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Books

Donnerstag, 26. November 2009

Die Stadt am Ende der Zeit

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Glaubt man der phantastik-couch ist Greg Bear's Roman “Die Stadt am Ende der Zeit“ (2008) eine „virtuose Endzeitsaga“ und im Ergebnis ein „Meisterwerk“. Nun, man muss die Meinung ja nicht teilen. Aus meiner Sicht ist es vor allem ein 861 Seiten dicker „Ziegelstein“ für die Altpapiertonne.

Inhaltlich verweise ich auf den Link oben, denn ich sehe mich nicht in der Lage zu beschreiben, wovon das Buch überhaupt handelt und kann mich auch an die ersten 500 Seiten gar nicht mehr erinnern.

Das Buch springt in über 100 Kapiteln zwischen den Protagonisten und der Gegenwart und fernen Zukunft hin und her, wodurch kein ordentlicher Lesefluss entsteht. Und die Charakterzeichnungen der Protagonisten, so es denn welche geben sollte, haben mich völlig kalt gelassen.

Mit dem abschliessenden Tipp, das Buch vielleicht noch einmal zu lesen (falls man nicht durchgeblickt hat), kann man mich jagen, habe jetzt beim ersten Mal schon Monate gebraucht. Bei scifinet schreibt ein Leser, das Buch würde sich ebenso mitreissend wie ein Telefonbuch lesen lassen - ja genau, auf diesen plastischen Vergleich wäre ich selbst so gar nicht gekommen.

Ach ja, ich habe seit 1987 eine ganze Reihe von Greg-Bear-Büchern gelesen. Er kann auch gute Bücher schreiben, darunter den preisgekrönten Roman „Blutmusik“ (1985) oder z.B. „Äon“ (1987).

Freitag, 2. Oktober 2009

Fantasy Selection

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Soweit ich es recherchieren konnte, gab es 3 Bände von Wolfgang Hohlbein's Fantasy Selection, und zwar 1999 - 2001. Ich habe jetzt den Band 2001 gelesen, der 14 Geschichten deutschsprachiger Autoren enthält. Am besten fand ich die Stories von Wolfgang Hohlbein (Das zweite Gesicht), Heike Knopp (Königin der Spinnen), Jürgen Heinzerling (Regulierung und Liquidation) sowie Frank Rehfeld (Nächtliche Begegnung).

Hohlbein's Geschichte handelt von einer Augenoperation - eine Conte Cruel.

Heike Knopp's Geschichte befasst sich mit einer jungen Frau, die überall Spinnen sieht, und in Jürgen Heinzerling's Geschichte werden böse Taten von einer “Privatfirma” schariaartig geahndet - ebenfalls eine Conte Cruel. Frank Rehfeld erzählt vom jungen Bram Stoker (dessen Roman “Dracula” 1897 mit zunächst wenig Erfolg veröffentlicht wurde) und seiner Begegnung mit Vampiren im Frühjahr 1890 in London.

Es gibt noch ein paar andere passable Geschichten, aber in der 2. Hälfte verflacht die Anthologie doch deutlich. Im regulären Buchhandel werdet ihr das Buch im Bedarfsfall natürlich nicht mehr erwischen (es gammelte jahrelang als “Vorrat” in meinem Schrank), aber im Internet bestehen Möglichkeiten.

Mittwoch, 26. August 2009

Lotus-Effekt

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In der SF-Anthologie Lotus-Effekt, die sich jungen deutschsprachigen Autoren widmet, gibt es so einige bessere Geschichten, doch jene Geschichte von Karla Schmidt, die auch den Deutschen Science Fiction Preis 2009 gewann, nämlich “Weg mit Stella Maris”, gefiel mir hier mit Abstand am besten. Die melancholisch gefärbte und sehr emotionale Geschichte erzählt einen vermeintlichen Mutter-Tochter-Konflikt. Doch dies ist eine Parallelwelten-Geschichte. Die berühmte “Mutter”, die die Tochter mit einem von ihr entwickelten Antrieb auf einem Sternenschiff für immer verlässt, um die ahnungslose Welt vor einer Katastrophe zu bewahren, hinterlässt auf dem PC eine längere Nachricht, die die erst nicht begreifende Tochter zunehmend in Panik versetzt.

Nun ja, diese Geschichte wäre vielleicht auch einer James Tiptree jr. würdig gewesen.

Ich habe mir inzwischen die nächst-ältere Wurdack-Anthologie (S.F.X) auch schon zugelegt (gibt's nur im Internet!)

Freitag, 31. Juli 2009

Molekularmusik

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Die SF-Anthologie “Molekularmusik” (2009) ist mein erstes Buch, dass ich im Internet käuflich erworben habe - und zwar, weil sich die Vertriebswege geändert haben und Bücher des Wurdack-Verlages normalerweise nicht im Buchhandel zu finden sind. Man kann sie dort wohl bestellen, aber im Ernst, warum soll ich eine schlecht sortierte Buchhandlung auch noch mit einem Auftrag behelligen?

In Molekularmusik sind 19 deutschsprachige AutorInnen versammelt, die eine ganze Reihe netter Geschichten geschrieben haben.

Mir persönlich gefielen die beiden Geschichten von Uwe Hermann (Roboter vergessen nie!) und Armin Rößler (Die Fänger) am besten.

In Hermans Geschichte setzt sich ein Normalbürger mit der unverständlichen Bedienungsanleitung für seinen neuen Roboter auseinander - sehr witzig. Und in Rößler's sentimentalen Geschichte geht es um ein riesiges Raumschiff, das durch's All streicht und fremde Intelligenzen einfängt, um sich deren Geschichten anzuhören.

Inzwischen habe ich schon die nächstältere Anthologie im Verlag bestellt.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Lycidas

Ein Roman, der so beginnt: “Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren.”

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Über 859 Seiten erzählt hier Christoph Marzi eine bizarre Geschichte, die wie das Buchcover vermuten lässt, in London spielt, genauer gesagt, zu einem großen Teil unter London, unter dem U-Bahn-Netz, wo eine versteckte Welt mit eigenen Regeln und anderem Zeitverlauf, sowie Abgründe und die Hölle selbst zu finden sind - und wo phantastische Gestalten hausen, von Rabenmenschen bis hin zu Engeln, Elfen, Golems aus Lehm, Werwölfe, sprechende Ratten, Spiegelscherben-Kinder, die Toten und diverse Ungeheuer.

Nun ja, ich kann die Geschichte hier unmöglich erzählen, einfach, weil ich lange brauche, um so ein dickes Buch zu lesen und gar nicht mehr weiss, wie es begonnen hat. Im Mittelpunkt stehen jedenfalls zwei Kinder, die in die Ränkespiele um die Macht in der Unterwelt hineingezogen werden.

Der Roman gewann in 2005 den Deutschen Phantastikpreis als bestes deutschsprachiges Romandebüt. Ein fachkundiges Urteil hierüber kann ich mir nicht erlauben, da ich die Romane der Konkurrenz nicht kenne, aber “Lycidas” ist jedenfalls nach meinem Eindruck flüssig und ansprechend geschrieben und glänzt mit einer Vielzahl an bizarren Ideen, so dass ich schon meine, dass hier ein neues Talent die Romanbühne betreten hat. Jawohl, dies ist eine Leseempfehlung!

Dienstag, 16. Juni 2009

Gothic

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Vor zwei Monaten oder so entdeckte ich überraschenderweise im Buchladen eine Gothic-Anthologie eines mir bis dato unbekannten Verlages - klar, die habe ich sofort gekauft, weil Phantastik-Anthologien heutzutage in den Buchläden praktisch nicht mehr zu finden sind.

Boris Koch als Herausgeber versammelt hier 18 meist junge deutsprachige AutorInnen, die in ihren neuen Dark Stories mit viel Können eine erstaunliche Themenvielfalt abdecken, auch wenn Vampir- und Werwolf-Stories wohl leicht überwiegen.

Auch wenn es mir schwer fiel, dies zu entscheiden, fand ich wohl die Geschichten von Maike Hallmann (Lilith), Markus Heitz (Schattenspiel), Markolf Hoffmann (Die blauen Handschuhe), Uwe Voehl (Im Nebel), Christian von Aster (Das Ende der Kindheit) und Michael Marrak (Liliths Töchter) am ansprechendsten.

Alles in allem war ich überrascht, dass deutschsprachige Autoren auch stilistisch so gute Geschichten schreiben können (das hatte ich von früher etwas anders in Erinnerung). Besonders gut gefiel mir auch, dass manche Geschichten Bezug zur “Schwarzen Szene” hatten oder moderne Ängste verarbeiten, etwa in Zusammenhang mit dunklen Unterführungen oder Fahrstühlen, Mobbing und Aussenseitertum.

Jedenfalls war es wohl die beste Anthologie, die ich seit Jahren gelesen habe. Mehr zum Buch könnt ihr z.B. auch bei roterdorn nachlesen.

Sonntag, 31. Mai 2009

Phantastisches aus Österreich

So heisst eine Anthologie, die Franz Rottensteiner 1995 raus brachte - habe ich vor Jahren im Ramsch irgendwo gekauft, aber erst jetzt im Laufe des Jahres und heute endlich zu Ende gelesen. Heute habe ich sowieso viel gelesen, da ich nicht Wandern ging und es so schön auf dem Balkon war.

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Das Buch versammelt 16 “aktuelle” Autoren, die in Österreich geboren wurden bzw. dort leben und für dieses Buch eine Geschichte aus den Bereichen Phantastik oder Science Fiction zur Verfügung stellten.

Am besten fand ich Andreas Finding's “Der Sumpf”, Manfred Maurer's “Dartmoor”, Reinholf Schrappeneder's “Im Norden” - alle 3 klassische Phantastik - sowie Armin Medosch's “Flash-B” und Peter Schattschneider's “Das Whiskeysyndrom” - astreine Science Fiction.

In der letztgenannten Geschichte führt ein Container-Stau im Orbit und die Zerstörung der über Jahre sich dort ansammelnden Whiskey-Container zu einer ökologischen Katastrophe auf der Erde, als der Alkohol darniederstürzt - naja, wohl etwas weit hergeholt.

Freitag, 1. Mai 2009

Rückkehr zum Mittelpunkt der Erde

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Oben genannter Titel ist der Name einer Anthologie mit dem Untertitel “Neue Jules-Verne-Geschichten”. Auf über 600 Seiten spinnen ca. 24 hier versammelte Autoren Romane von Jules Verne weiter oder beleuchten Zusammenhänge, die so nicht in den Romanen zu finden waren. Jules Verne, 1905 gestorben, veröffentlichte ca. 90 Romane, vor allem wohl häufig wissenschaftlich- geographisch orientierte Abenteuerromane, teilweise mit Science-Fiction-Touch, der aber heute meist wohl etwas arg überholt wirkt.

Ich habe keine Ahnung, ob Verne heute noch gelesen wird oder seine Bekanntheit nur aus Romanverfilmungen resultiert - mag sein, dass ich selbst ein oder zwei Romane in meiner Jugendzeit gelesen habe, viel war es aber sicher nicht.

Als Highlights der Anthologie empfand ich Brian Stableford's “Der Weg des Jehan Thun”, Ian Watson's “Riesenhafte Zwerge”, Peter Crowther's “Geschichten aus dem Land am Ende eines Arbeitstages” und Richard A. Lupoff's “Das Geheimnis der Sahara”, manche Geschichte des Bandes ist aber auch etwas fade.

Mittwoch, 8. April 2009

Gelesen, aber gut?

Im Urlaub habe ich es geschafft, immerhin fast 4 Bücher zu lesen. Kurzweilig waren sie, aber ob man sie kennen sollte, erscheint mir eher fraglich.

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Der Brite Alex Garland erzählt in seinem Roman “Manila” (1998) eine philippinische mafiöse Ballergeschichte, die natürlich weitgehend in Manila spielt. In dem Roman werden verschiedene Protagonisten eingeführt und aus ihrem Leben erzählt. Die Handlungsstränge werden in der Ballerei, die einige der Protagonisten zufällig zusammenführt, gebündelt. Sie sind Täter, Opfer oder Zeuge der Ballerei, die sich durch mehrere Stadtteile Manilas hinzieht.

Soweit ich das beurteilen kann, wirken die Geschichte und auch die geschilderten Milieus recht authentisch. Das Besondere an der Geschichte ist wohl, dass die Ballerei nur auf einem Mißverständnis beruht und diverse Protagonisten auch nur zufällig mit hineingezogen werden, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren.

Als ich das Buch gelesen hatte, fragte ich mich doch, warum jemand so ein Buch über gewalttätige Geschehnisse in einer bekanntermaßen gefährlichen Stadt überhaupt lesen sollte - wir haben wenig Berührungspunkte zu einer solchen Geschichte.

Jedenfalls, Garland's berühmten und auch (weniger gut) verfilmten und in Thailand spielenden Roman “Der Strand” (1996) fand ich seinerzeit weitaus interessanter, weil er von Fernweh-Reisenden und ihren Träumen erzählt.

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Jack McDevitt's dickleibiger Roman “Spuren im Nichts” (2000) ist waschechte Science Fiction. Der Roman spielt in ferner Zukunft, in der sich die Menschen bereits auf 9 Planeten angesiedelt haben und kurz davor sind, die Suche nach anderen intelligenten Lebewesen aufzugeben, weil sie bis dato nichts gefunden haben. Die Protagonistin der Geschichte, deren Schwester 25 Jahre zuvor spurlos verschwand, kommt jedoch dahinter, dass es einen Kontakt gegeben hat, der aber ausgerechnet von jenen verschwiegen wurde, die sich der Suche nach intelligenten Lebewesen verschrieben hatten. Sie macht sich auf, die Hintergründe der Geschehnisse zu erforschen.

McDevitt's Roman ist über weite Strecken wie ein Krimi-Puzzle aufgebaut, daher ziemlich spannend, manchmal auch unheimlich. Dennoch befriedigte mich die Geschichte und ihre Auflösung nicht wirklich, macht aber vielleicht jenen Hoffnung, die glauben, dass wir nicht allein auf unserer Kugel sind.

McDevitt hat meines Erachtens aber, z.B. mit dem Roman “Gottes Maschinen” (1994), bessere Werke verfasst.

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Tash Aw ist in Malaysia aufgewachsen. Seinen in Malaysia angesiedelten Roman “Die Seidenmanufaktur Zur Schönen Harmonie” (2005) fand ich von den vier hier besprochenen Büchern am interessantesten, vielleicht aber auch nur, weil ich gerade in Malaysia war. Der Roman spielt allerdings nicht auf Borneo, sondern weitgehend an der Westküste der malaiischen Halbinsel nördlich von Kuala Lumpur, an Orten wie Ipoh oder Kinta Valley, wo damals die Zinnindustrie ansässig war.

Zeitlich hat das Buch einen Schwerpunkt um 1940, zu einer Zeit also, als die damalige britische Kolonie Malaya in den 2. Weltkrieg verwickelt wird, greift aber auch weiter in die Vergangenheit und die Zukunft aus, weil hier über das Leben von 5 Menschen (eine malaiische Frau, ihr malaiischer Ehemann, zwei Engländer und ein Japaner), ihr Werdegang und ihr gegenseitiges Kennenlernen berichtet wird. Den Schwerpunkt der Geschichte bildet hierbei ein gemeinsamer mehrwöchiger Ausflug mit einem Schiff zu einer mystischen Inselgruppe, die irgendwo vor der Küste liegt.

Der Roman gewährt einen Einblick in die politischen, sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse zur damaligen Zeit, handelt in Zusammenhang mit dem Ausflug aber auch von Liebe, unerwiderte Liebe, Mord und Verrat. Zu kurz kommt auch nicht die Beschreibung des tropischen Klimas zu Zeiten, als es noch keine Aircon gab.

Insgesamt hat das Buch eine relativ düstere Ausstrahlung, da es weniger von Glück als vielmehr von Trauer, Schuld, Melancholie und unterdrückten Trieben handelt.

Ich habe ja irgendwie den Verdacht, dass diese Welle von Vampir-Romanen, die uns seit 1, 2 Jahren jeden Monat neu erschienene Bücher beschert, eine verkappte Variante kitschiger Arzt-Romane ist und wollte das mal überprüfen. Mit der Amerikanerin Lara Adrian haben wir jedenfalls eine dieser AutorInnen, die seit 2007 schon für 5 auf deutsch erschienene Vampir-Romane verantwortlich ist.

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Was jedenfalls Adrian's Roman “Gebieterin der Dunkelheit” (2008) betrifft, so ist es auf jeden Fall eine mehr oder weniger poetisch-kitschige Liebesgeschichte mit einigen ausgeprägt pornographischen Elementen, eingebettet in einem Vampir-Mythos. Das Buch ist nicht schlecht, lässt sich flüssig lesen, wirkt aber stilistisch ziemlich mainstreamig. Es fängt gut an mit einer Höhle und einem offenen Steinsarkophag, den eine Frau in den Bergen Tschechiens entdeckt, doch später, nachdem die Frau von einem Vampir entführt wird, ist mir seitenweise zu viel kitschig wirkende und langatmig ausgewalzte Liebesromantik im Text.

Ich nehme an, dass Frau Adrian ziemlich erfolgreich ist und ein Bedarf an dieserart Büchern besteht, sonst würden hier nicht so viele Vampir-Romane (von ihr) veröffentlicht werden. Mir selbst gefällt diese Richtung, die der Vampir-Roman anscheinend genommen hat, im Grunde aber nicht besonders - und schon gar nicht, wenn sich alle diese Vampir-Romane ähneln sollten (muss ich gelegentlich auch noch mal überprüfen, aber manchmal lässt bereits der Klappentext vermuten, dass es kitschige Liebesgeschichten im Vampirgewand sind).

Buchkritiken sind ja gnadenlos subjektiv und können sehr stark voneinander abweichen. Normalerweise kann ein Blick auf Amazon lohnen, weil dort viele verschiedene Meinungen veröffentlicht sein können, z.B. gegenwärtig 35 Kundenrezensionen zur "Gebieterin der Dunkelheit".

Dienstag, 10. Februar 2009

Accelerando

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Der Brite Charles Stross ist mir als SF-Autor neu (weil ich ja kaum noch zum Lesen komme). Mit dem 546 S. dicken Werk “Accelerando” (2005) legte er einen Roman hin, der einen der renommiertesten SF-Preise (Locus) gewann.

In dem Buch geht um KI's, virtuelle Welten und die Möglichkeit, sich selbst abzuspeichern, mehrfach zu duplizieren und in ein anderes Leben zu entlassen. So eine Kopie seiner selbst kann man dann auch in ein Raumschiff stecken und zu den Sternen schicken.

Mehr über das Buch könnt ihr z.B. bei der phantastik-couch oder beim sf-fan nachlesen. Ob ich es gut fand? Nein, war mir zu kompliziert und die Charaktere waren mir zu unpersönlich gezeichnet - ich tendiere daher ganz stark zu der erstgenannten Rezension.

Ach ja, das Buch fängt auf der 1. Seite direkt mit Weblogs an und die ersten Sätze möchte daher hier zitieren:

Manfred ist mal wieder unterwegs, um Fremden zu Reichtum zu verhelfen. Es ist ein warmer sommerlicher Dienstag, und er steht mit einer Datenbrille vor den Augen auf der Plaza vor der Centraal Station, mitten im grellen Sonnenlicht, das von der Gracht reflektiert wird. An beiden Ufern haben sich schwatzende Touristengrüppchen gesammelt, während Motorroller und Radfahrer in selbstmörderischen Tempo vorbeiflitzen. Der Platz riecht nach Wasser, Schmutz, heissem Metall und den kalten, schwefelhaltigen Ausdünstungen von Katalysatoren; im Hintergrund bimmeln Straßenbahnen, über seinem Kopf fliegt ein Vogelschwarm. Er blickt nach oben, fängt eine der Tauben im Bild ein, speichert es ab und leitet es an sein Weblog weiter, um zu zeigen, dass er angekommen ist. ...”.

Ihr seht, es gibt eventuell noch Entwicklungspotenzial, wobei ich nicht ausschliessen möchte, das Handy's das inzwischen auch schon können.

Gefangen in Köln 2.0

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... hier im Westen ist das ganz selten, weshalb es...
Treibgut - Fr, 27. Nov, 19:59
Sixth Sense
.... habe mir vorher eigentlich nicht vorgestellt,...
Treibgut - Do, 26. Nov, 21:38
Deine Fotos fastsinieren...
Deine Fotos fastsinieren wieder!! Bei uns gibt es...
Grey Owl Calluna (Gast) - Do, 26. Nov, 21:30
"Sixth Sense",....genau...
"Sixth Sense",....genau meine Welle, wie Du Dir vorstellen...
Grey Owl Calluna (Gast) - Do, 26. Nov, 21:24
habe das "year of meteors"...
habe das "year of meteors" album von ihr. mag ihre...
turntable - Do, 26. Nov, 00:00
Von den schönen...
... deines therapeutischen Spaziergangs am allerschönsten...
kapuziner - Di, 24. Nov, 17:28
wunderschöne bilder...
... wie immer!!! der einsame baum am rodderberg - ist...
Elisabetta1 - Di, 24. Nov, 00:41
Gute Therapie
... finde ich auch; jetzt müsste auch alles wieder...
Treibgut - Mo, 23. Nov, 21:46

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