Pilze suchen bei Kall
Das schöne Wetter war heute natürlich wieder vorbei. Aber beim Pilze suchen ist man gewissermaßen am Terminkalender gebunden. Und letzte Woche gab’s schon viele Pilze – das hörte ich von verschiedener Seite.
Also machte ich mich auf und fuhr bei ziemlich düsterem Himmel in die Eifel nach Kall. Auf dem Weg dahin sah es mitunter gar nicht mal schlecht aus, aber angekommen, war’s vorbei mit blauem Himmel und Sonnenstrahlen.
Ich war nur zwei Stunden im Wald, und am endete nieselte es unaufhörlich. Aber es war nicht so viel Regen, dass es nun wirklich naß unter den Bäumen gewesen wäre. Schleimige oder durchweichte Pilze sind nämlich nix – meist schon ein Transportproblem!
>Steinpilz - Aufnahmen sind mir heute leider fast nur mit Blitzlicht gelungen.<
Ich fand vorwiegend braune Maronen, rötliche Täublinge, gelbbraune Kuhröhrlinge, aber auch ein paar Steinpilze, Hexenröhrlinge und noch ein paar nicht genau identifierzierbare Varietäten für die Pfanne.
>Täubling - davon gibt's viele am von mir besuchten Ort. Man muss mit der Messerspitze eine Ecke Pilz rausschneiden und probieren, um die Genießbarkeit festzustellen. Wenn der Pilz mild schmeckt, ist es kein ungenießbarer Speitäubling.<
Ich fand auch Gallenröhrlinge – das sind die ungenießbaren, an leicht rosafarbenen Röhren erkennbare Doppelgänger des Steinpilzes. Da muss man aufpassen – ganz schlecht, wenn Gallenröhrlinge mit in die Pfanne kommen, die Mahlzeit mundet dann nämlich überhaupt nicht mehr.
>Maronenröhrling - Aufnahme mit Blitzlicht<
Jedenfalls war es an Ausbeute genug für eine ganze Woche, und ich hätte noch viel mehr Pilze sammeln können, wenn ich mich nicht auf die schönen festen Exemplare beschränkt hätte.
>Die Pilzausbeute - Sichtung auf meinem Balkon<
Danach war ich einige Stunden mit Putzen und Braten der Pilze beschäftigt. Aber man kann ja nebenbei Musik hören.