2016) machen? Egal, 1980er Jahre auf jeden Fall, Post Punk, Kraut- und Noise Rock soll es sein. Deutsche Texte, englische Texte, super Sängerin. Es ist jedenfalls bestimmt eine der besten Platten, die ich seit vielen Jahren aus dieser stilistischen Richtung gehört habe - und mir kaufen musste.

>Friends of Gas mit „Ewiges Haus“ von obigem Album, dankenswerterweise hoch geladen von den KünstlerInnen selbst. Ein Lost-Place-Video!<

Ein außerordentliches Debut einer Band, von der man hoffentlich noch viel hören wird“, meint laut.

Montag, 10. April 2017

Musikalben geprüft (10/2017)

In dieser Prüfserie haben Esben And The Witch und wahrscheinlich Frank Woeste die für mich besten Platten hingelegt.

Andrea Schroeder. Album: Void (2016). Auf ihrem dritten Album setzt die westfälische, in Berlin ansässige Künstlerin ihren Pop Noir bzw. Gothic Western-Sound fort und kann in einigen Songs auch mal richtig laut werden. Gefällt mir ganz gut, aber ich kaufte schon ihre beiden ersten Alben und setze hier vielleicht mal aus. SHR: 3 T – 10 T. WD: 14/d.

Binoculers. Album: Sun Sounds (2017). Viertes Album einer deutschen Band, die gegenwärtig als Duo auftritt. „Krautiger Dream-Pop voller Gefühl und Sinnlichkeit“, meint musicreviews. Mich konnte der Sound aber nicht so wirklich ansprechen. SHR: 1 T. WD: n.v.

Crystal Fairy. Album: Crystal Fairy (2017). Relativ brachiales Debut-Album mit Grunge- und sonstigen Rock-Anleihen einer US-amerikanischen Band mit Lady am Micro. „Gepflegt lärmende Rockplatte“, meint intro, sie will mich aber nicht ansprechen. SHR: 13 T – 141 T. WD: n.v.

Dapayk & Padberg. Album: Harbour (2017). Fünftes Album dieses deutschen Electro-Duos mit Frau Padberg am Micro, das hier Trip-Hop-Einflüsse auf den Electro-/Techno-Sound einwirken lässt. „Dapayk & Padberg sind unberechenbarer geworden und in der Lage, mehr in die Tiefe zu gehen als am Anfang ihrer Karriere“, meint der musikexpress. Das Vorgänger-Album kaufte ich vor 3, 4 Jahren. Aber hier setze ich jetzt aus, obwohl ich den Sound streckenweise immer noch ansprechend finde. SHR: 1 T – 72 T. WD: 40/d für Dapayk.

Esben And The Witch. Album: Older Terrors (2016). Vor 1,2 Jahren kaufte ich schon das Vorgänger-Album. Auf dem neuen, vierten Album der britischen Band mit Lady am Micro sind vier Stücke, jeweils 10 – 13 Minuten lang. Sehr psychedelisch, aber auch mit schroffer Gitarrenarbeit. „Gespickt mit einer dichten Atmosphäre mit Gänsehautgarantie“, meint metal. Ja, stimmt, muss ich unbedingt gelegentlich kaufen. SHR: 11 T – 25 T. WD: n.v.

Frank Woeste. Album: Pocket Rhapsody (2016). Ungefähr fünftes Album eines deutschen Jazz-Pianisten, der meist in Frankreich aktiv und eher nicht solo unterwegs ist. Auch das neue Album ist eine Kooperation mit diversen MusikeInnen, darunter Ibrahim Maalouf und als Sängerin auf einem Stück Youn Sun Nah. Das Album kann jazz-rockige Züge annehmen, ist mitunter aber auch melancholisch und hat in einzelnen Stücken einen erheblichen arabischen Einschlag. Gefällt mir ganz gut, kann ich mal in Erwägung ziehen zu kaufen. SHR: 2 T – 45 T. WD: 4/d.

Geneviève Pasquier. Album: Soap Bubble Factory (2006). Etwas Historisches, das zweite Album eines deutschen Electro-Industrial -Techno-Projekts mit Sängerin. Der Sound ist mir überwiegend zu hippelig-verblubbert. Nach 2011 ist es ruhig um den Act geworden. SHR: 1 T. WD: n.v.


SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.

Samstag, 8. April 2017

Sounds: Clara Haberkamp Trio mit „Orange Blossom“

Das Trio hatte ich im Februar live gesehen, mein erster Besuch in unserem „Pfandhaus“. Inzwischen habe ich natürlich das neueste Album „Orange Blossom“ (2016) gekauft.

"Ihr Wesen blüht und ihre Musik versprüht Authentizität vom ersten bis zum letzten Ton“, meint die jazzzeitung zum Album.

>Clara Haberkamp, hier solo, mit „Caged Bird“ von ihrem neuen Album, hochgeladen von der Künstlerin selbst<

Sie ist sicherlich einer der großen Talente in Deutschland – und zum Glück stilistisch nicht zu mainstreamig.

Samstag, 1. April 2017

Sound-Landschaften: Agnes Obel mit „Citizen of Glass“

Frau Obel sieht nicht nur gut aus, sondern kann auch ihr besonderes kompositorisches Geschick mit ihrer guten Stimme und Piano zu häufig berührend melancholisch-fragilen Songs verbinden. Vor 2, 3 Jahren kaufte ich schon ein Album von ihr. Das nunmehr dritte Werk „Citizen of Glass“ (2016) der Dänin fällt da nicht ab und musste ich mir ebenfalls dringend zulegen.

>Agnes Obel live mit „Familiar“ von Ihrem neuesten Album, dankenswerterweise hochgeladen von Alcaline. Es ist wohl der Song mit dem meisten Ohrwurm-Charakter<

Aus irgendwelchen Gründen zog sie schon in 2006 lange vor ihrem ersten Album nach Berlin – ist vermutlich ein gutes Pflaster für musikalische Karrieren.

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bonanzaMARGOT - Fr, 16. Jun, 05:31
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bonanzaMARGOT - Fr, 16. Jun, 05:30

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