Krieg der Klone

Der Debutroman “Krieg der Klone” (2005) des US-Schriftstellers John Scalzi gehört zur militaristischen SF und positioniert sich lt. buchwurm zwischen Robert A. Heinlein's "Starship Troopers" (1959) [Verfilmung von Paul Verhoeven -1997- leider immer noch auf dem Index] und Joe Haldeman's "Der ewige Krieg" (1975), um mal zwei berühmte Bücher aus diesem Sektor zu nennen. Der Roman gewann den renommierten John W. Campbell Award – und um es vorweg zu nehmen, die Geschichte ist sehr interessant geschrieben - und es ist auch eine Liebesgeschichte.
Die Geschichte beginnt mit Senioren – alten Herren um die 75, die sich zum Militär melden. Sie werden für tot erklärt, in Truppentransporter verfrachtet und zu einer Raumstation gebracht. Dort erhalten sie junge neue geklonte und aufgerüstete Körper ihrer selbst, in die ihr Bewusstsein transferiert wird. Danach folgt die militärische Ausbildung, und dann geht es in den Krieg. Im All, da geht es ungefähr so zu, wie bei uns zu Zeiten der Kolonialkriege; mit Aliens kämpft man um die begehrenswerten Planeten. Doch der Protagonist findet hier auch “seine Frau” wieder, die mit unter 75 Jahren seinerzeit an einem Gehirnschlag starb.
Ein gutes Buch! Inzwischen gibt es schon drei Fortsetzungsromane, aber ich bin nicht sicher, ob es lohnt – und Zeit dafür habe ich leider auch nicht.



















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