Freitag, 13. April 2018

Kinowelten: Transit

Nach einem 1944 erschienenen autobiographischen Roman von Anna Seghers inszenierte Christian Petzold seinen gleichnamigen Film „Transit“. Der Roman handelt von der Flucht verfolgter Personen vor den Nationalsozialisten in Frankreich, die sich – sofern sie wollten und konnten – 1941 über den Hafen in Marseille nach Übersee absetzten. Auf das Schiff musste man oft Wochen warten und sich in der Stadt verstecken, da es oft Razzien gab. 

Der Film spielt jedoch in der gefilmten Gegenwart. Ob dies eine gelungener Kunstgriff ist, lasse ich mal so dahingestellt. 

Der Protagonist der Geschichte (Franz Rogowski) lernt eine schöne, geheimnisvolle Frau (Paula Beer) flüchtig kennen. 


Sie sucht ihren Mann, von hinten ähnelt er ihrem Mann und wird von ihr mehrmals deshalb angesprochen oder angerempelt. Sie weiss nicht, dass er die Identität dieses Mannes angenommen hat, der in einem Hotelzimmer freiwillig aus dem Leben schied. Deshalb hat er auch die Schiffstickets und kann ihr die Mitfahrt auf dem Schiff anbieten. Im letzten Moment macht er jedoch einen Rückzieher, realisiert, dass die Frau nur ihren Mann auf dem Schiff zu finden hofft und läßt sie alleine auf dem Schiff davon fahren. Am nächsten Tag sieht er sie wieder in der Stadt. 

So richtig in Fahrt kommen will der Film nicht, vielmehr wird die Geschichte von einem Beobachter aus dem Off erzählt, was für Distanz sorgt. Petzold hat mit „Die innere Sicherheit“ (2000) oder „Barbara“ (2012) aus meiner Sicht wahrscheinlich schon bessere Filme inszeniert. Schätzungsweise ist das Buch interessanter. 

So wie die Figuren selbst ein wenig wie Untote wirken, immer etwas abwesend, so ist auch das Marseille im Film kein realer Ort, sondern ein Fegefeuer, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr voneinander trennen lassen“, meint critic

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