Mittwoch, 27. Juni 2012

Wanderung Kreuzweingarten – Antweiler – Satzvey (Eifel)

Am letzten Samstag. Eine Nachmittag-/Abendwanderung über ca. 13 km. Das Wetter war nicht so gut wie erwartet, ziemlich wolkig, um 20 Grad.

Westlich an Kreuzweingarten grenzt ein kleiner Wald, der trotz forstwirtschaftlicher Aktivitäten noch über ein paar ältere Bäume verfügt.

Oaks near Maria Rast

>Mehrstämmige Eiche im Broicher Busch westlich von Kreuzweingarten<

In der Nähe des Waldes kam ich an einem sehr großen Erbsenpflanzenfeld vorbei. Hier sind solche Felder eher selten anzutreffen, ist Zufall, wenn man mal auf eines stößt. Ein paar Schoten habe ich natürlich probiert. Ich ging dann etwas am Waldrand vorbei und durch die Feldflur nach Antweiler.

Poppy near Maria Rast

>Mohnblume auf Getreidefeld nördlich von Haus Maria Rast<


Beetles in  Flower

>Kleine Käfer auf der Blüte einer Geruchslosen Kamille nordwestlich von Haus Maria Rast<


View to Antweiler

>Blick auf Antweiler und Wachendorf (im Hintergrund)<


Castle Antweiler

>Burg Antweiler<

Mitunter stößt man hier in der Region auf Protestplakate. Es geht um das Vorhaben (mindestens) eines Investors, eine große Putenfarm zu errichten.

Photobucket

>Plakat gegen Agrarfabriken<


Cornflower s neat Antweiler

>Kornblumeninsel in einem Feld westlich von Antweiler<

Wieder entlang von Wald und über die Feldflur ging ich weiter nach Lessenich, machte dann noch einen Bogen nach Südwesten und ging schliesslich im bewaldeten Oberlauf des Siefenbachtals runter nach Satzvey.


Clay Gravel near Lessenich

>Tongrube bei Lessenich<


House Figures Lessenich

>Wächter an einem Haus in Lessenich<


Horses near Satzvey

>Pferdchen auf einer Weide südlich von Satzvey<

Das Blöde an der Bahnstation von Satzvey ist, dass es draussen keine Sitzbank gibt. Lesend auf den Pflastersteinen sitzend, wartete ich dort längere Zeit auf den Zug nach Köln.

Sonntag, 24. Juni 2012

Stuttgart, Ulm, Nürtingen

Aus dem Reisetagebuch, 03.-09.06.2012, Geislingen-Trip. Losgelöst von den Wanderungen standen ein paar Städte auf dem Programm, in die ich vorher noch nie einen Fuß gesetzt hatte.

In Stuttgart war ich auf der Hin- und Rückfahrt, allerdings nur auf der Hinfahrt für 4 – 5 Stunden. Immerhin, aber auch dies reicht natürlich nicht für eine komplette Erforschung der Stadt, denn dafür ist sie zu groß. Ausserdem hatte ich nur die ersten 3 Stunden Glück mit dem Wetter, danach regnete es. In Stuttgart war es 8 – 10 Grad wärmer als in Köln.

Stuttgart

>Stuttgart; Blick Richtung Fußgängerzone und Bahnhof<

Vom Bahnhof zum Neuen und Alten Schloss geht es eine breite, mit Platanen bestandene Fußgängerzone lang. Das Gebäudeensemble um die beiden Schlösser mit diversen Kirchen und großen Café-Terrassen wirkt ansprechend - mit großstädtischem Flair und vielen Menschen bei schönem Wetter, die auf den grünen Wiesen sitzen oder flanieren.

Stuttgart

>Stuttgart - in der Nähe des Neuen Schlosses, unten mit Blickrichtung Altes Schloss und Jazzpavillon rechts.<

Stuttgart

Auf der Rückfahrt konnte ich noch erleben, wie am Pavillon vor dem Neuen Schloss Jazz gespielt wurde.

Stuttgart gefällt mir sicher auch, weil es – jenseits der City - hügelig ist. Die Hügel sind meist bebaut, jedoch gibt es dennoch Aussichtsterrassen, die einen Blick auf die Stadt erlauben.

Stuttgart

>Stuttgart - Blick Richtung Karlshöhe<

Ich selbst war – rein zufällig - nur auf der ca. 100 m höheren Karlshöhe. Stattliche große alte – und teure - Villen liegen dort am Hang. Oben ist ein Park, auch mit älteren Bäumen sowie mit einem kleinen Weinrebenfeld unterhalb der Aussichtsterrasse.

Stuttgart

>Stuttgart - Blick von der Aussichtsterrasse der Karlshöhe in Richtung Stadt<

Zurück ging ich im Wesentlichen die Hausteigstraße lang. Auch hier 100 Jahre alte Häuser. Interessant fand ich, dass die Häuser – obgleich 4- oder 5-geschossig – keine geschlossene Straßenfront bildeten. Es gab immer meist 2 – 3 m breite Lücken, die Einblicke auf das Dahinter erlaubten.

Jedenfalls dürfte es in Stuttgart noch Einiges an Straßen, Gebäuden und Hügeln mit noblem Baubestand zu entdecken geben. Insgesamt gefiel mir die Stadt wohl besser als Köln. Von Stuttgart sind es dann mit einem herkömmlichen Zug noch ca. 50 Minuten bis Geislingen.

In Ulm war ich auch zweimal, aber nicht so lange. Beim ersten Mal bummelte ich am frühen Abend durch die Altstadt. Es gibt eine ganze Reihe historischer Bauwerke, aber man merkt der Altstadt an, dass sie im 2. Weltkrieg zu über 80 % zerstört worden war, denn viele Bauwerke sind neu.

At Ulm

>In Ulm<

Beim zweiten Mal war ich morgens da. Ich war dann auch im nicht schon geschlossenen Ulmer Münster, das den welthöchsten Kirchturm hat. Oben war ich aber nicht, Kirchturm besteigen oder Wandern, dachte ich mir, beides geht nicht.

Ich war dann auf der begehbaren Stadtmauer, ging an der Donau entlang. Hier ist es sehr schön bei Sonnenschein, und es gibt auch Restaurants und kleine Biergärten, die von der Stadtmauer aus begehbar sind.

Ulm Donau

>Ulm mit Stadtmauer und Donau, unten Ulmer Hausfassaden, von der Stadtmauer aus gesehen.<

At Ulm

Auch in Ulm dürfte es noch weit mehr zu entdecken geben, zumal Ulm auch Bundesfestung mit 53 Festungswerken um Ulm und Neu-Ulm herum – und damit die größte Festungsanlage Europas war.

Nürtingen, am Neckar südlich von Stuttgart gelegen, ist mit rd. 40.000 Einwohnern ziemlich klein. Ich nahm das Städtchen – als kleinen Umweg - auf dem Rückweg nach Köln mit. Am Bahnhof gibt es allerdings keinerlei Gepäckaufbewahrung, daher hielt sich meine Erkundung schon deshalb in Grenzen.

Nuertingen

>Nürtingen<

Die Altstadt liegt auf einem Umlaufberg des Neckars, eine Kirche am höchsten Punkt. Auch in Nürtingen gibt es ein paar nette Winkel.

Nuertingen  Blockturm

>Der Blocktum, Teil der weitgehend verschwundenen Stadtmauer Nürtingens<

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