Dienstag, 22. Mai 2012

Heidelberg und Landau/Pfalz

Aus dem Reisetagebuch, 16. Mai:

In 2:48 h bewältigte der Intercity die Strecke Köln - Heidelberg. Dort Stopp, Reisetasche auf dem Bahnhof ins Schliessfach und mit Rucksäckchen los in die Stadt. Ich war noch nie in Heidelberg. Knapp 2 km "muss" man vom Bahnhof in die Altstadt laufen. Dort ist es "ganz nett". Enge Straßen, alte Gebäude, belebte Fußgängerzonen, viel los, viele Touristen.

Heidelberg

>In Heidelbergs Altstadt<

Heidelberg

Am Neckar selbst ist es hingegen weniger toll, eine Hauptverkehrsader führt hier entlang. Nur an der berühmten Steinbrücke über den Fluss ist es o.k.

Oberhalb der Altstadt thront die Heidelberger Schlossruine, eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands.

Heidelberg

Viele Touristen hier, auch aus Japan. Aber es ist schon toll am Schloss - besonders auch wegen der großen Aussichtsterrassen mit Blick runter auf die Altstadt und den Neckar und die Ebene des Rheintals.

Heidelberg Castle

>Heidelberger Schloss<

Heidelberg Castle


Heidelberg

>Blick auf Heidelberg von einer der Schlossterrassen aus<

Im Deutschen Apothekenmuseum, das im Schloss untergebracht ist, war ich auch, wenn auch nur oberflächlich. Es hat aber schöne Exponate und ganze Inneneinrichtungen.

Heidelberg  Castle

>Im Apothekenmuseum, Heidelberger Schloss<

Das Wetter war besser als erwartet, heiter bis wolkig - und nur ab und zu mal ein paar Regentropfen. Aber ziemlich kühl, von Sommer keine Spur.

Gegen 17 Uhr war ich wieder zurück am Bahnhof und fuhr mit der S-Bahn weiter nach Karlsruhe. Ich aß dort eine Currywurst am Bahnhof und beschloss dann, doch direkt weiterzufahren, wollte auch bis 20 Uhr in Landau sein. Landau/Pfalz, das sind nur noch weitere 30 min S-Bahn von Karlsruhe aus.

Einschecken im Hotel Brenner für 5 Nächte, direkt am Bahnhof, kein Problem (das Zimmer war auch immerhin reserviert). Das Zimmer war voll Ordnung, fast wie neu, sauber, man hörte fast nichts, weder von draussen, noch von anderen Gästen. 55 €/Nacht ist ja auch nicht unbedingt ein Schnäppchen, denke ich mal generell über einen solchen Übernachtungspreis (incl. Frühstücksbuffet).

Landau Pfalz

>Meine Hotelunterkunft in Landau<

Ich machte mich dann noch auf zu einem Abendbummel in Landau. Man kann bei wikipedia nachlesen, dass Landau Zentrum des pfälzischen Weinhandels war und dadurch nach 1870 zur wohlhabendsten Stadt der Pfalz wurde. Dies lässt sich noch immer an der für eine Kleinstadt vergleichsweise prächtigen, vor allem gründerzeitlichen Architektur ablesen.

Landau Pfalz

>In Landau/Pfalz<

Die alten Gebäude aus großen Steinen haben oft einen rötlichen Touch, weil als Baumaterial der rötliche Buntsandstein des Pfälzer Waldes diente.

Ferner gab es in Landau früher auch Industrie und große Kasernen, die inzwischen allerdings wohl zum Großteil verschwunden sind.

Jedenfalls, in Landau "tobte nicht gerade der Bär", fiel mir auf. Ich war kurz nach 20 Uhr auf dem schönen großen Rathausplatz und konnte Photos machen, ohne dass auch nur eine einzige Person irgendwo in Sicht war.

Landau Pfalz

>Landau, Rathausplatz, gegen 20 Uhr 15<

Auch sonst waren nur wenige Leute in den Straßen unterwegs. Schöne ruhige Abendbummel kann man hier machen.

In der Hauptstraße aß ich noch eine (mittelprächtige) türkische Pizza und bummelte zurück zum Hotel.

Montag, 14. Mai 2012

Wanderung Rheinbach – Tomburg - Todenfeld

Gestern. Heiter bis wolkig, aber ziemlich kühl. Ich fuhr mit der Bahn nach Rheinbach, um die Tomburg anzupeilen. Ich ging am Waldrand lang. Man ist hier am Fuße der Eifel.

Farm near Rheinbach

>Landschaft und Hof südöstlich von Rheinbach<


Girlitz Wormersdorf

Bild in groß.

>Nahe Wormersdorf: ein Girlitz (nehme ich an) und eine Katze<

Cat Wormersdorf

Die Tomburg selbst liegt auf einem Hügel, einer Basaltkuppe und bietet weite Sicht in die Niederrheinische Bucht und bis hin zum Siebengebirge – geeignete Verhältnisse für eine Raubritterburg. Die bereits im 15. Jahrhundert zerstörte Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern.

Ruin Tomburg

>Tomburg<

Ruin Tomburg


View from Tomburg

>Blick vom Basaltkegel der Tomburg<

Von der Burg aus führte eine längere Strecke durch Wald bis ins immerhin 380 m hoch gelegene Todenfeld. Viel zu sehen gibt es hier nicht, aber sie haben immerhin noch eine erhaltene Trafostation mit Anbau.

Trafo Station Todenfeld

>Trafostation Todenfeld<

Ich ging dann weiter nach Neukirchen und Irlenbusch. Am Schnellekesbachtal zeigt meine über 20 Jahre alte Karte ca. 30 hintereinander liegende Teichanlagen. Aber nur die beiden obersten waren noch in Funtion, tiefere Becken versumpft und verlandet, die untersten gar nicht mehr erkennbar.

Von Irlenbusch aus sah ich in der Ferne eine exponierte Trafostation auf der Feldflur – da musste ich natürlich auch noch hin.

Trafo Station Gross-Schlebach

>Die Leitungen der “Groß-Schlebach” genannten Trafostation verbinden die 3 Dörfer Krahforst, Schlebach und Merzbach. Nun ja, ich habe sie hiermit für die Nachwelt festgehalten; ich denke, ihre Tage sind gezählt, auch wenn sie jetzt noch voll funktionsfähig ist.<

Trafo Station Gross-Schlebach


View to Gross-Schlebach

>Blick Richtung Groß-Schlebach<

Von Groß-Schlebach ging ich zurück. Man passiert einen abwärts führenden Waldgürtel, der runter nach Rheinbach führt. Wieder aß ich dort ein Eis, Malaga – Grüner Apfel – Zitrone. Es war mit ca. 21 km Länge und ca. 200 m Höhenunterschied eine relativ anstrengende Tour.

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