Freitag, 9. März 2018

Im Kino: Die Verlegerin


Steven Spielberg's Politdrama handelt von der Geschichte um die Veröffentlichung der „Pentagon Papers“ 1971 in der „Washington Post“. Der Film handelt also von der Verteidigung der Pressefreiheit, und dies ist damit schon per se ein auch hochaktuelles Thema der Gegenwart. Den Verantwortlichen im Zeitungsverlag und der Frau an der Spitze (dargestellt von Meryl Streep) drohte damals Verhaftung und Gefängnis wegen Hochverrats.

Und sie haben es dennoch gemacht; eine Entscheidung mit Rückgrat, zu der auch heute nicht viele Führungskräfte den Mut aufbringen dürften. 

Diese Thematik und natürlich auch der Umstand, dass es ein Spielberg-Film ist, zwang mich praktisch, den Film anzusehen. 

Darstellerisch überzeugend, kann der Film auch visuell punkten, z.B. mit vielen altertümlichen Geräten (Schreibmaschinen, Telefone etc.). 

Heutige Medienschaffende werden dem Zeitungsmachen damals in Spielbergs Variante mit Rührung folgen“, meint epd-film.

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bonanzaMARGOT - Samstag, 10. März 2018, 08:03

und würdest du nochmal reingehen?

Treibgut - Samstag, 10. März 2018, 13:45

Das Prinzip

Reingehen sowieso nicht, für mich stellt sich immer die Frage, ob ich mir einen Film in frühestens 5 Jahren noch einmal ansehen sollte. Wenn dem so ist, kaufte ich häufig irgendwann vorher die DVD. Alles sehr formalisiert. Meist habe ich Ende des Jahres entschieden, welche 20 % der gesehenen Kinofilme auf die Kaufliste kommen.

Dieses prinzipielle Vorgehen werde ich aber in diesem Jahr noch aufgeben, da mit zunehmenden Alter nicht mehr klar ist, ob man noch 5 Jahre leben wird; d.h., ich kaufe den Film dann - wenn überhaupt - erst frühestens nach Ablauf von 5 Jahren.

Was deine Frage angeht, ich kann dir im März definitiv nicht sagen, ob der Film auf die 20%-Liste kommen wird und ob ich ihn noch einmal sehen werde. Ich habe ihn ja nun schon einmal gesehen - und das war sinnig.

Da wir uns alle bemühen sollten, keinen mutmaßlich mittelmäßigen oder gar schlechten Film im Kino zu gucken, ist die Entscheidungsfindung am Ende des Jahres gar nicht so leicht. Wirklich schlechte oder ich sage mal, totlangweilige Filme sieht man nämlich eher selten.
bonanzaMARGOT - Samstag, 10. März 2018, 15:48

ähm, dachte eigentlich, dass meine frage einfacher zu beantworten wäre.
Treibgut - Samstag, 10. März 2018, 17:17

Die

.... lange bizarre Antwort war pure Absicht.
bonanzaMARGOT - Samstag, 10. März 2018, 17:45

Absicht? Darf ich den Hintergrund erfahren?
Treibgut - Samstag, 10. März 2018, 19:22

Einen speziellen Hintergrund

gibt es nicht, es war meine pure Lust an einer langen Antwort. Ich hätte auch einfach "keine Ahnung" oder "ja" oder "nein" schreiben können. Viele Filme bewegen sich in dieser uneindeutigen Grauzone - und dies ist letztlich auch der Grund dafür, weshalb es ganz unterschiedliche Filmkritiken zu ein und demselben Film geben kann - eben je nachdem, was dem Kritiker wichtig ist und wie der Film bei ihm emotional angekommen ist.
bonanzaMARGOT - Sonntag, 11. März 2018, 06:06

und ich dachte schon, du hast deine tage.
also, für dich ein film in der grauzone.
du schreibst doch deine kritiken wahrscheinlich als informations- und orientierungshilfe für den leser. dass sich darin deine subjektive meinung/wahrnehmung widerspiegelt, versteht sich von selbst.
ich lese zwischendurch deine erfahrungsberichte zu film und musik ganz gern. einen schlechten geschmack scheinst du nicht zu haben. mir ist eine "kritik" von dir jedenfalls lieber als eine von einem film- oder musikjournal. die sind oft aufgebauscht - manchmal hab` ich das gefühl, dass die nur abschreiben und nicht mal in dem film waren.
also, danke für die info zum film.

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