
Steven Soderbergh`s Revolutionsdrama “Ché - Guerrilla” spielt 1966/67 in Bolivien und schildert als Teil 2 das Ende von Ché's Kampf. Dieser wirkt von Anfang an hoffnungslos allein auf Grund der wenigen Dutzend Kämpfer, die Ché in Bolivien rekrutieren konnte und endet dann auch nach diversen Scharmützeln mit seiner Exekution. Dem Film merkt man eine gewisse Lust des Kommandante an dem Guerilla-Abenteuer an. Man bekommt viel von der internen Organisation, Führungsstruktur und Taktik mit, doch andererseits gibt es gegenüber Teil 1 diesbezüglich wenig Neues, und der Film ist nach meinem Eindruck auch insgesamt spannungsärmer und weniger ansprechend.
Mehr über den Film könnt ihr z.B. bei filmstarts nachlesen.

Andrzej Jakimowski erzählt in seinem Film “Kleine Tricks” vom Leben in einer polnischen Kleinstadt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen einerseits ein kleiner Junge, der seinen Vater vermisst und in einem Fremden, den er häufig am Bahnsteig sieht, diesen zu erkennen glaubt und andererseits seine große Schwester, die sich um ihn kümmert, in einem Restaurant jobbt und auf eine bessere Stelle hofft. Die Träume des Jungen sowie sein spezifischer Blick auf die Welt nehmen einen großen Raum im Film ein.
Die Bahnanlagen und die visuell häufig marode ausssehenden Gebäude in der Stadt geben dem Film zusammen mit der melancholisch- nostalgischen Grundstimmung ein spezifisches Flair. Insgesamt ist es ein netter Film, dem vielleicht in der zweiten Hälfte etwas die Luft ausgeht. Auch zu diesem Film könnt ihr mehr bei filmstarts nachlesen.
Treibgut - Do, 30. Jul, 23:13 - Rubrik: Movies