Im Kino (29/08)

Woody Allen hat wieder mal eine seiner komischen Beziehungskomödien gedreht, diesmal mit überwiegend guten Kritiken. “Vicky Cristina Barcelona” heisst der Film. Er handelt von zwei schönen Amerikanerinnen (Scarlett Johansson, Rebecca Hall), die sich für einige Monate in Barcelona einquartieren und einen Maler (Javier Bardem) kennen und lieben lernen, der seinerseits mit einer anderen schönen Frau (Penélope Cruz) in einer Art Hassliebe mal vereint, mal getrennt lebt.
Wirres Beziehungstechtemechtel. Hier geht's fast nur um Gefühle. Allen'sche Gefühlswelten allerdings - rationaler Verstand abgeschaltet. Natürlich hat mir der Film nicht wirklich gefallen - das könnte ich von keinem W-A-Film behaupten und überraschte mich daher auch nicht. Aber wenigstens sind die Frauen schön, und ansehen kann man sich den Film schon. Mehr zum Film könnt ihr z.B. bei critic nachlesen.

Juli Medem's Film “Caotica Ana” lässt sich nur schwer so beschreiben, dass der Leser danach ein ungefähres Bild vor Augen hat. Es geht um Reinkarnation, Erinnerungen an alte Leben, freigesetzt unter dem Einfluss von Hypnose. Der Film handelt von einer jungen Frau (Manuela Vellés), die mit ihrem Vater auf Ibiza in einer Höhle wohnte und dann von einer Besucherin in eine Künstlerkolonie in Madrid gelockt wird. Dieser Teil des Films wirkt ein bisschen “hippiesk”.
Die Protagonistin wird dann irgendwann hypnotisiert, wobei Erinnerungen an ein früheres Leben in Nordafrika freigesetzt werden. Bei weiteren Hypnose-Sessions kommt sie immer älteren Existenzen ihrer selbst auf die Spur, doch sie durchleidet immer auch deren Tod. Ana entzieht sich diesen Sessions, da sie ihr Angst machen und flüchtet auf ein Segelboot, das sie nach New York bringt.
Doch ihre Mäzenin und der Hynotiseur finden sie im Cliff Palace der Anasazi-Indianer, und es kommt wenig später dann zu einer weiteren letzten Hypnose-Session mit Erinnerungen an ihre Ermordung bei den Anasazi. Sie entzieht sich danach ihren “Gönnern” endgültig, arbeitet in New York in der Gastronomie. Es gibt dann eine sehr merkwürdige Schlusssequenz, in der sie sich von einem hohen irakischen Tier verführen lässt, ihm dann jedoch ins Gesicht scheisst und dafür zusammengeschlagen wird.
In dem Film gibt es unwahrscheinlich viele Schauplatzwechsel und surreal wirkende Szenen, doch das Ganze wird irgendwie nicht richtig zusammengehalten und zu Ende gedacht. Ein merkwürdiger Film ist das, nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut. Mehr zum Film könnt ihr z.B. bei kino-zeit nachlesen.







