Samstag, 1. November 2014

Budapest (III)

Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Morgen geht's zurück nach Köln.

Ich war noch auf dem Kerepesi-Friedhof, aber dort war es ähnlich wie auf Kölns Melatenfriedhof, streckenweise allerdings weniger geordnet.

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>Mausoleen auf dem Friedhof<

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Es gab zugewucherte Bereiche, aus denen Grabsteine hervorlugten. Es gab auch deutlich mehr Raum, anscheinend kann hier nicht jeder beerdigt werden. Mehr als der Melatenfriedhof wirkt dieser Friedhof wie ein Park.

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Eigentlich wollte ich auch auf den jüdischen Teil, aber das klappte - Erinnerung an vergangene Urlaube - wieder nicht, da dieser Teil nicht vom großen Friedhof aus zugänglich ist. Außerdem ist Samstag, und dies ließ befürchten, dass er sowieso geschlossen ist.

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>Lost Place am Rande des Friedhofs<

Später ging ich zum "Museum of Hungarian Agriculture", das in einem Schloß mit umgebenden Park zu finden ist.

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>Vaydahunyad Castle, Budapest<

Das war mehr Zufall, aber ich war auch im Museum. Am Beeindruckendsten: die Geweihe tot geschossener Tiere. Viel Zeit hatte ich allerdings dort nicht.

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>Im Museum<

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Die Andrassy-Avenue ging ich dann runter ins Zentrum. Die Straße gilt wegen ihrer erhabenen Großvillen als Prachtstrasse, aber aus meiner Sicht ist es primär eine verlärmte Schnellstraße.

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Ich zweigte ab zum ehemaligen jüdischen Viertel, das heute ein In-Viertel sein soll. Es gibt hier hintereinander geschachteltes Hinterhof-Ambiente mit viel Gastronomie. Ein Antikflohmarkt fand dort statt.

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>Im jüdischen Viertel<

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>Aufgegebene Ruinen gibt es im jüdischen Viertel auch noch.<

Die Fußgängerzonen im Zentrum machten auf mich einen mittelprächtigen Eindruck, muss man nicht näher studieren trotz älterer Bausubstanz.

Irgendwie wollte keine große Stimmung bei mir heute aufkommen. Das liegt sicher auch an der kühlen Witterung, dass die Straßenschluchten nicht so ansprechend wirken, zumal es nur noch reduzierte Außengastronomie gibt.

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>Straßeneindrücke<

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>Mitunter sieht man echt trostloses Hinterhof-Ambiente.<

Überhaupt war verdammt wenig los in der Gastronomie. Im Zappa-Cafe ließ ich den Abend ausklingen, aß noch mal auch Gulaschsuppe. Auch hier wenig los, obgleich es doch Studentenviertel hier ist.

Bilder eingelesen am 20.12.2014.

Freitag, 31. Oktober 2014

Budapest (II)

Man kann wohl sagen, dass ich heute ein Standard-Touristenprogramm abgegangen bin. Zufällig kam ich zunächst an der alten Markthalle vorbei, begutachtete auch innen das Angebot. Würste, Pepperoni und Knoblauchknollen fielen mir besonders auf.

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>Markthalle<

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Dann überquerte ich die Donau und ging hoch zur Freiheitsstatue und zur benachbarten Zitadelle auf dem Gellertberg, der sich direkt am Donauufer ca. 135 m über Budapest erhebt.

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>Über die Friedensbrücke zur Freiheitsstatue<

Selbstverständlich bot sich ein guter, wenn auch dunstiger Ausblick auf die Donau und die Stadt.

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>Blick Richtung Burgpalast<

Weiter ging ich zum Burgpalast. Auch hier eine schöne Aussicht. Die Museen ließ ich aus.

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>Blick Richtung Basilika<

Ich kam zum "Labirintus", unterirdische Höhlengänge, die den Kalkberg durchziehen. Gut 7 € Eintritt, ziemlich viel für das Wenige, das geboten wird. Man sieht Steine, Kostümfiguren, Särge, hört oft schreckliche Opernmusik, in einem anderen Gang, der auch Dracula gemahnen soll, auch unheimlichere Musik.

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>Im Labirintus<

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Weiter ging ich zur Fischerbastei, die vermutlich mit dem imposanten Parlamentsgebäude auf der anderen Donau-Seite die beste Photo-Kulisse bietet. Hier war auch viel los.

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>Fischerbastei<

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>Blick auf das Parlamentsgebäude<

Dieser Weg über den Gellertberg, Burgpalast und Fischerbastei ist wegen der gebotenen Ausblicke schon lohnenswert.

Danach überquerte ich wieder die Donau, besuchte noch die St. Stephans Basilika, Budapests größte Kirche. Bunt-pompös innen, kommt man per Fahrstuhl auch hoch zur Kuppel und kann diese umrunden.

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>In der Basilika, sowie Ausblick<

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Mittlerweile dunkelte es. Ich suchte ein Café, fand die "K:antin" mit Fabrikcharme. Noch sitze ich im "Fecske", aß gerade eine Gulaschsuppe, trinke ein Bier.

Geringfügig ergänzt und Bilder eingelesen am 19.12.2014.

Link:
Budapest (III).

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