Dienstag, 13. August 2013

Wanderung Kobern - Goloring - Lonnig (Mosel/Maifeld/Ost-Eifel)

Sonntag. Ich begann, “Neuland” zu erschliessen - eine Wanderung an der Mosel. Da war ich noch nie, sieht man mal davon ab, dass ich vor ca. einem Jahr in Koblenz war und in dem Zusammenhang auch an der Moselmündung in den Rhein.

Ich fuhr nach Kobern. Dort gibt es verlassene alte Bergwerke, einen Tatzelwurmbrunnen und angeblich auch Tatzelwürmer, die des nachts bei Mondschein herauskommen und durch die Straßen kriechen sollen. Das erinnert doch irgendwie auch an H.P.Lovecraft's Gruseluniversum. Nun ja, übernachten wollte ich dort ja nicht.

At Kobern photo 07-Turm_Kobern_zpse18d94cb.jpg

Motiv in groß.

>Kobern; oben der markante romanische Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert.<


Kobern photo 21-Kobern_zpsbaffaf48.jpg

Tagsüber ist es jedenfalls ein passables kleines Städtchen, mit Weinbergen, auch alten Häusern und der Niederburg, die über dem Ort thront. Zu ihr ging ich als erstes hoch und konnte den Blick über Kobern und die Mosel genießen. Ansonsten befindet sich die Burg gerade in einer Sanierungsphase und ist nur teilweise zugänglich.

Der Weg weiter am steilen Moselhang entlang zur Matthiaskapelle mit den Ruinen der Oberburg lohnt.

Danach ging ich runter ins bewaldete Hohesteinsbachtal und folgte diesem einige Kilometer.

Russischer Baer Hohesteinsbach Valley photo 58DT-Russischer_Baer_Hohesteinsbachtal_zps8cb90590.jpg

>Russischer Bär, Hohesteinsbachtal<


Kleiner Perlmutterfalter Hohesteinsbach Valley photo 66-Kleiner_Perlmutterfalter_Goloring_zps9435d7bc.jpg

>Kleiner Perlmutterfalter, Hohesteinsbachtal<

Unweit der Quellen des Baches liegt der Goloring, eine vor bald 3.000 Jahren errichtete und später ausgebaute keltische Totenkult-Stätte überregionaler Bedeutung.

Goloring photo 71-Goloring_zps7fcbd32f.jpg

>Rekonstruktion auf einer Tafel am Goloring<

Indes, die “Besichtigung” lohnt nicht so recht, da das Gelände gesperrt ist und man nur von einem Aussichtspunkt die ungefähre Form mehr schlecht als recht erahnen kann.

Agriculture near Goloring photo 75-Hof_W_Goloring_zpsf1be9047.jpg

Motiv in groß.

>Ein Hof nahe dem Goloring, der hinten im Wald liegt.<


Vorwiegend durch Getreidefelder ging ich einige Kilometer weiter, passierte weilerartige Hofsiedlungen wie Sürzerhof, die alle eine eigene größere Kapelle hatten und kam in das Dorf Lonnig.

Lonnig photo 89-Lonnig_zps59b816f1.jpg

>Lonnig<

Dort gibt es eine bedeutende Kirche und diverse Häusern erinnern an den naher Basaltabbau der Vulkaneifel. Der Ort wirkt noch etwas authentisch altertümlich, hat auch noch diverse Bauernhöfe (und eine funktionsfähige Trafostation).

Von dort ging ich über die Felder wieder zurück nach Kobern. 18 - 19 km war die Tour lang.

View to Matthiaskapelle photo 94DT-Blick_R_Matthiaskapelle_Oberburg_zpsc42d4db1.jpg

Motiv in groß.

>Blick Richtung Matthiaskapelle und Oberburg, Kobern<


Chicken Scheidterhof photo 107-Huehner_Scheidterhof_zps5556827b.jpg

>Freilandhühner am Scheidterhof - zugegebenermaßen vielleicht die freundlichste Freilandanlage, die ich bisher überhaupt gesehen habe. Die Tierchen kamen auch angelaufen.<


 photo 117-Blick_R_Manderscheiderhof_zps27184861.jpg

>Blick Richtung Manderscheiderhof<

Der Zug kam bald, und in Koblenz fand ich eine Kneipe unweit des Bahnhofs, wo man gemütlich draußen sitzen und ein Koblenzer Weizen und Kaffee trinken konnte. Zurück nach Köln zockelte ich dann mit der Bahn in 100 min auf der anderen Rheinseite lang.

Welches Bild hat euch diesmal am meisten angesprochen?

Mittwoch, 7. August 2013

Wanderung Jünkerath - Schönfeld - Steffeln - Lissendorf (Nord-/Vulkaneifel)

Am Sonntag war schönes Wetter um 25 Grad in der Eifel. Ich fuhr nach Jünkerath und ging das langgezogene Tal zum Mottenberg hoch. Oben auf den Lichtungen im Wald gab es wieder viele Schmetterlinge zu sehen.

Fungi on Tree near Schueller photo 06g-Baumpilze_S_Schueller_zps284e9aa6.jpg

>Baumpilze an einer toten Buche nahe dem Mottenberg<


Peacock Mottenberg photo 16-Tagpfauenauge_Mottenberg_zps73a5839f.jpg

>Tagpfauenauge, Mottenberg<

Danach ging ich auf der anderen Seite runter ins Wirfttal und nach Schönfeld. In der Umgebung, zu der auch das Dehner Maar gehört, ist die Landschaft trotz geringer Verbauung ziemlich verspargelt.

Landscape Wirft Valley photo 31-Landschaft_Wirfttal_W_Rammelsberg_zps048fefe1.jpg

>Landschaft im Wirfttal westlich des Rammelsberges<


 photo 42-Landschaft_W_Schoenfeld_zps346c12e2.jpg

>Wiesen-Landschaft mit Windrädern westlich von Schönfeld<

Durch den Staatsforst Hillesheim und das Oosbachtal ging ich Richtung Steffeln.

Hillesheimer Forrest photo 56-Wald_Staatsforst_Hillesheim_zps85c4380f.jpg

>Im Staatsforst Hillesheim<


Dead Bird Hillesheimer Forrest photo 63a-Raubvogelleiche_Staatsforst_Hillesheim_zpsf90cf3e6.jpg

Motiv in groß.

>Toter Raubvogel im Staatsforst Hillesheim<


Vorher kam ich noch am Steffelnkopf vorbei, einem älteren Vulkan. Es gibt hier zugewachsene Felshalden und einen sehenswerten aufgegebenen Steinbruch mit Schautafeln (Vulkangarten) zu sehen.

Steffelnkopf photo 69j-Felsen_Steffelnkopf_zps8935d824.jpg

Alternativbild.

>Felsen am Steffelnkopf<


Steffelnkopf photo 73-Steinbruch_Steffelnkopf_zpsec9c341e.jpg

>Blick auf den Steinbruch am Steffelnkopf<

Das Dorf Steffeln liegt schön. Die Kirche auf einem Tuff-Felsen ist weithin sichtbar. Ein Prozessionsweg führt hoch zu einer ca. 555 m hoch gelegenen Kapelle, von der man einen weiten Blick über die Landschaft hat.

Steffeln photo 74-Steffeln_zpsdbd3dbc6.jpg

Motiv in groß.

>Steffeln. Oben links sieht man auch die Kapelle im unteren Bild.<

Church Steffeln photo 87-Kapelle_Steffeln_zpsc02c1169.jpg

Danach ging ich weitgehend über Felder zur Bahnstation Lissendorf. Nahebei in Birgel war ich wieder im Biergarten der historischen Wassermühle, hatte noch genug Zeit, um in Ruhe Eiszeit-Weizen und Kaffee zu trinken. Das schwäbische Bier war toll, zieht so richtig rein nach 24 km Tour.

Welches Bild hat euch diesmal am meisten angesprochen?

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