Donnerstag, 20. April 2017

Fabrikgebäude?

Meine Urlaubsplanung geht nur schleppend voran, was auch daran liegt, dass mir das Wetter gerade mal nicht zusagt und ich auch schon wieder erheblich erkältet bin. Vermutlich habe ich mich in der Wohnung erkältet und (zu spät) bei 19 Grad am Montag wieder die Heizanlage angeschaltet.

Vorhin habe ich es immerhin geschafft, bei booking-com für 3 Nächte in Kattowitz ein Zimmer zu buchen, schön primitiv in einem Hostel für 17 €/Nacht. Ist vielleicht ein altes Fabrikgebäude??, zu sehen in der Bildmitte.

Es liegt nur wenige 100 m vom Hauptbahnhof entfernt- und das ist mir gerade mal wichtig, auch wenn ich dort nicht ankomme.

Musikalben geprüft (11/2017)

In dieser Prüfserie würde ich am ehesten vielleicht doch zu der Jazz-Platte Ibrahim Maalouf greifen.

Hundreds. Album: Wilderness (2016). Viertes Album eines deutschen Electro- und Dream-Pop-Duos. „Strenger, in sich geschlossener Elektro-Pop in Schwarz und Weiß“, meint der musikexpress. Dream Pop ist mir meistens zu schmalzig-zuckrig, dieser hier zum Teil auch. SHR: 17 T – 301 T. WD: 38/d.

Ibrahim Maalouf. Album: Kalthoum (2015). Ca. zehntes Album eines französisch-libanesischen Jazz-Trompeters. Eine Jazz-Platte mit arabischen und amerikanischen Einflüssen und natürlich kein solo aufgenommenes Werk. Besonders angesprochen hat mich der Sound meist nicht, doch der längste, ca. 15-minütige Track enthält immerhin diverse Trompeten-, Piano- und Schlagzeug-Improvisationen und ist gut anhörbar. SHR: 88 T – 195 T. WD: 23/d.

Johanna Elina. Album: Belonging (2016). Mindestens zweites Album einer finnischen, in Dänemark hausenden Sängerin. Stilistisch ist das Werk irgendwo zwischen Drum & Base, Ambient,Avantgarde und Jazz angesiedelt und überwiegend ruhig gehalten. Beim blueprint-fanzine ist zwar von „vertonter Melancholie, Songs voller Experimentierfreude und Spielfreude“ zu lesen, aber mir ist die Musik nicht spannend genug, obgleich es manchmal interessante Geräusche zu hören gibt. SHR: 1 T. WD: n.v.

Kraków Loves Adana. Album: Call Yourself New (2017). Das Debut-Album dieses Hamburger Duos hatte ich in 2010 gekauft. Vom nunmehr dritten Werk in gemäßigt-melancholischem Indie-Sound kann man sich gut einlullen lassen, zulegen werde ich es mir aber nicht. „Songs, die mit einer reduzierten Instrumentierung und verträumter Intimität in den Bann ziehen“, meint slaeuft. SHR: 1 T – 116 T, WD: n.v.

Little Annie. Album: Trace (2016). Die Dame ist schon lange im Geschäft, anfangs Ende der 1970er Jahre als Sängerin einer Punk-Band, später auch in Zusammenhang mit Elektronik- und Industrial Bands. Außerdem hat sie im Kooperation mit anderen Musikern mindestens 11 Alben unter eigenem Namen herausgebracht. Das neue Album bewegt sich meist im Klanggewand zwischen Jazz, Kabarett und Chanson, jedoch gibt es auch vereinzelt Songs wie „Midlife Lazarus“, die düsteren Spielarten der 1980er Jahre zuzuordnen sind. Im Ergebnis ist das überwiegend aber nicht so meine Geschmacksrichtung. SHR: 1 T – 2 T. WD: 6/d.

Messer. Album: Jalousie (2016). Drittes Album einer deutschen Post-Punk-Band in der stilistischen Tradition von Bands wie „Fehlfarben“ und mit deutschsprachigem Gesang. Irgendwie finde ich es immer wieder vergleichsweise erholsam, gelegentlich solche Sounds zu hören. Dennoch sind mir die Songs dieser Band oft zu einfach konstruiert und zu kurz, um hypnotische Wirkung zu erzeugen. SHR: 7 T – 72 T. WD: 17/d.

Norma Jean Martine. Album: Only in My Mind (2016). Debut-Album einer US-amerikanischen Singer-/Songwriterin mit pop-orchestralem Touch. Das ist mir zu mainstreamig. SHR: 25 T – 1.144 T. WD: 42/d.

Port Noo. Album: In The Middle Of Everything (2017). Debut-Album einer deutschen Singer-/Songwriterin mit Folk-Pop-Touch. Spricht mich überwiegend nicht an trotz mitunter schräger, positiv zu bewertender Instrumentierung. SHR: 1 T, WD: n.v.

Royal Thunder. Album: Wick (2017). Drittes Album einer US-amerikanischen Hard-Rock-Band mit Lady am Micro. „Ein kleines Highlight der wie die Pilze aus dem Boden schießenden Classic Rock Bands“, meint monkeycastle. Ich selbst fühlte mich mich durch den Sound aber nicht besonders angesprochen. SHR: 3 T – 104 T, WD: n.v.


SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song.

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige Seite vorhanden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.

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