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Cologne Events

Montag, 23. Februar 2009

Rosenmontagszug

Rosenmontag ist Kölns bedeutendster Feiertag. Ich war mal gucken, aber nicht allzu lange. Mir fehlte die innere Ruhe (ulaubsbedingt). Von gemütlich kann bei diesem nass- windigem Wetter sowieso keine Rede sein, auch wenn es gerade mal nicht regnete, als ich unterwegs war.

Karneval Severinstrasse

Die Severinstraße ist sehr eng, gucken schwierig. Dafür ist hier echt Stimmung und die Instrumente können sich in der Häuserschlucht gut entfalten.

Karneval Severinstrasse

>Bildmotive aus der Severinstraße, Kölner Südstadt<

Sonntag, 17. August 2008

New Talents 2008

An diesem Wochenende ist was los in der Kölner Südstadt - genauer gesagt im Rheinauhafen. Junge Biennale Köln, New Talents 2008. Die zumindestens im Südteil des Rheinauhafens schon sehr weit fortgeschrittene Hafenrevitalisierung kann sich sehen lassen.

At Rheinauhafen

>Am Rheinauhafen, Blick von der Congster- Bühne Richtung Siebengebirge<

Geschäfte, Kneipen, Restaurants, Ateliers öffnen sich dem Publikum und dazwischen sind diverse Jazzbühnen aufgebaut.

At Rheinauhafen

>Die Kranhäuser - noch nicht fertig<

Der Bereich zwischen den Kranhäusern und dem Schokoladenmuseum ist allerdings noch weitgehend in Bau.

An der Congstar-Bühne spielte die Terrence Ngassa Band.

At Rheinauhafen Terrence Ngassa Band

>Terrence Ngassa Band<

An der Bayenthal-Bühne schaute ich dem Kathrin Scheer Quartet zu. Die Frontfrau kann gut singen, kann es wohl mit anderen Jazzgrößen aufnehmen.

At Rheinauhafen Kathrin Scheer Quartett

>Kathrin Scheer Quartett (oben/unten)<

At Rheinauhafen Kathrin Scheer

Ich ging weiter, passierte die Kranhäuser.

At Rheinauhafen

>Die Kranhäuser<

Am Sportmuseum konnte man alte Straßenkreuzer besichtigen - solche, die man heutzutage nur noch in alten amerikanischen Filmen bewundern kann.

At Rheinauhafen Cadillac

>Oben Cadillac, unten Mercedes<

At Rheinauhafen Mercedes

Ich ging noch etwas weiter bis hinter das Schokoladenmuseum. Dort war ein kleiner Trödelmarkt, der übergangslos in einen Kunst- und Fressalienmarkt überging. Aber ich ging zurück.

At Rheinauhafen

>Die Kranhäuser (oben), alte Gebäudeteile (unten)<

At Rheinauhafen

Abends war ich dann noch mal da, hatte zwar die Camera dabei, aber keine Speicherkarte drin. Shit happens! So kann ich euch leider kein Bild von Triosence präsentieren, ein hochgelobtes junges deutsches Jazztrio, das im Kap-Forum spielte. Das war toll. Piano, Percussion, Bass - alle drei waren Virtuosen an ihren Instrumenten. Ich werde mir voraussichtlich wohl eine CD von denen zulegen.

Dafür gibt's hier ersatzweise ein Youtube-Video:



>Triosence - "Heart in the Head", live in Kiel 2008, dankenswerterweise hochgeladen von Trommelemi<

Sonntag, 4. November 2007

Theremin, KunstWerk und Schokolade

Erstmals war ich Teilnehmer der Kölner Museumsnacht. Zuerst ging ich zum Neuen Kunstforum, ziemlich abgelegen, aber von mir aus gut zu Fuß erreichbar. Dort boten Barbara Buchholz und Pedda Borowski eine sehr stimmungsvolle Performance.

Barbara Buchholz spielte in weißem Kleid vor einer weißen Leinwand auf ihrem Theremin - jenem russischen Instrument, das man spielt, ohne es zu berühren. Wie soll man sagen, man sieht ihre Gesten, die sie in der Luft macht und hört dann die Töne.

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>Barbara Buchholz mit Theremin im Neuen Kunstforum, Köln-Südstadt<

Hört sich an irgendwie zwischen Syntheziser und Geige??, sehr ambient. Jedenfalls kann die Darbietung auch mit einem anderen Musiktrack unterlegt werden, besonders gut, wenn er trippig oder in Richtung Drum & Base geht.

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>Tropfenartige Live-Kunst von Pedda Borowski<

Pedda Borowski produzierte dazu Kunst, die über einen Projektor auf die Künstlerin und die Leinwand geworfen wird. Meist entstand die Kunst mittels Flüssigkeiten, die auf eine Glasscheibe getröpfelt und z.B. mit Pinsel oder Luftströmung weiter manipuliert wurde. Schwer zu beschreiben, muss man sehen, seht hier oder da bei Youtube.

Danach schaute ich Bilder und Photos im Alten Pfandhaus, fuhr dann mit der Straßenbahn zum Neumarkt und stieg dort in einen Tourenbus zur Ost-Route ein. Man musste dann noch in einen anderen Bus umsteigen, um zum Kulturbunker Mülheim zu kommen. Weiss der Teufel, wo der Bus da so lang fuhr, jedenfalls war's in dem mir kaum bekannten rechtsrheinischen und ziemlich dunklen Köln. Dort gab's wieder Bilder, Photos und Musik, aber das sprach mich nicht besonders an.

Ich fuhr dann zurück zum KunstWerk in Deutz. Das hat sich voll gelohnt. Man betritt eine große alte, mitunter marode wirkende und verschachtelte KHD-Gummifabrik, die in Teilen zu Dutzenden von Künstlerateliers umgebaut ist, in anderen Teilen wie eine Ruine wirkt.

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>KunstWerk, Köln-Deutz<

Überall Hinweisschilder auf Lebensgefahr, ausgehend von uralten Stromkästen und -leitungen, an denen man im Falle eines Stromausfalls (z.B. durch Kabelbrand) bitte nicht selbst herumwerkeln soll.

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>Alte Stromkästen und Graffiti, hier aber draußen und wahrscheinlich außer Betrieb<

Endlose Gänge, Etagen, Keller, Proberäume, viel Ateliers geöffnet, hier und da ein Café oder eine Kneipe.

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>Briefkästen im KunstWerk<


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>Kunstwerke in einem Gang<

Und die Ateliers: alles Einzelräume, 15 oder auch über 50 qm groß, häufig mit Hochbetten und Sitzecken und quasi auch als Wohnung genutzt, ganz verschieden eingerichtet. Viele Kunstrichtungen konnte man dort bewundern, nicht nur Malerei, auch bildhauereiähnliche Sachen oder Kunst aus Holz oder beleuchtete Glaskunst.

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>Blick in ein KunstWerk-Atelier<

Jedenfalls könnte ich mir als Künstler auch vorstellen, dort zu residieren - ich hab' ja einen Faible für alte marode Industrieanlagen und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten erzeugt bestimmt ein positives Feeling. Die Gegend müßte ich mir sowieso mal bei Tageslicht genauer ansehen.

Ich fuhr dann zurück zum Neumarkt, bestieg einen Tourenbus der Südroute und besuchte -Mitternacht war schon vorbei- noch das Schokoladenmuseum. Da war ich noch nie drin, obwohl es nun auch schon bald 15 Jahre auf dem Buckel hat. Jedenfalls ist es zweifellos ein modernes, sehr schönes Museum.

Dort werden natürlich nicht nur Tausende von Kakaobohnen und alte Schokoladentafeln gesammelt.

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>Imposante Inneneinrichtung eines alten Schokoladen- Ladens, Schokoladenmuseum, Köln-City<


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>Historische Schokolade-Automaten<

Man erfährt auch viel über die Geschichte, angefangen bei den Olmeken, Azteken, Mayas bis hin zum industriellen Produktionsprozess mit seinen Maschinen wie Kakaopressen, die dort auch aufgestellt sind.

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>Eine alte Kakaopresse<

Aber so richtig aufnahmefähig war ich da schon nicht mehr. Um 01 Uhr 30 hatte ich dann keine Lust mehr und fuhr nach Hause.

Freitag, 24. August 2007

Bierbörse

Ich schlenderte über die zufällig entdeckte Bierbörse auf dem Neumarkt. Schönes, warmes Wetter, daher gut besucht. Ich aß eine Krakauer, danach genehmigte ich mir ein polnisches Zywiec-Bier vom Fass.

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>Auf der Bierbörse, Neumarkt, Köln-City<

Und, weil's so lecker war, genehmigte ich mir woanders noch ein dunkles Rauchbier der fränkischen Brauerei Fischer in Greuth - ebenfalls frisch gezapft.

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>Rauchbier der Fischer-Brauerei in Greuth<

Schöne Tage muss man nutzen - ja, so ist das in diesem durchwachsenen Sommer.

Montag, 19. Dezember 2005

Auf der großen Kirche

Wenn ich demnächst krank sein sollte, lag es vermutlich am Besuch dieser großen alten Kirche, die bekanntermaßen in Köln steht und immer noch zum Weltkulturerbe zählt.

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Die Aktion gehörte zu unserer dezernatsinternen Weihnachtsfeier. Wir waren im landläufigen Sinne auch nicht in, sondern im und auf dem Dach der Kirche (Dom) unterwegs.

Das Wetter war heute hier in Köln nicht gerade toll, und da oben war’s bestimmt nicht besser. Ich hatte schon extra Socken und meinen dicksten Mantel angezogen und obwohl diese Kirchenwanderung nur knapp anderthalb Stunden dauerte, reichte es dennoch allemal für etwas kalte Füßchen.

Also, man kann da oben –wie soll ich sagen- in Höhe der Dachrinne um den Dom rumlaufen.

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Natürlich waren wir auch im Dach, und es gibt da oben auch Wege in die Kirche, wo man dann in mittlerer Höhe an der Innenmauer des Domes lang laufen kann und auf die insektenhaften Besucher unten in der Kirche hinunter schaut. Netter Weg, da innen in der Kirche, aber keine Chance für ein brauchbares Photo – da ist es einfach zu dunkel.

Im Dach selbst ist es nicht so interessant – wer da Altertümer, Schätze, sakrale Antiquitäten, Särge oder Skelette vermutet, wird enttäuscht. Es sieht einfach sehr funktional da aus, überall liegen Baumaterialien herum und Vieles hier ist schon neu – Stahlträger als Dachstreben etc. Der Dom wird bekanntermaßen nicht beheizt, da das niemand finanzieren kann und sowieso hoffnungslos ist. Warm war es im Dach daher auch nicht.

Das war natürlich eine organisierte Führung und Vieles über die Baugeschichte kam zur Sprache - wo die Steine her kamen, wie die Säulchen verankert wurden usw.

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Naja, das musste mal sein. Auf dem einen Domturm und unten in der Kirche war ich natürlich schon ein paar Mal, aber auf dem Dach noch nie. Vor ungefähr 20 Jahren las ich mal einen dicken, faszinierenden Fantasy-Roman von Thomas R.P. Mielke mit dem Titel „Das Sakriversum“, der über Jahrhunderte eine Geschichte erzählt, die fast nur im Dach und in den Kellern einer großen Kirche spielt – der Kölner Dom könnte die Vorlage für die Geschichte geliefert haben.

Nach diesem Kirchenbesuch waren wir noch im Früh am Dom, etwas essen und trinken. Ich nehme mal an, es ist eines der größten traditionellen Eß- und Trinklokalitäten in Köln – man kann sich dort verlaufen!

Gefangen in Köln 2.0

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wiedereinmal tolle bilder...
... und das *lieblichste* natürlich mit den schäfchen...
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Ich kenne diese Wiesen gar nicht gut, aber klar, Spazieren...
Treibgut - Sa, 21. Nov, 20:16
Ich finde es schön,...
Ich finde es schön, dass es auch in der Stadt...
april (Gast) - Sa, 21. Nov, 18:34
Stadtbilder
Landschaft ist hier halt nicht immer zu haben. Ausserdem...
Treibgut - Sa, 21. Nov, 15:33
Geburt
... die Umsetzung EINER verrückten Idee im Leben...
Treibgut - Sa, 21. Nov, 13:51
Obwohl mir Stadtbilder...
Obwohl mir Stadtbilder meißt nicht so gut gefallen...
Grey Owl Calluna (Gast) - Sa, 21. Nov, 12:53
Oh, das hört sich...
Oh, das hört sich ja heftig an! Nach der Geburt...
Grey Owl Calluna (Gast) - Sa, 21. Nov, 12:49
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